kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Thilo Sarrazin im Streitgespräch: Die große Zustimmung beunruhigt mich etwas 4. Oktober 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 00:58

Sein Buch wurde bisher 1,1 Millionen Mal gedruckt. Im Streitgespräch mit Frank Schirrmacher erklärt Sarrazin, warum er in ihm auf die Biologie nicht verzichten wollte, um eine falsche Integrationspolitik zu korrigieren, und fordert Intelligenztests in den Schulen.

Frank Schirrmacher: Heute ist Ihr letzter Tag bei der Bundesbank. Woher stammen alle diese Bücher auf Ihrem Schreibtisch?
Thilo Sarrazin: Mitarbeiter haben die Bücher vorbeigebracht mit der Bitte, dass ich ihnen eine Widmung hineinschreibe und signiere. Das geht schon seit Wochen so. Ich schätze, dass ich mittlerweile für Mitarbeiter der Bundesbank mindestens 300 Bücher signiert habe.
= Haben Sie sich noch einmal mit Herrn Weber ausgetauscht?
Ich habe Herrn Weber zum letzten Mal am 2. September in der Vorstandssitzung gesprochen.

= Wulff, Merkel, Weber – hat einer dieser drei Ihr Buch lesen lassen? (more…)

 

Islamisches Freitagsgebet türkischer Nationalisten in alter armenischer Kathedrale

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 00:46

Istanbul: Die türkische Partei der Nationalistischen Bewegung organisierte gestern ein islamisches Massengebet in einer ehemaligen Kirche-Moschee. Die MHP führte das Freitagsgebet in der ehemaligen christlichen Kathedrale von Meryemana inmitten der Ruinen der mittelalterlichen armenischen Stadt Ani nahe der Grenze zum heutigen Armenien durch. Die Aktion soll eine “Antwort” sein, weil die Regierung Erdogan den griechisch-orthodoxen und den armenischen Christen jeweils eine außerordentliche Erlaubnis erteilte, in einer ehemaligen Kirche eine Heilige Messe zu zelebrieren.

Die Entscheidung der türkischen Regierung, Armeniern und Griechen die Feier eines Gottesdienstes in zwei historischen Kirchen zu erlauben, stieß auf heftige Kritik sowohl von radikalislamischer als auch nationalistischer Seite. Die MHP stellte ihrerseits den Antrag, in der Kirche-Moschee von Ani das Freitagsgebet abhalten zu können. Die alte armenische Kathedrale wurde 1064 von Sultan Alparslan in eine Moschee umgewandelt. Im Laufe der Jahrhunderte folgten mehrere Neuweihen als christliche Kirche und ebenso viele Umwandlungen in eine Moschee. Rund 5000 Personen sollen am Freitagsgebet teilgenommen haben. Die Regierung erklärte, “nicht glücklich” über die Entscheidung zu sein. Cihan Pacaci, der Generalsekretär der Nationalistenpartei erklärte Richtung Regierung: “Wie könnte es die Regierungspartei wagen, uns das Freitagsgebet zu verweigern, aber den Christen religiöse Praktiken in Akdamar und Sumela erlauben”? (more…)

 

Hamed Abdel-Samad: Islamische Welt geht unter

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 00:38

Die islamische Welt werde untergehen, sagt der ägyptisch-deutsche Politologe Hamed Abdel-Samad. Die Religion der Muslime sei mit Geburtsfehlern ausgestattet und nicht reformierbar. Es brauche eine „geregelte Insolvenz“ der islamischen Kultur. Das kann stimmen, nur gehen wir hier in Eurabien vorher unter. Richtig daran ist auch, daß es um den Islam viel schlechter stünde, wenn er die Ölmilliarden nicht hätte. Die hat er aber mindestens noch 30 bis 40 Jahre. Solange kann man nicht warten. Der Islam muss aus Europa vorher raus!

Herr Abdel-Samad, wo sind denn Ihre Leibwächter?
Ich habe derzeit keine.
= Sie sagen, nicht Gott habe den Koran verfasst, sondern Menschen. Allein diese Aussage grenzt an Selbstmord.
Abdel-Samad: Das zeigt, dass der Islam ein Problem mit sich selbst und mit der Welt hat: Vernünftige Argumente zu Glaubensfragen gelten als Kriegserklärung. Ich kam vor fünfzehn Jahren nach Europa, um in Freiheit leben zu können, und werde mich von Extremisten nicht einschüchtern lassen. Meine Prognose, dass die islamische Welt keine Zukunft hat, ist nicht Polemik, sondern ein Weckruf. Meine Eltern, Geschwister und Freunde sind Muslime, das ist meine Herkunft. Ich hasse die islamische Welt nicht, ich fürchte um sie.

= In Ihrem neuen Buch prophezeien Sie den „Untergang der islamischen Welt“. Wie kommen Sie auf diese Idee?
Abdel-Samad: Ich vergleiche den Islam mit der „Titanic“. Mit dem Unterschied, dass das Schiff Islam schon mit Löchern und rostig in See stach. Als dieses Schiff dann mit dem Eisberg der Moderne zusammenstieß, begann es zu sinken. Nur sagen viele Muslime noch immer: „Das ist das Schiff Gottes, es kann nicht untergehen“! Und das Orchester spielt weiter. (more…)