kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Soll jeder Sarrazin mundtot gemacht werden? 19. Oktober 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 05:18

Vorgeschichte: Fundierte Arbeit anerkennen

Leserbrief von Heike Auerbach, Hochlar, zur Diskussion um den geplanten Moschee-Neubau an der Dortmunder Straße

 

Ich habe an der UBP-Veranstaltung in der Gaststätte Lindenhof teilgenommen und begrüße die klare Haltung der UBP gegen weitere bzw. neue Moscheebauten. Die Veranstaltung schien aus dem Ruder zu laufen, als immer mehr Vertreter des VIKZ (Verbandes der Islamischer Kulturzentren, die Red.) versuchten, durch unsachliche Wortbeiträge anwesende Anwohner einzuschüchtern. Da gegen 19 Uhr der Saal komplett gefüllt war, hatte ich die Gelegenheit, mit Bürgern, die nicht mehr in den Saal hineinkamen, persönlich Gespräche zu führen. Nicht ein Einziger von ihnen sagte, dass er es begrüßen würde, dass an der Dortmunder Straße eine neue und größere Mosche gebaut werden soll. Im Gegenteil. Man regte an, doch einmal die Bevölkerung abstimmen zu lassen, wer für den Bau einer überdimensionierten Moschee sei. Eine ältere Dame äußerte sogar, man stelle sich vor, wir würden einen Verein gründen und unsere Statuten wären identisch mit den Suren des Korans. Dieser Verein hätte keine Chance, überhaupt gegründet zu werden. An die Moscheebefürworter Glenneschuster und Dümeland sei gesagt, dass ich mich sehr wohl über Herrn Dr. Tartsch informiert habe. Aber Sie zweifeln wahrscheinlich auch noch die Professoren an, die Herrn Dr. Tartsch (Bild) die Promotion verliehen haben (Doktorarbeit: Islamischer Fundamentalismus und Jihadismus, Note: sehr gut). Sie sollten sich schämen und endlich damit beginnen gut fundierte und sachbezogene Arbeit anzuerkennen, als sich wie kleine Kinder zu benehmen, denen man das Spielzeug wegnimmt.

 

Doktortitel macht keinen Experten

Dierk Dümeland, Lohwegsiedlung, antwortet auf den Leserbrief „Fundierte Arbeit anerkennen“ von Heike Auerbach (RZ vom 15. Oktober)

Sehr geehrte Frau Auerbach, auch wenn fast jeder Satz Ihres Leserbriefes zum Widerspruch reizt, möchte ich mich auf ihre Einlassungen zum Referenten Herrn Dr. Tartsch beschränken, da Sie mich hierbei persönlich ansprechen. Zunächst einmal: Ein Experte wird man nicht durch den Erwerb eines Doktortitels. Auch die Inhalte einer Doktorarbeit müssen nicht „richtig“ sein, bitte denken Sie nur an die vielen früheren „Doktoren“, die „wissenschaftlich“ die Überlegenheit der arischen Rasse bewiesen haben! Und immer wieder erleben wir doch auch, dass Doktoren und Professoren zu gleichen Sachverhalten zu gegenteiligen Überzeugungen kommen, wie z.B. Frau Spuler-Stegemann und Frau Boos-Nünning. Beide sind übrigens aus meiner Sicht – im Gegensatz zu Herrn Dr. Tartsch – aufgrund ihres profunden wissenschaftlichen Wirkens (wo ist das bei Herrn Dr. Tartsch?) wirkliche Expertinnen. Die beiden „Doktorväter“ von Herrn Dr. Tartsch zweifele ich übrigens nicht im Geringsten an. Im Gegenteil empfehle ich allen Menschen, die wirklich am Thema Integration interessiert sind und nicht nur ihr politisches Süppchen damit kochen möchten, die Veröffentlichungen von Herrn Prof. Strohmeier immer wärmstens, z.B. sein Gutachten für die Friedrich-Ebert-Stiftung „Segregation in den Städten“. Wenn Herr Dr. Tartsch sich zu den dort getroffenen Analysen und Schlussfolgerungen einer seiner „Doktorväter“ bekennen würde, dann würde ich reumütig gestehen, mich in seiner Person geirrt zu haben. Wetten, dass er das nicht tut!

 

Das Ganze hat Methode

Joachim Glenneschuster, Hillen, reagiert auf den Leserbrief „Fundierte Arbeit anerkennen“ von Heike Auerbach (RZ vom 15. Oktober)

Sehr geehrte Frau Auerbach! Da Sie mich in dem Leserbrief persönlich angesprochen haben, möchte ich Ihnen auch antworten. Ich habe gut fundierte und sachbezogene Argumente, eine andere Meinung zu vertreten als die UBP oder des sogenannten Islam-Experten Herrn Tartsch. Ich benehme mich damit wahrlich nicht wie ein kleines Kind, sondern wie ein verantwortungsbewusster Demokrat. Sie sollten sich auch eher mit unserem Argumenten auseinandersetzen, als persönliche Angriffe zu starten. Hierin sind die UBP und Herr Tartsch nämlich ganz groß. Es ist ihre Methode, sich mit Andersdenkenden auseinander zu setzen. Herr Köller versucht nicht nur, Pfarrer Lübbering über den Bischof zu disziplinieren. Ich konnte wenige Tage nach meinem Leserbrief auf einer öffentlich zugänglichen Internetseite unter der Überschrift „Hetzerbriefe über Dr. Tartsch zur Veranstaltung 6.10“ folgende Angaben über mich lesen: volle Namensnennung, berufliche Funktion und den Arbeitgeber. Desgleichen auch über Herrn Dümeland. Der Eintrag endet mit folgendem wörtlichen Zitat: „Es fragt sich, was solche städtischen Angestellter (Fehler der Verfasser) in der Jugendarbeit zu suchen haben, da Zweifel an der charakterlichen Eignung bestehen“. Man sieht, das Ganze hat Methode. Man setzt sich nicht mit Argumenten auseinander, sondern versucht, Menschen zu diffamieren. Ich habe weder bei der Veranstaltung noch in meinem Leserbrief irgendeine Verbindung zu meiner beruflichen Tätigkeit oder zu meinem Arbeitgeber hergestellt. Bereits vor zwei Jahren konnte ich nach der Veröffentlichung eines Leserbriefes die gleichen Erfahrungen mit der damaligen WIR-Fraktion machen. Das zeigt nur, wie wenig die UBP und ihre Mitstreiter bereit sind, sich mit anderen Meinungen sachlich auseinanderzusetzen.

{Quelle: http://www.recklinghaeuser-zeitung.de}

 

One Response to “Soll jeder Sarrazin mundtot gemacht werden?”

  1. WiKle Says:

    Warum viele Schreiberlinge Angst haben? Schon mal was von Internetrecherche durch den Arbeitgeber gehört? Was hier geschrieben wird von den razinmeisten ist für andere einfach nur Dreck und gehört ausgemerzt. Mitlerweile geht sowas so weit das erst dein Name erhört wird und dann deine Adresse gesucht wird und schon haste nen Knüppel vor dem Kopf.Demokratie? Meinungsfreiheit? freies Deutschland ? Paaahhhhh , wenn Sarrazin eine Partei gründen sollte wird es vielleicht regen Andrang geben. Aber sich hier mit Name outen , nee lass ma. Tausende Augen verfolgen diese Kommentare und Querköpfe sind auch dabei


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