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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Israels Friedenspartner: Was sie auf Englisch sagen – was sie auf Arabisch sagen 18. September 2010

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 03:27

Eine Reihe hochrangiger Palästinenser-Vertreter, die bei den eigenen Leuten nicht gerade Glaubwürdigkeit genießen, versuchen jetzt sich den Israelis als „Friedenspartner“ zu verkaufen.


Es handelt sich um dieselbe Gruppe Palästinenser, die in der Vergangenheit Yassir Arafat rieten, das Angebot des damaligen Premierministers Ehud Barak während des verbockten Camp David-Gipfels im Jahr 2000 abzulehnen. Sie gehörten zu Arafats innerem Kreis, als er den Camp David-Gipfel verließ und die „Zweite Intifada“ auslöste. Es handelt sich außerdem um dieselben Vertreter, die damals den Ausbruch der Intifada als „natürliche Antwort“ auf Israels Ablehnung zu 100% die palästinensischen Forderungen zu erfüllen rechtfertigten.

Saeb Erekat, Jibril Rajoub und Yassir Abed Rabbo versuchen nun die israelische Öffentlichkeit zu überzeugen, dass Israel auf der palästinensischen Seite Friedenspartner hat. Und wer sind diese alten neuen Partner? Natürlich Erekat, Rajoub und Abed Rabbo.

Mit Hilfe von US-Steuergeldern schicken die drei zusammen mit anderen Palästinenser-Vertretern auf Englisch ihre „Friedens“-Botschaft an die Israelis. Die Kampagne wird nach Angaben der Palästinenser durch die US Agency for International Development [USAID] bezahlt. Sie zielt ausschließlich auf die israelische Öffentlichkeit. Den Palästinensern wird keine solche Botschaft geschickt, trotz der Versprechen, dass dies geschehen würde.

Es wäre effektiver gewesen, hätte sich die Kampagne, von denen manche sagen, sie koste rund $250.000, auch an die palästinensische Öffentlichkeit gerichtet. Was ist falsch daran, eine Kampagne zu finanzieren, die sich mit einer Botschaft an die Palästinenser richtet, die von Gespräche über Frieden, Koexistenz, Kompromiss und Zusammenarbeit mit Israel spricht? Gibt nicht auch die Notwendigkeit, dass man sich zur Notwendigkeit von Frieden und Kompromissen an die Palästinenser wendet?

Ironischerweise erzählen genau die Vertreter, die sich den Israelis als „Friedenspartner“ anbieten, gleichzeitig den Palästinensern – auf Arabisch – dass Israel keinen Frieden will. Der Ton in den palästinensischen Medien bleibt so antiisraelisch wie immer. Erst in der letzten Woche haben die offiziellen PA-Vertreter ihre Worte dadurch verschärft, dass sie mit Rückzug aus den von den USA unterstützten und in Washington begonnenen direkten Gesprächen drohten.

Auf Arabisch erzählen Mahmud Abbas und seine Top-Beamten den Palästinensern, sie würden während der Friedensgespräche niemals „auch nur ein einziges Zugeständnis“ an Israel machen. Auf Arabisch sagen sie, dass sie Israel niemals als jüdischen Staat anerkennen werden; dass sie niemals das Rückkehrrecht von Millionen Flüchtlingen nach Israel aufgeben werden; und dass sie zu Jerusalem niemals einen Kompromiss eingehen werden. Auf Arabisch sagen sie den Palästinenser auch, dass Israel nicht ernsthaft Frieden will und dass es in Israel keinen echten Friedenspartner gibt.

Auf Englisch aber erzählen dieselben Vertreter den Israelis, dass sie bereit sind, sich flexibel zu zeigen und „Opfer“ für den Frieden bringen wollen. Rajoub, Abed Rabbo und Erekat gehören zu einer Zeit, die viele Palästinenser lieber vergessen würden. Es handelt sich um dieselben Vertreter, die ihr Volk seit der Unterzeichnung der Oslo-Vereinbarungen 1993 immer wieder enttäuschten. „General“ Rajoub führte einen berüchtigten Sicherheitsdienst, der nicht zögerte, Palästinenser zu verfolgen, einzuschüchtern und zu foltern. Erekat wurde im Januar 2006 als Abgeordneter gewählt, der den kleinsten Wahlkreis in der Westbank repräsentiert: Jericho. Abed Rabbo führt eine Einmann-Partei, die sich von der leninistischen Demokratischen Front für die Befreiung Palästinas [DFLP] abspaltete.

Vertreter, die bei den eigenen Leuten über wenig Glaubwürdigkeit verfügen fordern also jetzt die Israelis auf, ihnen zu glauben. Sie tun das auf Englisch und mit Unterstützung amerikanischer Steuergelder. Bevor sie sich um das Vertrauen der Israelis bemühen, sollten sie erst einmal um das Vertrauen ihres eigenen Volkes bemühen. {Quelle: heplev – von Khaled Abu Toameh, Hudson New York, 13. September 2010}

 

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