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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wie die Muslimbruderschaft den Westen infiltriert 23. September 2010

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 03:32

Robert Spencer hat sich in mehreren Büchern, zum Beispiel in „Onward Muslim Soldiers“, mit der Muslimbruderschaft beschäftigt. Ich lege Ihnen auch das Buch des Exmoslems Patrick Sookhedo „Global Jihad: The Future in the Face of Militant Islam“ sehr ans Herz. Sookhedo hat exzellente Recherchearbeit geleistet, vor allem was die systematische Islamisierung Großbritanniens angeht. Aber auch in anderen Ländern wird nach den gleichen Plänen vorgegangen. Die Muslimbruderschaft, die heute als die weltweit größte islamische Bewegung betrachtet wird, wurde 1928 von Hassan Al-Banna gegründet. Ihre Untergruppierungen verpflichten sich dem Motto: “Allah ist unser Ziel. Der Prophet ist unser Führer. Der Koran ist unser Gesetz. Djihad ist unser Weg. Auf dem Wege Allahs zu sterben, ist unsere größte Hoffnung”.

Lorenzo Vidino, der das Thema erforscht und analysiert hat, schreibt über die Eroberung Europas durch die Muslimbruderschaft: {“Bereits seit den frühen 1960er Jahren sind Mitglieder und Sympathisanten der Muslimbruderschaft nach Europa gezogen und haben dort langsam aber sicher ein breites und gut organisiertes Netz aus Moscheen, Wohlfahrtseinrichtungen und anderen islamischen Organisationen aufgebaut”. Ihr Endziel “ist nicht einfach ‘Moslems dabei zu helfen, die bestmöglichen Bürger zu werden’, sondern vielmehr das islamische Recht überall in Europa und den Vereinigten Staaten zu verbreiten. Mittels moderater Rhetorik und gepflegtem Deutsch, Holländisch und Französisch haben sie bei europäischen Regierungen und Medien gleichermaßen Akzeptanz gefunden. Politiker quer durch das gesamte politische Spektrum beeilen sich, sich an sie zu wenden, wann immer ein Thema auftaucht, das Moslems betrifft, oder – knapper gesagt – wann immer sie sich der Wählerstimmen der expandierenden islamischen Gemeinschaft versichern wollen. Aber wenn sie zu ihren Glaubensbrüdern in arabisch oder türkisch sprechen, lassen sie die Maske fallen und wenden sich dem Radikalismus zu”}.

Und weiter: {“Während die Muslimbruderschaft und ihre saudischen Finanziers daran gearbeitet haben, den islamistischen Einfluss auf die Gemeinschaft der Moslems in Deutschland zu zementieren, haben sie ihre Infiltration nicht auf Deutschland beschränkt. Dank großzügiger ausländischer Finanzhilfen, einer wohldurchdachten Organisation und der Naivität der europäischen Eliten haben Organisationen, die mit der Muslimbruderschaft verknüpft sind, überall in Europa herausgehobene Positionen erlangt. In Frankreich ist die extremistische „Union des Organisations Islamiques de France – Union der islamischen Organisationen Frankreichs“ zur vorherrschenden Organisation im Islamrat der Regierung geworden. In Italien ist die extremistische „Unione delle Comunita’ ed Organizzazioni Islamiche in Italia – Union der islamischen Gemeinden und Organisationen in Italien“ der Hauptansprechpartner der Regierung im Dialog bezüglich italienisch-islamischer Angelegenheiten”}. Die Ironie dabei ist nach Vidino, dass {“der Gründer der Muslimbruderschaft, Hassan al-Banna, davon träumte, den Islamismus überall in Ägypten und der islamischen Welt zu verbreiten. Er hätte nicht im Traum daran gedacht, dass seine Vision auch in Europa wahr werden kann”}.

Al-Banna mag nicht daran geglaubt haben, dass das in naher Zukunft möglich ist, aber er hat in der Tat davon geträumt, Gebiete, die einst unter islamischer Herrschaft waren, zurückzuerobern. Der deutsche Historiker Egon Flaig zitiert Al-Banna wie folgt: {“Dann wollen wir, dass die Fahne des Islam wieder über diesen Landschaften weht, die das Glück hatten, eine Zeitlang unter der Herrschaft des Islam zu sein und den Ruf des Muezzins Gott preisen zu hören. Dann starb das Licht des Islam aus und sie kehrten zum Unglauben zurück. Andalusien, Sizilien, der Balkan, Süditalien und die griechischen Inseln sind alle islamischen Kolonien, die in den Schoß des Islam zurückkehren müssen. Das Mittelmeer und das Rote Meer müssen wieder islamische Binnenmeere wie früher werden”}.

Einer der ersten Pioniere der Muslimbruderschaft in Europa war Sa’id Ramadan. Nach Berichten des Middle East Media Research Institute (MEMRI) trat Sa’id Ramadan, der Schwiegersohn Al-Bannas, bereits in seiner Jugend der Muslimbruderschaft bei. Im Alter von 20 Jahren machte ihn Hassan Al-Banna zu seinem Privatsekretär und schickte ihn nach Palästina, um dort eine Zweigstelle der Bewegung aufzubauen. Nach dem 2. Weltkrieg, als der Mufti Haj Amin Al-Husseini nach Palästina zurückkehrte, half Sa’id Ramadan ihm, militante Gruppierungen für den Kampf gegen die Juden zu bilden. Al-Husseini war ein aktiver Mittäter im Holocaust und war wiederholt zu Gast bei führenden Nazis. Die Terrororganisation Hamas ist heute der palästinensische Zweig der Muslimbruderschaft.

Nach dem tödlichen Attentat auf Hassan Al-Banna im Jahr 1949 kehrte Sa’id Ramadan nach Ägypten zurück und wurde ein Führer der Muslimbruderschaft. 1954 ging er zusammen mit Said Qutb, einem weiteren Führungsmitglied der Bruderschaft, nach Jerusalem, um dort an der Islamischen Weltkonferenz teilzunehmen, und wurde zum Generalsekretär der Konferenz gewählt. In den späten 50er Jahren, gelang es Sa’id Ramadan, den saudischen Prinzen Faisal dazu zu bewegen, ihm bei der Etablierung islamischer Zentren in den wichtigsten Hauptstädten Europas behilflich zu sein. 1958 ließ er sich in Genf nieder und gründete dort das Islamische Zentrum, das zum Hauptquartier der aus Ägypten ausgewiesenen Muslimbrüder wurde. 1964 eröffnete er islamische Zentren in London und München und wurde Auslandsführer der Muslimbruderschaft.

Das ölreiche Königreich Saudi-Arabien hat über Jahre hinweg für einen enormen Geldstrom an das mächtige Islamische Zentrum im schweizerischen Genf gesorgt. Heute wird es von Saids Sohn, Hani Ramadan, geführt. Er wurde 2002 berühmt-berüchtigt, als er in einem Artikel, der in der französischen Tageszeitung Le Monde erschien, die Steinigung bei Ehebruch verteidigte. Sein Bruder Tarik Ramadan, der als “moderater Moslem” Karriere machte, rief später zu einem “Moratorium” für Steinigung auf. 2008 wurde bekanntgegeben, dass Hani Ramadan vom Kanton Genf Schadensersatz in Höhe von zwei Jahresgehältern – 255.000 Schweizer Franken (rund 158.000 Euro) – erhalten werde. Er war 2004, nachdem er die Steinigung für Ehebruch verteidigt hatte, entlassen worden. Ein Berufungsgericht gab Ramadan Recht und erklärte die Kündigung für unwirksam. Die Regierung willigte auch ein, Ramadans Gerichtskosten zu übernehmen.

Der geistige Führer der Muslimbruderschaft, Yusuf al-Qaradawi, der in seiner Jugend ein Schüler Hassan al-Bannas war, hielt 1995 die Begräbnisfeierlichkeit für Said Ramadan ab, wie Tariq Ramadan voller Stolz verkündet. Sa’id Ramadan hatte enge Verbindungen zu dem Muslimbruder Said Qutb, dessen Schriften weltweit zahllose Djihadisten inspiriert haben, zum Beispiel den Terroristenchef Osama bin Laden. Gemäß dem Autor Paul Berman, “kannte Ramadan Qutb nicht nur, sondern war zu einem entscheidenden Zeitpunkt Qutbs wichtigster Unterstützer unter Ägyptens Intellektuellen. Said Ramadan war der Herausgeber, der das, was später Qutbs bedeutendstes Werk werden sollte, herausbrachte”.

Der ehemalige Bildungsminister Kuwaits, Dr. Ahmad Al-Rab’i, sagte: “Die Anfänge all des religiösen Terrors, den wir heute erleben, lagen in der Ideologie des Takfir (andere Moslems der Apostasie beschuldigen) der Muslimbruderschaft. Said Qutbs Buch Milestones war die Inspiration und der Leitfaden für all die Takfir-Bewegungen, die nach ihm kamen. Die Gründer der gewalttätigen Gruppierungen basierten auf der Muslimbruderschaft und diejenigen, die mit Bin Laden und Al-Kaida zusammenarbeiteten, segelten unter der Flagge der Muslimbruderschaft”. Tarik Ramadan, der Enkel des Gründers der Muslimbruderschaft, sagt, dass das dekadente Europa den Weg für ein islamisiertes Europa frei machen wird.
Im 21. Jahrhundert “wird der Westen einen neuen Niedergang erleben und die arabisch-islamische Welt eine Erneuerung” und nach sieben Jahrunderten des Niedergangs zu sieben Jahrhunderten der Weltherrschaft aufsteigen. “Nur der Islam kann die Synthese zwischen Christentum und Humanismus erreichen und die spirituelle Leere ausfüllen, die den Westen heimsucht.” Alle guten Menschen sind stillschweigend eigentlich Moslems “denn der wahre Humanismus findet sich in den Offenbarungen des Koran”.

In einem Streitgespräch mit Ayaan Hirsi Ali, der holländisch-somalischen Islamkritikerin, sagte Ramadan, es sei falsch, zu sagen, dass Europa eine jüdisch-christliche Vergangenheit habe: “Der Islam ist eine europäische Religion. Die Moslems kamen nach dem ersten und zweiten Weltkrieg hierher, um Europa wieder aufzubauen, nicht um es zu kolonisieren”.

Die dänische Theologin Kirsten Sarauw schreibt in ihrem Artikel „A Declaration of War Against the People of Europe“, dass 2007 in Wien eine Konferenz zum so genannten Euro-Islam abgehalten wurde. Prominente islamische Teilnehmer formulierten eine strategische Vision eines vom Islam dominierten Europas. Mustafa Ceric, der Großmufti von Bosnien, sah ein “aufsteigendes islamisches Zeitalter” voraus. Die Konferenzteilnehmer waren sich über das erste und vordringlichste Ziel, nämlich die Einführung des religiösen islamischen Rechtssystems (Scharia) in Europa einig, “anfänglich zumindest parallel zu den nationalen Rechtssystemen der europäischen Staaten.” Sie alle kamen überein, über die wirkliche Bedeutung der Scharia die Öffentlichkeit so gut wie möglich zu meiden. Gemäß Sarauw sagte Tarik Ramadan, dass die wahren Absichten hinter seiner Arbeit vor der Öffentlichkeit verborgen werden müssen.

2007 wurde bekannt, dass Tarik Ramadan den Sultan-von-Oman-Lehrstuhl für Islamwissenschaften an der Universität Leiden erhalten solle. Leiden ist die älteste Universität in den Niederlanden und wurde im 16. Jahrhundert von Prinz Willem von Oranien, dem Führer im holländischen Kampf um die Unabhängigkeit, gegründet. Der holländische Bildungs- und Kultusminister Ronald Plasterk sagte, er habe nichts gegen Ramadans Ernennung. Zwischenzeitlich hat der Stadtrat von Amsterdam, der von der holländischen Arbeiterpartei dominiert wird, die viele Wählerstimmen von Moslems auf sich vereinigt, Unterrichtsmaterialien herausgegeben, in denen Schulkinder vor den Ansichten des holländischen Islamkritikers Geert Wilders gewarnt werden.

Der Europäische Rat für Fatwa und Forschung, dessen Vorsitz der spirituelle Führer der Muslimbruderschaft, Yusuf al-Qaradawi innehat, arbeitete an einer islamischen Verfassung für Europa, die über den nationalen Gesetzgebungen stehen wird. Gemäß Tina Magaard von der Universität Aarhus steht hinter diesen Ambitionen “die Arbeit von Jahrzehnten”. Islamische Gruppierungen haben über Jahre hinweg das Ziel verfolgt, die Kontrolle über die Gemeinschaften der Moslems aufzubauen, und in einigen Fällen auch die Anerkennung von Regierungsstellen erreicht. Magaard weiter: “Die Imame und Islamisten sehen die Zusammenarbeit mit dem Staat als Machtübergabe. Inzwischen sind sie es, die herrschen”.

Der Exmoslem Patrick Sookhdeo, Autor des exzellenten Buches Global Jihad – The Future in the Face of Militant Islam, warnt, dass die Islamisierung, die in Europas Städten stattfindet, kein Zufall ist. Sie “ist das Ergebnis einer ausgefeilten und vorsätzlichen Strategie gewisser islamischer Führer, die 1980 geplant wurde, als der Islamrat für Europa ein Buch mit dem Titel Islamische Gemeinschaften in nichtislamischen Staaten herausbrachte”. Die Instruktionen in diesem Buch beinhalteten, dass Moslems sich in lebensfähigen Gemeinschaften zusammenfinden, Moscheen, Gemeindezentren und islamische Schulen errichten sollen. Um der Assimilation zu widerstehen, sollen sie sich geographisch in Gebieten mit hohem Moslemanteil gruppieren. Nach Sookhdeo ist das Endziel die islamische Herrschaft über Europa. Patrick Poole beschreibt, wie die Diskussion über ein Dokument mit dem Namen Das Projekt bisher auf die streng geheime Welt der westlichen Geheimdienste beschränkt blieb. Nur durch die Arbeit des mutigen Schweizer Journalisten Sylvain Besson hat die Information über Das Projekt schließlich ihren Weg in die Öffentlichkeit gefunden. Es wurde am 7. November 2001 bei einer Razzia in einer Luxusvilla in Campione in der Schweiz gefunden. Die Zielperson der Razzia war Youssef Nada, der über 50 Jahre lang eine aktive Verbindung zur Muslimbruderschaft hatte.

Teil der beschlagnahmten Dokumente war ein 14-seitiger Plan in Arabisch vom 1. Dezember 1982, in dem eine 12-Punkte-Strategie zur “Etablierung einer islamischen Regierung auf Erden” umrissen wird, die Das Projekt genannt wird. Nach Zeugenaussagen, die Nada gegenüber den Schweizer Behörden machte, wurde das nicht unterzeichnete Dokument von “islamischen Forschern” ausgearbeitet. Es stellt einen flexiblen, in mehrere Phasen untergliederten, langfristigen Ansatz zur “kulturellen Invasion” des Westens dar.
Die Empfehlungen sind unter anderem:
= Der Gebrauch von Täuschung, um die beabsichtigten Ziele der islamischen Aktionen zu maskieren.
= Der Aufbau ausgedehnter sozialer Netze aus Schulen, Krankenhäusern und Wohlfahrtseinrichtungen
= Die Einschleusung ideologisch gefestigter Moslems in alle Ebenen westlicher Institutionen, einschließlich Regierungen, NGOs und private Organisationen
= Die Instrumentalisierung bereits existierender westlicher Organisationen
= Die Bildung von Allianzen mit “progressiven” westlichen Organisationen, die ähnliche Ziele verfolgen.

Patrick Poole sagt: “Das Alarmierende daran ist, wie effektiv der islamistische Plan, der in Dem Projekt umrissen ist, seit nunmehr mehr als zwei Jahrzehnten von Moslems im Westen umgesetzt worden ist”. Beteiligt an diesem Werk war der mächtige Yusuf al-Qaradawi. Sylvain Besson und Scott Burgess halten die auffallenden Ähnlichkeiten zwischen Qaradawis Publikation „Priorities of the Islamic Movement in the Coming Phase“ und Dem Projekt fest. Er ist unter anderem auch der Vorsitzende des Europäischen Rates für Fatwa und Forschung, dessen Beschlüsse zu Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Scharia in den Moscheen überall in Europa verbreitet werden. Er hat seinen Hauptwohnsitz in Qatar, der Heimat des einflussreichen arabischen Satelliten-Fernsehsenders Al Dschasira, wo er die populäre Sendung “Scharia und Leben” moderiert. Der Intellektuelle Dr. Khaled Shawkat warnt, dass Al Dschasira von der Muslimbruderschaft “gekapert” worden sei, und zwar in dem Ausmaß, dass drei oder vier Muslimbrüder manchmal in einer einzigen Nachrichtensendung auftreten.

Yusuf al-Qaradawi spielte während der Unruhen aufgrund der Mohammedkarikaturen im Jahr 2006 eine wichtige Rolle und war indirekt verantwortlich für die Angriffe gegen die Botschaften Dänemarks und Norwegens in Syrien. Dr. Rachel Ehrenfelt und Alyssa A. Lappen schreiben: “Ganz eindeutig waren die Unruhen in Dänemark und überall auf der Welt nicht spontaner Natur sondern von islamistischen Organisationen, die die Muslimbruderschaft unterstützen, sorgfältig im voraus geplant und organisiert, wobei die Finanzierung überwiegend aus Saudi-Arabien kam”. Ihr Zweck war, schariakonforme Einschränkungen der Redefreiheit in westlichen Nationen durchzusetzen.

Ehrenfeld und Lappen sagen, dass die Muslimbruderschaft und ihre Tochterorganisation die Flexibilitäts-Strategie anwenden: “Diese Strategie ruft eine Minderheit der Moslems dazu auf, alle ‘legalen’ Mittel zu nutzen, die mehrheitsdominierten, nichtislamischen säkularen und religiösen Institutionen, beginnend bei den Universitäten, zu infiltrieren. Als Ergebnis davon kommen ‘islamisierte’ Moslems und Nichtmoslems mit Universitätsabschluss in die Arbeitswelt der Nation, einschließlich des Regierungs- und Beamtensektors, wo sie bereit sind, subversiv in juristischen, geheimdienstlichen, militärischen, außen- und finanzpolitschen Institutionen tätig zu werden”.

Douglas Farah schreibt über die weitgehend erfolgreichen Bemühungen islamischer Gruppierungen im Westen, große Mengen von Immobilienbesitz zu erwerben. Manche Gruppierungen lassen Übereinkünfte unterzeichnen, um sicherzustellen, dass dieser Grundbesitz nur an andere Moslems weiterverkauft werden darf. Die Bruderschaft ist ganz besonders aktiv dabei, in Eigentum und Unternehmen überall in Europa zu investieren, womit sie den Grundstein für das zukünftige Netzwerk legen, das in der Lage sein wird, schnell und mit großer Flexibilität auf einen weiteren Versuch, die Finanzstruktur der Gruppierung zu zerstören, zu reagieren. Der Großteil der Gelder dafür kommt aus Saudi-Arabien und Kuwait.

Gemäß Farah ermöglichen es die Regierungen Europas und der USA diesen Gruppierungen weiterhin, zu florieren, während sie auf der Suche nach den “moderaten” Elementen sind, mit denen man sich als Gegengewicht zu den “radikalen” Elementen zusammentun kann: “Wir haben keinen Plan. Sie haben einen. Die Geschichte zeigt, dass diejenigen, die planen, vorausschauend sind und eine zusammenhängende Strategie haben, gewinnen. Wir gewinnen nicht”.

Nach Angaben der Journalistin Helle Merete Brix gibt Muhammed bin Rashid Al Maktoum, der Herrscher Dubais, zusammen mit Saudi-Arabien große Summen von Petrodollars an verschiedene Organisationen an der vordersten Front der Islamisierung Europas, wie zum Beispiel dem Europäischen Rat für Fatwa und Forschung, dessen Vorsitz Yusuf al-Qaradawi innehat. Qaradawi hat öffentlich damit geprahlt, dass “der Islam als Eroberer nach Europa zurückkehren wird” und dass Moslems Europa und die Vereinigten Staaten erobern werden.

Der ehemalige CIA-Direktor R. James Woolsey schätzt, dass die Saudis seit der Mitte der 1970er Jahre annähernd 90 Milliarden Dollar für den Export ihrer Ideologie sowohl in islamische als auch nicht-islamische Länder ausgegeben haben. Das kann sehr wohl eine konservative Schätzung sein. Seit dem rapiden Anstieg des Ölpreises in Folge des Embargo- und Finanzdjihads 1973 haben arabische und islamische Staaten Billionen von Dollars aus dem Verkauf von Öl und Erdgas eingenommen, was vermutlich den größten Wohlstandstransfer in der menschlichen Geschichte darstellt. Ein beträchtlicher Teil dieser Gelder wurde dazu verwendet, sich sowohl eine Armee angeheuerter Helfer und Apologeten in nicht-islamischen Ländern zu kaufen als auch den globalen Djihad zu finanzieren.

Prinz Al-Waleed bin Talal bin Abdul Aziz Al-Saud, ein Mitglied der saudischen Königsfamilie, ist ein internationaler Investor, der unter den zehn reichsten Personen der Welt gelistet wird. 2005 kaufte Bin Talal 5,46% der stimmberechtigten Aktien von News Corp, der Mutterfirma von Fox News. Im Dezember 2005 prahlte er damit, er sei in der Lage, das, was die Zuschauer sehen, zu ändern. Während der Djihad-Unruhen in Frankreich in jenem Herbst lieft bei Fox News ein Newsticker, auf dem “Moslemunruhen” stand. Talal sagte, er “habe zum Telefonhörer gegriffen und Murdoch angerufen … (und ihm gesagt), das sind keine Moslemunruhen, das sind Armutsunruhen. Innerhalb von 30 Minuten wurde der Text von Moslemunruhen zu Bürgerunruhen geändert”.

Die Universitäten Harvard und Georgetown haben je eine Spende in Höhe von 20 Millionen Dollar von Prinz Talal zur Finanzierung von Islamstudien erhalten. Martin Kramer, der Autor von Ivory Towers on Sand: The Failure of Middle Eastern Studies in America, sagte: “Prinz Alwaleed weiß, dass es, wenn man wirklich Einfluss haben will, die zum inneren Kreis gehörenden Adressen wie Harvard und Georgetown sind, die etwas bewirken können”.

Georgetown gab bekannt, dass die Spende dem Ausbau ihres Zentrums für Islamisch-Christliche Verständigung zu Gute kommen werde. Die Vorsitzenden des Zentrums, das in Alwaleed bin Talal Zentrum für Islamisch-Christliche Verständigung umbenannt wurde, sagten, es werde für Workshops zum Thema Islam benutzt, die sich mit der US-Politik gegenüber der islamischen Welt, der Staatsbürgerschaft und den bürgerlichen Freiheiten von Moslems und der Entwicklung von studentischen Austauschprogrammen mit der islamischen Welt befassen.

Professor John Esposito, der Gründungsdirektor des Zentrums für Islamisch-Christliche Verständigung in Georgetown, hat vermutlich mehr als jeder andere Akademiker dazu beigetragen, die globale Bedrohung durch den Djihad herunterzuspielen. Kramer stellt fest, dass Esposito während der 1970er Jahre seine Dissertation unter seinem islamischen Mentor, dem palästinensichen Theoretiker der “Islamisierung des Wissens” Ismail R. Faruqi, ausgearbeitet hat. “Während des ersten Teils seiner Karriere studierte oder lehrte Esposito nie an einem bekannten Nahost-Institut. In den 80er Jahren veröffentlichte er eine Serie von Büchern, die vorteilhaft über den Islam berichteten. 1993 kam Esposito nach Georgetown und hat später den Anspruch erhoben, eine ‘Autorität’ auf dem Gebiet zu sein”.

Der Journalist Stanley Kurtz hat aufgezeigt, wie es den Saudis gelungen ist, das Bildungssystem der USA zu infiltrieren und Einfluss darauf zu erlangen, was amerikanischen Schülern über den Islam und den Nahen Osten gelehrt wird, und zwar nicht nur auf der universitären sondern auch auf niedrigeren Ebenen.

Der ägyptische Autor Tarek Heggy warnt davor, dass die Muslimbruderschaft “in Gegnerschaft zu der Vorstellung eines auf demokratischen Institutionen basierenden Staates steht und stattdessen für eine islamische Regierung eintritt, die auf der Schura (beratende Versammlung), Führerverehrung und der Einsetzung eines Obersten Beraterstabes basiert. Damit kommen sie dem Modell nahe, das der verstorbene Ayatollah Ruhollah Khomeini im Iran einführte. Die Bruderschaft befürwortet ein konstitutionelles und legislatives System, das auf den Prinzipien der Scharia basiert, einschließlich Körperstrafen im Strafrecht (Steinigung, Auspeitschung, Handabhacken bei Dieben, etc.)”.

Dessen ungeachtet veröffentlichten Robert Leiken and Steven Brooke in Foreign Affairs einen Artikel über die “moderate” Muslimbruderschaft, in dem sie behaupten, die Gruppierung “weise den globalen Djihad zurück” und “nehme die Demokratie an”. Mehrere Kongressmitglieder der amerikanischen Demokratischen Partei trafen sich mit dem Vorsitzenden des parlamentarischen Blocks der Bruderschaft im Wohnsitz des amerikanischen Botschafters in Ägypten, und das ungeachtet der Tatsache, dass die ägyptische Muslimbruderschaft mehrere Terrororganisationen hervorgebracht hat.

Das US-Außenministerium wies seine Botschaft in Kairo in einer Aktennotiz an, einen Dialog mit den religiösen Gruppierungen in Gang zu setzen, weil Konflikte mit diesen weitere Angriffe gegen US-Interessen auslösen könnten. Es riet Washington, die ägyptische Regierung unter Druck zu setzen, dass diese der Muslimbruderschaft eine größere Rolle in der politischen Landschaft Ägyptens zubilligen solle. Es gibt Anzeichen dafür, dass amerikanische Behörden der Muslimbruderschaft die Hand reichen wollen. Steven Stalinsky, der Exekutivdirektor von MEMRI, warnt: “bei US-Offiziellen, die auf Kuschelkurs mit der Muslimbruderschaft sind, herrscht ein eklatanter Wissensmangel über diese Organisation vor”.

Youssef Ibrahim kommentiert in der New York Sun: “Über Jahre hinweg profitierte die Sowjetunion von Personen, die Lenin als ‘die nützlichen Idioten im Westen’ bezeichnete – Reporter, Gelehrte, Linke und die ganze Ansammlung von Romantikern, die sagten, das sowjetische System des Totalitarismus sei gar nicht so übel.” Er führt aus, dass die Muslimbruderschaft nun diese Rolle übernimmt. Ibrahim hat das Schweigen der Mehrheit der Moslems satt: “Im Islam ist Schweigen ein Zeichen der Zustimmung, wie ein arabisches koranisches Sprichwort besagt. Die Frage, die jetzt so spektakulär in der Luft liegt – ganz besonders jetzt, da England neuerlich mit britischen Moslems konfrontiert war, die Hunderte ermorden wollten – ist die folgende: Worauf genau warten die Europäer, bis sie all diese islamischen Krieger zusammen mit ihren Familien zusammentreiben und sie dahin schicken, wo sie hergekommen sind”?

Der derzeit amtierende Führer der Muslimbruderschaft, Mohammad Mahdi Akef, rief die Mitglieder dazu auf, der globalen Agenda der Muslimbruderschaft zu folgen, indem er erklärte: “Ich habe den festen Glauben, dass der Islam nach Europa und Amerika eindringen wird”. Auf ihrer englischen Webseite, tritt die Bruderschaft für moderate Positionen ein und preist den Multikulturalismus als einen Weg, dem Islam zur Ausbreitung zu verhelfen. Auf ihrer arabischen Webseite versicherte Akef im Februar 2007 ihren Anhängern hingegen, dass “der Djihad zur Zerschlagung der westlichen Zivilisation führen wird und diese durch den Islam, der die Welt beherrschen wird, ersetzen wird.” Für den Fall, dass es Moslems nicht gelingt, dieses Ziel in der näheren Zukunft zu erreichen “sind Moslems verpflichtet, den Djihad weiterzuführen, der den Zusammenbruch der westlichen Zivilisation und den Aufstieg des Islam aus ihren Ruinen vorantreiben wird”.

Hassan al-Banna gründete 1928 die Muslimbruderschaft mit der Vision, das islamische Kalifat wieder zu errichten. Es gibt Anzeichen dafür, dass sein Schüler Yusuf al-Qaradawi dieses Ziel nicht aufgegeben hat. In einem Interview mit der deutschen Wochenzeitschrift Der Spiegel sagte Qaradawi: “Der Islam ist eine einzige Nation, es gibt nur ein islamisches Gesetz und wir alle beten zu einem einzigen Gott. Eines Tages wird eine solche Nation politische Wirklichkeit werden. Aber ob das eine Föderation aus bereits existenten Staaten sein wird, eine Monarchie oder oder eine islamische Republik, bleibt abzuwarten”.

Dr. Shaker Al-Nabulsi, ein jordanischer Intellektueller, führt aus: “Das Kalifat hat von 632 bis 2004 unverändert Bestand – es hat eine primitive, einfache Stammesform (Gefolgschaftstreue der Eliten zum Souverän) – ist eine undemokratische, despotische Struktur und blutig bis auf eine kurze 12-jährige Periode während der Herrschaft von Abu Baker und Omar Bin Al-Khattab [erster und zweiter Kalif]. Seit der Zeit des (Umayyaden-Kalifen) Mu’awiya Ibn Abi Sufyan bis hin zum letzen Osmanischen Sultan (das heißt von 661 bis ins Jahr 1924), war das islamische Kalifat von Blut getränkt und wurde mit der Faust und dem Schwert regiert – und selbst heute ist die Situation in weiten Teilen der arabischen Welt nicht anders”.

Nabulsi zitiert al-Qaradawi mit den Worten: “‘Es gibt diejenigen, die darauf beharren, dass die Demokratie die Herrschaft des Volkes ist, aber wir wollen die Herrschaft Allahs.’ Solche Ideen sind der Ruf nach der Herrschaft Allahs, die von Said Qutb in seinem Buch The Milestones behandelt werden. [Qutb] borgte sich diese Idee von dem pakistanischen Intellektuellen Abu Al-’Ala Al-Mawdudi, der die Theorie einführte, dass die Autorität bei Allah liegt und nicht beim Volk, und dass der Souverän nichts anderes ist als der Sekretär Allahs und Sein Repräsentant auf Erden”. In einem Essay schreib al-Qaradawi: “Säkularismus mag in einer christlichen Gesellschaft akzeptiert werden, kann aber niemals allgemeine Akzeptanz in einer islamischen Gesellschaft erlangen. Dem Christentum mangelt es an einer Scharia oder einem allumfassenden Lebenssystem, dem seine Anhänger unterworfen sind. Der Islam hingegen ist ein allumfassendes System der Anbetung (`ibadah) und Gesetzgebung (shari`ah), die Akzeptanz des Säkularismus bedeutet die Aufgabe der Scharia,” und “der Ruf nach Säkularismus unter Moslems ist Atheismus und Zurückweisung des Islam. Die Akzeptanz von Säkukarismus anstelle der Scharia ist nichts anderes als riddah (Apostasie)”.

Die Annahme säkularer Gesetze und der Gleichheit zwischen Moslems und Nicht-Moslems bedeutet also Apostasie. Harte Worte von einem Mann, der seine Unterstützung der traditionellen Scharia-Todesstrafe für diejenigen, die den Islam verlassen, ausgedrückt hat.

Nach der bedeutenden Webseite Islam Online, die Yusuf al-Qaradawi gehört und von reichen Arabern gesponsert wird, ist “der Islam keine Religion im üblichen, verfälschten Sinne des Wortes, deren Geltungsbereich nur das Privatleben eines Menschen umfasst. Wenn wir sagen, dass der Islam ein kompletter Lebensstil ist, meinen wir damit, dass er für alle Gebiete der menschlichen Existenz zuständig ist. In der Tat bietet der Islam Rechtleitung für alle Wege des Lebens – individuell und gesellschaftlich, materiell und moralisch, ökonomisch und politisch, legislatorisch und kulturell, national und international”.

Der berühmte Bernard Lewis äußerte 2007 gegenüber der Jerusalem Post, dass der Islam schon bald die vorherrschende Kraft in Europa sein könne. Er warnte, dass “Einwanderung und Demokratie” der Islamisierung Vorschub leisten. Es ist eine wohlbekannte Tatsache, dass Moslems überall in Europa mit überwältigender Mehrheit linke Parteien wählen.

Der Journalist Salam Karam führt aus: “Für die Muslimbruderschaft ist Schweden in vielerlei Hinsicht ein ideales Land, und sie teilt die Ideale der Sozialdemokraten bei deren Blick auf den Sozialstaat. Führende Figuren islamischer Vereinigungen sind auch bei den Sozialdemokraten aktiv und haben gute Beziehungen zu Schwedens Christdemokraten – Broderskapsrörelsen. Die Sozialdemokraten zeigen im Gegenzug und vielleicht als Dank für die Unterstützung, die sie von der Führerschaft der Moscheen erhalten, eine Tendenz, die Tatsache, dass es in einigen unserer Moscheen Extremismus gibt, zu ignorieren. Das hat der Muslimbruderschaft die Freiheit gegeben, ihre Ideologie den Betenden in den Moscheen aufzudrängen”.

Der Autor Nima Sanandaji führt aus: “Die sozialdemokratische Partei hat damit angefangen, mit Hilfe radikaler islamischer Geistlicher nach Wählerstimmen zu fischen”. Sie haben mit dem einflussreichen islamischen Führer Mahmoud Aldebe zusammengearbeitet, der Präsident von Schwedens Moslemvereinigung ist, von der in weiten Kreisen angenommen wird, dass sie von der Muslimbruderschaft inspiriert ist. 1999 machte Aldebe den Vorschlag, dass die Scharia – das islamische Recht – in Schweden eingeführt werden solle. Die Sozialdemokratin Ola Johansson nahm Bezug auf das Buch Social Justice in Islam des Dhihad-Ideologen Said Qutb, um den Beweis zu führen, dass die sozialistische Ideologie eine gemeinsame Basis mit islamischen Ideen finden kann. Nach den Wahlen im Jahr 2002 sandte die Moslemvereinigung ein Glückwunschschreiben an den wiedergewählten sozialdemokratischen Premierminister Göran Persson, worin der Hoffnung Ausdruck gegeben wurde, dass die Sozialdemokraten sich in Zunkunft für einige Scharia-Forderungen der Vereinigung stark machen würden. 2007 setzten die Sozialdemokraten ein formales Netzwerk zur Zusammenarbeit mit Moslems in Gang, nachdem sie die Wahlen im Jahr zuvor verloren hatten.

Walid al-Kubaisi, ein Norweger irakischer Herkunft und ein Kritiker von Scharia-Befürwortern, glaubt dass Yusuf al-Qaradawi gefährlicher ist als der Terroristenchef Osama bin Laden: “In Europa hat die Muslimbruderschaft eine einzigartige Chance entdeckt: Die Demokratie. Das demokratische System lässt Raum für Religionsfreiheit und Redefreiheit und finanziert religiöse Gemeinschaften und religiöse Organisationen. Das wurde von der Muslimbruderschaft genutzt, um Moslemgemeinschaften zu infiltrieren, Mitglieder zu rekrutieren und die islamischen Netzwerke aufzubauen, die erst seit kurzem sichtbar werden”.

Während bin Laden Bomben benutzt, gebraucht al-Qaradawi die Demokratie als trojanisches Pferd. Die Aktivitäten der Bruderschaft werden von Deutschland, Großbritannien usw. aus finanziert. Sie gewinnen Anerkennung und infiltrieren das demokratische System. Gemäß Walid al-Kubaisi hat der Journalist Dr. Osama Fawzi aufgedeckt, dass viele von al-Qaradawis Reisen in westliche Länder zu dem Zweck unternommen wurden, medizinische Hilfe und Behandlung für Impotenz zu bekommen, weil er mit einem Mädchen verheiratet ist, das 60 Jahre jünger als er ist. Kubaisi, der fließend arabisch schreibt, sandte eine E-Mail an Qaradawis Webseite, in der er fragte, ob es nach islamischem Recht legal sei, ein neunjähriges Mädchen zu heiraten. Er bekam ein “ja” als Antwort.

Mohammed selbst heiratete nach islamischen Quellen seine Ehefrau Aischa, als diese sechs Jahre alt war, und vollzog die Ehe, als sie acht oder neun war. Da er für Moslems das perfekte Vorbild ist, dem es für alle Zeiten nachzueifern gilt, ist das nach islamischem Recht bis heute legal: {Sahih Bukhari Band 7, Buch 62, Nummer 64 – (Erzählt nach Aischa): Der Prophet heiratete sie, als sie sechs Jahre alt war und vollzog die Ehe, als sie neun Jahre alt war, und dann blieb sie neun Jahre bei ihm (d.h. bis zu seinem Tod)}.

Yusuf Al-Qaradawi wurde als “moderater Moslem” hochgelobt, und zwar unter anderem von Londons Bürgermeister Ken Livingstone, der die britische Labour Party repräsentiert. Viele Moslems wählten bei den letzten Wahlen die Labour Party, und London hat eine große und wachsende Gemeinschaft von Moslems. Der Geistliche besuchte Großbritannien im Jahr 2004, wo er von Livingstone willkommen geheißen wurde und den Vorsitz des Jahrestreffens des Europäischen Rats für Fatwa und Forschung in der City Hall von London führte.

Im Januar 2008 sagten führende Moslems ihre Unterstützung Ken Livingstones für die Bürgermeisterwahlen im Mai 2008 zu. In einer Erklärung wird Livingstone für seine Unterstützung der multikulturellen Gesellschaft und seinen Schutz der islamischen Gemeinschaften vor Islamophobie geehrt. Die Erklärung enthält außerdem: “Wir verpflichten uns, den Bürgermeister weiterhin auf jede uns mögliche Art und Weise zu unterstützen, um sicherzustellen, dass er eine dritte Wahlperiode im Amt verbleiben kann”.

Unter den 63 Unterzeichnern war auch Tarik Ramadan. Im Februar 2008 wurde al-Qaradawi auf Druck britischer Konservativer das Visum zur Einreise nach Großbritannien verweigert. Der Moslemrat Großbritanniens (MCB) beklagte die Entscheidung, während die britsche Mosleminitiative (BMI) die Entscheidung, al-Qaradawi die Einreise zu verweigern, als “eine beispiellose Beleidigung der britischen Moslems” bezeichnete. Yusuf al-Qaradawi hat die Todesstrafe für Homosexualität gefordert und zur Zerstörung des Staates Israel aufgerufen, er hat Selbstmordattentate gerechtfertigt und gepredigt, dass Ehemänner ungehorsame Ehefrauen schlagen sollen. Er war indirekt während der Karikaturenaffäre auch für die Brandstiftungen an den Botschaften der NATO-Mitgliedsstaaten Dänemark und Norwegen in Damaskus im Jahr 2006 verantwortlich.

{Quelle: http://fjordman.wordpress.com – von Fjordman}

 

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