kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Muslimisches Massengebet von Polizei wegen Ruhestörung beendet 17. September 2010

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 02:43

ST.PETERSBURG: Den heutigen Festtag zum Ende der Fastenzeit haben einige hundert Moslems in St. Petersburg an einem ungewöhnlichen Ort begangen: Sie versammelten sich am frühen Morgen in einem Hof im Stadtzentrum zum Gebet. Gegen 6 Uhr morgens wurden zahlreiche Anwohner des Areals am Heumarkt von einer ungewöhnlichen Geräuschkulisse geweckt: Über Lautsprecher dröhnten islamische Gebete durch die Höfe. Videoaufnahmen zeigen, dass sich offenbar einige hundert Menschen auf Gebetsteppichen und Kartons in einem großen Innenhof nahe des Marktes zum Gebet niedersetzten. Angesichts der Ruhestörung empörte Anwohner riefen die Polizei. Eine Milizstreife fuhr auch zum Ort des Geschehen und forderte die Betenden auf, ihr Tun einzustellen – denn eine Genehmigung dafür war von den Behörden nicht erteilt worden. Nach eigenen Bekunden hatten die Beamten damit auch Erfolg, hieß es auf der Polizeiwache. Der Vorgang soll nun überprüft und die Veranstalter eventuell zur Rechenschaft gezogen werden. Anwohner berichteten allerdings gegenüber der Zeitung “fontanka.ru”, dass der Spuk erst gegen 9.30 Uhr ein Ende nahm, weil die muslime Widerstand leisteten. Kinder und alte Leute seien sichtlich geschockt gewesen. „Ich verstehe, wir leben in einer Welt, die ein Gemisch verschiedener Kulturschichten ist und Toleranz füreinander ist unabdingbar. Aber achten wir uns gegenseitig? Es gibt schließlich ein städtisches Gesetz über die Nachtruhe!“, kommentierte ein Anwohner. Zur gleichen Zeit hatten sich auch einige tausend Moslems an den beiden Moscheen in der Stadt versammelt.

Nächtens in Mönchengladbach

In den letzten beiden Wochen haben Bürger in Mönchengladbach mehrere Veranstaltungen mit vielen Hundert Teilnehmern gegen die geplante Errichtung einer ultra-fundamentalistischen, von den Verfassungsschutzbehörden als extremistisch eingestuften salafistischen „Islamschule“ durchgeführt. Die örtlichen Behörden haben nach anfänglichem Desinteresse ebenfalls begonnen, zu reagieren und die Mönchengladbacher Ratsparteien haben, mit Ausnahme der Linken, ihre Solidarität bekundet.

Gestern Nacht hatten viele Bürger im Mönchengladbacher Stadtteil Eicken eine unheimliche Begegnung der „Dritten Art“. Auf dem Eickener Marktplatz versammelten sich rund um den Rosenbrunnen mehrere Dutzend bedrohlich anmutender Männern in langen Gewändern, rollten Teppiche aus und ließen sich dort nieder. Dies geschah nach 22.00 Uhr in finsterer Nacht, nur schwach beleuchtet von einigen Laternen der neu gestalteten Fußgängerzone. Das Bild eines Heerlagers beim letzten Gebet vor dem Aufbruch in die Schlacht, wie von einem Orient-Maler des 19. Jahrhunderts.

Natürlich gerieten die Beobachter und Anwohner in Furcht und Panik, weil sie nicht wussten, in welchen Zusammenhang dieses Treiben einzuordnen sei. Kein Anwohner traute sich noch aus dem Haus. Wer noch einen Weg über den Marktplatz zurück zu legen hatte, versuchte weite Umwege zu gehen. Gerade nach den Erfahrungen der letzten Tage, als die Salafisten zunehmend aggressiver in der Öffentlichkeit auftraten und kritische Passantinnen, die das öffentliche „Gebet“ mit mehr als Hundert Teilnehmern am Nachmittag beobachteten, als „Nazi“ und „Sexobjekt“ bezeichneten, während die Polizei tatenlos zuschaute und zuhörte. So spielte sich das Geschehen nach übereinstimmenden Aussagen mehrer Zeugen jedenfalls ab.

Als die Anwohner ihre nächtlichen Beobachtungen der Polizei meldeten, die seit Beginn der Diskussion um die Islamschule eine konstruktive Arbeit und Informationen zugesagt hatte, mussten sie sich mit herablassenden, belehrenden Unterrichtungen zur Rechtlage durch die zunehmend genervten Beamten zufrieden geben, die mit ihren „Erläuterungen“ zu erkennen gaben, dass erstens dort Menschen versammelt seien, die ja lediglich ihre Religionsfreiheit in Form von Gebeten in Anspruch nähmen, was ja im Zweifelsfall auch durch die Polizei zu schützen sei und zweitens gäbe es eine Sondernutzungserlaubnis durch die Stadt Mönchengladbach, die drittens auch für die nächsten Nächte gelte. Obendrein forderte die Polizei, jegliche Eskalation durch die Anwohner zu unterlassen, sonst müsse man einschreiten.

Nun gab es in den letzten Tagen Gespräche zwischen den Vertretern der Anwohner und dem Oberbürgermeister, der Polizei und den Spitzen der Politik in Mönchengladbach, in denen von allen Seiten das jetzt vorhandene konstruktive Zusammenwirken betont wurde. Die Behörden seien nun dabei, obwohl man sie anfänglich durch öffentlichen Druck aus ihrem Tiefschlaf wecken musste, ihren Aufgaben nachzukommen und die Bürgerinitiative wurde für ihre sachliche Arbeit, ihre deeskalierenden Kundgebungen und vor allem auch für ihre rigorose Abgrenzung gegen rechtsextreme Gruppen gewürdigt. Noch während einer Kundgebung mit mehr als 300 Teilnehmern am gestrigen Nachmittag wurde der Oberbürgermeister mit seiner Verwaltung für sein umsichtiges Verhalten gelobt.

Seit gestern Nacht ist dies alles ein einziger Scherbenhaufen. Das Verhalten der Stadt wird von den Anwohnern als ein einziger Skandal wahrgenommen. Die Rechtsextremen werden aus den nächtlichen Zusammenrottungen Hunderter Salafisten auf dem alten Eickener Marktplatz ihr braunes Süpplein kochen und den Topf zum Brodeln bringen. Die Anwohner denken in all ihrer Angst und Hilflosigkeit über weitere – auch notfalls unkoordinierte -Aktionen nach. Die Polizei betont, dass sie die nächtlichen „Gebete“ der Salafisten schützen werde und die Stadtverwaltung ist – wie gewohnt und in der Vergangenheit schon schmerzlich erfahren – auf Tauchstation. Alles, was die moderaten Sprecher der Bürgerinitiative in den letzten Wochen an Sachlichkeit und angemessenen bürgerlichen Verhaltensweisen in den Protest eingebracht hatten, wurde durch das völlig desorientierte Verhalten der Behörden in einer Nacht zerstört. Da die salafistischen Kundgebungen in den nächsten Nächten mit Erlaubnis der Stadt fortgesetzt werden dürfen, braucht man nur wenig Phantasie, um sich die Stimmung in der Bevölkerung auszumalen. Zudem ist leicht vorstellbar, wie die einschlägigen extremen Gruppierung frohlocken werden, weil die nächtlichen Geschehnisse in Mönchengladbach natürlich viel Öl für ihr propagandistisches Feuer bedeuten. Es geschieht also genau das, was die Bürgerinitiative und ihre Sprecher mit viel Aufwand bisher fernhalten konnten.

Selbst wenn die Stadt die Erteilung einer Sondernutzungserlaubnis nicht von vornherein hätte ausschließen dürfen, so hätte dennoch im Rahmen einer pflichtgemäßen Ermessensausübung eine Abwägung zwischen den Interessen der Anwohner und den Interessen der Salafisten vorgenommen werden müssen. Es ist nicht anzunehmen, dass die Stadt einer Gruppe von Neonazis eine vergleichbare nächtliche Veranstaltung erlaubt hätte. Überdies hätte die Gefahr einer Eskalierung der Geschehnisse in Betracht gezogen werden müssen. Es hätte auch berücksichtigt werden müssen, dass für diese Akte der reinen Provokation kein sachlicher Grund ins Feld geführt werden kann, da auch am frühen Abend gebetet werden kann und die Salafisten die Versiegelung ihrer Räume durch ihr eigenes rechtwidriges Verhalten verschuldet haben. Erkennbar war auch, dass weitere „Brüder“ aus ganz Deutschland für diese Aktionen eingeflogen worden waren. Im Zweifelsfall hätte man einen Antrag der Salafisten beim Verwaltungsgericht hinnehmen müssen. Dann hätte das Gericht entschieden. Es ist anzunehmen, dass dort eine sachgerechte Abwägung vorgenommen worden wäre. Grundsätzlich hätten Stadtverwaltung und Polizei aber auch immer und rechtzeitig ihrer Verpflichtung zur rechtzeitigen Unterrichtung der Anwohner nachkommen müssen. Nur so kann man einer Eskalation vorbeugen. Das mutmaßliche Standardargument der Behörden, durch rechtzeitige Information möglicherweise unerwünschte Gegendemonstranten anzulocken, ist hier nicht stichhaltig. Hier ist durch das unprofessionelle Handeln der Behörden Öl ins Feuer gegossen worden.

Jetzt haben wir also den Salat, den wir unbedingt vermeiden wollten. Nach Meinung vieler betroffener Bürger haben die Behörden erneut ihre Ignoranz und ihren Unwillen bewiesen. Die Bürgerinitiative ist düpiert und empört. Die Anwohner fühlen sich belogen und betrogen. Die Stadt und die Polizei hat das Vertrauen der Bewohner verloren und wahrscheinlich jetzt das Vertrauen der Salafisten ansatzweise zurück gewonnen. Das ist nicht das Ergebnis, das wir angestrebt hatten und zu dem wir bereits die ersten Schritte erfolgreich zurückgelegt hatten. Das Schlimmste daran ist, dass alle erfolgreichen Bemühungen, rechtsextreme und ausländerfeindliche Trittbrettfahrer fernzuhalten, durch das unsägliche Verhalten der Behörden konterkariert wird. Viele werden sich jetzt in ihrer Einschätzung bestätigt fühlen und verbreiten, dass den Behörden in ihrer Einstellung zum Islamismus nicht zu trauen sei. Wie will man dieser Einstellung nach diesem Wochenende noch erfolgreich entgegen treten? Eine Woche, bevor wieder an die Ereignisse des 11.September 2001 erinnert wird und eine Woche, nachdem das Buch von Sarrazin für eine Welle der Empörung bei den politischen Führungskräften und für eine noch größere Welle der Zustimmung bei vielen Bürgern gesorgt hat. Wie will man in einer solchen Situation wieder Ruhe und Sachlichkeit in die Mönchengladbacher Diskussion bringen?

Was wird aus dieser Stadt werden, wenn sie selbst in der jetzigen Situation offenkundig nicht gelernt hat, angemessen mit den Sorgen und Nöten ihrer Bürger und Wähler umzugehen und sie, wenn es darauf ankommt, noch nicht einmal rechtzeitig und angemessen informiert? Wer wird hier künftig wem noch trauen wollen? Wer soll die Vertrauensgrundlage in der Stadt wieder herstellen, wenn kooperatives und konstruktives Verhalten der engagierten Bürger in dieser Art und Weise diskreditiert wird?

Die Bürgerinitiative, der man vorgegaukelt hat, sie zu jeder Zeit umfassend und rechtzeitig zu informieren und am Meinungsbildungsprozess zu beteiligen, wird angemessen reagieren müssen. Dies wird das Thema der nächsten Kundgebung am Montag um 19.00 Uhr auf dem Marktplatz sein. Wilfried Schultz (Bürgerinitiative Mönchengladbach-Eicken) {Quelle: Achse des Guten: http://www.achgut.com}

 

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