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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

„Why I Left Jihad“ – Ex-PLO-Mitglied über Leben als Muslim 19. Oktober 2010

Filed under: Islamischer Terror,Konvertiten — Knecht Christi @ 05:30

Walid Shoebat wuchs unter dem Einfluss islamischer Erziehung auf. Sein Buch – eines von mehreren – beschreibt bestimmte „Lehren des radikalen Islam“, in denen er Wurzeln des heutigen Terrorismus sieht. In einem Hörfunk-Interview, das KABC, ein Talkshow-Programm in den Vereinigten Staaten ausstrahlte, diskutierte er kürzlich Details.

 

Eine Umfrage, die Institute in Israel und Palästina im September 2003 gemeinsam veranstalteten, erbrachte, dass nur 13% der Palästinenser mit dem Statement übereinstimmen, dass es sich bei Hamas um eine Terroristen-Gruppe handelt. 82% der Befragten dagegen hielten Hamas für eine Organisation von Freiheitskämpfern, und nur 10% glaubten, dass die Bombardierung von israelischen Zivilisten in Bussen und Restaurants als Terror bezeichnet werden kann. Diese Tatsache deutet auf die ethischen und moralischen Unterschiede hin, die die palästinensische von der israelischen Kultur trennen. Sie sind so dramatisch, dass man sie als unüberbrückbar bezeichnen kann.

Im April 2004 ergab eine Umfrage unter 506 Palästinensern in West Bank und Gazastreifen zum ersten Mal überhaupt, dass Hamas, die populärste Gruppe des Gazastreifens, unter Palästinensern sogar noch größere Unterstützung genießt als Jassir Arafats Fatah-Bewegung. In der gleichen Umfrage zeigten sich 76,5% der Befragten überdies mit der Fortsetzung der „Selbstmord-Attacken“ gegen Israel einverstanden. Nur 15,4% waren dagegen. In einer Umfrage des Al-Arabia-Networks im November 2004 sagten 73,2% der Befragten in der arabischen Welt aus, sie seien dafür, den verstorbenen Palästinenserführer Jassir Arafat durch einen Hamas-Offiziellen zu ersetzen. Im Dezember 2004 wurden in 26 palästinensischen Gemeinden städtische Wahlen zur Besetzung ِrötlicher Gemeinderäte durchgeführt. Zum ersten Mal beteiligten sich Hamas-Offizielle an diesen Wahlen. Sie erhielten eine Mehrheit der Sitze in 9 Gemeinden, während Fatah die Kontrolle über 14 Städte erhielt. „Es ist ein außergewöhnlich erfolgreiches Resultat für Hamas“, stellte der palästinensische Analyst Ali Jerbawi fest. Die 26 Gemeinden waren von Anfang an von Fatah dominierte Lokalitäten. Man konnte also davon ausgehen, dass Fatah ein besseres Ergebnis erzielen würde als Hamas.

In lokalen Gemeinderäten, die im Mai 2005 in der West Bank und dem Gaza-Streifen durchgeführt wurden, gewann Hamas mindestens 75 der 118 Sitze, um die sich die Organisation beworben hatte. Die regierende Fatah-Gruppe des palästinensischen Führers Mahmoud Abbas gewann dagegen 26 Sitze. Korrespondenten sahen in diesen Resultaten eine deutliche Aussage gegen Fatah, und einen großen Fortschritt für Hamas. Und dann, an der West Bank und dem Gaza-Streifen, im Mai 2005, wiederum ein sehr deutliches Ergebnis von Hamas gegenüber der Fatah-Bewegung Abbas. Hamas gewann 23 der Wahlkreise – einschließlich derjenigen in Qalquiliya, Rafah und Beit Lahiya – den drei größten städtischen Gebieten, die zur Wahl standen. So viele Umfragen und Wahlen wären schwer zu manipulieren gewesen. Die Behauptung, gemäßigte Muslims stellten in den betreffenden Gebieten eine schweigende Mehrheit dar, ist offensichtlich unzutreffend.

Das Interview des US-Hörfunk-Talkshow-Hosts Sean Hannity mit dem ehemaligen PLO-Mitglied Walid Shoebat ist im englischsprachigen Original (www.independentconservative.com) zu hören. Die deutschsprachige ـ Übersetzung dieses Interviews – aus Gründen der Verständlichkeit leicht gekürzt – ergibt sich wie folgt:

Hannity: Walid Shoebat ist bei uns, und er hat ein Buch mit dem Titel „Warum ich Jihad verließ“ geschrieben. Walid, willkommen … ich habe einen Artikel gelesen, nach dem Sie im Alter von 8 Jahren ein Leben als „Jihadist“ begannen – Steine warfen und Molotow-Cocktais.
Shoebat: Nun, in Wirklichkeit war das im Kindergarten, Sean, ich war 6 Jahre alt. Ich ging zur Schule, kurz, bevor der 6-Tage-Krieg ausbrach. Die arabischen Schulkinder sangen „Araber sind geliebt – und Juden sind Hunde“. Sogar in der christlichen Schule, einer anglikanisch-lutherischen Schule in unserem Ort, Bethlehem, lernten wir aus biblischen Studien, Abraham und all die Patriarchen seien palästinensische Revolutionäre gewesen. Die Bibel wurde als Buch der Revolution bezeichnet. In der Schule der Regierung wurde das Jihad-Element der Erziehung durch das gesamte Bildungssystem hindurch sehr offensichtlich. Unsere Erzieher stammten von einer ägyptischen Universität, Alazhar. Die meisten Amerikaner wissen nicht einmal etwas von der Alazhar-Universität. Es ist keine kleine Universität in einem Vorort irgendwo, es ist eine wesentliche Universität, die all die Lehrkräfte und all die Geistlichen, besonders der Muslim-Sunni-Welt produziert. Dort lernten wir die islamische Lehre, nach der der Tag des jüngsten Gerichts nicht anbrechen wird, bevor Israel die entscheidende Niederlage erlitten hat, alle jüdischen Männer enthauptet und jüdische Frauen als Konkubinen verwendet wurden. Viele heilige Stätten Israels wurden dezimiert, infiltriert, verbrannt, erhielten neue Namen. Selbst der Ort, an dem Jesus geboren wurde.

Hannity: Sie haben später Ihr Leben der Idee des Terrorismus gewidmet. Sie sagen, Sie haben niemals Juden getroffen. Sie hätten gelernt, aus dem Koran, wie Sie sagen, Juden seien „Schweine und Affen“. Das war die Interpretation des Koran, die Sie erlernten?
Shoebat: Absolut. Sogar bei schulischen Besuchen im Zoo lehrte man uns, die Gorillas und die Affen seien Abkömmlinge der Sabbath-Brecher, der Juden.

Hannity: Als Sie 15 Jahre alt waren, haben Sie Zeit in Jerusalem im Gefängnis verbracht, wegen der Teilnahme an einem anti-israelischen Gewaltmarsch. Sie wurden von der „Palästinensischen Befreiungsorganisation“, der PLO rekrutiert. Im Alter von 16 wurde Ihnen bedeutet, Sie sollten ein Brot mit Explosivstoffen in einer Bank in Bethlehem zur Explosion bringen?
Shoebat: Nun, die Muslim-Polizei, sogar die von der Regierung bestellte Polizeitruppe, die die Aufgabe der Tempel-Bewachung hatte, schmuggelte mich in den Tempel ein und brachte mich zu einer bestimmten Treppe, von der aus ich eindringen konnte, ohne die Inspektionsstelle passieren zu müssen. Ich ging dann nach Bethlehem, wo Jesus geboren worden war. Ich sah einige arabische Kinder in der Bank herumlaufen, und meine Mission bestand nicht darin, Araber zu töten. Also beschloss ich, den Explosivstoff auf dem Dach der Bank zur Detonation zu bringen. Er explodierte genau um 18.00 Uhr. Ich befolgte meine Anweisungen, aber eigentlich hatten die Instruktionen vorgesehen, mich selbst in die Luft zu sprengen. Danach nahm ich an weiteren Demonstrationen teil, folterte beinahe einen israelischen Soldaten … Wir waren stolz darauf, jüdisches Blut zu vergießen, wir empfanden Freude darüber, Juden nach dem Leben zu trachten. Es war ein freudiges Ereignis.

Hannity: Und Sie glaubten, den Willen Gottes auszuführen. Sie wollten als Märtyrer sterben, Sie waren dahingehend indoktriniert, sich auf den Himmel zu freuen, Sie glaubten, Sie würden 72 Jungfrauen im Himmel bekommen, Sie glaubten das wirklich?
Shoebat: Es sind nicht 72 Jungfrauen, Sean. Es sind 72 Mansions mit 72 Betten, und pro Bett 72 Jungfrauen. Ja, wir glaubten das. Und mein Cousin nahm an einer Mission teil und wurde getötet. Ja, die Israelis töten Terroristen, die versuchen, Bomben zu deponieren. Meine Tante Fatima veranstaltete eine Zeremonie als Beitrag für die Gemeinde, die solche Aktionen unterstützte. Sie tanzte auf dieser Zeremonie, als sei es eine Hochzeit, denn in der islamischen Indoktrination ist ihr Sohn nun ein Märtyrer. Sämtliche News-Medien im Mittleren Osten berichten über diese Aspekte und über die wundervolle Belohnung, die die Märtyrer im Himmel erwartet. Es ist eine Tatsache in dieser Gesellschaft, und es ist etwas, was Amerikaner nicht verstehen. Amerikaner wollen immer nur Äpfel mit Äpfeln vergleichen, aber das funktioniert hier nicht so. Es geht um den Vergleich von Äpfeln und Orangen, wir sind anders. Diese Ereignisse sind seit den 70iger Jahren im Gange, Sean, und jetzt sehen wir die Resultate, und nicht nur in der arabischen Welt, sondern auch in Pakistan. Wenn Sie Wahlen in Pakistan haben, und Pakistan hat ja Atomwaffen, dann müssen Sie damit rechnen, dass die Pakistanis Fundamentalisten wählen. Amerikaner haben eine fehlerhafte Konzeption, dass die Einführung einer Demokratie im Mittleren Osten eine Modernisierung im Mittleren Osten in Gang setzt. Das ist nicht wahr. Sehen Sie was im Irak geschieht. Der Irak hat gute Verbindungen zum Iran.

Hannity: Ich will, dass wir konzentriert bleiben, denn wir haben nicht viel Zeit. Wie weit verbreitet ist diese Überzeugung, die Sie beschreiben? Ist es ein kleiner Teil, oder ein großer Teil der Bevölkerung, der so etwas glaubt?
Shoebat: Nun, Sean, die Statistiken lügen nicht, besonders, wenn sie von den Arabern selbst zusammengestellt worden sind. Das Al-Arabiya Network hat eine fantastische Statistik aufgestellt, die auf der Befragung von 113.000 Arabern beruht, aus allen Teilen des Lebens, aus allen arabischen Staaten. Die Frage lautet: Wer sollten die Repräsentanten der palästinensischen Menschen sein? Hamas war die Wahl, von über 73% der Befragten.

Hannity: Für diejenigen, die es nicht wissen, Hamas sagt in der Charta aus, dass es darum geht, Israel auszulöschen.
Shoebat: Und lassen Sie uns nicht vergessen, die Charta rührt von den islamischen Lehren her, nach denen der jüngste Tag nicht anbrechen wird, bevor die Juden zerstört worden sind. Daher kommt die Charta. Sie kommt von der Religion selbst, von ihren Lehren. Jeder hat diese Lehren ständig in der Erinnerung, sie kommen vom Propheten Mohammed, sie werden in jeder einzelnen Moschee zitiert, die die amerikanische Muslim-Assoziation mit finanziellen Mitteln ausstattet, auch hier in Amerika, auch in Indonesien, auch in den Philippinen, auch in Pakistan, auch in Libyen, Syrien, Jordanien, Ägypten … wir haben einen ernsthaften Krieg, Sean, und die Amerikaner haben es noch nicht begriffen.

Hannity: Ich teile Ihre Ansicht, und ich bin der Überzeugung, darin liegt die größte Gefahr, der sich die Zivilisation jetzt gegenübersieht. – Sie haben eine Frau geheiratet, die eine Christin ist, und Sie hatten die Absicht, sie zum Islam zu bekehren. Stattdessen hat sie Sie zum Christentum bekehrt. Und Sie glauben, Sie seien nunmehr auf einer Mission. Denken Sie, dass Ihr Leben in Gefahr ist?
Shoebat: Nun, ja, Sean, mein Leben ist in Gefahr, und ich habe mit meinem Sohn darüber gesprochen. Er sagte, Dad, jeder von uns hat eine Wahl im Leben, wir sterben entweder für etwas, oder von etwas. Zumindest, Sean, ergreife ich Vorsichtsmassnahmen. Ich weiß um den Ernst der Situation. Aber die Amerikaner sind in größerer Gefahr, weil sie sehr wenige Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.

Hannity: Gibt es andere gemäßigte Muslims, die das gleiche glauben wie Sie, aber sich davor fürchten, sich auszusprechen? Sind ihre Zahlen groß?
Shoebat: Ihre Zahlen sind sehr niedrig, ich nenne sie „liberale Muslims“. Lassen Sie uns nicht vergessen, sobald sie sprechen, werden sie bedroht. Ich habe einen Kollegen, der sich äußerte, er hatte 400 Telefonanrufe von seiner amerikanischen Muslim-Gemeinde. Ich fragte ihn, wie viele Anrufe dabei waren, die ihn in dem unterstützten, was er sagte, gegen den Terrorismus. Er sagte: „Walid, nicht ein einziger Anruf dieser Art“!

Hannity: Also, Sie glauben, Ihr Leben ist in Gefahr.
Shoebat: Ich lebe in meinem eigenen Land wie ein Terrorist. Ich muss alles nur bar bezahlen, ich muss mich verstecken, ich kann nicht sagen, wo ich lebe, ich kann nicht die einfachste Transaktion durchführen, weil mein Leben in Gefahr ist, Sean.

Hannity: Ihr eigener Vater hat Sie als Verräter bezeichnet?
Shoebat: Ich habe von meinem Vater Land gekauft. Und er ist von dem Deal zurückgetreten, obwohl ich die vereinbarte Summe gezahlt habe. Er sagte: „Du hast keinen Deal, denn im Islam erfüllen wir keine Vereinbarungen mit Nichtgläubigen“.

http://www.erdstation.com/erdarchivpol060813.htm

 

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