kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Innenminister: Keine Toleranz gegenüber Intoleranten 20. Oktober 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 05:38

Thomas de Maizière lobt Bürgerengagement gegen umstrittene Islamschule

 

Mönchengladbach (www.kath.net/ idea): Eine wehrhafte Demokratie darf nicht tolerant gegenüber den Intoleranten sein. Das forderte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) bei einer Informationsveranstaltung der CDU am 15. Oktober in Mönchengladbach. Hier will der radikal-islamische Verein „Einladung zum Paradies“ eine Islamschule einrichten. Der Verein ist der salafistischen Richtung des Islam zuzurechnen und wird als verfassungsfeindlich eingestuft. Die Salafisten wollen die islamische Rechtsordnung, die Scharia, in Deutschland durchsetzen. Sie schreibt etwa vor, dass Dieben die Hände abgehackt werden. De Maizière sagte, die Bürgerinitiative gegen die Islamschule habe die Einwohner mobilisiert und so „einen großen Sieg der Freiheit über die Angst in Mönchengladbach“ errungen.

Der Minister schloss ein Verbotsverfahren gegen den Verein nicht aus. Dazu müsse aber zunächst geklärt werden, ob der Bund oder das Land Nordrhein-Westfalen zuständig sei. Laut de Maizère muss ein Verbot „beim ersten Mal sitzen“, da es sich sonst verbrauche. Darum könne er im Interesse der Bürger gegenwärtigen keine Angaben darüber machen, ob, wie oder wann ein solches Verfahren eingeleitet werde.

Kirche – Angst ist begründet: In einer Stellungnahme gegenüber idea sagte der Islambeauftragte der rheinischen Kirche, Kirchenrat Raphael Nikodemus (Düsseldorf), die geplante Islamschule schüre „begründete Ängste“ in der Bevölkerung. Mit den Salafisten sei kein interreligiöser Dialog möglich: „Ich kann nicht mit jemandem über den Glauben reden, für den ich als Christ ein Verfluchter bin.“ Um den sozialen Frieden zu erhalten, sei es dennoch notwendig, „zielorientierte Gespräche mit den Verantwortlichen und den Mitgliedern“ zu führen, solange sich diese an die demokratische Spielregeln hielten.

 

Europa: Oberster Islam-Gelehrter fordert mehr Akzeptanz für Vergewaltigungen

Der oberste Islam-Gelehrte des britischen Islam-Rates (Scheich Maulana Abu Sayeed) hat zu mehr gesellschaftlicher Akzeptanz von Vergewaltigungen von Ehefrauen aufgerufen. Aus islamischer Sicht gebe es keine Vergewaltigungen in der Ehe. Diese dürften auch nicht bei einer europäischen Polizei zur Anzeige gebracht werden. Scheich Maulana Abu Sayeed, der auch Präsident des britischen Islam-Rates ist, stieß damit bei britsichen Politikern und Polizisten auf Verärgerung. Seit 1991 ist Vergewaltigung in Großbritannien auch in einer Ehe strafbar – nur die Muslime wollen das keinesfalls anerkennen, weil Vergewaltigungen in einer Ehe durch den Koran gedeckt sind. Und der steht aus islamischer Sicht eben über den westlichen Gesetzen (Quelle: Independent 14. Oktober 2010 – Akte Islam).

 

Rape ‚impossible‘ in marriage, says Muslim cleric

A senior Muslim cleric who runs the country’s largest network of sharia courts has sparked controversy by claiming that there is no such thing as rape within marriage. Sheikh Maulana Abu Sayeed, president of the Islamic Sharia Council in Britain, said that men who rape their wives should not be prosecuted because „sex is part of marriage“. And he claimed that many married women who alleged rape were lying. His comments have angered senior police officers, who say that such statements undermine the work they do to encourage women to report rape, a notoriously under-reported crime.

Sheikh Sayeed made the comments in an interview with the blog The Samosa, before reiterating them later when contacted by The Independent. He told the website: „Clearly there cannot be any rape within the marriage. Maybe aggression, maybe indecent activity… Because when they got married, the understanding was that sexual intercourse was part of the marriage, so there cannot be anything against sex in marriage. Of course, if it happened without her desire, that is no good, that is not desirable“. Later he told this newspaper: „In Islamic sharia, rape is adultery by force. So long as the woman is his wife, it cannot be termed as rape. It is reprehensible, but we do not call it rape“.

British law was changed in 1991, making rape within marriage illegal. Dave Whatton, Chief Constable of Cheshire and spokesman on rape for the Association of Chief Police Officers, said: „We know that the majority of rapes do not take place through strangers attacking women late at night but between acquaintances and within marriages and partnerships. „It is a fundamental principle that sharia law should not replace the laws of the UK. Putting out views that rape can be dealt with in another way fundamentally undermines everything we are trying to do“. The cleric’s comments come just days after Germaine Greer suggested that rape victims should name and shame their attackers online instead of reporting it to the police.

Mr Whatton added: „The comments of Sheikh Sayeed and Germaine Greer suggest there are other ways of dealing with rape. If that happens, victims of rape do not get the medical and counselling support they need to overcome this traumatic experience – and we are not in a position to effectively prosecute offenders“. In the interview on the website, Sheikh Sayeed suggests that women who claim to have been raped by their husbands should not immediately go to the police, saying: „Not in the beginning, unless we establish that it really happened. Because in most of the cases, wives… have been advised by their solicitors that one of the four reasons for which a wife can get a divorce is rape, so they are encouraged to say things like this“. Sheikh Sayeed said the Islamic Sharia Council had only dealt with two or three cases of rape since the arbitration tribunal was founded in 1982. Asked about how men who are found to have forced themselves upon their wives were punished, he explained: „He may be disciplined, and he may be made to ask forgiveness. That should be enough“.

Inayat Bunglawala, chairman of Muslims4UK, said: „Sheikh Sayeed’s comments are woefully misguided and entirely inappropriate. Rape – whether within marriage or outside it – is an abominable act and is clearly against the law“. {By Mark Hughes and Jerome Taylor}

 

One Response to “Innenminister: Keine Toleranz gegenüber Intoleranten”

  1. Anna Says:

    „Mit den Salafisten sei kein interreligiöser Dialog möglich: „Ich kann nicht mit jemandem über den Glauben reden, für den ich als Christ ein Verfluchter bin.“ Um den sozialen Frieden zu erhalten, sei es dennoch notwendig, „zielorientierte Gespräche mit den Verantwortlichen und den Mitgliedern“ zu führen, solange sich diese an die demokratische Spielregeln hielten.“
    Da lachen wirklich die Hühner. Es ist kein interreligiöser Dialog möglich, aber es werden Gespräche geführt, um den sozialen Frieden zu erhalten.
    W i r müssen also Dialoge in unserem Land mit Muslimen führen, um den sozialen Frieden zu erhalten.
    Da fällt mir die Taqiyya ( http://derprophet.info/inhalt/taqiyya-htm/ )ein, die die Muslime befolgen dürfen.
    An welchen westlichen und demokratischen Spielregeln sollen sich die Muslime halten,
    wenn sie ihre eigenen politischen und religiösen Gesetze befolgen müssen.
    Das Bild des Ungläubigen (kafir) im Koran
    http://derprophet.info/inhalt/das-bild-unglaeubigen-htm/

    Es sind doch nicht nur die Salafisten, mit denen kein Dialog möglich ist.
    Warum wurde und wird laufend festgestellt, dass sich die meisten Muslime (Millionen) nicht integrieren und es aufgrund ihrer Glaubensgemeinschaft nie tun können!
    Nein, die Politiker nehmen noch mehr Muslime in Europa auf, von denen sich die meisten auch nicht integrieren werden.
    Was soll das werden, wie wird das ausgehen?
    Der ganze Umbruch in der Gesellschaft, die Zerstörung der Kultur, des Heimatgefühls, usw.
    Das alles wurde lange geplant und die Früchte erkennen wir jetzt.
    Aber das schlimmste ist, dass auch in der Kirche Verwirrung herrscht und der freimaurerische Wind vor dem II Konzil in die Kirche eingedrungen ist. Denn anders kann man sich vieles nicht mehr erklären.


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