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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Bibel und die Wissenschaft 10. Oktober 2010

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 02:01

In früheren Jahrhunderten herrschte ein gewisser Friede zwischen Heiliger Schrift und Naturwissenschaft. Naturwissenschaftler und Kleriker waren sich im allgemeinen darin einig, mit der Bibel völlig im Einklang zu sein. Im seltenen Fall einer scheinbaren Diskrepanz wurde grundsätzlich der Bibel Vorrang gegeben. Doch die einst vorhandene Eintracht zwischen der Bibel und der Welt der Naturwissenschaften ist nicht mehr vorhanden. Falsche Auslegungen und Meinungen zur Bibel haben dazu geführt, daß der Glaube an biblische Aussagen abgetan wurde. Heute wenden sich viele ausschließlich an die Wissenschaften und vertrauen bei den Antworten auf grundlegende Fragen auf menschliche Vernunft. Die Aussagen von Wissenschaftlern, ob begründet oder nicht, werden höher bewertet als das Wort Gottes. Wurde früher bei Streitigkeiten zwischen Religion und Wissenschaft der Bibel Vorrang gegeben, ist es heute umgekehrt. „Im 19. Jahrhundert kam die Wissenschaftsgläubigkeit auf. Nach allgemeiner Überzeugung besaßen die Naturwissenschaften den Schlüssel zur Wahrheit. Alles, was diesen nicht entsprang, galt als falsch“ (Hitchcock, Seite 44). Heute gilt in der Welt der Wissenschaft ein Lehrbuch der Biologie oder eine biologische Theorie als weitaus glaubwürdiger als die Bibel.

Was sind die Folgen dieser Haltung? Die Naturwissenschaften bieten uns keinerlei sittliche Maßstäbe und Verhaltensregeln. Sie lehren uns, daß der Mensch lediglich ein höheres Tier und das Überleben des Stärkeren oberstes Naturgesetz sei. In der Weltpolitik hatte dieser Glaube allein im letzten Jahrhundert tragische Folgen durch mehrfach durchgeführten Völkermord. Aufgrund von naturwissenschaftlichen Errungenschaften ist eine Steigerung solcher Massenverbrechen bereits in schreckliche Nähe gerückt. Ganze Völker könnten durch konventionelle und ABCWaffen ausgerottet werden. Die Naturwissenschaften traten mit dem Anspruch an, die von der Religion zugesagte, aber nicht gelieferte heile Welt des Friedens und des Wohlstandes herbeizuführen.

Doch leider haben auch sie ihren Beitrag zu dem Leiden der Welt geleistet. Weit davon entfernt, eine heile Welt zu schaffen, haben sie unsere Umwelt mit allerlei gefährlichen Stoffen vergiftet und uns viele weitere Probleme bereitet. Unbestritten gaben sie uns auch einiges an Nutzen, doch trugen sie ebenfalls wesentlich zur furchterregenden Ansammlung von Stressfaktoren, Krankheiten und Ängsten bei, mit denen wir heute fertig werden müssen. Andrew Dickson White, Historiker des 19. Jahrhunderts, ging mit denen ins Gericht, die in der Bibel einen naturwissenschaftlichen Text erblicken wollten. White hatte insofern recht, als die Bibel kein naturwissenschaftliches Lehrbuch ist. Er übersah jedoch die in der Heiligen Schrift enthaltenen naturwissenschaftlichen „Aussagen“.

Leider werden Naturwissenschaft und Bibel als Kontrahenten in einem geistigen Konflikt gesehen. Manchmal bestehen scheinbare Widersprüche zwischen beiden, aber bei sorgfältiger Untersuchung des Beweismaterials gelangt man vielfach zu dem Ergebnis, daß die Naturwissenschaften die Bibel bestätigen. Es gilt zu bedenken, daß auch die Naturwissenschaften nicht vollkommen sind. Geltende Theorien werden nicht selten durch neue umgestoßen. Daß ein Naturforscher die Theorie eines Kollegen widerlegt, ist in der Welt der Wissenschaft gängige Praxis. Bei intensiver Beschäftigung mit der Bibel werden wir feststellen, daß sie uns Erkenntnisse vermittelt, die erst in neuerer Zeit durch naturwissenschaftliche Forschung entdeckt wurden. Hätte man nur auf die Bibel gehört, wäre einiges an Leid erspart geblieben. Betrachten wir nun einige Wahrheiten, die vor Tausenden von Jahren in der Bibel festgehalten, aber erst in unserer Zeit neu entdeckt und durch andere Quellen als wissenschaftlich tragbar bestätigt wurden.

Gesundheit und Medizin

Obwohl die Bibel relativ wenig über Gesundheit und Medizin sagt, enthält sie vernünftige Prinzipien einer gesunden Lebensführung, die inzwischen zur Selbstverständlichkeit geworden sind. Eine wesentliche Voraussetzung guter Gesundheit sind ausreichende sanitäre Maßnahmen. Ein Katalog solcher Maßnahmen findet sich im dritten Buch Mose. Dieses Buch „geht auf öffentliche Hygiene, Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Nahrungsmittelauswahl und –kontrolle sowie auf Seuchenbekämpfung ein“ (New Bible Dictionary, InterVarsity Press, Downers Grove, Illinois, 1996, Stichwort „Health“). Wir mögen derartige Prinzipien für selbstverständlich halten, doch sind sie von den Naturwissenschaftlern erst in den letzten Jahrhunderten entdeckt worden. Im mittelalterlichen Europa fanden sie beispielsweise keine Beachtung. Der Inhalt der Bibel war allgemein unbekannt, und die Folgen dieser Unwissenheit waren katastrophal. Weil die sanitären Verhältnisse des mittelalterlichen Europa außerordentlich schlecht waren, konnte sich der Schwarze Tod so rasch verbreiten. Als im Jahre 1347 „eine genuesische Flotte vom Osten kommend in den Hafen Messinas einlief, brach die Seuche in Europa aus. Die Besatzungsmitglieder, geschwächt von Blutvergiftungen, Lungenentzündung und Leistendrüsenschwellung, hervorgerufen durch Bazillen, lagen in den letzten Zügen“ (Manchester, Seite 34). Als die Epidemie endlich aufhörte, hatte sie schätzungsweise ein Viertel der kontinentaleuropäischen Bevölkerung dahingerafft.

Im Laufe der nachfolgenden Jahrhunderte flammte die Pest in Europa mehrmals wieder auf. Im Mittelalter war es üblich, Unrat und Abwasser auf den Straßen zu entsorgen. Das bot den Ratten eine üppige Nahrungsquelle, und ihre Zahl stieg sprunghaft an. Die Ratten ihrerseits boten den Flöhen als eigentlichen Trägern der Krankheitskeime reichlich Lebensgrundlage. Die Menschen aber, die nach den Gesundheitsvorschriften der Bibel lebten, hatten weniger damit zu kämpfen: Die Juden, mit der Heiligen Schrift viel vertrauter als die übrige Bevölkerung, litten wegen ihres besseren hygienischen Standards weitaus weniger. Zum Überleben verhalf ihnen auch die Praxis der Quarantäne. „Das Wort ,Quarantäne‘ stammt von der Praxis der Juden, Menschen mit bestimmten Krankheiten vierzig Tage lang zu isolieren … Weil die Juden für bestimmte Seuchen weniger anfällig als andere Volksgruppen waren, wurde diese Praxis im 14. Jahrhundert von den Italienern übernommen … Die biblische Haltung zu Gesundheit und Krankheit ist moderner als allgemein erkannt wird“ (New Bible Dictionary, Stichwort „Health“). „Allmählich brachte man in Europa die verheerenden, Plagen unter Kontrolle, weil man die Menschen dazu, bringen konnte, gewisse Hygienevorschriften zu beachten, die schon in der Bibel erwähnt werden“ (Vermeidbare Krankheiten, Aussaat Verlag, Wuppertal, 1967, Seite 11). Hätte man diese biblischen Vorschriften früher angewandt, wären Hunderttausende gerettet worden.

Die Bibel enthält weitere praktische Richtlinien zur Hygiene und erklärt, wie eine Wunde behandelt werden soll. Im neutestamentlichen Gleichnis versorgte der barmherzige Samariter die Wunden des Geschundenen mit Wein, Öl und einem Schutzverband (Lukas 10,34). Der Wein diente als Desinfektionsmittel, das Öl als Salbe. Wie es im Bibellexikon „The International Standard Bible Encyclopedia“ heißt: „Olivenöl besitzt eine Heilwirkung, die auch heute in der Medizin angewandt wird“. Die Mischung aus Wein und Öl hat ein Desinfektionsmittel gebildet, mit dem der Samariter das Opfer des Überfalls behandelte (Eerdmans, Grand Rapids, 1986, Stichwort „Oil“). Der Wert eines solchen Mittels geriet jahrhundertelang in Vergessenheit, wurde aber vor einigen Jahrzehnten wiederentdeckt.

Wenn solche Mittel in dem im 19. Jahrhundert geführten amerikanischen Bürgerkrieg bekannt gewesengenden Ansammlung von Stressfaktoren, Krankheiten und Ängsten bei, mit denen wir heute fertig werden müssen. Andrew Dickson White, Historiker des 19. Jahrhunderts, ging mit denen ins Gericht, die in der Bibel einen naturwissenschaftlichen Text erblicken wollten. White hatte insofern recht, als die Bibel kein naturwissenschaftliches Lehrbuch ist. Er übersah jedoch die in der Heiligen Schrift enthaltenen naturwissenschaftlichen „Aussagen“. Leider werden Naturwissenschaft und Bibel als Kontrahenten in einem geistigen Konflikt gesehen. Manchmal bestehen scheinbare Widersprüche zwischen beiden, aber bei sorgfältiger Untersuchung des Beweismaterials gelangt man vielfach zu dem Ergebnis, daß die Naturwissenschaften die Bibel bestätigen. Es gilt zu bedenken, daß auch die Naturwissenschaften nicht vollkommen sind. Geltende Theorien werden nicht selten durch neue umgestoßen. Daß ein Naturforscher die Theorie eines Kollegen widerlegt, ist in der Welt der Wissenschaft gängige Praxis.

Bei intensiver Beschäftigung mit der Bibel werden wir feststellen, daß sie uns Erkenntnisse vermittelt, die erst in neuerer Zeit durch naturwissenschaftliche Forschung entdeckt wurden. Hätte man nur auf die Bibel gehört, wäre einiges an Leid erspart geblieben. Betrachten wir nun einige Wahrheiten, die vor Tausenden von Jahren in der Bibel festgehalten, aber erst in unserer Zeit neu entdeckt und durch andere Quellen als wissenschaftlich tragbar bestätigt wurden.

Männer Gottes und Männer der Wissenschaft

Das Studium der Bibel ist unerlässlich, das Studium der Natur sehr nützlich. Männer Gottes haben der Bibel immer den Vorrang gegeben, aber die Naturwissenschaften nie gefürchtet. Denn sie wussten, daß Schöpfung und Naturgesetze ein Beweis für Gottes Wirken sind. Ein Beispiel für einen Mann Gottes, der auch in den Naturwissenschaften ausgebildet war, ist Mose. Mose „wurde in aller Weisheit der Ägypter gelehrt und war mächtig in Worten und Werken“ (Apostelgeschichte 7,22). Mit der Bibel als Leitfaden konnte er Gut und Böse unterscheiden. Nicht zuletzt half ihm seine frühe Schulbildung, als er dem göttlichen Ruf folgte, seine israelitischen Volksgenossen aus der ägyptischen Knechtschaft zu befreien und zu einer Nation zusammenzuführen. Weitere Männer Gottes genossen die beste Bildung ihrer jeweiligen Zeit. So war der Prophet Daniel ein hervorragender Student der königlichen Akademie der Babylonier (Daniel 1,4). Das babylonische Reich war in seinen Tagen die führende Weltmacht und verzeichnete in den Naturwissenschaften, vor allem in der Astronomie, große Fortschritte. Daniel sah offensichtlich keinen Widerspruch zwischen den von den Babyloniern entdeckten naturwissenschaftlichen Wahrheiten und den Erkenntnissen über Gott, die er seit seiner Jugend besaß. Als hoher Diener der babylonischen und medo-persischen Herrscher wurde er anerkannt. Die Bildung, die er in den dortigen Schulen genossen hatte, schmälerte sein Gottvertrauen in keiner Weise. Er kannte die Wahrheit und Unverletzlichkeit des Wortes Gottes und sah keinen Gegensatz zwischen naturwissenschaftlichen Kenntnissen und der Heiligen Schrift.

Salomo, König von Israel, hatte umfangreiche Kenntnisse. Nach dem von ihm in der Bibel gezeichneten Bild kannte er sich in verschiedenen Naturwissenschaften aus. So verstand er die Bewegung der vorherrschenden Winde und den Wasserkreislauf, der für den Regen sorgt (Prediger 1,6-7). Er war ein großer Gartenfreund und legte vielfältige Wein-, Pflanzen- und Obstgärten an (Prediger 2, 4-5). Er kannte sich in der Biologie aus, hatte also Kenntnisse über Pflanzen, Tiere, Vögel, Insekten und Fische (1. Könige 5,13). Das Buch der Sprüche zeigt, daß er sich ebenfalls auf Psychologie, Soziologie und zwischenmenschliche Beziehungen verstand. Doch irgendwann dämmerte Salomo, daß seine Naturkenntnis ihm keine Befriedigung bereitete. Sein Leben kam ihm leer vor. Weil er seiner Beschäftigung mit der Naturwelt erlaubte, geistliche Belange aus seinem Denken zu verdrängen, kam ihm das Leben sinnlos vor (Prediger 1,16-18). Er hielt intensive Einkehr bei sich und kam zum Schluss, daß die Erkenntnis Gottes Vorrang haben muss: „Lasst uns die Hauptsumme aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gilt für alle Menschen“ (Prediger 12,13).

Sich mit den Naturwissenschaften zu beschäftigen wird unsere Ehrfurcht vor der Schöpfung steigern und uns in Glauben und Gotteserkenntnis wachsen lassen. Der Apostel Paulus wusste, daß der Mensch durch die Betrachtung der Schöpfung den Schöpfer erkennen kann. „Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, so daß sie keine Entschuldigung haben“ (Römer 1,20). Oder, wie es die renommierte amerikanische Tageszeitung The Wall Street Journal ausdrückt:„Wenn ein wenig Naturwissenschaft uns von Gott entfernt, so bringt uns viel Naturwissenschaft zurück“ (10. Oktober 1994).

In Wirklichkeit gibt es keinen Konflikt zwischen der Bibel und wahrer Naturwissenschaft. Einige Naturwissenschaftler und Theologen haben erkannt, daß es diesen Streit zwischen Naturwissenschaft und Theologie nicht geben muss. Vor wenigen hundert Jahren, als die moderne Naturwissenschaft noch in den Kinderschuhen steckte und heftige Angriffe gegen die Bibel in der Zukunft lagen, haben besonnene Männer den Wert beider erkannt. Damals „pflegten viele Befürworter naturwissenschaftlicher Forschung ins Feld zu führen, Gott habe sich in zwei Büchern offenbart: im Buch seiner Worte (der Bibel) und im Buch seiner Werke (der Natur). So wie man verpflichtet sei, das erstere zu studieren, so habe man ebenfalls die Pflicht, sich mit dem letzteren zu beschäftigen“ (John Hedley Brooke, Science and Religion: Some Historical Perspectives, Cambridge University Press, 1995, Seite 22). Eine eingehende Untersuchung aller Fakten ergibt, daß sich Bibel und Wissenschaft gegenseitig ergänzen, sogar häufig unterstützen, wie die Beispiele dieses Berichtes zeigen.

Wenn die Bibel der Wissenschaft zu widersprechen scheint

Wie sollten wir auf einen scheinbaren Widerspruch zwischen der Bibel und den Naturwissenschaften reagieren? In den letzten Jahrhunderten hat die Wissbegierde des Menschen, gepaart mit immer besseren Möglichkeiten, Erkanntes festzuhalten, auszuwerten und weiterzugeben, zu einer wahren Wissensexplosion geführt. Erstaunlich dabei ist, daß dieses Merkmal der heutigen Welt lange vor Beginn der Fortschritte in Wissenschaft und Technik in der Bibel vorausgesagt wurde (Daniel 12,4).

Verschiedene Menschen vertreten den Standpunkt, ein Großteil des modernen Wissens – vornehmlich in den Bereichen Biologie, Anthropologie, Geologie und Astronomie – stehe im Widerspruch zur Bibel. Gerade diese Sicht der Dinge hat viele veranlasst, an der Zuverlässigkeit der Bibel zu zweifeln. Auf den ersten Blick gewinnt man leicht den Eindruck, als müsse man zwischen materiellen, naturwissenschaftlichen Beweisen einerseits und den Behauptungen der Bibel andererseits wählen. Doch die Bibel selbst fordert uns auf, mit aufgeschlossenem Sinn und unter Abwägung aller Aspekte nach Antworten zu suchen (Sprüche 18,13). Wir stellen fest, daß zwischen wahrer naturwissenschaftlicher Erkenntnis und der Bibel kein Widerspruch besteht. In dieser Broschüre gehen wir auf einige angebliche Gegensätze zwischen beiden Bereichen ein.

Gottes Wort ermutigt uns, zu lernen und die Wahrheit zu entdecken; es sagt ebenfalls, dies mit einem aufgeschlossenen Sinn zu tun. Viele Menschen haben falsche Vorstellungen über die Bibel. Andere wiederum sperren sich voreingenommen gegen die göttliche Offenbarung, weil sie irrtümlicherweise davon ausgehen, es gäbe zahlreiche Beweise dafür, daß die Bibel nicht der Wahrheit bzw. der naturwissenschaftlichen Realität entspricht. Leider fällt es solchen Menschen schwer, der Bibel generell Gehör zu schenken. Sie wären aber gut beraten, die Juden der Stadt Beröa nachzuahmen, von denen es heißt: „[Sie] nahmen das Wort bereitwillig auf und forschten täglich in der Schrift, ob sich’s so verhielte“ (Apostelgeschichte 17,11). Mit diesem Bericht verbinden wir die Hoffnung, daß auch Sie nach der Wahrheit suchen und objektiv prüfen werden, ob die Bibel tatsächlich das ist, was sie zu sein behauptet: das inspirierte Wort Gottes.

 

6 Responses to “Die Bibel und die Wissenschaft”

  1. nora Says:

    Losung des Tages
    Ich sage euch aber, daß die Menschen am Tag des Gerichts Rechenschaft geben müssen von jedem unnützen Wort, das sie geredet haben. Denn nach deinen Worten wirst du gerechtfertigt, und nach deinen Worten wirst du verurteilt werden!
    Matthäus 12,36-37

  2. GottesAuge Says:

    Im ersten Moment mag man sich denken: Was hat die griechische Vier-Elemente mit dem Christentum zu tun, das doch eigentlich aus der jüdischen Tradition stammt? Das sind doch eigentlich zwei ganz verschiedene Traditionen

    Die jüdisch-christliche Theologie und die griechische Naturphilosophie sind aber tatsächlich sehr viel enger miteinander verwandt, als es zunächst erscheint. Über die Jahrhunderte gab es vielfältige Kontakte und Berührungspunkte zwischen beiden Kulturen. Das begann schon in der Zeit des Babylonischen Exils (598 v. Chr – 539 v. Chr.) und setzte sich fort bei den Essenern und Therapeutae (wo pythagoreische Ideen ins Judentum einflossen) bis hin zum hellenistischen Judentum in Ägypten, wo sich die griechische und jüdische Traditionen wieder begegneten. Besonders Philon von Alexandria sei in diesem Zusammenhang erwähnt. Er lebte um die Zeitenwende herum – unmittelbar vor der Entstehung des Christentums – und verband die jüdische Theologie mit der Ideenlehre des Platon, der Zahlensymbolik der Pythagoreer und der Sittenlehre der Stoiker. Auch die späteren Kirchenväter knüpften immer wieder an

    griechische Ideen an (z.B. Augustinus und Clemens von Alexandria).

    In der jüdischen Tora können wir auch etliche Bezüge zur Vier-Elemente-Lehre wiederfinden, z.B.- wenn der Geist Gottes über dem „Wasser“ schwebt – wenn am dritten Schöpfungstag „Wasser“ und „Erde“ voneinander getrennt werden
    – wenn dem Mensch aus „Erde“ der Atem Gottes eingehaucht wird
    – wenn es heißt, dass man sich die „Erde“ untertan machen soll
    – wenn Gott durch einem brennenden Dornbusch zu Moses spricht

    – wenn Moses bzw. Aaron die Hand bzw. den Stock über die „Erde“, über das „Wasser“ und in die „Luft“ halten, um die Plagen auszulösen
    – wenn Moses das „Wasser“ durchquert und wenn die Ägypter im „Wasser“ umkommen
    – wenn die Israeliten auf ihrer Wanderung nachts von einer Feuer-Säule geleitet werden

    -usw.
    Und das setzt sich im neuen Testament fort. Einen sehr deutlichen Hinweis auf die Vier- Elemente-Lehre finden wir im Matthäus-Evangelium. Dort sagt Johannes der Täufer

    „Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, […] der wird euch mit dem heiligen Geist und mit Feuer taufen“ (Mt 3,11) Wenn wir nun berücksichtigen, dass „pneuma“ im Griechischen sowohl Geist als auch Atem bedeutet und dass wir mit dem Atem eine Entsprechung für das Luft-Element haben, können wir feststellen, dass alleine schon in diesem in einen Satz drei Elemente genannt werden, nämlich Wasser, Luft und Feuer. Zwei dieser Elemente begegnen uns auch in der Aussage von Jesus:
    „Es sei denn dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.“ (Joh. 3,5) Es geht hier nicht nur darum, dass die Begriffe Feuer, Luft, Wasser und Erde in der Bibel erwähnt werden – das wäre an sich noch nicht besonders signifikant, denn es handelt sich schließlich um ganz alltägliche Dinge –, sondern es geht darum, dass diese Begriffe im Rahmen der Vier-Elemente-Lehre auch eine übertragene Bedeutung haben. Und man kann diese Bibelstellen tatsächlich auch entsprechend dieser übertragenen Bedeutung interpretieren.
    weiter lesen,..

  3. GottesAuge Says:

    Gott schenkte den Menschen alles,wie es sich zeit im Bericht wie:oben.

  4. bazillus Says:

    Die Bibel und die Wissenschaft. Ein Abend füllendes Programm. Wird wissenschaftlich eine Frage gelöst, tun sich hundert neue auf. Die Wissenschaft kann uns viele Antworten auf die Frage des „Wie“ geben, aber nicht auf die Frage „Warum“.


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