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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Nahost: Was die Presse verheimlicht 28. September 2010

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 02:53

Wie unzählige Male zuvor sitzt Israel mit arabischen Judenmördern am Verhandlungstisch, während täglich Raketen und Granaten auf seine Zivilbevölkerung abgeschossen werden. Wer heute deutsche Zeitungen liest, erfährt, dass wieder einmal das Verhandlungsritual, das auf Druck Obamas und der EU zustande kam, vor dem Aus steht. Nach deutscher Lesart steht der Schuldige bereits fest: Israel. Denn gerade endet ein Baustopp, den die Regierung vor zehn Monaten erlassen hat, weil dies eine Verhandlungsvoraussetzung der Araber war. Allerdings brauchten diese dann noch acht der zehn Monate, um am Verhandlungstisch Platz zu nehmen.

Bei Haolam erklärt Ulrich J. Becker, was deutsche Zeitungen ihren Lesern vorenthalten:
{Niemand zwingt die Palästinenser aus den Gesprächen jetzt auszusteigen. Im Gegenteil, die Gespräche können ohne Probleme weitergehen. Wenn Sie die Gespräche jetzt verlassen, haben sie und nicht Israel den Friedensprozess wieder einmal auf Eis gelegt. Zu allen Zeiten, selbst zu Oslo, wurde verhandelt und auch unterzeichnet, während es Siedlungsbau gab. Übrigens verlangt auch keiner von den Araber aufzuhören, Häuser und Viertel zu bauen. Die von Obama den Palästinensern erlaubte Maximalforderung nach einem totalen Siedlungsbaustopp als Grundsatz für Gespräche hatte es so nie gegeben und ist einer der Gründe für den bisherigen Stillstand der Gespräche. Aber anyway, Israel hatte sich sogar gezwungenermaßen auf diesen Deal eingelassen, halt nur auf zehn Monate begrenzt. Die Palästinenser wählten trotzdem über acht Monate nicht zu verhandeln, nur dann eben ganz am Ende, mit der tollen Aussicht, durch eine erneute Baustopforderung der ja nun laufenden Gespräche entweder Bibi innenpolitisch unmöglich zu machen, falls er nachgibt, und somit die israelische Regierung eventuell zu stürzen, oder vor der Welt die Israelis und ihren auslaufenden Baustopp als Grund für das Scheitern der Verhandlungen zu beschuldigen (was sie gerade machen). Ein win-win also. Bibis Position darauf ist die einzig vernünftige:

Ihr wollt verhandeln? Gut, lasst uns weiter verhandeln! Meinen Baustopp, den ihr nicht genutzt habt, werde ich nicht verlängern, wie von Anfang an klar, und mich nicht innenpolitisch ruinieren und zum Lügner machen. Aber wie gesagt, dass hindert uns doch nicht weiter zu sprechen. Wenn ihr rausgeht, habt ihr die Gespräche beendet, nicht wir. Aber selbst wenn wir das ganze Spielchen mit dem Schuldzuschieben des Scheiterns und sogar die Siedlungsbaufrage jetzt einmal beiseite lassen, denke ich, gibt es genug eindeutige Gründe diese Gespräche sofort von israelischer Seite aus zu beenden: Die arabische Liga, mit der sich die Palästinenser immer wider abstimmen, Rückendeckung suchen, Positionen vergleichen etc., hat es geradeheraus und eindeutig abgelehnt Israel als jüdischen (National-)staat anzuerkennen. Sprich auch das israelische Überbleibsel einer Zweistaatenlösung würde wieder neuen Diskussionen über Teilungen und arabischer Vorherrschaft ausgesetzt.

Das palästinensische Verhandlungsteam, in diesem Falle der palästinensische Premierminister Salam Fayyad, war so empört über die israelische Formulierung ‘Zwei Staaten für zwei Völker’ vom stellvertretenen Außenminister Daniel Ayalon, dass er wutbrausend den Raum verließ. Es ist also eine Frechheit für sich das gleiche einzufordern, was die Palästinensern einfordern? Auch wird uns von anderen PLO-Leuten der „nette“, „friedliche“ Zweck dieser „Friedensverhandlungen“ auf ganz offene Weise erklärt, wenn sie zum eigenen Volk in arabisch sprechen: Denn nach den Worten des offiziellen PLO-Botschafters im Libanon sind die jetzigen Verhandlungen in New York nicht dafür da, einen endgültigen Frieden mit den Israelis zu finden und einen eigenen Staat zu gründen, sondern ein weiterer Schritt in der Vernichtung Israels. Zur gleichen Zeit bestätigt ein palästinensisches Gericht, dass jeglicher Landverkauf im palästinensisch kontrolliertem Gebiet an JUDEN (nein, dort spricht man nicht von ‘Israelis’) mit dem Todes bestraft wird. Und dann erinnern wir uns auch noch einmal, was die ‘nette’, ‘gemäßigte’ PA, mit der man da gerade über Frieden verhandelt, über grausame Massaker an israelischen Zivilisten, u.a. schwangeren Frauen zu sagen hat: Das Timing sei schlecht gewesen und hätte palästinensische Interessen gefährden können. Bei soviel moralischem Tiefgang und ethischer Einsicht, will ich fast gar nicht erwähnen, dass erst heute wieder die palästinensischen Mörderbanden es eine halbe Autostunde von hier wieder versucht haben und zwei Israelis in ihrem Auto anschossen…Und natürlich ist es fast schon überflüssig zu erwähnen, wenn auch umso grundlegender und entscheidener, dass die PA und Fatach noch so tolle Verhandlungen und sogar Verträge mit uns machen können, wenn ein Grossteil des palästinensischen ‘Volkes’ von ganz anderen Kräften beherrscht werden, die geschworen haben, alle Wege außer dem des Terrors und des Krieges zum Thema Israel abzulehnen}. (Spürnase: Haganah)

 

One Response to “Nahost: Was die Presse verheimlicht”

  1. Hell-Vetia Says:

    Wenn ich (N)Obama schon seh, wird mir sehr übel.


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