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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Lehrer beklagen Mobbing gegen deutsche Kinder 3. Oktober 2010

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 00:42

An einigen Berliner Schulen wächst die Sorge über eine Diskriminierung deutschstämmiger Schüler durch Mitschüler mit Migrationshintergrund. Ein Kreuzberger Rektor erhebt schwere Vorwürfe gegen Moscheevereine.

An einigen Berliner Brennpunktschulen wächst die Sorge über eine Diskriminierung deutschstämmiger Schüler durch Mitschüler mit Migrationshintergrund. Deutsche Schüler empfänden sich als „abgelehnte, provozierte, diskriminierte Minderheit“, beschreibt ein Kreuzberger Lehrer seine Erfahrungen. Andere Pädagogen sehen eher einen „politischen Extremismus“ am Werk, der nicht nur Deutsche, sondern alle Nichtmuslime treffe. Das Thema wird derart kontrovers diskutiert, dass die Bildungsgewerkschaft GEW für Sonnabend zu einer – bereits ausgebuchten – Veranstaltung über den „Streit um die so genannte Deutschenfeindlichkeit“ eingeladen hat.

Dass sich deutsche Schüler an den Rand gedrängt fühlen, war schon im Rahmen der Rütli-Debatte zu hören. Inzwischen wird die Diskussion allerdings auch außerhalb von Nord-Neukölln geführt, weil Lehrer immer häufiger Zeugen derartiger Mobbing-Fälle werden. Zwei Kreuzberger Lehrer der Hector-Petersen-Gesamtschule nahmen sich deshalb des Themas an und beschrieben in der „Berliner Lehrerzeitung“ der GEW ihre Erfahrungen. Unter der Überschrift „Deutschenfeindlichkeit an Schulen“ ist dort etwa zu lesen, dass „vor allem der Aufenthalt auf dem Schulhof zuweilen als ein Spießrutenlaufen mit diversen Beschimpfungen erlebt wird“. Deutsche Schüler würden bedroht und gemobbt, ihre Namen verballhornt. In der Folge schlössen sie sich zu einer Art „Notgemeinschaft“ zusammen. Es handele sich um ein „Machtspiel, bei dem die eigentlich privilegierte Gruppe diese Privilegien durch die Mehrheitsverhältnisse verloren hat“. Kreuzberg werde dabei vor allem für die türkischstämmigen Jugendlichen zu einem „mystifizierten Ghetto“. Eine Ursache sei der „Kulturkonflikt zwischen westlichen und aus dem traditionellen Islam herrührenden Vorstellungen“. Hinzu komme die Perspektivlosigkeit auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt, heißt es in dem Artikel in der GEW-Zeitschrift. Die beiden Autoren arbeiten im GEW-Landesausschuss für multikulturelle Angelegenheiten mit.

Der Leiter der Petersen-Schule, Dietmar Pagel, hält den Begriff der „Deutschenfeindlichkeit“ allerdings für „unpassend und unproduktiv“. Die betreffenden muslimischen, wenn nicht gar „islamistischen“ Schüler richteten sich nicht nur gegen Deutsche, sondern auch gegen Juden und Amerikaner und alle, die nicht streng muslimisch seien. Besorgt ist Pagel vor allem über „bestimmte Moscheevereine“, die die Schüler in Richtung Islamismus „umzudrehen versuchen“, sagte Pagel auf Anfrage. „Man kann den Begriff Deutschenfeindlichkeit stehen lassen“, findet die Neuköllner Personalrätin und langjährige Lehrerin Mechthild Unverzagt. Allerdings gehöre dazu, dass dieselben Schüler auch feindlich gegenüber Leistungsbereiten seien und gegenüber jenen, die sich an Regeln halten. Dass es „Deutschenfeindlichkeit“ gebe, „müssen auch Gewerkschafter akzeptieren, die politisch korrekt die Augen verschließen wollen“, sagt Unverzagt, die an der Otto-Hahn-Gesamtschule arbeitet. Das sieht auch die GEW-Spitze so. Die Vorsitzende Rose-Marie Seggelke berichtet von „sehr heftigen Reaktionen“, die der Artikel der beiden Kreuzberger Lehrer ausgelöst habe. Dem wolle man jetzt mit der Diskussion und den Workshops am Sonnabend Rechnung tragen. „Mir ist wichtig: Wir stellen uns und ducken uns nicht weg“, betont Seggelkes Stellvertreter Norbert Gundacker. Das deutschenfeindliche Verhalten muslimischer Schüler an „bestimmten Schulen kann man nicht totschweigen“, sagt Gundacker, der vorher Hauptschulreferent der GEW war und in Tempelhof arbeitete. Der grüne Bildungspolitiker Özcan Mutlu hat sich erst jüngst mit dem Thema „Deutschenfeindlichkeit“ beschäftigt. Anlass waren Vorfälle in Essen, die der WDR in einer Diskussion mit Mutlu aufgegriffen hatte. „Man darf die Diskriminierung von Deutschen ebenso wenig akzeptieren wie die Diskriminierung von Schülern mit Migrationshintergrund“, sagt Mutlu. Die Vorfälle zeigten, wie wichtig es sei, interkulturelle Aspekte in der Lehrerausbildung zu verankern. {Quelle: Der Tagesspiegel – Von Susanne Vieth-Entus}

 

3 Responses to “Lehrer beklagen Mobbing gegen deutsche Kinder”

  1. bazillus Says:

    Ei, ei, sieh mal an: Selbst die GEW-Linke lässt sich herab, Realitäten anzuerkennen. Sie vermeidet es aber peinlich, den Islam als Ursache für das Übel der „Deutschenfeindlichkeit“ anzusehen, sonst würde doch ihr Weltbild ganz zusammenbrechen. Der Islam ist schließlich Artengeschützt.

    Selbstverständlich geht der Deuschenhass von Muslimen aus, weil Muslime – egal ob religiös oder nicht – eingebleut bekommen, dass Kuffar minderwertige Ungläubige letzter Klasse sind. Wenn sie auch anderes nicht mitbekommen: Das verstehen sie.

    Die GEW-Spitze zieht wie immer wie alle anderen Politik-Versager falsche Schlüsse: Schüler mit solch faschistischer Geisteshaltung haben hier nichts zu suchen. Sie vergiften das Klima, ziehen andere Kinder in ihrer Leistungsbereitschaft herunter, nehmen ihnen die Menschenwürde und müssen in ihre Länder samt ihren Familien zurückgeführt werden. Da wird es aber kräftige Proteste unsere Integrationslobby geben, die ja solche Menschen brauchen, um ihre Existenzberechtigung nachweisen zu können.

    Integration und Integrationshilfe ja und immer wieder ja: Aber nur bei Menschen, die sich hier integrieren und assimilieren wollen und die Einheimischen nicht als Chrsten, Juden, Schweinefleischfresser, Kuffar, Hurensöhne, Schlampen usw. betiteln und beleidigen. Dies sind Beleidigungen, die bereits auf den Koran zurückgehen, indem der Gott des Islams durch seinen zwielichtigen Prophetn sagen lässt, dass Christen und Juden die abscheulichsten oder schlechtesten Geschöpfe sind, die existieren und Muslime die besten Geschöpfe sind, die existieren.

    Was soll denn aus solchen Versen anderes hervorgehen als Ausgrenzung und Beleidigung total. Kann mir das die GEW erklären?

  2. bazillus Says:

    Eine Berichtigung meines Kommentars:
    Diese Einschätzung gilt selbstverständlich nur für den Teil der Muslime, der wirklich der von mir beschriebenen ausgrenzenden Meinung ist, dass Ungläubige korangemäß Menschen niederer Klasse seien.

  3. pittromi Says:

    Das sind Lippenbekenntnisse von der GEW.
    Beruhigungsfloskeln. Sie wissen durchaus, dass das Volk in seiner Majorität hinter Sarrazin steht. Sie wissen auch, dass die alten Lügenfloskeln nicht mehr wirken. Auch wissen sie, dass Multi-Kulti nicht von Vorteil ist und auch niemals sein kann.
    Daher sind das nur BLA-BLA- Worte aus Angst, dass das VOlk sich erhebt.

    So wird also der deutsche Bürger weiter an der Nase herumgeführt.

    Genau wie von den meineidigen Wulf und Merkel. Die als Bundespräsident- und Kanzlerin einen Eid zum Schutz des deutschen Volkes geleistet haben.
    Jedoch beide betonen sogar laut das Gegenteil.
    So der wohl unbeliebteste und miserabelste Präsident aller Zeiten, Wulf, mit den Worten:
    „Ich bin Ober.haupt nicht des deutschen Volkes, sondern aller Immigranten. (und Integrationsverweigerer und Deutschenhasser.)


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