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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Hat Mohammed wirklich gelebt? 17. September 2010

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 02:19

Ibn Isshak, einer der anerkannten Biographen

“Die chronologische Lücke”

Stell dir einen Haufen Irrsinnigen vor, die sich für einen Propheten umbringen, den es nie gegeben hat. Und stell dir ein Haufen moralisch hyperventilierenden Gutmenschen vor, die diese religiösen Irrsinnigen im Schutz nehmen, weil es „Religionsfreiheit“ ist oder weil sie es „Kultur“ nennen. Das sind der Islam und die islamophilen Gutmenschen.

Denn die Grundsatzfrage ist, ob es Mohammed gegeben hat oder nicht. Wenn es ihn nicht gegeben hat, dann hat es auch keine Einflüsterungen gegeben, dann ist der ganze Koran ein Fake. Ein Fake sind die 72 Jungfrauen, für die die jungen muslimischen Männer auf allen menschlichen, vernünftigen Geboten des zivilisierten Miteinanders mit anderen Kulturen verzichten. Ja, hat es denn Mohammed gegeben? Hat er gelebt?

Religiöse Islamwissenschaftler sagen natürlich ja. Aber sie bringen kein einziges, objektives Argument von Außen. Das ist in etwa gleichwertig mit dem, wenn ein Angeklagter vor einem Gericht keinen einzigen Zeugen und keinen einzigen Beweis bringt, außer seiner eigenen Behauptung. Jeder Richter würde sich totlachen und ihn sofort verurteilen. Die anderen Wissenschaftler, die nicht zum Islam gehören, die auch objektive Argumente vorbringen, sagen, entweder dass man die Existenz Mohammeds nicht beweisen kann, oder sie gehen sogar noch weiter und sagen, dass es ihn nie gegeben hat!

Hans Jansen schreibt im Epilog zu seinem Buch über Mohammed: Die chronologische Lücke

Das größte chronologische Problem, das Ibn Isshak Lebensbeschreibung Mohammeds heraufbeschwört, ist bisher nur indirekt angesprochen worden. Der Koran und Ibn Isshak teilen beide mit, dass eine Reform des antiken arabischen Kalenders stattgefunden habe. Die zwei Koranverse, die dies ankündigen, bedürfen natürlich der Erläuterung, aber man kann die fragliche Passage kaum anders denn als Verkündung eines Verbots der Schaltmonate auffassen. Es wird angenommen, dass die Kalenderreform kurz vor Mohammeds Tod durchgeführt wurde. Davor verwendeten die alten Araber einen Sonnenjahrkalender mit zwölf Mondmonaten. Weil diese zwölf Mondmonate nun einmal etwa elf Tage kürzer sind als das astronomische Sonnenjahr, mussten nach einer gewissen Zeit Schaltmonate eingefügt werden, um den Kalender ungefähr auf die vier Jahreszeiten abzustimmen. Es handelte sich um etwa elf Tage pro Jahr: daraus folgt durchschnittlich ein Schaltmonat in etwa drei Jahren.

Wie das System der Schaltmonate bei den alten Arabern, kurz vor Mohammeds Lebensende ausgesehen haben mag, ist nicht bekannt. Wir wissen lediglich durch den Koran und Ibn Ishaq, dass es möglicherweise existiert hat und durch Mohammed abgeschafft wurde.

Wir wissen ebenfalls, dass von Mohammeds Berufung zum Propheten (zwischen 610 und 612) bis zu seinem Tod (632) zwanzig bis zweiundzwanzig Jahre vergingen. In diesem Zeitraum muss den zwölf normalen Mondmonaten durchschnittlich alle drei Jahre ein Schaltmonat hinzugefügt worden sein, um das Kalenderjahr in etwa mit dem astronomischen Sonnenjahr abzustimmen. Daraus ergeben sich sieben Schaltmonate, angesichts der Ungenauigkeiten womöglich noch mehr.

Ibn Isshak genießt bekanntlich großes Ansehen als Mohammeds Biograph. Sein Ruf als Geschichtsschreiber beruht vor allem auf seinen Datierungen. Anders als Homer oder die vier Evangelisten des Neuen Testaments gibt Ibn Ishaq für jedes wichtige Ereignis, das betrifft insbesondere Mohammeds Jahre in Medina, präzise an, in welchem Monat es stattgefunden hat. Aus diesem Grund glaubten immer wieder Gelehrte, darunter Frants Buhl und W. Montgomery Watt, und in ihren Fußstapfen die populärwissenschaftliche Literatur, dass tatsächlich eine echte Biographie Mohammeds geschrieben werden konnte.

Aber plötzlich stellt sich etwas Eigentümliches an den Daditerungen Ibn Isshaks und der Erzähler, auf die er sich stützt, heraus: Kein einziges Ereignis, das wichtig genug war, um von Ibn Ishaq in seine Sira aufgenommen zu werden, wird auf einen Schaltmonat datiert. Jede Erklärung hierfür ist Ibn Isshaks Ruf als Historiker abträglich und unterstreicht, dass er in Wirklichkeit ein Prediger war, ein Künstler der frohen Botschaft von der Ankunft des Propheten, aber kein objektiver Berichterstatter. Es könnte natürlich möglich sein, dass in dem Zeitraum von etwa zwanzig Jahren zwischen der Berufung Mohammeds zum Propheten und seinem Tod ausgerechnet in den sieben (Schalt-)Monaten tatsächlich nichts vorgefallen war, was der Nachwelt übermittelt werden musste. Aber diese Wahrscheinlichkeit ist doch relativ gering. Theoretisch wäre auch denkbar, dass es niemals Schaltmonate gegeben hat. Dann enthielten allerdings sowohl der Korantext als auch Ibn Isshaks Biographie eine Unwahrheit. Für diese Alternative werden sich nicht viele entscheiden, schon gar keine Muslime.

Solange keine bessere Analyse des Problems zur Verfügung steht, liegt es nahe, davon auszugehen, dass die Geschichten Ibn Isshaks und seiner Gewährsleute aus einer Zeit stammen, in der sich noch niemand der Existenz früherer Schaltmonate bewusst war, weshalb auch kein Mensch den Wunsch verspürte, eine wie auch immer geartete Geschichte in einen solchen Schaltmonat einzubetten. Diese Lösung konfrontiert uns freilich mit einer unangenehmen Möglichkeit: dass nämlich die Geschichtenerzähler ihre eigene Kreativität zum Ausgangspunkt ihrer Erzählungen nahmen und nicht die Erinnerungen an historische Ereignisse. Über diese Lösung wäre niemand erfreut, zuallerletzt die Muslime, da sie die These stützt, dass die gesamte Biographie Mohammeds eine fromme Erfindung ist. Und nicht einmal moderne westliche Gelehrte können sich dies vorstellen. Jeder möchte doch eigentlich lieber, dass es „etwas“ gibt, als dass es „nichts“ gibt. {Quelle: http://www.kybeline.de}

 

2 Responses to “Hat Mohammed wirklich gelebt?”

  1. ReiterRoman Says:

    Ich glaube fest daran, dass es diesen “Propheten” gegeben hat, weil es einfach zuviel Material über ihn gibt. Er war halt ein Mensch, der meinte, Göttliches verkünden zu müssen. Sein Fehler war, dass er meinte, Gott sei so wie die Menschen mit ihren Tugenden und Schwächen. Er hat aus Gott ein Ebenbild des Menschen gemacht und dieses Gottesbild für alle Zeiten konserviert in ewiger Finsternis. Darum kommt der Islam auch nicht ohne Feindbilder aus. Er lebt förmlich vom Feindbild wie alle ausgrenzenden auch weltlichen Ideologien. Wäre Gott wie der Mensch, wäre er unvollkommen. Der islamische Prophet war also der Prototyp menschlicher Größe, aber auch menschlicher Untiefen. Da aber diese Untiefen mit Mord und Totschlag, mit Beutemachen und Polygamie und sogar mit Pädoophilie (nach heutigen Maßstäben) einhergehen und dieses Verhalten von islamischen Gelehrten als vorbildhaftes Verhalten angesehen wird, so dürfen wir uns nicht wundern, dass der Islam so widerpsrüchlich daherkommt. Wer soll mir als religiösem Menschen erklären, dass Mord, auch nur ein Mord, ein Beutezug, eine ehebrecherische Haltung, eine Aufforderung Ungläubige zu hassen und zu bekämpfen, vorgetragen von einem religiösen Propheten mit wahrer Religion zu tun hat. So eine Religion führt nicht zu Gott, wenn solches Dinge nachahmenswert sein sollen. Sie führen in die Finsternnis.

    Das Problem aller monothistischen Religionen war und ist, dass Menschen Hassworte Gott in den Mund gelegt haben nicht nur im Koran (dort wird es massiv deutlich), sondern auch im AT, teilweise auch im NT. Diese Worte beleidigen Gott, den Allliebenden. Es macht nur Sinn, sich von Gott kein Bild zu machen, wenn er ein allliebender ist. Nur dieser kann durch Wort und Kunst unvollkommen dargestellt werden. Der Gott des Islam kann sehr wohl bildlich dargestellt werden, da er als Willkürgott z. B. als Roboter dargestellt werden könnte, der Zufallsprinzipurteile über den Menschen aussprechen könnte. Es wäre keine Beleidigung Gottes.

  2. ReiterRoman Says:

    Muslim , Sahih 37/ 666). Der Gesandte Allahs hat gesagt: Kein Muslim wird sterben, ohne dass Allah an seiner Stelle einen Juden oder einen Christen ins Feuer der Hölle einlässt.

    Ein total verrückter Satz,man stelle sich vor wegen des Glaubens zu töten.Als käme jeder unterschiedlichster Hautfarben von anderen Planeten.


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