kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Grüne: Kreuz im Landtag verstößt gegen Neutralitätsgebot 9. Oktober 2010

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 03:55

Düsseldorf: Ein Kreuz im Tagungsraum des Rechtsausschusses im nordrhein-westfälischen Landtag verstößt nach Meinung der Grünen gegen das Neutralitätsgebot. Das christliche Symbol müsse daher entfernt werden, forderte der Abgeordnete Hans Christian Markert (Grüne). Das Mitglied des Rechtsausschusses monierte, daß der momentane Zustand einer Übereinkunft der Geschäftsführer aller Fraktionen widerspreche.

Rechtsausschuss ist nur Gast: Bei dem Raum handelt es sich jedoch eigentlich um den Sitzungssaal der Düsseldorfer CDU-Fraktion. Diese zeigte keinerlei Bereitschaft, das Kreuz zu entfernen. In diesem Sinne äußerte sich auch der Vorsitzende des Rechtsausschusses, Robert Orth (FDP). Das Gremium sei in dem Saal lediglich Gast, und die Grünen dürften nicht bestimmen, wie die CDU ihn gestalte, sagte Orth der Rheinischen Post.

Der Unionsabgeordnete Peter Biesenbach meinte, der Ausschuss müsse ansonsten umziehen, wenn die Beschwerde der Grünen mehrheitsfähig sei. Mit der Klärung des Streits soll sich nun das Präsidium des Landtags befassen. (Quelle: Junge Freiheit Nordrhein-Westfalens  -Landtag: Ausschuss muss notfalls umziehen Foto: Landtag NRW/B.Schälte)

Opposition fordert rechtliche Gleichstellung des Islam

BERLIN: SPD und Grüne haben die rechtliche Gleichstellung des Islam mit dem Christentum gefordert. Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, nannte es „ein wichtiges Signal an die vier Millionen Muslime in Deutschland, wenn der Staat den Islam als Religionsgemeinschaft anerkennt”. Der Islam sei unwiderruflich und unbestreitbar ein Teil Deutschlands, behauptete der Abgeordnete gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Die Kritik innerhalb der Unionsparteien an der Rede zum Tag der Deutschen Einheit von Bundespräsident Christian Wulff wies Wiefelspütz scharf zurück. Man würde hier „beim Thema Integration die Debatten von vorgestern” führen, sagte er der Zeitung. „Die Union muß ihre neurotische Selbstbeschäftigung schleunigst beenden” und den Islam akzeptieren. „Daß diese Realität immer noch nicht anerkannt wird, ist tief peinlich für die Union und stößt die Muslime vor dem Kopf”, befürchtete der Sozialdemokrat.

Sich um die Gefühle der Muslime bemühen: Auch der integrationspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Memet Kilic, forderte die Gleichsetzung des Islam mit dem Christentum. „Die Anerkennung des Islam als gleichberechtigte Religionsgemeinschaft würde den Muslimen das Gefühl vermitteln, in Deutschland willkommen und angekommen zu sein”, argumentierte der türkischstämmige Politiker. Dies sei für die Integration nur förderlich.

Der ebenfalls türkischstämmige CDU-Politiker und Vorsitzende des Deutsch-Türkischen Forums, Bülent Arslan, schloss sich dieser Forderung an. „Auf die Zukunft gesehen wird der Islam unser Land mit prägen”, sagte er im Heute-Journal des ZDF. Es sei daher wichtig, daß die deutschen Eliten die Ängste vor dem Islam nicht weiter verstärken würden. (Quelle: Junge Freiheit Nordrhein – SPD-Politiker Dieter Wiefelspütz: Muslime nicht „vor den Kopf” stoßen Foto: Wikipedia/Dirk Vorderstraße)

 

One Response to “Grüne: Kreuz im Landtag verstößt gegen Neutralitätsgebot”

  1. bazillus Says:

    Grüne und SPD sind die Vorbereiter der Zerstörung des ehemals christlich-geprägten Deutschlands. Die CDU springt früher oder später auf. Der Hass der Linken auf das Kreuz ist ähnlich dem der muslimischen Funktionäre aus Arabien, Ägypten und Jemen und anderen kommunistischen und muslimischen Ländern.

    Ich könnte ja noch verstehen, wenn sie fordern würden im Sinne von Gleichberechtigung neben das Kreuz, den Judenstern für das Judentum und das Schwert (als umgekehrtes Kreuz) als Symbol des Islams zu platzieren.

    Seit wann bestimmen Gefühle Politik? Sind Gefühle von Muslimen wertvoller als die von Christen oder Atheisten oder von Juden? Wird da von der Politik eine Gefühlsklassenwelt eingerichtet?

    Wer von Gleichstellung von Islam und Christentum faselt, hat offensichtlich keine Ahnung vom Islam und seinen heutigen Auswirkungen in den Köpfen der Muslime, die offensichtlich aufgrund ihres Glaubens eine andere Art von Befindlichkeiten haben als andere Menschen. Wer Gleichstellung von Christentum und Islam fordert, fordert zugleich Einbindung der islamischen politischen Dimension, nämlich u. a. auch die der Scharia. Es ist bei einem solchen Ansinnen zuförderst darauf zu achten, dass alle ausgrenzenden Elemente aus der Ideologie hier nicht Fuß fassen dürfen. Rechtliche Gleichstellung nur, wenn das Grundgesetz, das BGB, das StGB in allen Belangen der Scharie vorgehen. Kann das die islamischen Gemeinde und da gibt es ja jede Menge davon schultern und sich vom Gesetzeswerk eines Mohammed verabschieden. Und wer ist überhaupt der Ansprechpartner der Muslime? Die türkische Religionsbehörde selbst?


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