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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

US-Zeichnerin Molly Norris: „Ich habe einen empfindlichen Nerv getroffen“ 22. September 2010

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 03:40

Die jetzt wegen islamistischer Drohungen untergetauchte US-Zeichnerin Molly Norris trafen die Folgen ihres Tuns völlig unvorbereitet.


Die junge Frau auf dem gezeichneten Selbstporträt ist so verwirrt, dass sie nur krause Linien aufs Papier vor sich bringt. Über ihr schweben Sprechblasen, die zeigen, wie die Gedanken in ihrem Kopf durcheinanderrasen: „Ich habe einen gigantisch empfindlichen Nerv getroffen!“ Oder: „Ich bin so durchgedreht, dass ich nicht mal mehr meine üblichen vier Tassen Kaffee trinke“. Aber auch: „Zum Glück bin ich mit einem Sumo-Ringer verheiratet“.

So hat sich vor kurzem die US- Comiczeichnerin Molly Norris dargestellt. Das verspielt verzweifelte Bild dürfte auf lange Zeit eines der letzten sein, das es von ihr gibt: Zehn Jahre lang war Molly Norris ein fester Teil der Independent-Kunstszene von Seattle, seit vergangener Woche hat sie offiziell aufgehört zu existieren.Sie lebt auf Anraten der Bundespolizei FBI unter falschem Namen an einem unbekannten Ort in einer Art Zeugenschutzprogramm. So teilte es vor einigen Tagen die alternative Wochenzeitung „Seattle Weekly“, für die Norris bis dahin einen regelmäßigen Strip zeichnete, ihren Lesern mit.

Und das alles wegen einer Zeichnung, die als scherzhafter, privater Beitrag zur Meinungsfreiheit gedacht war, aber zu einem Politikum von internationalen Ausmaßen wurde. Norris hatte im April in einem Internet-Cartoon sprechende Alltagsgegenstände dargestellt, die von sich behaupten, sie seien der Prophet Mohammed. Auch hatte sie ironisch den 20. Mai zum „Everybody Draw Mohammed Day“ erklärt. Damit hatte sie auf den Streit um die Serie „South Park“ reagiert, in der der Religionsstifter in einem Bärenkostüm dargestellt worden war, woraufhin die Produzenten Drohungen islamistischer Extremisten erhalten hatten.

Für manche Muslime, die auf das islamische Bilderverbot pochen, war Norris’ Scherz, der via Internet um die Welt ging, ein unerträglicher Tabubruch. Der bis vor kurzem in den USA und jetzt in Jemen lebende Hassprediger Anwar Al-Awlaki schrieb in einer in den USA verbreiteten Zeitschrift, Norris sei ein „Hauptziel“ und habe das „Höllenfeuer“ verdient. Sein Zorn wurde noch heftiger, als viele Islamkritiker Norris’ Scherz ernst nahmen und „Mohammed-Zeichen-Tage“ veranstalteten, von denen sich Norris allerdings distanzierte. Ihr Untertauchen hat in den USA jetzt eine Debatte entfacht, ob man Eiferern zu schnell nachgebe. Das Ziel von Terroristen, schreibt die „Seattle Times“, sei nun einmal, zu terrorisieren. „Wir machen es ihnen zu einfach, ihr Ziel zu erreichen“. {Quelle: Der Tagesspiegel – Von Lars von Törne}

Todes-Fatwa: Molly Norris gibt es nicht mehr

Sie hat ihre Existenz aufgegeben, weil der jemenitisch-amerikanische Hassprediger Anwar Al-Awlaki gegen sie eine Todes-Fatwa erlassen hat. Jetzt lebt die Cartoonistin Molly Norris unter einem anderem Namen an einem unbekanntem Ort.

Ist es Schockstarre, Lethargie oder Verdrängung? In Seattle im Bundesstaat Washington ist seit der vergangenen Woche die Karikaturistin Molly Norris verschwunden. Es werden nicht nur ihre Arbeiten in der alternativen Wochenzeitschrift „Seattle Weekly“ nicht mehr gedruckt. Molly Norris gibt es nicht mehr, buchstäblich: Eine Frau dieses Namens hat aufgehört zu existieren. Andernfalls hätte sie mit ihrer Ermordung rechnen müssen. Die Ungeheuerlichkeit und Beispiellosigkeit des Vorgangs trifft die amerikanische Öffentlichkeit offenbar unvorbereitet. Die Medien berichten über das Verschwinden der Karikaturistin, aber aus vielen Kommentaren spricht Hilflosigkeit angesichts eines zuvor unvorstellbaren Geschehens. Ihre örtlichen Fans haben eine Vermisstenanzeige für Molly und die Meinungs- und Redefreiheit aufgegeben.

Der Hassprediger zieht die Strippen: Molly Norris hatte Ende April in der „Seattle Weekly“ einen Cartoon mit der Darstellung des Propheten veröffentlicht und den 20. Mai 2010 zum Tag erklärt, an dem alle Welt Mohammed zeichnen solle. Mit dem ironischen Aufruf hatte sie auf einen Streit um die Zeichentrickserie „South Park“ von Comedy Central reagiert. Darin war der Prophet (vermeintlich) in einem Bärenkostüm dargestellt worden, woraufhin die Produzenten Drohungen erhalten hatten. Die Aktion von Molly Norris fand Verbreitung im Internet, auf einer Facebook-Seite äußerten sich Befürworter und Gegner der Idee.

Auch der jemenitisch-amerikanische Hassprediger Anwar Al-Awlaki bekam von der Sache Wind. Man nennt den 1971 in Las Cruces im Bundesstaat New Mexico geborenen hochgewachsenen Mann nicht umsonst den „Bin Laden des Internets“. Al-Awlaki stammt aus einer angesehenen jemenitischen Familie. Der Vater Nasser Al-Awlaki arbeitet im Auftrag der jemenitischen Regierung in Amerika, als Anwar Al-Awlaki im Südweststaat New Mexico geboren und damit auch amerikanischer Staatsbürger wird. Die Familie kehrt 1978 in den Jemen zurück, dort wird Nasser Al-Awlaki Landwirtschaftsminister und später Rektor der Universität in der Hauptstadt Sanaa. 1988 erhält Anwar Al-Awlaki seinen ersten amerikanischen Pass. 1990 kehrt er zum Studium in die Vereinigten Staaten zurück, allerdings mit seinem jemenitischen Pass und einem Visum für Austauschstudenten. An der Colorado State University studiert er mit einem jemenitischen Stipendium und schließt 1994 als Diplomingenieur ab. 1996 zieht Al-Awlaki nach San Diego in Kalifornien, wo er Imam an einer Moschee wird, obwohl er in islamischer Theologie nur Autodidakt ist. Zudem nimmt er an der Universität in San Diego ein Studium in Pädagogik auf.

Eng mit dem Leben im Westen vertraut: Die amerikanische Bundespolizei FBI wird in dieser Zeit erstmals auf Al-Awlaki aufmerksam, weil er Verbindungen zu radikalen islamischen Organisationen unterhält, die das Terrornetz Al-Kaida unterstützen. In San Diego und später in Washington kommen drei der späteren Attentäter der Anschläge vom 11. September 2001 zu ihm in die Moschee: Khalid Al-Midhar, Nawaf Al-Hazmi und Hani Handschur. Manche Terrorismus-Fachleute sind überzeugt, Al-Awlaki habe frühzeitig Kenntnis von den Anschlägen gehabt. Nach gut einjährigem Aufenthalt in Washington folgt Ende 2002 die Übersiedlung nach London. Bis Ende 2003 predigt er in Moscheen und muslimischen Gemeindehäusern in verschiedenen Städten Großbritanniens. Dank seiner ausgezeichneten Englischkenntnisse und weil er mit dem Leben im Westen eng vertraut ist, sammelt er eine wachsende Gefolgschaft unter jungen radikalen Muslimen. Anfang 2004 kehrt Al-Awlaki in den Jemen zurück, ist dort an der Imam-Universität in Sanaa tätig. Mitte 2006 wird er wegen mutmaßlicher Unterstützung terroristischer Organisationen festgenommen und bis Ende 2007 festgehalten. Nach seiner Freilassung verliert sich die Spur Awlakis in der Südprovinz Schabwa, wo er mit seiner Frau und fünf Kindern unter dem Schutz des einflussreichen Stammes der Awlaki lebt. Er gilt bald als geistlicher Wortführer von „Al-Kaida der Arabischen Halbinsel“, dessen Stimme dank Verbreitung im Internet in aller Welt gehört wird.

Das Weiße Haus gegen den Staatsfeind Al-Awlaki: Awlaki ist nach Ansicht der amerikanischen Behörden der gefährlichste Anstifter des „homegrown terrorism“ in Amerika und in anderen westlichen Staaten, weil radikalisierte junge Muslime dort auf sein Mordkommando hören. Im Frühjahr autorisierte das Weiße Haus deshalb den Auslandsgeheimdienst CIA, den Staatsfeind Awlaki mit gezielten Schlägen zu töten, wogegen amerikanische Menschenrechtsorganisationen Klage erhoben haben. Im Juli veröffentlichte Awlaki einen Aufruf, wonach Molly Norris „das wichtigste Ziel für einen Mordanschlag“ sei, weil sie „den Propheten des Islams hasst und der Lächerlichkeit preisgibt“. Die amerikanische Bundespolizei FBI hat die Warnungen so ernst genommen, dass sie Norris dringend geraten hat, die Wohnung zu wechseln, ihren Namen zu ändern und ihre alte Identität auszulöschen. „Sie ist praktisch in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen worden, allerdings ohne dass die Regierung die Rechnungen zahlt“, heißt es in der Meldung zum Abschied von Molly Norris in der „Seattle Weekly“. Man muss den Namen Molly Norris nun in einem Atemzug mit jenen von Theo van Gogh, Lars Vilks und Kurt Westergaard nennen, besser herausschreien. Nur dass es keine Frau mehr gibt, die aus Angst um ihr Leben diesen ihren Namen noch tragen kann. {Quelle: FAZ – Von Matthias Rüb, New York}

US-Karikaturistin muss Identität aufgeben

Am internationalen “Draw-Mohammed-Day”, dem 20. Mai, zeichneten Menschen auf der ganzen Welt den falschen Propheten Mohammed, um ein Zeichen gegen die Unterwerfung der westlich aufgeklärten Welt unter die steinzeitlichen Regeln des islamischen Terrors zu setzen. Auch zahlreiche PI-Leser beteiligten sich an der Protestaktion. Die Erfinderin der Aktion, eine amerikanische Künstlerin, musste jetzt auf Anraten der Behörden ihre Identität aufgeben und untertauchen.

Der österreichische Kurier berichtet: {Nach satirischen Zeichnungen des islamischen Propheten Mohammed ist eine Karikaturistin in Seattle auf Anraten der Polizei untergetaucht. Der Chefredakteur der Seattle Weekly, Mark Fefer, schrieb in der Ausgabe vom Mittwoch, der Comic von Molly Norris werde nicht länger erscheinen. Die US-Bundespolizei FBI habe Norris geraten, die Wohnung zu wechseln, ihren Namen zu ändern und ihre alte Identität auszulöschen. Grund sei ein religiöses Gutachten, das im Sommer veröffentlicht wurde. “Sie ist praktisch in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen worden, allerdings, wie sie betont, ohne dass die Regierung die Rechnungen zahlt”, schrieb Fefer. Der jemenitisch-amerikanische Geistliche Anwar Al-Awlaki hatte erklärt, Norris sei ein Hauptziel und verdiene das Höllenfeuer. Norris hatte in ihrem Cartoon Ende April den 20. Mai 2010 zum “Everybody Draw Mohammed Day” erklärt, dem Tag, an dem jeder Mohammed zeichnen solle. Sie schrieb später, sie habe mit dem Aufruf auf einen Streit um die Zeichentrickserie “South Park” reagiert. Darin war Mohammed in einem Bärenkostüm dargestellt worden, woraufhin die Produzenten Drohungen erhalten hatten}.

Große Schlagzeilen, die es noch in früheren Fällen wie Salman Rushdie oder Kurt Westergaard gegeben hatte, sollen offenbar vermieden werden. Was die Frage aufwirft, wieviele Menschen schon im Westen vor islamischen Morddrohungen versteckt leben müssen, ohne dass wir etwas darüber erfahren. (Quelle: PI-News – Spürnase: Bernd von S.)

 

3 Responses to “US-Zeichnerin Molly Norris: „Ich habe einen empfindlichen Nerv getroffen“”

  1. ReiterRoman Says:

    Islam und Humor?
    Warum hat der Islam keinen Sinn für Humor? Darf man das mal fragen?

    Der verbohrteste Katholik, Mormone oder Baptist kennt doch Scherze religiösen Charakters, aber fordert doch nicht gleich die Todesstrafe. Aber mach mal einen Witz über Mohammed und gleich wollen sie dich steinigen und was nicht alles!

    • jackdaw Says:

      Hallo & schönen Tag ReiterRoman,

      Humor!

      Eigentlich steht das Ausrufezeichen vor dem Wort (die Spanier wissen es!)!
      Humor ist tödlich, für den welcher nicht verstanden wird, (es ist sogar für mich hier schwer zu schreiben, um verstanden zu werden), Jetzt bin ich wohl der einzige, der meine selbst geschreibenen Satz lustig fand.
      Aber schön, schau Dir doch den Film „Der Name der Rose“ von Umberto Eco an, es geht um Humor, es geht um unsere Zivilisation, es darf gelacht werden, wenn es nicht zu traurig wäre.
      Gelernt haben wir, … oder?

      • ReiterRoman Says:

        Um die Zivilisatiotion geht es ,es darf gelacht werden,ohne Gottes Ehrfurcht und neige geht gar nichts und seinem Plan.Jeder darf wenn er es will als wieder mit sich vereinter Urzeit Mensch erwachen.

        Ich weiß wovon ich rede und schreibe,wären der Weltenvolk etwas

        intellekter und geistiger und Gottesehrfürchtiger und nicht trotzdessen so

        eingebildet und irrsinnig verrant in >ihrem Wahnwunschwollen und tun wären wir alle bereits im Himmel , (oder der Dreiviertelte teil in der Hölle )ohne uns mit …deklarierten Möchtegern Wisser und Möchte gern Welterretter und Lustvollem Manns und Weibervolk nicht mehr hier.Tritt irgendwo mal ein etwas mehr vergeistiger auf,werde er prompt attakiert von allen Seiten und zunichte geredet und verdammt.Packe sich jeder an der Nas ,sodass Sie ihn führe etwas tiefer damit sie nicht in den Himmel stinke.


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