kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Umweltminister sorgt für Aufregung 22. September 2010

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 02:35

Söder will keine Burkas in Bayern


Man sollte in Deutschland über ein Burka-Verbot nachdenken: Dieser Satz, den Umweltminister Markus Söder (CSU) in einem Zeitungsinterview fallen ließ, sorgt bei den Grünen im Landtag für Empörung. Margarete Bause wirft dem Minister vor, Stimmung am rechten Rand zu machen. Wie sehen Sie das?


Die Burka sei in Bayern unerheblich – genau wie die Kompetenz des Ministers in Integrationsfragen, sagte Bause im Bayerischen Rundfunk. Sie wirft Söder vor, ein längst abgehaktes Thema zu einem Schaufenster-Kampf zu missbrauchen und auf der „Sarrazin-Welle“ mitzusurfen. Selbst Innenminister Joachim Herrmann (CSU) habe ein entsprechendes Verbot schon vor Monaten abgelehnt. Der hatte im Februar im Bayerischen Rundfunk seine Bedenken über ein Burka-Verbot geäußert: „Für den Normalbürger bestimmte Kleidungsvorschriften zu erlassen, das greift schon sehr stark in die Grundfreiheiten ein, die in unserem Land jeder Bürger, jede Bürgerin genießt. Deshalb bin ich da noch etwas skeptisch“. Wenn Markus Söder ein Burka-Verbot fordert, will er nicht nur die Ganzkörperschleier aus dem Straßenbild verbannen, wie sie irakische Frauen tragen. Es gibt eine pakistanische Variante der Burka, im Iran tragen die meisten Frauen den Tschador – einige Varianten der Verhüllung.

Söder: Burkas – kein Zeichen für Integrationswillen: Die neuerliche Diskussion um die Burka hat Umweltminister Söder in einem Interview mit dem Münchner Merkur angestoßen. Er wiederholte eine alte Forderung der CSU: Rechts neben der Union dürfe auf keinen Fall ein demokratisch legitimiertes Vakuum entstehen. Und so will Söder den rechten Rand bedienen: „Endlich soll die langjährige Forderung von Edmund Stoiber, dass Moscheen nicht höher sein dürfen als Kirchen, ins Baugesetzbuch aufgenommen werden“ und „wir sollten über ein Burka-Verbot diskutieren“, sagte er dem Münchner Merkur. Das wäre ein wichtiges Signal, weil die Burka nicht gerade ein Zeichen für Integrationswilligkeit sei. Auch die SPD im Bayerischen Landtag kritisierte diese Sätze als „reine Scheindebatte“. Söder versuche mit „rechtspopulistischen Äußerungen Stimmung zu machen“ anstelle konstruktive Vorschläge vorzulegen, sagte die migrationspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Isabell Zacharias. Zacharias nannte als Beispiel, dass Bayern die Bundesmittel für Deutschkurse sofort aufstocken soll. {http://www.br-online.de – Stand: 21.09.2010}

CSU-Mann Söder offen für Burka-Verbot

Dürfen sich Frauen in Deutschland in der Öffentlichkeit vollkommen verschleiern? Markus Söder findet Gefallen an einem Burka-Verbot nach französischem Vorbild. Scharf kritisiert der CSU-Mann Innenminister de Maizière für dessen Aufruf zu mehr Offenheit gegenüber Migranten. „Integrationsprobleme liegen doch nicht an den Deutschen“, so Söder.

München: Bislang gibt es unter deutschen Politikern nur wenige Sympathien für ein Burka-Verbot, wie es in Frankreich gerade beschlossen wurde – viele lehnen ein Gesetz mit der Begründung ab, es gebe hierzulande ohnehin kaum Trägerinnen des Ganzkörperschleiers. Für einen Burka-Bann hatte sich indes die FDP-Europaabgeordnete Silvana Koch-Mehrin ausgesprochen. Und auch der bayerische Gesundheitsminister Markus Söder (CSU) fände ein Verbot der Burka in Deutschland grundsätzlich richtig. Man sollte auch in Deutschland über ein solches Verbot diskutieren, sagte Söder dem „Münchner Merkur“. „Es wäre ein wichtiges Signal, schließlich ist die Burka nicht gerade ein Zeichen von Integrationswilligkeit“, fügte der CSU-Politiker hinzu.

In Frankreich ist muslimischen Frauen das Tragen von Vollschleiern wie Burka und Nikab künftig verboten. Von Frühjahr kommenden Jahres an soll das Verbot auf allen öffentlichen Straßen und Plätzen, in Bussen, Bahnen, Bibliotheken und Behörden gelten. Zugleich kritisierte Söder Innenminister Thomas de Maizière scharf für dessen Aufruf zu einer „Willkommenskultur“ gegenüber Migranten in Deutschland. „Integrationsprobleme liegen doch nicht an den Deutschen“, sagte Söder. Zur Integration gehöre „vor allem, dass sich die Zuwanderer den Werten, Sitten und Gebräuchen anpassen und Deutsch lernen“. De Maizière hatte am Montag in einem Beitrag für die „Neue Osnabrücker Zeitung“ zu mehr Offenheit und Toleranz in der Integrationsdebatte aufgerufen. Darin forderte er unter anderem eine „Willkommenskultur“ auf Seiten der aufnehmenden Gesellschaft. „Ohne Zuwanderung“, so de Maizières Fazit, „wäre unser Land um vieles ärmer“. {http://www.spiegel.de}

CSU-Minister Söder denkt über Burka-Verbot nach

Die Burka sei kein Zeichen von Integrationswilligkeit, so Markus Söder. „Es wäre ein wichtiges Signal, über ein Verbot zu diskutieren“. Bayerns Umwelt- und Gesundheitsminister Markus Söder (CSU) liebäugelt mit einem Burka-Verbot nach dem Beispiel Frankreichs. Man sollte auch in Deutschland über ein solches Verbot diskutieren, sagte Söder dem „Münchner Merkur“. „Es wäre ein wichtiges Signal, schließlich ist die Burka nicht gerade ein Zeichen von Integrationswilligkeit.“ In Frankreich wird muslimischen Frauen das Tragen von Vollschleiern wie Burka und Nikab mit Strafandrohung untersagt. Von Frühjahr kommenden Jahres an soll das Verbot auf allen öffentlichen Straßen und Plätzen, in Bussen, Bahnen, Bibliotheken und Behörden gelten. Gleichzeitig kritisierte Söder die Forderung von CDU-Bundesinnenminister Thomas de Maizière nach einer deutschen „Willkommenskultur“ für Zuwanderer. „Integrationsprobleme liegen doch nicht an den Deutschen“, sagte er. Zur Integration gehöre „vor allem, dass sich die Zuwanderer den Werten, Sitten und Gebräuchen anpassen und Deutsch lernen“. Söders Unionskollege de Maizière hatte am Montag zu mehr Offenheit und Toleranz in der Integrationsdebatte aufgerufen. {Quelle: http://www.welt.de}

Wallraff: Kopftuch ist Symbol der Unterdrückung

Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Ein Scharflinker gibt auf einmal in Deutschland den Takt bei der Integrationsdebatte an. Man kann ja von Günter Wallraff halten, was man mag. Stasi-Aktivitäten oder linksextreme Ansichten hin oder her – heute liefert er ein Schmankerl ab, das an die zehn Thesen von Ralph Giordano in der WELT heranreicht.

Die Bild-Zeitung titelt: „Günter Wallraff fordert klare Grenzen für Islamisten“. Was dann folgt, könnte aus dem Parteiprogramm der neu gegründeten Freiheitspartei oder aus einer Grundsatzerklärung der BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA stammen. Hier scheint auch ein linkes Huhn mal ein Korn gefunden zu haben. Vielleicht hat auch die Tatsache geholfen, dass er an seinem Wohnort Köln-Ehren(mord)feld gewisse Erfahrungen gesammelt hat.

Dass es keinen Unterschied zwischen Islam und Islamismus gibt, muss man Wallraff noch beibringen. Und auch beim letzten Punkt schlägt mal wieder das linke Herz durch. Integration ist eine eindeutige Bringschuld, und den Willen, die deutsche Sprache zu erlernen, kann man auch nicht mit noch so viel Förderungskohle und kostenlosen Sprachkursen herbeizaubern. Wer sich nicht integrieren will, wer nur Sozialhilfe abgreifen will, wer isoliert in seinem türkisch-arabischen Biotop leben will und auf die Machtergreifung durch die Omma wartet, bei dem hilft nur eins: Knallharter Druck, Grenzen aufzeigen und deutsche Spielregeln einfordern. Bei Nichtbeachtung wird dann die Stütze gestrichen und als Ultima Ratio erfolgt schließlich die Ausweisung. So wie Udo Ulfkotte statt Integrationsbeauftragte Rückführungsbeauftragte einfordert. Aber das wird auch ein Linker wie Wallraff noch einsehen – früher oder später (Text: Michael Stürzenberger / Spürnase: theAnti2005).

Eindeutige Aussagen: Günter Wallraff fordert klare Grenzen für Islamisten

Zwangsheirat verbieten • Kopftuch-Verbot an Schulen • Kindergarten-Pflicht für alle

Diese Thesen lassen aufhorchen! Mit klaren Worten hat Journalist und Schriftsteller Günter Wallraff (67 Günter Wallraff (67) lebt in Köln-Ehrenfeld, einem Viertel mit hohem Ausländeranteil) in der Integrationsdebatte Stellung bezogen – gegen einen Islam, der Menschen unterdrückt.

In Berlin stellte Wallraff das Buch „Ehrenmord“ vor, für das er das Vorwort geschrieben hat. Im Buch schildert Nourig Apfeld (38), wie ihre Schwester von der eigenen, aus Syrien stammenden, aber in Bonn lebenden Familie umgebracht wird. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion beteiligte sich Günter Wallraff mit eindeutigen Aussagen:
= „Beim sogenannten Ehrenmord kommen viele Fälle gar nicht ans Licht, weil die Familien behaupten, das Mädchen sei in die alte Heimat zurückgekehrt“.
= „In islamistischen Strukturen werden Mädchen und Frauen unterdrückt. Zwangsverheiratungen sollten verboten werden. Der Staat muss hier klare Regeln und Grenzen setzen“!
= „Toleranz darf nicht so weit gehen, die Intoleranz des anderen hinzunehmen. Das ist oft nichts anderes als Ignoranz oder Feigheit“.
= „Vertreter von Moscheen gaben sich im Gespräch mir gegenüber dialogbereit und offen. Aber im Hintergrund agieren die Hardliner, die nicht an der Integration ihrer Mitglieder interessiert sind“.
= „Ich bin für ein Kopftuchverbot an Schulen. Das Kopftuch ist ein Symbol der Unterdrückung und Ausgrenzung“.
= „Gleiches Recht und gleiche Pflichten für alle, ob muslimisch oder christlich. Muslimische Mädchen aus religiösen Gründen vom Schwimm- oder Sportunterricht zu befreien ist falsch“!
= „Gleichzeitig müssen wir den Muslimen, die sich integrieren wollen – und das ist die Mehrzahl – dieses Ziel erleichtern. Mehr Sprachkurse anbieten, für Chancengleichheit am Arbeitsplatz sorgen, sie ermutigen, hier ihren Platz einzunehmen. Dazu gehört auch eine Kindergarten-Pflicht, damit alle – Deutsche und Ausländer – unsere Sprache sprechen und spielerisch miteinander und voneinander lernen“.

Trauriges Beispiel für islamischen Fundamentalismus: das Schicksal von Nourig Apfeld. Seitdem sie den Mord an ihrer Schwester öffentlich gemacht hat, lebt die 38-Jährige auf der Flucht vor ihrer Familie: „Ich will mit meinem Buch aufklären, wachrütteln. Ich gebe dafür ein Stück Freiheit auf, aber das mache ich gerne, es ist eine höhere Aufgabe, die ich habe“. {Quelle: Bild – Von Jacinta Homans}

 

5 Responses to “Umweltminister sorgt für Aufregung”

  1. ReiterRoman Says:

    …kann man nur zustimmen

    In meinen Augen geht es nicht darum, allen Frauen, die verschleiert auftreten auf Gedeih und VErderb helfen zu müssen. Womöglich gefällt Ihnen dieser Lebensstil auch.

    Es geht darum, dass man die Gegebenheiten seines Gastgebers zu respektieren hat. Unser kulturelles Umfeld bietet keinen Raum für alle Gepflogenheiten des muslimischen Lebens. Aus meiner Sicht ist es folglich nicht die Aufgabe des Gastgebers den Raum für die Bräuche des Gastes zu schaffen, sondern Aufgabe des Gastes seine Gepflogenheiten an die Gegebenheiten des Gastgebers anzupassen. Und in unseren Breiten ist es nunmal unüblich, sich vollverschleiert in der Öffentlichkeit zu bewegen. Ist jemand nicht bereit, solche Gegebenheiten von sich aus zu respektieren, ist über Kurz oder Lang ein Verbot unabdingbar.

    Traurig genug, wenn man den gebotenen Respekt im eigenen Land erzwingen muss…

  2. Timerobber Says:

    Ja, das Burkaverbot kann ich als Bayer und autochtoner Deutscher sicherlich nur befürworten. Was mir allerdings ein wenig Kopfzerbrechen macht: Warum kommt der Vorschlag nicht von einem Beckstein, Gauweiler usw. – warum gerade von Markus Söder ? Ein stromlinienförmiger,populistischer Politiker, der in seiner Karriere immer sein Fähnchen stets in den richtigen Wind gehangen hat !

  3. krista G Says:

    die Politiker haben Recht. Burkas und Kopftücher sind nur ein Beweis der Macht. Mit Religion haben diese nichts gemeinsam. Die Vermummung „genießen“ die Muslimas nur dank Scheich Abdelhamit den 2 und dank Ayatollah Khomenei Aber ihnen wird eingeflößt das käme von Allah und sie glauben es auch noch… traurig, sowas..

    • ReiterRoman Says:

      Judentum [Bearbeiten]
      Im orthodoxen Judentum bedecken verheiratete Frauen ihr Haar aus religiösen Gründen mit einem Tuch oder einer Perücke. Bereits die hebräische Bibel (Altes Testament) redet von einer Verschleierung der Frauen: So verschleiert sich Rebekka, die Frau Isaaks. Nach Gen 24,51 ist sie Isaak zur Frau gegeben worden. Als sie daraufhin ihrem Mann zugeführt wird, heißt es:

      „Da nahm sie den Schleier und verhüllte sich.“

      – Bibel, Luther: Genesis 24,65
      Christentum
      Im Christentum wird das Kopftuch heute hauptsächlich von Frauen ländlicher Gegenden im Bereich der Orthodoxen Kirchen sowie von Frauen mennonitscher bzw. täuferischer Gemeinschaften, wie etwa den Hutterern, getragen.

      Das aus der Bibel abgeleitete Gebot der Kopfbedeckung für Frauen während des Gebets und des Gottesdienstes wird auch heute noch in christlichen Kirchen, vor allem in Ost- und Südeuropa praktiziert. Auch in vereinzelten Brüdergemeinden, in Pfingstgemeinden, Norweger-Gemeinden und in den Gemeinden der baptistischen Aussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion bedecken viele Frauen bis heute ihren Kopf beim Gebet und beziehen sich hierbei auf eine biblische Aussage, die Paulus zugeschrieben wird, allerdings von der modernen Bibelwissenschaft teilweise als späterer Zusatz angesehen wird:

      „Eine Frau aber entehrt ihr Haupt, wenn sie betet oder prophetisch redet und dabei ihr Haupt nicht verhüllt. Sie unterscheidet sich dann in keiner Weise von einer Geschorenen.“

      – Bibel, EÜ: 1. Korinther 11,5

      Islam
      Dieser Abschnitt behandelt nur das Kopftuch im Islam; zu Kleidervorschriften für muslimische Frauen siehe Hidschab.
      Ebenso behandelt dieser Abschnitt nur die Gründe und Motive muslimischer Frauen, ein Kopftuch zu tragen; zum gesellschaftlich-politischen Streit darüber siehe Kopftuchstreit.
      Die Motivation, ein Kopftuch zu tragen, ist unter muslimischen Frauen sehr vielfältig: Gepflogenheit, religiöses Selbstverständnis, religiöse Emanzipation, individueller Selbstausdruck (Kopftuch als Mode-Accessoire [1]), Vorschrift (z.B. aufgrund von Gesetzen in einigen islamischen Ländern wie dem Iran), Druck aus dem sozialen Umfeld [2], Symbol der Gruppenzugehörigkeit, und (in seltenen Fällen) Ausdruck des Protestes (Vollverschleierung in der Schule .

      Viele konservative oder aus traditionellen Familien stammende muslimische Frauen tragen ein Kopftuch oder auch einen so genannten Tschador (persisch) oder Hidschab bzw. Hijab (arabisch) als Teil ihrer Glaubenspraxis nicht nur beim Moscheebesuch, sondern auch im Alltag, wann immer ein Kontakt mit Männern in Frage kommt, zum Beispiel beim Verlassen des Hauses.

      Häufig wird als Grund für das Tragen eines Kopftuchs auf den Koran verwiesen. In Frage kommen hierbei drei Verse, die alle aus medinesischen Suren stammen. Diese werden von traditioneller Seite als die drei Koran-Stellen angeführt, die zum Tragen eines Kopftuchs anleiten sollen.

      Die erste dieser drei Stellen ist Sure 24, 31. Sie betrifft Männer und Frauen und zielt auf Schicklichkeit. Frauen wird hierbei nahegelegt, eine Art Schal (himar) zu tragen, der ihren Schmuck verdeckt. Reichen Frauen mit Schmuck wurde somit nahegelegt, ihren Schmuck vor armen Frauen ohne Schmuck mit Zurückhaltung zu tragen. Dieser Vers richtet sich gewissermaßen gegen Protzerei. Aus dieser Stelle lässt sich nicht die Verdeckung des gesamten Gesichts oder das ständige Tragen einer Verdeckung jedweder Art ableiten.
      Die zweite dieser drei Stellen ist Sure 33, 59. Hierin wird erwähnt, dass der Prophet den Frauen („Frauen und Töchter des Propheten und Frauen eines Gläubigen“) sagen soll, dass sie ein Gewand (gilbab) tragen sollen, damit sie „erkannt“ und nicht belästigt werden.
      Die dritte Stelle ist Sure 33, 53. Sie bezieht sich lediglich auf die Frauen des Propheten. Hier wird gefordert, dass diese, wenn sie um etwas bitten, dies hinter einer Abschirmung (higab) tun sollen. Hierunter war eine Trennwand zu verstehen und keineswegs ein Kleidungsstück. Dies wird auch an anderen Stellen im Koran im Sinne einer Trennwand erwähnt.
      Zusammenfassend bietet keine der drei in Frage kommenden Koranverse einen eindeutigen Anhaltspunkt, dass Frauen ein Kopftuch oder einen gesichtsverhüllenden Schleier tragen sollen, jedoch beharren viele klassische Koraninterpreten darauf, dass es eine religiöse Pflicht für Musliminnen zum Tragen eines Kopftuches oder einer anderen Verschleierung (Hijab) gebe

  4. Bert Brecht Says:

    Günter Wallraff sprach sehr deutlich die notwendigen Forderungen aus, die eine erfolgreiche Integration ermöglichen können. Nourig Apfeld wählte intuitiv den richtigen Weg und zeigt in ihrem Buch auf, dass es tatsächlich die Sprache ist, die gegenseitiges Verstehen ermöglicht.
    Bewundernswert die Toleranz Nourigs Vaters, der so lange integrationswillig war, bis fundamentalistische Clan-Mitglieder die Kontrolle übernehmen. Im Prozess wurde die fatale Rolle des Clans unterschätzt und der Vater als Hauptäter verurteilt, die Brandstifter, diejenigen die den Vater unterdrückten, kamen schadlos davon. Kaan erhielt sogar Haftentschädigung, da er einige Monate in Untersuchungshaft verbrachte und „Mangels an Beweisen“ freigesprochen. Ohne den radikalen Einfluss des Clans hätte der Vater an der Tat nicht mitgewirkt und Waffa wäre noch am Leben.
    Das hat mit Religion nur wenig zu tun, wesentlich mehr mit den archaischen Strukturen, die nach Deutschland importiert wurden.


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