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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Norwegen will von Saudi-Arabien kein Geld für Moscheen 22. Oktober 2010

Filed under: Allgemein — Knecht Christi @ 03:20

Der norwegische Außenminister Jonas Gahr Störe will verhindern, dass Saudi Arabien den Bau von Moscheen in Norwegen finanziert. Laut einem Bericht der norwegischen Tageszeitung „Verdens Gang“ hat das Außenministerium in Oslo islamischen Zentren die Genehmigung für finanzielle Unterstützung aus Saudi Arabien mit der Begründung verweigert, dass in Saudi Arabien christliche Gemeinschaften verboten sind.

 

Es wäre „paradox und unnatürlich, die Finanzierung aus Quellen in einem Land zuzulassen, in dem keine Religionsfreiheit herrscht“, zitiert das Blatt aus dem Antwortschreiben des Ministeriums an das Tawfiiq Islamische Zentrum in Oslo. Ein ähnliches Schreiben sei an ein weiteres islamisches Zentrum im nordnorwegischen Tromsö unterwegs. Dieses hatte einen entsprechenden Antrag eingereicht. Außenminister Störe ergänzte, es sei prinzipiell nur eine Ablehnung des Finanziersantrags in Frage gekommen. „Wir haben außerdem die Gelegenheit dazu benützt, darauf hinzuweisen, dass eine Erlaubnis paradox wäre, so lange es in Saudi Arabien strafbar ist, christliche Gemeinschaften zu gründen. Störe ergänzte, dass viele seiner europäischen Amtskollegen ähnliche Probleme mit Moscheen- Finanzierung mit Hilfe staatlicher und privater Gelder aus saudischen Quellen hätten. Norwegen wolle daher die Angelegenheit im Rahmen des Europarats auf die Tagesordnung setzen. Außen- Staatssekretär Espen Barth Eide reiste am Dienstag nach Saudi Arabien. Er hat den Auftrag, die Frage der Moscheen- Finanzierung dort bilateral zu thematisieren. {Quelle: http://www.tt.com}

 

Berlin: Immer mehr Moscheen und immer weniger Kirchen

Seit 1990 je rund 20 evangelische und katholische Kirchen geschlossen – Derzeit in Berlin 100 katholische Kirchen und 80 Moscheen Berlin.

kath.net/KAP: Die katholische und die evangelische Kirche haben seit 1990 in Berlin jeweils rund 20 Sakralbauten geschlossen. Die evangelische Landeskirche hat derzeit rund 200 und die Erzdiözese Berlin rund 100 Gottesdienststätten in der Hauptstadt, wie sie auf Anfrage am Mittwoch angaben. Derzeit leben in Berlin etwa 660.000 Protestanten und rund 316.000 Katholiken. Gestiegen ist dagegen die Zahl der Moscheen. Sie wuchs seit Ende der 1990er Jahre von 70 auf jetzt rund 80 muslimische Gebetsstätten, darunter befinden sich fünf repräsentative Bauten wie die Sehitlik-Moschee in Neukölln. Vor zwei Jahren eröffnete mit der Khadija-Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde die erste Moschee im ehemals kommunistischen Ostteil der Stadt. Auch die Zahl der Synagogen in Berlin hat sich auf nun elf erhöht. Zu Beginn der 1990er Jahren waren es drei. Zudem gibt es in der Hauptstadt fünf buddhistische Tempel. (Quelle: Kath.Net )

 

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