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Klöckner: Islam kein Fundament unserer Gesellschaft 13. Oktober 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 00:52

Wiesbaden – In der Islam-Debatte hat sich die CDU-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner, gegen die Äußerungen von Bundespräsident Christian Wulff gestellt. Ebenso wie Unions-Fraktionschef Volker Kauder. In der Islam-Debatte hat sich die CDU-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner, gegen die Äußerungen von Bundespräsident Christian Wulff gestellt.

Der Islam sei Teil von Deutschland, aber nicht in gleicher Weise und in gleicher Art wie Christentum oder Judentum, “er ist nicht Fundament unserer Gesellschaft“, sagte Klöckner am Mittwochabend auf der Regionalkonferenz der CDU in Wiesbaden. “Wir sollten uns immer wieder auf die Wurzeln unseres christliches Menschenbildes besinnen“, fügte sie hinzu. Klöckner, die seit Kurzem auch Landeschefin in Rheinland-Pfalz ist, sagte, das Thema bewege die Basis sehr und habe mitunter sogar zu Austritten geführt. “Es ist ein Bedürfnis unserer Mitglieder in Rheinland-Pfalz, nicht nur über Minderheiten zu reden, sondern auch über Mehrheiten, die hier zuhause sind und sich hier wohlfühlen“, sagte sie. Die CDU-Landeschefin sprach sich erneut für verbindliche Sprachtests vor der Einschulung aus und betonte, der Staat müsse nicht den türkisch-sprachlichen Unterricht finanzieren. “Wir werden in die deutsche Sprache investieren“, versprach Klöckner.

Kauder nennt Wulff-Rede interpretationsbedürftig: Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) hat die Islam-Äußerungen von Bundespräsident Christian Wulff kritisiert. Die Rede Wulffs mit dem Satz, der Islam gehöre inzwischen auch zu Deutschland, habe “dazu geführt, dass erklärende Interpretationen notwendig geworden sind“, sagte Kauder der “Neuen Westfälischen“ (Donnerstag). Kauder widersprach Wulffs Einschätzung, dass der Islam zu Deutschland gehöre wie das Christentum und das Judentum. Der Maßstab für das Zusammenleben in Deutschland sei das Grundgesetz, “das auf unserem christlich-jüdischen Erbe beruht“, sagte Kauder. Er rate auch dazu, “die Religionszugehörigkeit nicht zum alleinigen Thema der Integrationsdebatte zu machen, als ließen sich alle Probleme damit erklären“, sagte Kauder. Der Islam könne nicht das Werte-Fundament der deutschen Gesellschaft bilden. {Quelle: WA.de}

 

Gehört der Islam zu Deutschland?

Lob und Kritik für Bundespräsident Wulff. EKD-Ratsvorsitzender lobt seine Aussage ‚Der Islam gehört zu Deutschland’ – Theologisch Konservative widersprechen.

Düsseldorf/Hamburg/Wiehl (kath.net/idea): Bundespräsident Christian Wulff hat für seine Rede zur Deutschen Einheit von evangelischen Geistlichen Lob und Kritik erhalten. In seiner Ansprache beim Festakt am 3. Oktober in Bremen hatte Wulff vor dem Hintergrund der Integrationsdebatte gemahnt, das Verständnis einer Zugehörigkeit zu Deutschland nicht auf einen Pass, eine Familiengeschichte oder einen Glauben zu verengen. Wulff: „Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das ist unsere christlich-jüdische Geschichte. Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland“. Nach Ansicht des amtierenden EKD-Ratsvorsitzenden, Präses Nikolaus Schneider (Düsseldorf), hat der Bundespräsident „nüchtern, sachlich und gelassen“ die deutsche Wirklichkeit beschrieben. Gegenüber idea begrüßte es Schneider, dass Wulff die Feiern zur deutschen Einheit genutzt habe, um das Thema Integration als Zukunftsherausforderung deutlich zu benennen. Die EKD unterstütze Wulffs Ermutigung an alle Bürger, ihre Talente und Fähigkeiten bei der Gestaltung der Gesellschaft einzubringen, ebenso wie die Abwehr von fundamentalistischen und rechten oder linken Extremisten. In Deutschland zu Hause zu sein, bedeute auch nach kirchlicher Überzeugung, die Verfassung und die in ihr festgeschriebenen Werte zu achten und zu schützen.

Widerspruch: Nicht der Islam, die Muslime gehören zu Deutschland: Dagegen forderte der Präsident der theologisch konservativen Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften, Pastor Ulrich Rüß (Hamburg), dem Satz „Der Islam gehört zu Deutschland“ zu widersprechen. Mit dieser Aussage würden Befürchtungen zunehmender Islamisierung Deutschlands und Europas bestätigt und befördert. Die hier lebenden Muslime sollten das Christentum, das mit seiner Kultur und Tradition Deutschland geprägt habe, besser kennenlernen und achten. „Nicht der Islam gehört zu Deutschland, sondern die Muslime, die in Deutschland leben, sofern sie die Verfassung bejahen und leben und sich integrieren wollen“, sagte Rüß gegenüber idea. An christliche Politiker appellierte der Theologe, deutlicher zu den eigenen Wurzeln zu stehen. Es sei nicht hinnehmbar, dass Christen in islamischen Ländern benachteiligt, verfolgt, gefoltert und bedroht werden. Für sie müsse dieselbe Toleranz und Achtung gelten, wie sie Muslimen in Deutschland entgegengebracht werde.

Gegen eine Idealisierung des Islam: Einer der führenden evangelischen Islamexperten, Pfarrer Eberhard Troeger (Wiehl bei Gummersbach), bedauerte ebenfalls die Gleichsetzung von Christentum, Judentum und Islam. Dies sei ungeschichtlich gedacht, sagte er gegenüber idea. Während Christentum und Judentum seit nahezu 2.000 Jahren in Mitteleuropa präsent seien und die Gesellschaft prägten, gebe es hierzulande erst seit den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts größere islamische Gemeinschaften. Sie hätten selbstverständlich ein Recht auf Ausübung ihrer Religion. Allerdings dürfe der Respekt nicht zu einer Idealisierung des Islam führen. „Nicht nur islamische Fundamentalisten und Extremisten befürworten eine Islamisierung Deutschlands“, sagte Troeger.

Zurückhaltung beim katholischen Weihbischof: Der katholische Weihbischof Hans-Jochen Jaschke (Hamburg) äußerte sich zurückhaltend. Er begrüße es, dass Wulff den Muslimen die Hand reiche. Zugleich forderte er, die christliche Kultur und Tradition in Deutschland nicht preiszugeben. Muslime müssten die gewachsene Mehrheitskultur Land respektieren.

 

One Response to “Klöckner: Islam kein Fundament unserer Gesellschaft”

  1. schreibtmit Says:

    Von einer Bekannten,
    erzählt:wie unten.

    Ich finde es blöd wenn immer nur Krig herscht natürlich bin ich froh das ich jetzt in Deutschland lebe! 2003 war ich noch in Pakistan.Ich rate euch geht nimals dort hin ich bin froh das ich noch lebe !!!!!!!!!!!!!!! eure Annera


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