kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Der Koran: Vom Allah geflüstert, oder von anderen Dichtern geklaut? 17. September 2010

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 03:00

In der letzten Badezimmer-Lektüre, in Jaya Gopals Buch, „Gabriels Einflüsterungen“, wird die Kernfrage gestellt, ob ganz konkrete Koransuren einfach von anderen Dichtern geklaut wurden. Nur noch die naivsten Anhänger des Islam können daran glauben, dass die Verse des Korans vom Gott selber stammen, dass sie seine eigenen Worte sind. Wir haben schon früher wiederholt die stichhaltigen Einwendungen gezeigt. Sogar Aisha selber hat die göttliche Herkunft der „Prophezeiungen“ bezweifelt. Aber hier lassen wir Jaja Gopal sprechen:

{Als Mohammed nun seinerseits einige persische Legenden und Geschichten in poetischer Manier vortrug, kritisierte ihn Al-Nadir für seinen Mangel an Originalität und Einfallsreichtum. So führt Tisdall aus: „Ibn Hischam zum Beispiel sagt, daß Mohammed eines Tages eine Menge um sich sammelte und sie aufforderte, sich Allah, dem Allerhöchsten, zu unterwerfen: er las ihnen aus dem Koran vor, und er warnte sie vor dem Unheil, das Völkern widerfahren werde, die nicht den rechten Glauben haben. Da erhob sich Al-Nadir ibn Harith, der ihm in die Versammlung gefolgt war, und berichtete den Anwesenden von Rustam dem Starken, von Isfandiyar und den Königen von Persien. Dann sagte er: ‚Bei Gott, Mohammed ist kein besserer Geschichtenerzähler als ich, und sein Vortrag enthält nichts als die Geschichten der Alten. Er hat sie nachgedichtet, genau wie ich auch'“. Mohammed konnte nur konstatieren: „Werden ihm unsere Zeichen vorgelesen, so sagt er: ‚Das sind ja nur Fabeln der Alten'“.[68.15] Da er selber wirklich viele Zitate aus persischen Legenden gebracht hatte, konnte Mohammed Al-Nadir keine passende Antwort geben. Deswegen verfluchte er ihn einfach stattdessen: „Wehe jedem lügenhaften Sünder, welcher die Zeichen Allahs hört, wie sie ihm vorgelesen werden als habe er sie nicht gehört (verkünde ihm peinvolle Strafe)“ [45.8-9]

Flüche und Strafen sind nicht gerade intelligente und gerechte Methoden, um einer Herausforderung zu begegnen oder zu beweisen, daß man die Wahrheit spricht. „Die Auswirkungen dieser öffentlichen Bloßstellung Mohammeds durch Al-Nadir müssen sehr peinlich gewesen sein, denn als der Prophet diesen Mann in der Schlacht von Badr in seine Gewalt bekam, ließ er ihn sofort hinrichten, während er die anderen Gefangenen gegen Lösegeld freiließ“. – ein sehr kleingeistiger Zug. Obwohl Mohammed ständig behauptete, seine Offenbarungen kämen direkt von Allah, gab er doch versehentlich zu, daß einige seiner Geschichten durchaus aus in seiner Sicht menschlicher Feder stammen, wenn er sagt: „So steht es in den alten Büchern geschrieben, in den Büchern des Abraham und Moses. [87.19] So ist es in der Tat. Und Al-Fadi bemerkt dazu: „Dies ist ein frappantes Eingeständnis dessen, daß viele der Berichte im Koran, außer denen über Mohammeds Frauen und seine kriegerischen Überfälle, der Bibel entnommen sind“. (Gopal: Gabriels Einflüsterungen, S. 47)}

Der nächste Subkapitel, auf Seite 49-50, trägt gar den Titel: „Plagiate an allen Ecken und Enden“. Darin zeigt Gopal erst das Gedicht des Imru Al-Qais:
{Die Stunde ist nah, der entzwei gespaltene Mond Enthüllt eine Hirschkuh, die mein Herz gejagt und weggeschlossen: Ihre Augen sind schwarz und weiß; Ihre Gestalt erstaunt mich stets aufs Neue. Schläfrig sind ihre Augen Stark der Kontrast zwischen schwarz und weiß, Sie ging an einem Festtag reich geschmückt an mir vorüber; Traf mich, packte mich und schnitt mir die Sehnen durch Mit den Pfeilen tödlicher Blicke, Und ließ mich zurück wie dürre zertretene Stoppeln. Bliebe sie mir nur eine Stunde fern, Die Stunde würde mir zur Qual und Not. Schönheit liegt über ihre Wangen gebreitet. Mit einem kurzen Strich von Moschus-Puder. Der Mond wandert bei Nacht, das ist seine Gewohnheit. Ich aber sah die Nacht am Mond vorbeiziehen. Beim lichten Tag, und der Nacht, wenn alles ruht. Geteilt durch des Lichtes Erblühen. Im Angesicht ihrer Verlegenheit sagte ich, Die Stunde ist gekommen, der Mond gespalten}.

In einigen seiner Suren „schrieb Mohammed die folgenden Verse aus oben stehendem Gedicht von Al-Qais ab“, wie Al-Fadi aufgezeigt hat.
= „Die Stunde des Gerichtes naht, und schon spaltet sich der Mond“ [54.2]
= „Sie traf mich, nahm mich in die Hand und schnitt mir die Sehnen durch“ wurde etwas abgeändert in „Sie aber riefen ihren Gefährten, und er packte (ein Messer) und zerschnitt ihr die Flechsen“ [54.29] Ganze zwei Verse weiter findet sich das Echo der „dürren zertretenen Stoppeln“: „…da waren sie wie das Reisig des Hürdenmachers“. [54.31]
Noch deutlicher ist die Abhängigkeit in der – sehr kurzen und zugleich sehr frühen – 93. Sure: „Beim lichten Tag und der Nacht, wenn sie dunkelt!“ (93.1-2] Hier hat Mohammed (oder Gabriel, oder Allah) geradezu plagiiert; freilich war Mohammed zu diesem Zeitpunkt auch noch ein Anfänger im Verseschmieden. Jedenfalls hat Imru Al-Qais auf ihn mächtig Eindruck gemacht.

Wer weiß, wo überall her der Kerl seinen Koran zusammengeklaut hat und dann behauptete noch, es käme von Gott. Und die Muslime weltweit verehren einen Mundartdichter im Koran, von dem sie keine Ahnung haben.

 

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