kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Pfarrer verbrennt sich aus Angst vor dem Islam 30. September 2010

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 04:39

In einem Erfurter Kloster hat sich ein evangelischer Geistlicher selbst verbrannt. In Abschiedsbriefen an seine Frau gibt er als Motiv Sorge vor der Ausbreitung des Islam an. Vorgesetzte, Kollegen und Bekannte sind entsetzt.

Erfurt: Der Mann übergoss sich gestern am Reformationstag gegen 10.45 Uhr auf dem Gelände des Erfurter Augustinerklosters mit Benzin und zündete sich an. Damit habe der 73-Jährige, der heute Mittag seinen Verletzungen erlag, seine große Sorge über die Ausbreitung des Islams zum Ausdruck bringen wollen, teilte Pröpstin Elfriede Begrich mit. In einem Brief habe er dazu aufgefordert, das Problem ernster zu nehmen, sagte Begrich. In den letzten drei, vier Jahren habe er immer wieder gesagt, dass sich die evangelische Kirche stärker mit dem Islam befassen müsse. Bevor sich der Pfarrer im Ruhestand mit Benzin übergoss, soll er „Jesus und Oskar!“ gerufen haben. Am 18. August 1976 hatte sich der Pfarrer Oskar Brüsewitz auf dem Marktplatz in Zeitz selbst verbrannt, was als Fanal gegen das DDR-Regime verstanden worden war.

Der Pfarrer, der sich seit 1989 im Ruhestand befand, wollte möglicherweise sogar am Gottesdienst im Augustinerkloster teilnehmen, doch die Tür am Westportal sei wegen Zugluft geschlossen gewesen, sagte Kurator Lothar Schmelz. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Mann sich während des Gottesdienstes habe verbrennen wollen, sagte Schmelz. Was dann geschehen wäre, wage er nicht zu denken. Der Mann sei schließlich während des Gottesdienstes in eine Baugrube neben die Bibliotheksruine geklettert und habe sich dort mit Benzin übergossen und angezündet. Mitarbeiter des Klosters, die dies bemerkten hätten, seien sofort herbeigeeilt und hätten Hilfe geleistet. Der Pfarrer sei mit schwersten Verbrennungen in eine Spezialklinik nach Halle gebracht worden. Der Pfarrer hinterließ einen Abschiedsbrief an seine Frau. Sie bat jedoch, diesen nicht zu veröffentlichen.

Der Bischof der Kirchenprovinz Sachsen, Axel Noack, äußerte seine tiefe Bestürzung und Betroffenheit über die Tat. Zugleich betonte er, dass Christen einen Kampf der Kulturen ablehnten. Angst vor anderen Kulturen resultiere aus eigener Unsicherheit, betonte der Bischof. Christen dürften den Nächsten nicht aus den Augen verlieren, ob er einer anderen Religion angehöre oder Atheist sei. Sowohl Noack als auch Begrich räumten ein, dass das Islam-Thema immer wieder von anderen Diskussionen verdrängt worden sei. „Das Thema Islam diskutieren wir im Osten noch sehr unter uns“, sagte Noack. Es gebe nur wenig muslimische Gesprächspartner, praktische Begegnungen seien eher die Ausnahme. „Wir befassen uns damit sehr viel in der Theorie“. Das Motiv für die Selbstverbrennung mache die Sache nicht leichter, sondern noch komplizierter, sagte Noack. „Die Tragik bleibt“. Er hoffe, dass es nun in der Frage, wie Christen zum Islam stehen, keine Unruhe gebe. {www.spiegel.de}

Mehrheit der Deutschen hat Angst vor dem Islam

Die Ausbreitung des muslimischen Glaubens bereitet „drei Vierteln“ der Deutschen Sorge. Nur 22% der Deutschen sehen demnach kein Problem im Islam und glauben auch nicht, dass er sich zu stark in unserer Gesellschaft ausbreitet. Das ist das Ergebnis einer am Freitag veröffentlichten dimap-Umfrage für das ARD-Morgenmagazin. Danach äußerten 39% der Befragten ein wenig Sorge, 36% machen sich große Sorgen um eine Expansion des Islam.

Unterdessen ergab eine Umfrage der „Berliner Morgenpost“, dass eine knappe Mehrheit der Berliner ein Minarettverbot nach Schweizer Vorbild ablehnt. Danach sind 53% der Hauptstadtbewohner dagegen, Muslimen generell zu untersagen, ihre Gebetshäuser mit Turmbauten zu schmücken. 40% teilen hingegen die Meinung der Mehrheit der Schweizer und wären für ein Verbot. Wie im Nachbarland ist die Ablehnung solcher Bauten der Muslime dort am größten, wo wenige Menschen muslimischen Glaubens leben. Waren das in der Schweiz die ländlichen Kantone, sind es in Berlin die östlichen Bezirke. Hier sind mit 47% fast so viele Wähler für ein Verbot wie dagegen (48%). Im Westen, wo Kontakte zu Anhängern des islamischen Glaubens viel normaler sind, spricht sich nur jeder Dritte für ein Verbot aus, 57% sind dagegen {Quelle: Die Welt}.


Die Österreicher haben Angst vor dem Islam

Die Ablehnung der Moslems scheint in Österreich zu steigen, wie dies auch in Deutschland oder der Schweiz der Fall ist

Die Skepsis gegenüber dem Islam und den Muslimen ist nicht nur in Deutschland groß (Nur 22% haben keine Angst vor dem Islam). Eine Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts IMAS macht deutlich, dass auch in Österreich die Zeichen nicht auf Integration stehen. 71% der Befragten erklärten, sie würden nicht glauben, dass der Islam „mit den westlichen Vorstellungen von Demokratie, Freiheit und Toleranz“ vereinbar sei. Gerade einmal für 11% gäbe es diese Möglichkeit. Für mehr als die Hälfte, nämlich für 54%, stellt der Islam „eine Bedrohung für den Westen und unsere gewohnte Lebensweise dar“. Die Aussage lehnen nur 19% ab. Der Rest weiß nicht, wie er sich entscheiden soll. Mit Abitur und Universitätsausbildung sinkt die Ablehnung des Islam oder die Angst vor ihm. Die sind am größten dort, wo man am wenigsten damit konfrontiert ist, auf dem Land und in Klein und Mittelstädten. In der Landeshauptstadt ist die Ablehnung am geringsten, wenn auch mit 41% immer noch hoch.

Am stärksten ist die Ablehnung des Islam natürlich bei den Anhänger der rechten Parteien FPÖ, FPK und BZÖ. Hier sehen gar 78% eine Gefahr durch den Islam. Auch bei der SPÖ sagen dies noch 55%. Nur bei den Grünen sind die Verhältnisse umgekehrt: Für 59% ist der Islam keine Bedrohung, nur für 16% ist er dies. Ob die Umfrage unter 1088 Österreichern ab 16 Jahren allerdings auch für die Unterkategorien noch einigermaßen repräsentativ ist, stellt IMAS selbst in Frage. Da die Zahl der befragten Grünenanhänger unter 80 liege, würden die Angaben nur „Richtwerte“ darstellen. 72% der Österreicher stellen den im eigenen Land lebenden Moslems denn auch ein schlechtes Zeugnis aus und sagen, sie würden sich zu wenig „an unsere Lebensweise und die Spielregeln des Zusammenlebens“ anpassen.

Und die Österreicher sehen ihre Kultur schon auch als weitaus überlegen an und denken in Schwarz-Weiß-Schablonen, die nahezu dem Wörterbuch des Antisemitismus, nun umgelegt auf den Islam, gleichen. In den westlichen Ländern mit christlicher Kultur wie Österreich gibt es bessere Schulen und Universitäten als in Ländern mit islamischer Religion, der Wohlstand ist für den Großteil der Bevölkerung größer, Demokratie, Fortschrittlichkeit, Freiheit, Gleichheit, Fröhlichkeit, Hilfsbereitschaft und wirtschaftlicher Wettbewerb auch. Man schreibt sich auch eine weitaus höhere Toleranz gegen über Andersgläubigen zu, während man den Anderen Faulheit, Rückständigkeit, strenge Moral, Korruption, Unduldsamkeit gegenüber Andersdenkenden, sexuelle Unmoral und Verwahrlosung der Jugend zuschreibt. Allerdings eben auch unterschiedliche Rechte von Mann und Frau.

Dem gerne mit Antiislamismus agierenden FPÖ-Chef HC Strache, der auch gegen den Bau von Moscheen eintritt, was sicherlich ein Ausdruck für Meinungsfreiheit, Demokratie und Toleranz sein soll, passt die Umfrage natürlich in den politischen Kram. Was er dazu kommentiert, könnte man allerdings gerade auch gegen die Scharfmacher wenden: „Es sei notwendig, ein wachsames Auge auf die gegenwärtigen und zukünftigen Entwicklungen zu haben, damit es nicht zur weiteren Bildung von parallel- und Gegengesellschaften komme“, werden Straches Äußerungen auf seiner Website dargestellt. „Man dürfe nicht aus falsch verstandener Toleranz heraus undemokratischen Tendenzen Vorschub leisten, die unter dem religiösen Deckmäntelchen die Demokratie und wesentliche Werte wie Gleichberechtigung und Meinungsfreiheit in Frage stellten.“ Das stimmt wohl, die Suche nach einem Sündenbock scheint aber besonders in Zeiten der Krise besonders beliebt zu sein und auch zu fruchten, wie man aus der Geschichte weiß. { http://www.heise.de – von Florian Rötzer}

Weltjournal – Auslandsmagazin


Europa/USA – Angst vor dem Islam

Wo immer in westlichen Gesellschaften Moscheen und islamische Zentren gebaut werden, kommt es mittlerweile zu Protesten der Bevölkerung. Ein geplantes Islamzentrum in New York hat zu weltweiten Schlagzeilen geführt, weil es in der Nähe von Ground Zero liegt. Dort flogen vor neun Jahren islamistische Terroristen in die Twin Towers. Fast 3.000 Menschen starben. Antiislamische Rechtspopulisten wie der Niederländer Gert Wilders reisen extra aus Europa an, um in der Nähe von Ground Zero gegen den Islam zu demonstrieren. Mit der Angst vor dem Islam wird von religiösen Eiferern und rechten Bewegungen immer lauter Politik gemacht. Die Mehrheit der rechten Wähler in den USA unterstellt Präsident Obama Sympathien für islamische Terroristen, da er in seinen Reden Toleranz zwischen den Religionen einfordert. Jeder dritte Amerikaner gibt bei einer Befragung an, dass der Islam mehr Gewalt befördere als andere Religionen. Auch in Österreich halten 54% der Bevölkerung den Islam für eine Bedrohung der westlichen Lebensweise. Muslimen schlägt in Europa immer häufiger offene Ablehnung entgegen. In Gesellschaften mit großen muslimischen Zuwanderer-Gemeinden werden Auseinandersetzungen über die Medien in immer schrilleren Tönen geführt. Entwicklungen wie die Einführung von Scharia-Gerichten für die Schlichtung von Ehescheidungen und Familienstreitigkeiten in London und Birmingham schüren die Ängste vor einer Parallelgesellschaft, die sich weigert, westliche Werte zu akzeptieren. Das „Weltjournal“ ist in den USA, in den Niederlanden und in Großbritannien der Frage nachgegangen, ob Muslime bloß die neuen Sündenböِcke sind oder ob massive Zuwanderung Parallelgesellschaften hervorbringt, die zu Recht die Angst vor dem Islam schüren. {www2.fr-online.de – Moderator: Claudia Neuhauser – 29. September 2010}

 

3 Responses to “Pfarrer verbrennt sich aus Angst vor dem Islam”

  1. bazillus Says:

    Der Islam ist nun einmal keine Kuschelreligion. Sie basiert auf Unrechtdenken des Propheten und dem entsprechenden desaströsen Gottesbild, welches Muslime noch heute verteidigen und dies u. a. auch in Diskriminierungshandlungen nach außen dokumentieren.

    Da in islamischen Ländern nun einmal Nichtmuslime diskriminiert werden aufgrund infolge eines Glaubens, der sich mit Gewalt 1 400 Jahre gehalten hat, gibt es doch wohl kein Wunder, dass dieser Religion mit gesundem Misstrauen gegenübergetreten werden muss.

  2. pittromi Says:

    Wenn wir uns nicht vereinen und gemeinsam zurückschlagen, dann hilft uns am Ende selbst die Verbrennung nicht mehr, um unser Heimatland und unsere Religion und Kultur zu retten.
    Daher:
    unterstützt jede Demonstration gegen Islam, Moslems und linksextreme sowie die gewalttätige Anti-Fa.

  3. bazillus Says:

    Wir dürfen nicht über einen Selbstmord urteilen. Selbstmordgründe gibt es genügend, die nachvollziehbar sind. Aber eine Selbstverbrennung wegen Aufmerksamkeit gegenüber dem Islam und seiner Ausbreitung und das von einem Geistlichen, der persönlich von den Angehörigen dieser Religion nicht angegangen wurde, ist mehr als fragwürdig. Selbstmord aus diesem Grunde ist m. E. nicht akzeptabel. Dieser Geistliche hätte als Lebender mehr Aufmerksamkeit erreichen können, indem er auch weiterhin Aufklärungsarbeit über den Islam geleistet hätte. Der Selbstmord ist bald vergessen. Aufklärungsarbeit in den Gemeinden z. B. durch Vorträge und Stellungnahmen hätten mehr bewirkt.

    Er hat sein kostbares Leben, von Gott geschenkt, für einen falschen Grund seinem Schöpfer vor die Füße geworfen. Gott sei seiner Seele gnädig. Eine Notsituation kann ich nach dem Artikel nicht erkennen. Jesus und wir Christen hätten diesen Geistlichen als sachlich aufklärenden lebenden Islamkritiker mehr gebraucht. Sollte eine private Notsituation vorgelegen haben, die mir nicht bekannt ist, werde ich selbstverständlich mehr Respekt vor dieser Tat aufbringen.

    Beten wir für ihn.


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