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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Christin musste von den Maledieven fliehen 9. Oktober 2010

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 03:39

Schüler warfen der Lehrerin christliche Mission vor

 

Open Doors: In der Regel drehen sich die Berichte über die Malediven um Luxushotels, Badespaß und Taucherglück. Außerdem sind die 1.196 Inseln des Staates im Indischen Ozean stark vom Anstieg des Meeresspiegels bedroht. Experten befürchten, dass die Malediven in einigen Jahrzehnten im Meer versunken sein könnten. Doch kaum wird darüber berichtet, dass das Land mit seinen 309.000 Einwohnern seit Jahren zu den zehn Staaten gehört, in denen Christen weltweit am stärksten verfolgt werden. Auf dem Open Doors-Weltverfolgungsindex 2010 belegt es Platz 5. Der Islam ist Staatsreligion und die geltende islamische Rechtsprechung (Scharia) verbietet es den Bürgern, ihre Religion frei zu wählen oder zu wechseln. Folglich verliert ein zum christlichen Glauben konvertierter Muslim sein Bürgerrecht. Offiziell wird behauptet, die einheimische Bevölkerung sei zu 100 Prozent muslimisch. Die wenigen einheimischen Christen halten ihren Glauben aus Angst vor Verfolgung geheim. Unter den 70.000 ausländischen Gastarbeitern im Land gibt es viele Christen. Ihnen wird offiziell erlaubt, ihre nicht-muslimische Religion zu praktizieren, wenn auch nur in den eigenen vier Wänden. Doch das Evangelium an Muslime weiterzugeben ist unter Strafe verboten.

Geographiestunde mit Folgen: Geethamma George lebte seit drei Jahren auf der Insel Foakaindhoo des Shaviyani-Atolls und arbeitete dort als Lehrerin an einer staatlichen Schule. Geboren und aufgewachsen ist sie in Indien im Bundesstaat Kerala. Geethamma George unterrichtet u.a. Geographie. Sie liebt es, den Kindern die Welt zu erklären. Doch am 29. September sollte sich das Leben der Christin grundlegend ändern: Die Himmelsrichtungen standen auf dem Lehrplan und Lehrerin George zeichnete zur besseren Erklärung eine Windrose an die Tafel. Leider missverstanden einige Kinder, die schlecht Englisch konnten, die Zeichnung. Sie sahen darin eher ein Kreuz, das Symbol der Christen, und beschwerten sich darüber bei ihren Eltern. George wolle sie christlich missionieren, sagten sie.

Flucht von der Insel: Am Abend stürmte eine Gruppe aufgebrachter Eltern in die Schule und beschuldigte die Lehrerin, das „Christentum zu predigen“. Zur Klärung setzte die Schulleitung ein Untersuchungskomitee ein, was zu dem Schluss kam, George habe tatsächlich nur eine Windrose gezeichnet. Doch die Eltern ließen sich nicht besänftigen und drohten damit, Geethamma George zu fesseln und von Foakaindhoo wegzubringen. Um einem gewaltsamen Übergriff zuvorzukommen, brachten Polizisten die Frau unverzüglich auf eine andere Insel. Nie wieder könne die Lehrerin zurückkehren, hieß es.

 

One Response to “Christin musste von den Maledieven fliehen”

  1. bazillus Says:

    Wer solche Berichte liest, meint, er habe es mit Vampiren zu tun, die ebenfalls ausrasten, wenn sie ein Kreuz sehen.

    Hier wieder ein Einzelschicksal einer Christin. Viel erschreckender an diesem Beispiel ist, dass selbst Kinder bereits so indoktriniert sind, dass sie sich empören, wenn ihre Lehrerin ein kreuzartiges Gebilde an die Tafel malt. Das zeugt von Seelenvergiftungerster Klasse von Kindern durch ihre Eltern und durch den ausgrenzenden Religionsunterricht, den sie an einer öffentlichen Schule erleben müssen.

    Dieses Verhalten zeugt von Angst. Das Christentum muss wohl in einigen Muslimen eine Art Schreckensvision auslösen, wenn solche irrationalen Reaktionen angesichts eines gemalten „Kreuzes“ ausgelöst werden können. Mission im ursprünglichen Sinn wäre es, wenn diese Lehrerin zu dem „Kreuz“ etwas von Jesus Christus erzählt hätte. Das wird noch nicht einmal im Artikel behauptet. Lediglich die Zeichnung eines Kreuzes gilt bereits als Mission.

    Angesichts solcher Vorkommnisse kann der Islam weiiß Gott (hier nicht als Floskel gemeint) wirklich nicht mit Sympathie rechnen. Deshalb bewahrheitet sich immer mehr, dass Menschen wie Herr Wilders und Herr Stadtkewitz einfach nur Recht haben.


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