kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Irans Drohungen lassen Israel keine andere Wahl 22. Oktober 2010

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 03:09

Die Bedeutung der atomaren Aufrüstung des Iran für Israel ist bis zum heutigen Tag in der westlichen Welt nicht verstanden. Dabei geht es nicht nur um die Vorstellung von einem nuklearen Schlag der Islamofaschisten sobald sie in Besitz der Bombe kämen (und natürlich der entsprechenden Raketen).

Vorab: in der absurden Erwartung der bevorstehden Rückkehr des versteckten zwölften Imam würden sie die Bombe einsetzen, ohne Rücksicht auf einen möglichen atomaren Gegenschlag, zumal dieser jedem von ihnen den Rang des Schahid verleihen würde, des Märtyrers, der für den Glauben an Allah im heiligen Krieg gegen die Ungläubigen in den Tod gegangen sei und somit sich selbst die Pforte des Paradieses weit aufgeworfen hätte. Die iranische A-Bombe müsste jedoch gar nicht eingesetzt werden, um den zentralen Stützpfeiler des israelischen Selbstbewußtseins in seinen Grundfesten zu erschüttern. Es würde schon die schlichte Präsenz der iranischen Atombombe reichen, um den „status quo“ des israelischen Selbstverständnisses unter ein existentielles Fragezeichen zu stellen.

Seit der Zerstörung des Tempels Anno 70 n.Chr. und der Zerstreuung der Juden in aller Welt und bis zum Gründungstag des Judenstaates am 14. Mai 1948 stand die Diaspora unter unzähligen „exogenen“, d.h. von außen bestimmten existentiellen Bedrohungen. Seien es die unzähligen Scheiterhaufen in den Jahren der Großen Pest in Europa, sei es die Vertreibung aus England in 1290 oder die Verfolgung und Vertreibung unter dem sehr katholischen spanischen Königspaar Ferdinand und Isabella, seien es die Einfällen der Kosaken-Sotnien in Schtetl Galiziens und bis zur Shoa – das jüdische Dasein stand immer wieder unter dem Zeichen der Bedrohung durch einen äußeren Feind, dem (mit ganz wenigen Ausnahmen wie etwa der hoffnungslose Aufstand des Warschauer Ghettos) das Judentum nichts dagegen zu setzen vermochte. Durch die Staatsgründung von 1948 ergab sich nach nahezu zwei Jahrtausende díe erste handfeste Möglichkeit eines Abwehrkampfes, eines Waffenganges zwischen bewaffneten Juden und anstürmenden feindlichen, offen existenzbedrohenden Armeen. Es folgte der erste Sieg seit biblischen Zeiten und der Aufbau der Zahal, wahrscheinlich eine der besten Armeen der Welt. Dieser Sieg leitete einen grundsätzlichen Bewusstseinwandel ein, der dann von weiteren Siegen der kleinen Enklave Israel gegen die Angriffe des Dschihad noch verstärkt wurde.

Was in diesem halben Jahrhundert entstanden war, ist ein kollektives Gefühl der Israelis (und zum Teil der Diaspora), das zusammengefasst in etwa so klingen würde: „Wir, Juden, leben – und sterben! – nicht mehr nach Willkür und Gutdünken anderer“. Die A-Bombe in den Händen der Mullahs, eine erneute exogene Todesdrohung also, könnte diese innere Sicherheit erschüttern. Deswegen wird Israel zuschlagen. {Von Ivan Denes: (81), wohnhaft in Berlin, ist Jude und wurde von den Nazis genauso verfolgt wie von den Kommunisten. Am 10. August erschien im WPR-Verlag sein neues Buch “politisch unkorrekt” (9,80 Euro, 128 Seiten). Kontakt: ivan.denes@t-online.de – Quelle: PI-News}

 

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