kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Frankreich: Religionsfreiheit gegen Laizität in der Kinderkrippe 11. Oktober 2010

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 01:40

Nachdem eine frühere Kinderpflegerin eine Kinderkrippe in Paris wegen Diskriminierung erfolgreich verklagt hatte, droht dem Hort nun die Schließung. Doch was ist mit Frankreichs laizistischen Prinzip der religiösen Neutralität?

 

Als Hort der Hoffnung inmitten einer von hoher Arbeitslosigkeit und sozialen Spannungen geprägten Banlieue-Siedlung hat die Kinderkrippe „Baby Loup“ weit über die Stadtgrenzen von Chanteloup-les-Vignes von sich reden gemacht. Denn dort werden die Allerjüngsten rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche, betreut – ein in Frankreich einmaliges Angebot an Eltern, die in Früh- oder Spätschichten arbeiten oder sich durch Arbeit an Sonn- und Feiertagen ein Zubrot verdienen wollen. Gerade alleinerziehende Mütter, von denen es in den Wohntürmen viele gibt, haben „Baby Loup“ zu schätzen gelernt. Pierre Cardo (UMP), der als Bürgermeister die in privater Trägerschaft befindliche Krippe 1991 nach Chanteloup im Nordwesten von Paris holte, verfolgte das Ziel, Kindern aus sozial benachteiligten Familien eine Frühförderung zukommen zu lassen. Die Bilanz fällt positiv aus. Sprachliche Defizite konnten dank der frühen Betreuung ausgeglichen, der Eintritt in die staatliche „école maternelle“ vom dritten Lebensjahr an erleichtert werden. Viele Mütter haben dank „Baby Loup“ eine qualifizierende Berufsausbildung absolvieren können.

Doch jetzt droht der Kinderkrippe die Schließung – aufgrund des steigenden Drucks strenggläubiger islamischer Kreise, vom bisher gehegten Prinzip der religiösen Neutralität abzuweichen. Gefordert wird, dass die Kleinkinder zu den muslimischen Gebetszeiten geweckt und nur noch Halal-Gerichte zu essen bekommen. Ein Teil der Elternschaft verlangt, dass die Erzieherinnen ihre Haare mit einem Kopftuch bedecken. Eine frühere Kinderpflegerin hat die Krippe wegen Diskriminierung verklagt und verlangt Schadenersatz in Höhe von 80.000 Euro. Sie protestiert gegen ihre Entlassung im Dezember 2008, die erfolgte, nachdem sie sich wiederholt weigerte, ihre Ganzkörperverschleierung vor den Kindern abzulegen. Die französische Antidiskriminierungsbehörde Halde hat im März der Klägerin recht gegeben und „Baby Loup“ vorgeworfen, die Religionsfreiheit ihrer Mitarbeiter einschränken zu wollen. Als Krippe in privater Trägerschaft sei „Baby Loup“ nicht dem laizistischen Prinzip der religiösen Neutralität unterworfen. Die Entscheidung der Antidiskriminierungsbehörde könnte das Urteil des Arbeitsgerichtes beeinflussen, das für kommende Woche erwartet wird.

Von Kopf bis Fuß in ein schwarzes Gewand gehüllt
Das Plädoyer der Halde für die Ganzkörperverschleierung am Arbeitsplatz als Element der Religionsfreiheit steht im Kontrast zu den Bemühungen des französischen Gesetzgebers, die Ausbreitung der sogenannten Burka durch ein striktes Verschleierungsverbot im öffentlichen Raum zu verbieten. Gerade hat der Verfassungsrat das Gesetz über das Verbot der Ganzkörperverschleierung gebilligt. Es soll nach einer Übergangsfrist im Frühjahr 2011 in Kraft treten. Die Leiterin der Krippe „Baby Loup“, Natalia Beléato, sieht in dem Rechtsstreit das Ergebnis einer schleichenden Islamisierung in den Vorstädten. Die Feministin Elisabeth Badinter spricht von dem „Willen extremistischer Muslime, die Republik und ihre Grenzen zu testen“. Als Schirmherrin der Krippe kritisiert sie die Entscheidung der Antidiskriminierungsbehörde, die sich über die Tradition der Trennung von Religion und Staat hinwegsetze.

Für die Krippenleiterin Beléato ist der Prozess auch deshalb bitter, weil die Klägerin ihre Ausbildung zur Kinderpflegerin „Baby Loup“ verdankt. Die aus Marokko stammende Französin Fatima Afif wurde in der Krippe ausgebildet, wirkte dann als Kinderpflegerin und stieg zur stellvertretenden Direktorin auf. Dann setzte sie sechs Jahre aus, nachdem sie einen strenggläubigen Marokkaner geheiratet und zwei Kinder bekommen hatte. Bei ihrer Rückkehr nach der Elternzeit war sie von Kopf bis Fuß in ein schwarzes Gewand gehüllt. Fatima Afif weigerte sich, ihre Ganzkörperverschleierung abzulegen und hielt ihrer Vorgesetzten vor, den Islam zu missachten. {Quelle: F.A.ZVon Michaela Wiegel, Paris}

 

Muslime wollen laizistische Kinderkrippe schließen

Die bekannte Kinderkrippe „Baby Loup“ in Chanteloup-les-Vignes, die mancher Familie in den Pariser Banlieue-Siedlungen Hoffnung gemacht hat, weil sie dort die Allerjüngsten rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche betreute, soll nicht länger bestehen dürfen. Gerade alleinerziehende Mütter, von denen es in den Wohntürmen der Vorstädte viele gibt, haben „Baby Loup“ zu schätzen gelernt. Dort wurde Kindern aus sozial benachteiligten Familien dort eine Frühförderung zuteil. Doch die laizistische Krippe wurde von Muslimen erfolgreich auf Diskriminierung verklagt, weil dort die muslimischen Gebetszeiten nicht eingehalten werden, das Essen nicht halal ist und die Frauen kein Kopftuch tragen. Also muss die unreine Krippe unbedingt geschlossen werden.

Die FAZ berichtet: {jetzt droht der Kinderkrippe die Schließung – aufgrund des steigenden Drucks strenggläubiger islamischer Kreise, vom bisher gehegten Prinzip der religiösen Neutralität abzuweichen. Gefordert wird, dass die Kleinkinder zu den muslimischen Gebetszeiten geweckt und nur noch Halal-Gerichte zu essen bekommen. Ein Teil der Elternschaft verlangt, dass die Erzieherinnen ihre Haare mit einem Kopftuch bedecken. Eine frühere Kinderpflegerin hat die Krippe wegen Diskriminierung verklagt und verlangt Schadenersatz in Höhe von 80.000 Euro. Sie protestiert gegen ihre Entlassung im Dezember 2008, die erfolgte, nachdem sie sich wiederholt weigerte, ihre Ganzkörperverschleierung vor den Kindern abzulegen. Die französische Antidiskriminierungsbehörde Halde hat im März der Klägerin recht gegeben und „Baby Loup“ vorgeworfen, die Religionsfreiheit ihrer Mitarbeiter einschränken zu wollen. Als Krippe in privater Trägerschaft sei „Baby Loup“ nicht dem laizistischen Prinzip der religiösen Neutralität unterworfen. Die Entscheidung der Antidiskriminierungsbehörde könnte das Urteil des Arbeitsgerichtes beeinflussen, das für kommende Woche erwartet wird}. Kein muslimisches Gebet, kein Halal-Essen und keine Kopftücher in einer nicht-religiösen öffentlichen Einrichtung rechtfertigen 80.000 Euro “Schadenersatz” für eine muslimische Mitarbeiterin und die Schließung einer Krippe, die hunderten Familien Hoffnung gegeben hat – das ist das laizistische Frankreich 2010. Video Bericht über “Baby Loup”: auf PI-News – Spürnase: Franz R.

 

One Response to “Frankreich: Religionsfreiheit gegen Laizität in der Kinderkrippe”

  1. bazillus Says:

    Muslime scheinen wie kleine Kinder zu sein. Sie scheinen juristisch ihre Grenzen austesten zu wollen. Ihnen müsen unbedingt Grenzen gezeigt werden, sonst ufern hier unsinnige und gemeinwohlschädliche Entscheidungen zugunsten dieser Bevölkerungsgruppe aus.

    Auch hier wieder Justizentscheidungen, die jede Kalibrierung verloren haben.


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