kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Deutscher Terrorist hat ausgepackt 6. Oktober 2010

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 03:13

Washington/Berlin: Das wurde der Nachrichtenagentur dapd am Mittwoch übereinstimmend in Washington und Berlin von amerikanischen und deutschen Geheimdienstlern bestätigt. US-Fahndungsspezialisten hätten Ahmad S. „eingehend“ verhört, wurde berichtet.

Der aus Hamburg stammende Ahmad S. war im Sommer auf dem Weg von Pakistan nach Europa zurück am Hindukusch abgefangen worden, war in Geheimdienstkreisen zu erfahren. In Deutschland hätten die Islamisten besonders „weiche Ziele“, U-Bahnhöfe, Züge und Menschenansammlungen angreifen wollen, hieß es. Die Bedrohung sei bisher aber ‚weder aktuell noch konkret‘, wurde dapd versichert. ‚Trotzdem nehmen wir die Bedrohung sehr ernst, weil wir wissen, dass in der Bundesrepublik mehrere hundert Islamisten auf die Rückkehr von in Pakistan ausgebildeten Terroristen warten, um mit ihnen dann zuzuschlagen‘, erläuterte ein deutscher Sicherheitsfachmann der dapd. Der 36-jährige Ahmad S. gehörte nach den vorliegenden Informationen zu einer Gruppe Hamburger Islamisten, die im März vergangenen Jahres in die Ausbildungslager der Al-Kaida im Nordwesten Pakistans gereist waren. Vor dem Aufbruch nach Pakistan sollen sich die neun Männer und zwei Frauen in der ehemaligen Al-Quds-Moschee in Hamburg versammelt haben. Dort hatten sich auch die Männer der Anschläge in New York und Washington vom 11. September 2001, Marwan Alshehhi, Mohammed Atta und Ziad Jarrah, und deren Unterstützer regelmäßig zum Gebet versammelt. Erst vor drei Wochen war die Moschee geschlossen worden.

Zu der Gruppe von Ahmad S. gehörte nach Presseberichten auch der Deutsch-Syrer Rami M.. Er hatte sich in Pakistan mit einer Burka verkleidet, als er gefasst wurde. In der Gruppe war ebenfalls der Iraner Shahab D. aus Hamburg vertreten. Er drohte im Oktober letzten Jahres als „Abu Askar“ in einem Video im Namen der „Islamischen Bewegung Usbekistan“ (IBU) Deutschland Anschläge an, falls die Bundeswehr nicht vom Hindukusch abgezogen werde. Zusammen mit seiner Freundin soll sich Shahab D. der deutschen Kolonie der IBU in Pakistan angeschlossen haben. Die IBU verübt Angriffe auf die ISAF-Kräfte in Afghanistan.

Aus CIA-Kreisen war in Washington zu vernehmen, dass Ahmad S. bei seinen Verhören in Bagram angedeutet habe, dass die „Kampfmoral“ der aus Deutschland stammenden jungen Islamisten trotz guter Ausbildung durch die Al-Kaida ’stark gesunken ist‘. Rund 80 aus der Bundesrepublik stammende Islamisten sollen in den letzten Jahren eine paramilitärische Ausbildung in der Region von Nord-Waziristan absolviert haben. Außerdem seien sie ‚ausführlich‘ für Sprengstoffanschläge in Deutschland ausgebildet worden. Ein CIA-Experte schilderte dapd, dass die zunehmenden Drohnenangriffe auf die Grenzgebiete in Pakistan, wo die Ausbildungslager für die Dschihadisten liegen, zum „Niedergang“ der Kampfmoral und zum ‚Abklingen‘ der Begeisterung für den Islam beigetragen haben. In den vergangenen Monaten sollen mehrere deutsche Kämpfer durch Raketenbeschuss der unbemannten Kleinflugzeuge getötet worden sein. Der Saarländer Eric Breininger, der immer wieder in islamistischen Propagandavideos aufgetaucht war, wurde im Frühjahr in der Nähe der pakistanischen Stadt Mir Ali in einem Gefecht mit pakistanischen Soldaten getötet. Breininger hatte Kontakt zur terroristischen „Sauerland-Gruppe“. Er war 2007 nach Pakistan in die Ausbildungslager der ‚Islamischen Dschihad Union‘ gereist.

In Washington wurde von CIA-Kreisen betont, dass mit immer intensiveren Drohnenangriffe auf die Ausbildungslager für Terroristen in den pakistanischen Nordwestregionen und auf die Rückzugsgebiete der Taliban eine Wende im Afghanistan-Krieg herbeigeführt werden soll. Die Raketenangriffe hätten auf die deutschen Dschihadisten einen ’nachhaltigen Eindruck gemacht‘. So habe Ahmad S. bei seinen Verhören in Bagram offen zugegeben, dass er seine Absichten, den „Märtyrertod“ zu erleiden, „voll aufgegeben hat“. Auch unter den anderen Kämpfern aus Deutschland habe sich „weitgehend Resignation breitgemacht“. In einer niederländischen Studie wurde berichtet, dass seit dem 11. September 2001 rund 50 ernst zu nehmende Terrorpläne in der Europäischen Union von den Geheimdiensten aufgedeckt werden konnten. Nach Angaben von Interpol nahmen Sicherheitskräfte in europäischen Ländern im vergangenen Jahr etwa 110 Terrorverdächtige fest. {www.ad-hoc-news.de}

 

One Response to “Deutscher Terrorist hat ausgepackt”

  1. ReiterRoman Says:

    Wem nützen Terrorwarnungen?
    In truth, the only people who can profit from such a warning are the officials who issue it. If something does happen, they are covered: They warned us, they told us in advance, they won’t be criticized or forced to resign. And if nothing happens, then we’ll all forget about it anyway.
    The State Department alerts U.S. citizens to the potential for terrorist attacks in Europe (…) U.S. citizens are reminded of the potential for terrorists to attack public transportation systems and other tourist infrastructure. (…) U.S. citizens should take every precaution to be aware of their surroundings and to adopt appropriate safety measures to protect themselves when traveling.
    Denn erstens kann man ja gar nichts tun. Solange die Gefahr nicht konkretisiert wird (etwa: „Vermeiden Sie einen Besuch des Eiffelturms“), ist die Warnung nutzlos. Reisende reisen nun einmal; Touristen sehen sich Sehenswürdigkeiten an; Geschäftsleute müssen ihren Geschäften nachgehen.
    Mich erinnert eine solche nutzlose Warnung ein wenig an das inzwischen abgeschaffte Verkehrsschild „Vorsicht Flugbetrieb“, das den Autofahrer vor herumfliegenden Flugzeugen warnte. Und was sollte er tun? Den Kopf einziehen? Sich auf einen Absturz auf die Autobahn vor ihm einstellen?

    Zweitens zeigt die vage Sprache dieser Warnung, daß die Behörden nichts Konkretes wissen, schreibt Applebaum. Hätten sie konkrete Informationen, dann würden sie konkrete Gegenmaßnahmen ergreifen, statt diffus zu warnen

    Für den einzelnen US-Bürger, dem jetzt diese Warnung übermittelt wurde, ist das freilich ohne Belang. Er wird sie zur Kenntnis nehmen und wieder vergessen. So, wie er die vielen vorausgehenden Warnungen vergessen hat.

    Bis es dann vielleicht wirklich einmal ernst wird und eine Warnung ergeht, die beachtetet werden sollte. Aber wer wird sie noch ernst nehmen, abgehärtet wie man ist, durch die vielen unnötigen vorausgehenden Warnungen


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