kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Lesen und die Welt wachschütteln 19. September 2010

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 00:42

 

Französische Angestellte in Niger verschleppt

Im westafrikanischen Niger sind sieben Menschen entführt worden. Sicherheitskreise verdächtigen das Terrornetzwerk Al-Kaida.

 

Im westafrikanischen Niger sind fünf Franzosen und zwei afrikanische Angestellte französischer Firmen verschleppt worden. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy sagte in Brüssel, noch sei unklar, wer hinter der Geiselnahme stecke. Nigrische Sicherheitskreise halten eine Entführung durch das Terrornetzwerk Al-Kaida für möglich. In Paris warnte das Innenministerium vor einer deutlich erhöhten Terrorgefahr für Franzosen. Innenminister Brice Hortefeux sagte, die Bedrohung französischer Interessen habe sich „in den vergangenen Tagen und in den vergangenen Stunden“ noch einmal deutlich erhöht. Es gebe eine Reihe von Hinweisen, darunter die Entführung im Niger.

Erhöhte Alarmbereitschaft für Frankreich, nicht nur im Inland: Die Alarmbereitschaft wegen Terrorgefahr sei weiter auf erhöhter Stufe. Am Dienstagabend war der Eiffelturm nach einer Bombendrohung geräumt worden. Sarkozy kündigte beim EU-Gipfel in Brüssel eine Sitzung des Sicherheitsrates am Donnerstagabend in Paris zu der Entführung an. Bei den Entführten handelt es sich um einen französischen Mitarbeiter des Atomkonzerns Areva und dessen Ehefrau sowie fünf Angestellte des Baukonzerns Vinci, wie die beiden Unternehmen mitteilten. Sie wurden in der Nacht zum Donnerstag in der Region Arlit im Norden des Landes entführt, wo die Firmen in einem Uran-Abbaugebiet tätig sind. Die beiden afrikanischen Angestellten stammen nach Angaben der Baufirma Sogea-Satom, die Teil des Vinci-Konzerns ist, aus dem Togo und aus Madagaskar. „Die Angreifer sind vermutlich von Al-Qaida im islamischen Maghreb (Aqmi)“ oder „Kriminelle, die ihre Geiseln an Islamisten verkaufen“, hieß es in nigrischen Sicherheitskreisen. Der nigrische Regierungssprecher Laouali Dan Dah machte eine „bewaffnete Gruppe“ verantwortlich. Es könnte sich demnach um sieben bis 30 Geiselnehmer handeln, die überwiegend Arabisch und teils einen Tuareg-Dialekt sprachen.

Al-Qaida in Nordafrika: Der nordafrikanische Arm von Al-Qaida hatte im Juli den im Niger verschleppten, 78-jährigen französischen Ingenieur Michel Germaneau ermordet, nachdem bei einem mauretanisch-französischen Militäreinsatz mindestens sechs Al-Qaida-Anhänger getötet worden waren. Die Terrororganisation drohte danach mit Racheakten gegen Frankreich und Franzosen in der Region. Im Nordniger im Grenzgebiet zu Mali und Algerien kam es in der Vergangenheit mehrfach zu Entführungen, für die der Ableger von Al-Qaida verantwortlich gemacht wurde. In der Region Arlit sind aber auch Tuareg-Rebellen und bewaffnete Kriminelle aktiv. {Quelle: Welt.Online – Foto: AFP Der Weltmarktführer für Nukleartechnik Areva und die Baugesellschaft Vinci betreuen die Uranförderng in Niger. Vor wenigen Tagen wurde der Eifelturm wegen einer Bombendrohung geräumt. Innenminister Brice Hortefeux (M.) im Gespräch mit Polizisten}.

US-Karikaturistin im Visier von Islamisten: Wegen ihrem Aufruf den Propheten Mohammed zu zeichnen, musste Molly Norris ihre Identität aufgeben

Nach satirischen Zeichnungen des islamischen Propheten Mohammed ist eine Karikaturistin in Seattle auf Anraten der Polizei untergetaucht. Der Chefredakteur der Seattle Weekly, Mark Fefer, schrieb in der Ausgabe vom Mittwoch, der Comic von Molly Norris werde nicht länger erscheinen. Die US-Bundespolizei FBI habe Norris geraten, die Wohnung zu wechseln, ihren Namen zu ändern und ihre alte Identität auszulöschen. Grund sei ein religiöses Gutachten, das im Sommer veröffentlicht wurde.“Sie ist praktisch in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen worden, allerdings, wie sie betont, ohne dass die Regierung die Rechnungen zahlt“, schrieb Fefer. Der jemenitisch-amerikanische Geistliche Anwar al-Awlaki hatte erklärt, Norris sei ein Hauptziel und verdiene das Höllenfeuer. Norris hatte in ihrem Cartoon Ende April den 20. Mai 2010 zum „Everybody Draw Mohammed Day“ erklärt, dem Tag, an dem jeder Mohammed zeichnen solle.Sie schrieb später, sie habe mit dem Aufruf auf einen Streit um die Zeichentrickserie „South Park“ reagiert. Darin war Mohammed in einem Bärenkostüm dargestellt worden, woraufhin die Produzenten Drohungen erhalten hatten. {Quelle: kurier.at}

Umstrittener Imam agitiert online

Berlins Schulsenator Zöllner stellt die Broschüre „Islam und Schule“ vor. Überraschend gibt es eine zweite Fassung im Internet, in der ein umstrittener Imam zu Wort kommt.

Als „Hilfe bei alltäglichen Problemen und Konflikten in den Schulen“ hat Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) am Donnerstag die neue Handreichung „Islam und Schule“ gewürdigt, die in einer Auflage von 8000 Stück zurzeit an allen öffentlichen Schulen verteilt wird. Sie könne dazu dienen, immer dann „Antworten und Lösungsansätze“ zu bieten, wenn „Normen und Wertvorstellungen mit dem Schulalltag kollidieren“. Die Grünen reagierten mit Verwunderung darauf, dass zwar nicht in der gedruckten Broschüre, aber in einer ausführlichen Onlinefassung für Lehrer der umstrittene Imam Ferid Heider zu Wort kommen soll. Wie gestern bekannt wurde, hat die Bildungsverwaltung nur rund ein Viertel der ursprünglich zusammengetragenen Materialien für die 23-seitige Broschüre in Druck gegeben. Die übrigen Unterlagen, die vom Arbeitskreis „Islam und Schule“ erarbeitet worden waren, sollen in den nächsten Wochen „nur für Lehrer“ online zur Verfügung stehen, kündigte Verwaltungssprecher Jens Stiller an. Dem Tagesspiegel sagte er, dass auch das Interview mit Heider dann abrufbar sein werde.

Der bekannte Imam hatte in dem Interview unter anderem dafür plädiert, die Gebetspflichten auch in der Schule einzuhalten. Zudem äußerte er, dass er es „islamisch nicht rechtfertigen“ könne, in Prüfungszeiten das Fasten auszusetzen. Inzwischen ist das Interview allerdings schon zwei Jahre alt. In der Zwischenzeit wurde die Handreichung ergänzt und überarbeitet. Schon damals hieß es allerdings von der Bildungsverwaltung, es sei wichtig, auch Persönlichkeiten wie Heider zu Wort kommen zu lassen, damit Lehrer seine Argumentation kennenlernten. Der grüne Bildungspolitiker Özcan Mutlu sieht das anders. Es sei „extrem gefährlich“, wenn die Schulverwaltung den Lehrern eine Handreichung bereitstelle, „in der äußerst kritisch zu sehende und teilweise fundamentalistische Ansichten vertretende Personen zu Wort kommen“. Damit werde „der Bock zum Gärtner gemacht“. Es sei „höchst bedauerlich“, dass der Senat „so unsensibel“ agiere und auf berechtigte Kritik nicht eingehe. Er lobte aber die gedruckte Fassung als „hilfreich“.

Die Broschüre gliedert sich in vier Kapitel. Das erste beschäftigt sich allgemein mit dem Islam und Muslimen in Berlin, das zweite gibt „Antworten und Lösungswege zu religiös erscheinenden Konflikten“. Hier geht es etwa um Sexualerziehung, Geschlechterbilder, Klassenfahrten, das Kopftuch oder Feiertage. Es wird auch erläutert, wie man etwa die Bedenken gegenüber dem Schwimmunterricht entkräften könnte. Das dritte Kapitel handelt sehr kurz den Nahostkonflikt und Antisemitismus ab, und thematisiert die „pädagogische Balance zwischen Anerkennen und Abgrenzen“ beim Islamismus. Zuletzt geht es darum, wie man in Kontakt zu muslimischen Eltern treten kann. Als Beispiel werden Elterncafés und das Angebot von Unterrichtsbesuchen genannt. Am Arbeitskreis „Islam und Schule“ waren Fachleute von Universitäten und muslimischenVereinigungen, aber auch Pädagogen und Islamkritiker seit 2005 beteiligt. {Quelle: Der Tagesspiegel Berlin: Von Susanne Vieth-Entus}

 

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