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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Türkischer Konvertit: Vom Muslim zum Christ 19. September 2010

Filed under: Konvertiten — Knecht Christi @ 00:27

Der aus der Türkei stammende ehemalige Rechtgläubige D. K. fand als Deutschlehrer in seiner Heimat keine Anstellung. 1993 heiratete er nach islamischem Recht eine deutsche Urlauberin und wollte sie davon überzeugen, Muslimin zu werden, weil ihm die islamische Frömmigkeit viel bedeutete, obwohl er darin keinen Frieden finden konnte. Doch sein Umzug nach Hannover und seine intensive Auseinandersetzung mit christlichem Gedankengut führte 1999 dazu, dass D. K. sich am Reformationstag öffentlich im Gottesdienst der Elia Gemeinde in Langenhagen zum Christentum bekannte. Der Ex-Muslim begann daraufhin sogar mit einem christlichen Theologiestudium.

Burgsteinfurt: Der Andrang war riesig. Der kleine Saal im Martin-Luther-Haus hatte kaum Platz für die vielen Zuhörer. Alle waren gekommen, um den charismatischen D. K. aus Hannover zu hören. K., der strenggläubige Muslim, der zu einem entschiedenen Christen geworden ist. K. entstammt einer rechtgläubigen moslemischen Familie in der Türkei. Mit sechzehn schon begann er auf der Universität mit seinem Germanistikstudium. Als der frischgebackene Deutschlehrer keine Anstellung in seinem Heimatland fand, jobbte er im Tourismusgeschäft und traf dort eine deutsche Urlauberin, seine heutige Frau.

Während eines Deutschlandbesuches 1993 ließen sich beide nach islamischem Recht in der Moschee in Nienburg trauen, die standesamtliche Trauung folgte wenig später. Als gläubiger Moslem war er überzeugt, dass er sehr schnell seine Ehefrau von der Rechtgläubigkeit des Islam überzeugen konnte. Als Moslem wusste er doch, dass die Bibel verfälscht, dass sie also nicht Gottes Wort war. So hatte man ihn gelehrt, dass Jesus nicht selbst gekreuzigt wurde, dass vielmehr Judas für ihn diese Schmach ertragen musste. Viele andere Ungereimtheiten aus dem „Wort Gottes“ der Christen kannte er und konnte damit seine Frau konfrontieren. K. selbst vertiefte sich weiter in die islamische Frömmigkeit. Während er im Sicherheitsdienst bei der Bundesbahn seinen Lebensunterhalt verdiente, breitete er wie selbstverständlich seinen Gebetsteppich neben den Geleisen aus, um seinen Gebetspflichten nachzukommen.

Er trat einer mystischen Islamgruppe bei, mit der er dann auch nach Mekka pilgerte, um, wie er sagte, „seinen inneren Frieden“ zu finden. Doch dieser Friede wollte sich nicht einstellen. Immer wieder las K. nun auch die Bibel und betete zu seinem Schöpfer, ihm die Wahrheit anzuzeigen. Seine intensive Auseinandersetzung mit christlichen Gedankengut, sein Austausch mit entschiedenen Christen führte nach sechs Jahren dazu, dass D. K. sich am Reformationstag 1999 öffentlich im Gottesdienst der Elia Gemeinde in Langenhagen zu Jesus Christus bekannte. Nicht nur das, er begann auch ein theologisches Studium. Inzwischen ist er als Diakon in seiner Hannoverschen Landeskirche anerkannt.

Als seine Mutter in der Türkei von seiner Konversion hörte, wurde sie todkrank, hatte man ihr doch gesagt, dass Christen ihren Sohn in dunklen Kellerräumen psychisch unter Druck gesetzt hätten. K. flog sofort in die Türkei und seiner Mutter ging es sehr schnell besser, als sie einen fröhlichen, ausgeglichenen Sohn in die Arme schließen konnte. Seine Familie hat seitdem seine Hinwendung zu Jesus akzeptiert.

Der CVJM (Christliche Verein junger Männer) hatte zu diesem spannenden Vortragsabend eingeladen, gekommen waren Interessierte aus der katholischen und allen evangelischen Gemeinden. Dazu auch einige Mitbürger islamischen Glaubens. So entwickelte sich nach dem Vortrag ein reger Gedankenaustausch. Etwa nach den Fragen zu den Widersprüchen bei den vier Evangelien, die vom Leben, Wirken, Tod und Auferstehung Jesu berichten.

Sei Religionswahl nicht einfach Geschmacksache?, wollte ein Zuhörer wissen. K. hielt dagegen, dass der wahre Gott sich dem Suchenden offenbart. „Und dann überwältigt es einen und man kann von dem Gott nicht mehr lassen“. {Quelle: www.borkenerzeitung.de

Ein Wendepunkt in meinem Leben

In einem sehr persönlichen Vortrag legte K. seine Lebensgeschichte dar, die zunächst vom Islam geprägt war. Als überzeugter Moslem lebte K. in der Türkei, als er seine spätere deutsche Frau kennen lernte. „Ich beobachtete Birgit, wie sie in einem roten Buch las. Als ich sie nach dem Inhalt des Buches fragte, bekam ich zur Antwort, es sei ein Buch der Hoffnung für alle“, berichtete der heutige Lehrer für Deutsch als Fremdsprache dem Ladberger Publikum. „Das war für mich der Auslöser, mich auch wieder selbst mit meiner eigenen Religion intensiver auseinander zu setzen“. Nach der, noch nach islamischem Ritus gefeierten, Hochzeit und der Übersiedlung nach Deutschland, verstärkte sich, so K. bei ihm ein großer Wunsch. „Ich wollte mehr von Jesus hören und vom dem, was er für die Menschen getan hat“. Was erwartet den Menschen nach dem Tod? So lautete die zentrale Frage, mit der sich K. auseinandersetzte und dazu die Lehren des Islam und des Christentums befragte.

1999 kam er schließlich, so legte der Referent dar, zu dem Entschluss, zum Christentum zu konvertieren. „Ich hatte Jesus gefunden. Das war ein entscheidender Wendepunkt in meinem Leben“, bekannte er. {Quelle: Männerfrühstück – www.azonline.de}

D. K. ist 40 Jahre alt (Stand 2010), verheiratet, hat vier Kinder und ist als Lehrer für DaF (Deutsch als Fremdsprache) tätig sowie als Jugendleiter in der Evangelisch-lutherischen Elia-Kirchengemeinde in Langenhagen. (Quelle: www.tageblatt-online.de)

 

2 Responses to “Türkischer Konvertit: Vom Muslim zum Christ”

  1. nora Says:

    Gott ist wunderbar! Lob und Preis dem Herrn!


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