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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Al-Kaida-Magazin gibt Anleitung zum Attentat 16. Oktober 2010

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 04:47

Das Online-Magazin „Inspire“ gibt menschenverachtende Terror-Ratschläge. Etwa wie ein Islamist mit einem Pickup ein Blutbad anrichten kann. Sie wollten schon immer Terrorist werden und hatten Sympathien für Osama bin Laden? So zynisch, wie es klingen mag: Nichts einfacher als das. Im Internet ist gerade das neue Al-Kaida-Online-Magazin „Inspire“ erschienen, das per Mausklick mörderische Ratschläge für die Welt des islamistischen Terrors gibt.

Es ist ein 76-Seiten starkes Propagandakonvolut, das mit dem sich Al-Kaida speziell an junge, unzufriedene Muslime in westlichen Ländern richtet. Mit „Inspire“ will man neue Sympathisanten und natürlich auch Kämpfer rekrutieren, die jedoch nicht „das Risiko auf sich nehmen sollen, als Kämpfer in den Irak oder Afghanistan zu reisen“, sondern zuhause, im eigenen Land, Anschläge zu verüben.

„Individuelle Initiative“ und „geheimer Widerstand in möglichst kleinen Zellen“ fordert dafür der Autor in der Rubrik „Dschihad Erfahrung“. „So ist es für die Behörden nahezu unmöglich, euch zu entdecken“. Man sollte an völlig zufällig gewählten, öffentlichen Orten Leute erschießen. „Zum Beispiel in einem voll besetztes Restaurant in Washington D.C.“, in dem auch die Wahrscheinlichkeit bestünde, „einige Regierungsbeamte zu erwischen“. Als besondere Idee wird die „Ultimative Mähmaschine“ im Kapitel „Open Source Dschihad“, auf den letzten Seiten des Terroristen-Magazins empfohlen. Eine Idee, die aus einem Horrorfilm stammen könnte. Abgebildet ist ein Pickup-Geländewagen der Marke Ford, an dem man „vorne und hinten, auf beiden Seiten Stahlklingen, am besten vom Metzger“ anzubringen hat, um dann „mit möglichst hoher Geschwindigkeit in eine Menschenmenge“ zu rasen.

Eine „großartige Location“ wäre „eine Fußgängerzone, wie sie in vielen Stadtzentren existiert“. Um das Attentat perfekt zu machen, empfiehlt man dem Fahrer eine Schusswaffe mitzunehmen. Einerseits, um die Passanten, die nach dem Angriff mit dem Geländewagen noch nicht tot sind, zu erschießen. Andererseits, um Selbstmord zu begehen und „als Märtyrer ins Paradies einzugehen“, bevor man von der Polizei verhaftet wird. „Inspire“ nennt als bevorzugte Länder für diese abscheuliche Art von Anschlag: USA, Großbritannien, Australien, Frankreich, Deutschland, Dänemark und die Niederlande. Als Rechtfertigung wird gesagt: „Das Leben von Millionen von Muslimen wurde aufgrund amerikanischer Brutalität ausgelöscht. Es ist an der Zeit, dass die Muslime aufwachen und es Amerika zurückzahlen“.

So sieht die Internetseite des Magazins aus: Das Machwerk „Inspire“ ist wie ein schickes, teueres Hochglanzmagazin produziert. Mit großen, eindrucksvollen, qualitativ guten Fotos, einem aufwendigen, professionellen Layout sowie mit Geschichten und unterschiedlichen journalistischen Genres sehr abwechslungsreich zusammengestellt. Religiöse Abhandlungen oder trockene ideologische Erklärungen, wie man sie sonst oft findet, haben hier keinen Platz. Stattdessen gibt es mit zahlreichen Anekdoten gespickte Interviews mit ehemaligen Guantanamo-Häftlingen, die wieder in den Untergrund abgetaucht sind oder biografische Erfahrungsberichte über Kämpfe in Afghanistan, Seite an Seite mit Osama bin Laden in Tora Bora. „Die Bomben fielen auf uns wie Regentropfen. Aber die Gnade Allahs kam ebenfalls wie Regen über uns, nur viel mächtiger als alle Bomben und Raketen, die Amerika nur schicken konnte“.

Der Dschihad als schrecklicher Abenteuerspielplatz: Der Dschihad, der Heilige Krieg gegen die Ungläubigen, wird zum aufregenden Fantasie-Abenteuerspielplatz. Mit praktischen Tipps versehen, wie oft man sich im Feld die Füße waschen sollte, wie man seine Zeit vor dem Einsatz verbringt und nicht die Geduld verliert. Ein Gemetzel an jemenitischen Soldaten wird als großer heroischer Sieg mit einer langen Fotostrecke zelebriert: Vermummte Kämpfer mit Grantwerfern auf dem Weg zum Gefecht, selbstgebastelte Bomben als „Geschenke für die Apostaten“, brennende Militärfahrzeuge und ein Leichenberg von „Soldaten der Elitetruppen der jemenitischen Armee“.

Einige der Autoren oder Gesprächspartner von „Inspire“ sind, wie Anwar al-Awlaki, Uthman al-Ghramidi oder Samir Khan, gesuchte Terroristen und auf der „Most-Wanted-List“ der USA. Sie sollen unter anderem 2008 für zwei Bombenanschläge auf die US-Botschaft, Angriffe auf britische und italienische Vertretungen im Jemen sowie für ein Selbstmordattentat auf koreanische Touristen verantwortlich sein. Außerdem für den Attentatsversuch auf den saudischen Prinzen Muhammad bin Nayef im August 2009 und den am Weihnachtstag des gleichen Jahres gescheiterten Versuch in Detroit, ein Flugzeug in die Luft zu sprengen. Produziert wurde „Inspire“ von der Al Malahem Media Foundation, die Al-Kaida 2008 gründete. Bisher gab sie das, hauptsächlich für den Jemen bestimmte Zweimonatsmagazin „Sada Al-Malahem“ heraus. Zudem Filme über Guantanamo, Dokumentationen über die Anschläge auf die US-Botschaft, über die Ermordung von jemenitischen Anti-Terror-Spezialisten oder auch die Präsentation der neuen Führung von Al-Kaida auf der arabischen Halbinsel (AQAP), die im Januar 2009 aus der Union der saudischen und jemenitischen Fraktionen entstanden war.

„Wie ich in der Küche meiner Mutter eine Bombe baue“: Erschreckend ist, wie einfach und schnell „Inspire“ im Internet zu finden und herunterzuladen ist. Man braucht keine speziellen Computerkenntnisse, muss auch keine Passwörter von geheimen Chatrooms kennen. Auf tausenden von Blogs oder Rapid-Share-Webseiten ist es für jeden zugänglich, der sich ins Internet einklickt. Bei der ersten Ausgabe im Juli dieses Jahres ließ das FBI in den USA noch einen Server, auf dem es 73.000 Blogs gab, abschalten. Inspire Nummer 1 beinhaltete den Artikel „Wie ich in der Küche meiner Mutter eine Bombe baue“. Heute ist auch diese Ausgabe des Terroristen-Magazins nach wenigen Minuten im Netz zu finden. Das FBI hat aufgegeben, das Internet ist nicht zu kontrollieren – und Al-Kaida nutzt das aus. Wer möchte, kann auch jederzeit mit der Terrororganisation in Verbindung treten: Wie es sich für eine gut gestaltete Homepage gehört, gibt es auch bei „Inspire“ die Rubrik „Wie man mit uns kommunizieren kann“!

{Welt online: Von Alfred Hackensberger – Nach Terrorwarnungen patroullieren Polizisten verstärkt an Bahnhöfen und Flughäfen – so wie hier in Hamburg im September 2009}

{Anschlagsversuche: Vom „Schuh-Bomber“ bis zum versuchten Terroranschlag auf New Yorks U-Bahn: WELT ONLINE dokumentiert spektakuläre Anschlagsversuche.

= Am 25. Dezember 2009 wird der 23-jährige Nigerianer Farouk Abdulmutallab in einem Flugzeug mit 290 Menschen an Bord von Passagieren überwältigt, als er im Landeanflug auf Detroit versucht, einen Sprengsatz zu zünden.
= Am 19. September 2009 werden drei afghanischstämmige Bürger in den USA wegen eines geplanten Terroranschlags auf die New Yorker U-Bahn festgenommen. Einer der Einwanderer gibt Verbindungen zum Terrornetzwerk Al-Kaida zu. Wenige Tage zuvor wird der albanischstämmige Schwede Oussama Kassir zu lebenslanger Haft verurteilt, weil er mit Komplizen versucht haben soll, ein Al-Kaida-Ausbildungslager im US-Bundesstaat Oregon zu errichten.

= Am 27. Juli 2009 geben die US-Behörden die Festnahme einer Gruppe im US-Bundesstaat North Carolina bekannt, die Attentate in den USA und in Israel vorbereitet haben soll. Im August 2006 wird ein Komplott vereitelt, das die Explosion mehrerer Linienflüge zwischen Großbritannien und den USA über dem Atlantik zum Ziel hatte. Im Juni 2004 wird der somalische Einwanderer Nourredine Abdih wegen Anschlagsplänen im US-Bundesstaat Ohio angeklagt. Er soll mit einem Komplizen geplant haben, in der Region Columbus ein Einkaufszentrum in die Luft zu sprengen. 2003 wird der US-Fernfahrer Lyman Faris festgenommen, weil er die Zerstörung der Brooklyn Bridge in New York geplant haben soll.

= Mitte 2002 und Mitte 2003 werden zwei verschiedene Vorhaben vereitelt, mit umgeleiteten Flugzeugen mehrere Ziele an der West- und anschließend der Ostküste der USA ins Visier zu nehmen. Im Mai 2002 wird der US-Bürger José Padilla verhaftet, der unter anderem ein Attentat mit einer radioaktiv verseuchten Bombe geplant haben soll. 2007 wird er wegen der Unterstützung von Terroristen schuldig gesprochen und Anfang 2008 zu 17 Jahren Haft verurteilt. Im Dezember 2001 wird der britische „Schuh-Bomber“ Richard Reid festgenommen, der kurz vor Weihnachten auf einem Flug nach Miami versucht hatte, in seinen Schuhen versteckten Sprengstoff zu zünden}.

{Der Gründer des Terrornetzwerks Al-Kaida: Immer wieder meldet sich Al-Qaida-Chef Osama bin Laden zu Wort – allerdings nicht, wie früher, per Video, sondern lediglich in Tonbandaufnahmen. Ob er noch so aussieht wie auf diesem Screenshot aus dem Jahr 2001, ist deshalb nicht klar. Der Islamist könnte heute ganz anders aussehen: In einer Computersimulation hat das FBI genau wegen dieser Problematik zwei Fotosimulationen entwickelt. Diese Variante sieht Bin Laden noch sehr ähnlich. Sein Bart dominiert das Bild. Das zweite Bild zeigt Bin Laden mit einem Kurzhaarschnitt und gestutztem Bart. Über dieses schemenhafte Foto wurde im Jahr 2009 diskutiert. Ist auf dem Bild Bin Laden zu sehen – oder nicht? Hier ist er Bin Laden einer seiner zahlreichen Videobotschaften zu sehen. In der Vergangenheit war das sein typisches Auftreten: Bin Laden Laden zeigt sich in einem seiner Videos in Kampfuniform mit Turban und Kalaschnikow. Den USA gilt Bin Laden als Drahtzieher der Terroranschläge vom 11. September. Experten bezweifeln allerdings immer wieder, dass er bei al-Qaida noch eine führende Rolle spielt. Großer Auftritt: Immer wieder präsentiert sich Bin Laden von Leibwächtern umringt. Den USA gelang es trotz Großfahndung und der Aussetzung von Kopfgeldern bisher nicht, den Terror-Chef zu fassen. Picknick im Wald: Experten versuchten, aus den Videos Hinweise auf Bin Ladens Aufenthaltsort zu lesen – bisher ohne Erfolg. Die rechte Hand: Bin Laden (r.) mit seinem Stellvertreter Aiman al-Sawahiri. Auch er meldet sich immer wieder mit Videobotschaften zu Wort. Rar waren stets die Gelegenheiten für Journalisten, mit Bin Laden zu sprechen. Hier gibt er im November 2001 dem Pakistani Hamid Mir, dem Herausgeber der Tageszeitung „Daily Ausaf“, ein Interview. Großfamilie: Bin Laden (r.) soll das 17. Kind eines saudischen Ölbarons sein und hat auch selbst eine große Kinderschar. Hier heiratet sein Sohn Mohammed (M.) die Tochter eines Vertrauten seines Vaters. Ganz der Vater: Auch Bin-Laden-Sohn Mohammed zeigt sich gern schwer bewaffnet. Hamza eifert dem Vater ebenfalls nach: In dieser Aufnahme vom November 2001 rezitiert er ein Gedicht, das unter anderem den Taliban-Führer Mullah Mohammed Omar preist. Bakr Bin Laden (r.), ältester Bruder Osamas, ist Bauunternehmer in Saudi-Arabien (Aufnahme aus dem Jahr 1992). Der größte Teil der Bin-Laden-Familie hat sich von Osama distanziert und will mit seinen Taten nichts zu tun haben. Lieber macht die Familie Geschäfte – das gilt auch für Yeslam Bin Laden, einen Halbbruder Osamas. Er besitzt die schweizerische Staatsbürgerschaft und verdient sein Geld mit Immobilien. Auch sie macht Geschäfte: Carmen Bin Laden, die geschiedene Schwägerin des Terror-Chefs, im Jahr 2003 in der Talkshow von Johannes B. Kerner. Die Ex-Frau von Yeslam bin Laden hat über ihre Zeit mit der Familie Bin Laden ein Buch geschrieben. Die ungewöhnlichste Verwandte: Wafah Dufour posierte im Jahr 2006 für das Männermagazin GQ}.

 

One Response to “Al-Kaida-Magazin gibt Anleitung zum Attentat”

  1. Horst Urban Says:

    Nach erscheinen dieses Pamphletes kann in den westlichen Staaten die Sicherheit der Bürger nicht mehr sicher gestellt werden. Zu jeder Zeit muß ab sofort überall in unseren Städten mit einem Anschlag irgend so eines islamischen Wahnsinnigen, gerechnet werden.
    Aufgrund dieses Al-Kaida Aufrufes sind alle Regierungen der westlichen Welt aufgerufen Sofortmaßnahmen auf der Grundlage der Rechtsstaatlichkeit zu ergreifen. In allen Ländern Europas steht der Aufruf zu terroristischen Taten unter schwerer Strafe.
    Nachdem diese Mörderorganisation hinterhältige Aktionen empfiehlt, die mit Prävention nicht verhindert werden können, sind alle Muslime in den westlichen Staaten sofort auszuweisen, außer sie schwören dem Islam glaubhaft ab.
    Ihr Politiker in Europa, von Merkl bis Sarkosy, wie lange mutet ihr den Bürgern, die euch gewählt haben, noch derartige Bedrohungen zu. Müssen erst wieder unschuldige Menschen von fanatisierten Bestien grauenvoll umgebracht werden, bis ihr endlich begreift, dass mit dem Islam kein friedliches Zusammenleben möglich ist?


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