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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Algerien: Christlichen Fastenbrechern droht mehrjährige Haftstrafe 23. September 2010

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 03:00

Weil sie im islamischen Fastenmonat Ramadan tagsüber Wasser tranken, müssen zwei Christen aus Nordalgerien sich vor Gericht verantworten. Das Oberhaupt der protestantischen Kirche bezeichnete die Vorwürfe als lächerlich – den beiden Angeklagten drohen bis zu drei Jahre Haft.


Algier: Die Polizei hatte die beiden Algerier am 13. August in dem Ort Ain El-Hammam festgenommen. Sie arbeiteten dort auf einer Baustelle und waren während der Fastenzeit beim Trinken beobachtet worden. Die Justiz leitete ein Verfahren wegen Schädigung der Staatsreligion ein. Vor dem zuständigen Gericht in der Region Tizi Ouzou forderte der Staatsanwalt nun am Dienstag 36 Monate Gefängnis für die Angeklagten. Die Verteidigung plädierte auf Freispruch. „Ich bin optimistisch, was den Ausgang des Verfahrens betrifft“, sagte einer der Angeklagten, Hocine Hocini, der Nachrichtenagentur AFP. „Ich bereue nichts, ich bin Christ und ich stehe dazu“. Gemeinsam mit seinem Kollegen Salem Fellak, 34, war der 44-jährige Tagelöhner festgenommen worden. Bereits am Dienstag protestierten zahlreiche Ortsbewohner und Menschenrechtler gegen das Vorgehen der Justiz. Das Oberhaupt der protestantischen Kirche in Algerien, Mustafa Krim, hatte die Angeklagten gegen die seiner Meinung nach „lächerlichen“ Anschuldigungen in Schutz genommen. Das Urteil in dem Prozess wird für den 5. Oktober erwartet. {Quelle: Spiegel Online}

Ägypten – Drei Jahre Zwangsarbeit für sechs Kopten wegen Öffnung eines Cafés im Ramadan

Richter ignoriert Videoaufnahme, die Polizeigewalt dokumentiert

Port Said – Frankfurt am Main: Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) jetzt erfuhr, sind sechs koptische Brüder am 22. Januar zu drei Jahren Haft mit Zwangsarbeit verurteilt worden, weil sie im islamischen Fastenmonat Ramadan ihr Café tagsüber geöffnet hatten. Die sechs ägyptischen Christen waren im September 2008 von der Polizei mit Stöcken verprügelt und verhaftet worden. Die Beamten verwüsteten das Café in Port Said und warfen den Verhafteten „Angriff auf Behördenvertreter“ vor. „Nach ägyptischem Recht ist es nicht vorgeschrieben, im islamischen Fastenmonat Ramadan tagsüber Cafés und Restaurants zu schließen, zumal die religiöse Vorschrift zum Fasten nur für Muslime gilt und nicht für die große christliche Minderheit“, kritisiert Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM in Frankfurt. Die Eigentümer des von der Polizei verwüsteten Cafés, die Familie Ghatas, gehören alle zur koptischen Minderheit, der größten christlichen Bevölkerungsgruppe im Nahen Osten. {Quelle: http://www.openpr.de – 3. Februar 2009}

 

2 Responses to “Algerien: Christlichen Fastenbrechern droht mehrjährige Haftstrafe”

  1. angel03 Says:

    Unverschämtes Verhalten der Moslems!!!

  2. Wolfgang Kammerer Says:

    Wegen der vor Gericht gestellten Christen:
    Bitte schicken Sie englischsprachige oder arabische
    Protestmails an die offiziellen e-mail Adressen des algerischen
    Parlaments:
    s.cabinet@apn.gov.dz
    secretariat_general@apn-dz.org
    Danke
    Wolfgang K.


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