kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Religionsfreiheit in islamischen Ländern 6. Oktober 2010

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 03:36

Die meisten islamischen Staaten haben die “allgemeine Menschenrechtserklärung” der Vereinten Nationen unterzeichnet. Diese Erklärung beinhaltet unter anderem ein “Verbot der Diskriminierung” (Art. 2) und die “Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit” (Art. 18). Die wenigsten islamischen Länder halten sich allerdings daran.

Zum Beispiel: „Artikel 2 sieht ein Verbot der Diskriminierung vor. Dennoch werden in den meisten islamischen Ländern Angehörige anderer Religionen benachteiligt und diskriminiert“.

Islamische Länder, die Angehörige anderer Religionen diskriminieren:
Ägypten, Afghanistan, Algerien, Aserbaidschan, Bahrein, Brunei, Indonesien, Irak, Iran, Jemen, Jordanien, Katar, Libyen, Mauretanien, Oman, Palästina, Pakistan, Saudiarabien, Somalia, Sudan, Syrien, Tunesien, Türkei, Turkmenistan, Vereinigte arabische Emirate usw. Quelle: Weltverfolgungsindex

Artikel 18 sieht vor, dass jeder Mensch das Recht hat seine Religion zu wechseln. Trotzdem werden in vielen islamischen Staaten Ex-Muslime, welche die Religion gewechselt haben, hart bestraft. In einigen Ländern steht auf Apostasie (Abfall vom Islam) sogar die Todesstrafe. Genauer Wortlaut des Artikels 18, der allgemeinen Menschenrechtserklärung:
Artikel 18 – Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit Jeder Mensch hat Anspruch auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfasst die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, in der Öffentlichkeit oder privat, durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Vollziehung von Riten zu bekunden.

Wieso berichten unsere Medien nicht darüber? In den letzten Tagen konnte man im Tagesanzeiger lesen, dass der fundamentalistische Ministerpräsident der Türkei die Schweiz einen rassistischen Staat nannte. Dass die Türkei ein Staat ist, der andere Religionen massiv unterdrückt, wurde dabei grosszügig verschwiegen. Gleiches gilt für andere islamische Staaten. Der Tagi hielt es bloss für nötig darauf hinzuweisen, wieviel Geld diese Unrechtsstaaten auf den Konten von Schweizer Banken deponiert haben. Die massiven Menschenrechtsverletzungen, die in diesen Ländern an der Tagesordnung sind, erwähnte der Tagi hingegen mit keiner Silbe.

Auch die UNO-Hochkommissarin scheint lieber die Schweiz wegen deren Bauverbot für Minarette zu kritisieren als die islamischen Staaten zu tadeln. Wäre es nicht die Aufgabe der UNO, die islamischen Staaten, welche die Allgemeine Menschenrechtserklärung der UNO unterzeichnet haben, zu ermahnen diese einzuhalten? Wieso schweigt die UNO, wenn in islamischen Ländern Ex-Muslime, die zum Christentum übergetreten sind, zum Tode verurteilt und hingerichtet werden? Wieso berichten unsere Massenmedien nicht darüber? {Quelle: http://www.dailytalk.ch – von Alexander Müller}

 

3 Responses to “Religionsfreiheit in islamischen Ländern”

  1. GottesAuge Says:

    Wo Folter und Mord zur Tagesordnung gehören
    Menschenrechtsverletzungen in 159 Ländern prangert Amnesty International im neuen Jahresreport an, auch in Deutschland. Es sind aber auch Fortschritte festzustellen.
    Wieviele wissen das schon!

    Amnesty kritisiert, dass Zuwanderer ohne Aufenthaltstitel in der Bundesrepublik wirtschaftlich, sozial und kulturell benachteiligt werden. Die Menschenrechtsorganisation fordert Deutschland außerdem dazu auf, Ausländer nicht mehr in Länder abzuschieben, in denen gefoltert wird. Deutsche Gerichte sollen zur Terrorbekämpfung zudem in Einzelfällen Informationen von Gefangenen verwertet haben, die im Ausland in Haft gefoltert wurden. Auch wird der Bundesrepublik vorgeworfen, dass deutsche Geheimdienstarbeiter Terrorverdächtige in geheimen Operationen willkürlich verhaftet haben. Im internationalen Vergleich steht Deutschland bei der Wahrung der Menschenrechte gut da.

    In mindestens 111 von 159 Ländern verzeichnet der Menschenrechts-Report Folter und Misshandlung, in 96 Ländern herrscht nur eine eingeschränkte Meinungsfreiheit, unfaire Gerichtsverfahren sind offenbar in 55 Ländern an der Tagesordnung, in 61 Ländern kommen viele Täter ohne Strafe davon

  2. GottesAuge Says:

    Auch für das intressieren sich wenige:obwohl der Konitent Europa mit Schuld trage.
    Menschenrechtsverletzungen bleiben in dem Bürgerkriegsland ungestraft. Nach wie vor gibt es laut Amnesty mehrere tausend Kindersoldaten in der Armee. Über 100.000 Frauen wurden demnach von Rebellen zum Teil mehrfach vergewaltigt. Bisher hat der Konflikt im Kongo der Amnesty-Geschäftsführerin zufolge 5,5 Millionen Tote gefordert. Dies sei die längste „Todesliste“ seit dem 2. Weltkrieg.

  3. GottesAuge Says:

    Die Grundeinstellung der Österreicher zu den Menschenrechten ist in der von Karmasin Motivforschung unter 1.000 Österreichern durchgeführten Umfrage grundsätzlich positiv. Nach der Meinung von 70 Prozent werden diese auch sehr bzw. eher stark beachtet. Düsterer sieht es allerdings bei der Kenntnis der verschiedenen Menschenrechte aus: So wissen zwar die meisten über die Meinungs- und Pressefreiheit (69 Prozent), das Recht auf Gleichbehandlung (67) und das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit (65) bescheid. Die Rechte auf Schutz von Minderheiten und Flüchtlingen kennen allerdings nur jeweils 32 Prozent, nur noch weniger das auf Kultur (28 Prozent

    Recht auf Asyl nicht besonders wichtig
    Parallel mit dem Bekanntheitsgrad der einzelnen Menschenrechte verläuft auch deren Wertschätzung. Lediglich 24 Prozent der Befragten ist ein Recht auf Asyl besonders wichtig, 26 Prozent jenes auf Schutz der Minderheiten. Ganz oben thront das „Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit“ (70 Prozent), gefolgt vom Recht auf Gesundheitsversorgung (69 Prozent) und auf soziale Sicherheit (65). Besonderen Schutz genießen sollten laut Meinung der Österreicher vor allem Kinder (83 Prozent) und kranke sowie alte und behinderte Menschen. Am wenigsten schutzberechtigt erachteten die Befragten homosexuelle Menschen, Angehörige religiöser und ethnischer Minderheiten sowie Asylanten.

    Immerhin die Hälfte der Österreicher sieht sich für die Einhaltung der Menschenrechte selbst zuständig. Mehr Verantwortung gaben die Befragten nur der Politik. Fast gar nicht in die Pflicht genommen wurden die Medien, die Kirche und die die NGO. Ein Umstand, den Barbara Helige von der Österreichischen Liga für Menschenrechte nicht versteht: Etwa in der Frage der zweisprachigen Kärntner Ortstafeln seien aufgrund der Untätigkeit der Regierung gerade Organisationen – in diesem Fall ihre eigene – gefragt.
    Menschenrechtsprüfung
    Grundsätzlich zeigte sich die Initiative zufrieden mit den Ergebnissen. Barbara Liegl von der Anti-Rassismus-Organisation ZARA und Martin Schenk von der Armutskonferenz meinten, nun brauche es Mut der Politik zu kommunizieren, dass Menschenrechte für alle gelten. Marianne Schulze von der Initiative erinnerte daran, dass im Jänner 2011 die „Universelle Menschenrechtsprüfung“ Österreichs durch die UNO starten werden. Die aktuellen Erkenntnisse und Forderungen werden dabei natürlich einfließen.

    Vorsichtig zeigte sich die Initiative bei der aktuellen Diskussion über Moscheen mit Minaretten in allen Bundesländern. Helige: „Das Recht auf Religionsfreiheit und Religionsausübung ist ein Menschenrecht. Aus unserer Sicht ist diesem Grundrecht immer zum Durchbruch zu verhelfen.“


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