kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Von MTV zum Koran 15. September 2010

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 05:22

Im http://blog.pro-medienmagazin.de/index.php/2009/06/09/von-mtv-zum-koran findet sich eine interessante „Diskussion“ zwischen dem Islam-Kenner Helmut Zott und dem Gutmenschen Peter Goettig. Da letzterer in der typischen Weise eines Uninformierten mit den üblichen Totschlagargumenten „dialogisiert“ und den Islam als „Religion des Friedens“ verklärt, sollte diese Diskussion als typisches Lehrbeispiel zur Kenntnis gebracht werden.


Der Anlass zu diesem Beitrag waren der Übertritt der ehemaligen MTV- und Bravo TV-Moderatorin Christiane Backer zum Islam und ihr diesbezügliches Buch „Von MTV nach Mekka“. Eine  Ergänzung zu diesem Text erfolgte von H.N.

Über ihr Leben als “moderne Muslimin” berichtet die ehemalige MTV- und Bravo TV-Moderatorin Christiane Backer in ihrem Buch “Von MTV nach Mekka”. Zum Islam bekehrte sich die heute 43-Jährige, als sie ihren heutigen Ehemann und seine pakistanische Familie kennenlernte. “Ich war nicht glücklich, nicht wirklich erfüllt, trotz des ganzen Rummels”, zitiert “Spiegel Online” aus Backers autobiographischem Buch über die Zeit der Moderatorin bei MTV. “Ich dachte, mir fehle vielleicht die Liebe zu einem Mann. Was ich dann aber feststellte, war, dass mir die Liebe zu Gott fehlte”, schreibt sie da. Als sie 1995 zum Islam konvertierte, hängte sie ihren Job bei MTV an den Nagel. “Wenn man den Koran liest, ist es so, als ob Gott direkt zu einem spricht”, heißt es in dem Buch. “Spiegel Online” kommentiert: “Das mag abschrecken, doch die 43-Jährige bekennt sich zu ihrem Weg. Dabei versucht Backer auch, mit Vorurteilen aufzuräumen. So fühlt sie sich beispielsweise verpflichtet, den ‘Dschihad’ als Anstrengung zum rechten Glauben zu erläutern, und nicht als Gotteskrieg. Nun will sie mit ihrem Buch ‘Brücken bauen’. Dabei verstehe sie sich als europäische Muslimin, die trotz ihres tiefen Glaubens die westliche Kultur nicht einfach ablehne”.

Der Artikel ist weitgehend neutral bis positiv. Es wäre interessant zu wissen, ob er auch so ausgefallen wäre, wenn Backer die Bibel und nicht den Koran für das wichtigste Buch in ihrem Leben halten würde. Das Ergebnis des Gedankenspiels mag mir irgendwie nicht gefallen.
Helmut Zott Juni 11, 2009 um 9:57: {Wenn Dummheit wehtäte, käme Christiane Backer nicht ohne Morphium aus. Um das Geschehen der Gegenwart richtig bewerten und einordnen zu können, sollte man erkennen, dass ein neuer Totalitarismus im Gewande des Islam sich zu etablieren anschickt, ein Totalitarismus, der mächtiger und gefährlicher ist als Kommunismus und Nationalsozialismus. Wir stehen heute in Deutschland vor einer ähnlichen Situation wie seinerzeit, als der Nationalsozialismus heraufzog. Auf Grund einer merkwürdigen Erkenntnisblindheit und Erkenntnisverweigerung versagen Politik und Kirchen heute wieder.
Auch wenn man es nicht wahrhaben will und sich durch „Taqiya“ täuschen lässt, der wahre Feind des Christentums ist der Islam, der sich von Anfang an als die einzig wahre, dem Christentum überlegene und für die gesamte Menschheit bestimmte Religion verstanden hat, und den Auftrag Allahs, wenn nötig mit Gewalt durchsetzt. Da schon an der Wurzel des Islams die Forderung erhoben wird, dass alle Menschen im Auftrage Allahs, in welchen Ländern sie auch leben und welcher Religion sie auch angehören mögen, Muslime werden müssen, ist der permanente religiöse Krieg zur Unterwerfung Andersdenkender unter das Gesetz Allahs ein Wesenszug des Islams. So erfahren wir folgerichtig aus dem Koran, dass den Muslimen der Kampf gegen die Ungläubigen von Allah anbefohlen wird, sowohl der mit der Waffe in der Hand, was durch das arabische Wort „Kital“ ausgedrückt wird, als auch der mit einem Gesamteinsatz von Zeit, Kraft, Geld und Leben für die Sache Allahs, was der arabische Terminus „djihad“ ausdrückt. „Der Kampf mit der Waffe (qital) ist für euch (Muslime) vorgeschrieben, obwohl er euch zuwider ist“, lesen wir im 216. Vers der 2. Sure. Zweifellos sind auch die Aussagen im Koran letztlich die Ursache des radikalen Islams und des islamischen Terrorismus unserer Tage. Zum Andern wird der Weltmachtanspruch, wie er heute wieder besonders laut wird, mit der Aussage Mohammeds begründet, dass er von Allah, und mit ihm alle Muslime in der Nachfolge, angewiesen wurde, die Menschen zu bekämpfen, bis sie alle Muslime geworden sind, oder sich dem Islam unterworfen haben. Uneingeschränkt gilt auch bis heute die als Hadith überlieferte prinzipielle Haltung: „Der Islam herrscht und wird nicht beherrscht!“ Das ist Programm und Ausdruck des Erwählungsbewusstseins und Totalitätsanspruchs der „einzig wahren Religion“.
„So fühlt sie sich (Christiane Backer) beispielsweise verpflichtet, den ‘Dschihad’ als Anstrengung zum rechten Glauben zu erläutern, und nicht als Gotteskrieg“. Langsam sollten es auch die geistig Blinden und Erkenntnisverweigerer einsehen, dass hinter der Fassade „Islam ist Frieden“ etwas anderes steckt. Frau Backer sollte vorurteilsfrei die Aussagen ihres Glaubensbruders, des führenden Mitglieds des ZMD, Dr. Axel Ayyub Köhler, zur Kenntnis nehmen, der in seiner als programmatisch zu nennenden Schrift “Islam – Leitbilder der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung”, Sätze schreibt, die ganz anders klingen und zu berechtigtem Zweifel an seiner in der Öffentlichkeit stets vorgetragenen Loyalität und Gesetzestreue Anlass geben.

Hier vier Beispiele seiner bedenkendwerten Aussagen in diesem Buch:
1.) Der Islam ist schließlich die Unterwerfung des Menschen unter den Willen Allahs und das Gesetz Allahs. Das islamische Recht – Schariaa – ist ein integraler Bestandteil des Islam und ein konstituierendes Element der Gemeinschaft der Muslime. (S. 17 f)
2.) Die wesentlichen Rechtsquellen sind der Koran und die authentische Überlieferung dessen, was der Prophet Mohammed gesagt, getan und gebilligt hat. Der Rechtscharakter der Sunna bzw. des Hadith wird mit dem Koran erklärt, wo es u. a. heißt: „Ihr Gläubigen! Gehorcht Allah und seinem Gesandten“ (Sure 8:20). Und: „Wenn einer dem Gesandten gehorcht, gehorcht er (damit) Allah“ (Sure 4:80). Die Glaubensgrundsätze und das islamische Recht (Schariaa) zeigen den quasi-totalen Anspruch der Religion auf Mensch und Gesellschaft. (S. 25)
3.) Nach islamischer Staatstheorie ist die Welt geteilt in: „dar Al-islam“ (das islamische Territorium) und in das unbefriedete, dem Islam feindlich gesinnte Ausland, manchmal auch kurz als „Kriegsgebiet“ bezeichnete „dar Al-harb“, in dem nicht entsprechend der islamischen Ordnung regiert wird und das Gesetz des Islam keine Gültigkeit besitzt. Prinzipiell herrscht Kriegszustand, es sei denn, der „dar Al-islam“ ist durch einen Vertrag oder ein Übereinkommen an den „dar Al-harb“ gebunden. (S. 34 f)
4.) Im Falle des Dschihad handelt es sich um das Bemühen um die Sache oder den Weg Allahs … Die Verteidigung des Islam und der Umma ist eine Seite des Dschihad (defensiver Charakter), die andere Seite ist der Auftrag, dem Gesetz Allahs unter allen Völkern Geltung zu verschaffen (offensiver Charakter). Über den spirituellen bzw. ideellen Charakter des Dschihad hinaus ist der Dschihad das Mittel zur Verbreitung und Verteidigung der islamischen Weltordnung und des islamischen Territoriums. (S. 37)
Dr. Axel Ayyub Köhler ist zweifellos ein von der Scharia überzeugter, tief gläubiger Moslem, und er liegt mit seiner Überzeugung genau auf der Linie von Mohammed. Wir sind, nach seinen Aussagen a priori in einem Kriegszustand und damit sind wir, die Ungläubigen, für die Muslime Feinde, ob wir das wissen oder nicht, ob wir das wollen oder nicht. Im Kriegszustand ist „Taqiya“ oberstes Gebot. Krieg ist Täuschung, sagte schon Mohammed}.
Ergänzung: Noch wichtiger als Köhler dürfte für die Islamisierung unseres Landes ein weiteres Mitglied in der Führungsriege des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD) sein, nämlich der frühere deutsche Botschafter in Algerien und Marokko, der Jurist Dr. Wilfried „Murad“ Hofmann. In seinen Büchern „Der Islam als Alternative“ und „Islam“ schreibt er ausführlich über die Ordnung des islamischen Staates, den er auch für Deutschland als beste Alternative zur jetzigen freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung sieht, die er als „dekadent“ empfindet.

Hofmann konvertierte 1980 zum Islam, durfte aber trotzdem unseren demokratischen Rechtsstaat noch bis 1994 als Botschafter in Algerien und Marokko vertreten. Der promovierte Jurist ist auch einer von 15 islamischen Vertretern  beim „Integrationsgipfel“ des Innenministers Schäuble, der die Islamisierung unseres Landes wie kaum ein anderer fördert.
Der Jurist Hofmann vertritt die Ansicht, dass der Koran über dem Grundgesetz stehe und befürwortet die Einführung der Schariaa in Deutschland oder doch zumindest von Teilen der  islamischen Gesetzgebung in unser Grundgesetz – zunächst einmal! Das ist konsequent, strebt doch der Islam die Herrschaft über alle „Ungläubigen“ an: Allah hat seinen Propheten mit „der Leitung und der Religion der Wahrheit entsandt, um sie über  jeden anderen Glauben siegreich zu machen (Sure 48,28): Darum kämpfet wider sie (die „Ungläubigen“, vor allem Juden und Christen) … bis alles an Allah glaubt“ (Sure 8,39).

Obwohl also Hofmann, der die Ideologie des Islam als Alternative zur freiheitlich-demokratischen Rechtsordnung sieht und den Koran über das Grundgesetz stellt, wurde der „Gewünschte“ (= “Murad“, Konvertiten nehmen bei der Unterwerfung unter Allah einen muslimischen Namen an) vom damaligen Außenminister Genscher nicht aus dem Amt abberufen. Ein höchst erstaunlicher Vorgang, hatte doch die damalige stellvertretende SPD-Vorsitzende Däubler-Gmelin genau dies 1992 gefordert. Sie drängte auf Hofmanns Abberufung, weil der Botschafter „mittelalterliche Strafen wie Händeabhacken, Steinigen, Auspeitschen gelobt habe“. Aus das Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen (AEM), H. Müller, erklärte, dass Hofmann einen fundamentalistischen Islam propagiere und islamische „Menschenrechte“ verherrliche, „obwohl sie beispielsweise körperliche Verstümmelung als Strafen vorsehen“. Das Auswärtige Amt teilte auf Anfrage mit, „der Botschafter habe sich mit seinen Äußerungen keiner Dienstpflichtverletzung schuldig gemacht. Das Recht auf Glaubens- und Gewissensfreiheit stehe auch einem Beamten zu“. („idea-Spektrum“ 18/1992, S.12)

Im September 2008 wurde Hofmann für seine Bemühungen um den Islam das Bundesverdienstkreuz verliehen! Ein Jahr zuvor, am 21.6.2007, erhielt auch die mutige türkischstämmige Berliner Publizistin und Islamkritikerin Seyran Ates diese Auszeichnung für ihr Eintreten für die Befreiung muslimischer Frauen aus menschenunwürdiger Unterdrückung durch die „Religion des Friedens“. Bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes betonte der Bundespräsident ihr Engagement für wirkliche Integration und Gleichberechtigung.

Bleibt die Frage: Wieso kann man für völlig gegensätzliches Tun – einerseits das Eintreten für die Befreiung aus islamischer Sklaverei und andererseits das Eintreten für die Unterwerfung (= Islam) unter die Knechtschaft dieser religiös verbrämten Staatsideologie – die gleiche Auszeichnung bekommen?  Für den Konvertiten „Murad“ Hofmann dürfte indes eine andere Auszeichnung wesentlich wichtiger sein. In Dubei wurde ihm nämlich im September 2009 die „hohe“ Auszeichnung „Islamic Personality of the Year“ verliehen, die mit 180.000 Euro ausgestattet ist. Dazu der Vorsitzende des ZMD Axel „Ayyub“ Köhler, ein ebenfalls konvertierter deutscher Muslim: „Stolz und Freude über einen Deutschen in einer Reihe mit anderen Preisträgern wie Scheich Jusuf al-Qaradawi und Großmufti Mohammed al-Bouti (Syrien)! Verliehen von Seiner Hoheit Scheich Mohammed bin Raschid Al Maktoum, Vizepräsident und Premierminister der VAE und Herrscher von Dubai!“ Allerdings erwähnte Köhler nicht, dass der bekannte und berüchtigte ägyptische TV-Prediger al-Qaradawi ebenso wie der Scheich der Al-Azhar-Universität Kairo, Muhammad Sayyid Tantawi, die Ausrottung des jüdischen Volkes gemäß Koran und Hadith befürwortet. Beide loben  Selbstmordattentäter als „tapfere Söhne des Islam“.

Weitere Bundesverdienstkreuzträger, die in den bereichernden islamischen Kulturkreis konvertierten, sind ebenfalls Mitglieder des deutschen diplomatischen Dienstes. Unter ihnen „Scheich“ Bashir Dultz (1935 in Königsberg geboren), der die Muslim-Liga Bonn gründete. (Ob diese etwas mit der Muslim-Bruderschaft zu tun hat?). Der Bonner Bürgermeister Helmut Joisen lobte jedenfalls Dultz bei der Verleihung für dessen Bemühen im interreligiösem Dialüg: „Herr Dultz hat durch sein  jahrzehntelanges Engagement für ein Miteinander der abrahamitischen Religionen (!?) auszeichnungswürdige Verdienste erworben!“ Auf nähere Einzelheiten ging er dabei nicht ein. Auf jeden Fall gibt es in Bonn jetzt eine islamische Partei im Stadtrat! (siehe „islam.de“ vom 23.9.2009 – Chefredakteur Aiman Mazyek).

In seinen wohl wichtigsten Büchern „Der Islam als Alternative“ (München 1992) und „Islam“ (München 2002) schreibt Hofmann: „Die gesamte Rechtsordnung wird am Koran als oberstem Grundgesetz (= Schariaa, d. Verf.)  ausgerichtet. Der Muslim hat das Wort Allahs so, wie er es vorfindet, anzunehmen, ohne in philosophischer Hybris nach dem Wie zu fragen. Ich bin Fundamentalist in dem Sinne, dass ich in der Ausübung meines Glaubens auf die Fundamente des Islam zurückgehe, nämlich auf den Text des Koran und auf die Überlieferung des Propheten und seiner unmittelbar ersten Generation an Gefährten“ (=Hadith, d. Verf.). Muhammad als „Siegel der Propheten“ sieht Hofmann auch politisch als Vorbild  („Islam als Alternative“). In „Islam“ ergänzt er: Nach seiner Auffassung ist islamischer Glaube, der nicht den Koran in seiner arabischen Ursprache für die wortwörtlich offenbarte Botschaft Allahs hält, unmöglich: „Satz für Satz, Wort für Wort Sein (Allahs) herabgekommenes Wort, Seine unmittelbare, Sprache gewordene Mitteilung. … Die Anerkennung des Korans als Allahs Wort ist für den Muslim konstitutiv. Wer dies nicht glaubt, ist kein Muslim.“ Von diesem Verständnis her sind für Hofmann „alle wahren Muslime notwendig Fundamentalisten“. Er zeigt sich beeindruckt von den Koranschulen, in denen die Schüler nichts anderes als den Koran auswendig lernen. Nach  seiner Ansicht enthält der Koran keine Aussagen, die gesicherten naturwissenschaftlichen Erkenntnissen widersprächen. (Koran, Diederichs kompakt, München 2002, S. 12 – zitiert in Wikipedia „Murad Wilfried Hofmann“). Im Rückblick auf den Besuch einer renommierten Koranschule im südlichen Sudan schreibt er: „Bei meinem Besuch durfte ich beliebige Schüler zum Vortrag beliebiger Teile des Korans auffordern. Jeder schnurrte den verlangten Text fehlerlos herunter. Man geht dort davon aus, dass es im aufnahmebereiten jungen Alter das Wichtigste ist, zunächst den Koran-Text zu memorieren. Ihn verstehen zu lernen ist eine lebenslange, endlose Aufgabe“.

In den beiden vorgenannten Büchern beschreibt Hofmann den Aufbau eines islamischen Staates: Das Oberhaupt eines solchen Staates müsse ein Muslim sein, ein „amir“ oder Kalif. Der Islam sei Staatsreligion. Die Regierung müsse sich entsprechend dem Prinzip der Schura (Beratung) mit dem Volk abstimmen. Eine Volkssouveränität gebe es aber nicht, da die islamische Regierung Vollstrecker der Schari´a im weitesten Sinne sei und die Gesetzgebung mit der Schari´a als oberster Verfassungsnorm übereinstimmen müsse. In diesem System bleiben religiöse Minderheiten weiterhin Dhimmis, solange sie nicht (muslimische) Staatsbürger werden wollen. Sie zahlen „lediglich eine Kopfsteuer und sind von der Wehrpflicht befreit“ („Islam als Alternative“, S. 73, 77 u. 105). Hofmann geht sogar auf Einzelheiten ein. So ist die Hundehaltung als „unhygienisch“ abzulehnen („Islam“ S. 75). Das islamische Minderheitenrecht bezeichnet Hofmann als „das liberalste Statut für Andersgläubige, … das die Welt bis heute gesehen oder normiert hat“ (Webseite des ZMD http://www.zentralrat.de vom 30.8.2004)  H.N.

{„Dabei versucht Backer auch, mit Vorurteilen aufzuräumen“! Besser wäre es, Frau Backer würde versuchen Tatsachen zur Kenntnis zu nehmen. „Allah brachte die Muslime auf die Welt, damit sie die Welt erobern und beherrschen und bevölkern. Wenn ein Volk sich dem Willen Allahs widersetzt und sich weigert, muslimisch zu sein, dann wird es zu Sklaven der Muslime werden und Steuern an die islamische Obrigkeit bezahlen. Diese Völker werden hart arbeiten, und ihr (Muslime) werdet Nutzen daraus ziehen“ (Omar ibn Al-Khattab).

Das sind keine leeren Worte eines Utopisten, sondern das Programm islamischer Expansionspolitik wie sie schon in den Anfängen verkündet wurde. Ein Szenario für „die Zukunft des Islams“ wie es Mohammed Taqi Partovi Sabzevari dargestellt hat, sieht ähnlich aus: „Der Allmächtige verhieß, der Tag werde kommen, an dem die gesamte Menschheit vereint unter dem Banner des Islam lebt, an dem der Halbmond, das Symbol Mohammeds, überall herrscht“. Diese Verheißungen Allahs gelten uneingeschränkt für alle Muslime und für alle Zeiten, so auch für die unsrige, und sie werden als immerwährender Auftrag an alle Muslime verstanden.
Durch einen Blick in die Geschichte des Islams, zurück bis zu den Zeiten Mohammeds werden diese Grundauffassungen und das daraus folgende Vorgehen bestätigt und als islamimmanent erkennbar:
Im zehnten Jahr nach der Auswanderung (hidjra) ließ Mohammed einen Erlass verkünden, der die „Schriftbesitzer“ vor die Wahl stellte, zum Islam zu konvertieren, Kopfsteuer zu zahlen oder getötet zu werden. Ali Dashti bemerkt ganz sachlich und richtig: „Mohammeds Verkündigung dieses Erlasses nach der Vertreibung und Vernichtung der Juden, die Inbesitznahme der jüdischen Dörfer Khaybar und Fadak und die Eroberung Mekkas zeigen deutlich, dass der Islam, wenn er einmal an die Macht gekommen ist, keine höfliche und vernünftige Diskussion mit Andersdenkenden für nötig erachtet. Die Sprache des zukünftigen Gesprächs mit ihnen war die des Schwertes“ („23 Jahre“; S. 154). Schließlich erteilte der Gesandte Allahs den Befehl, „jeden Juden zu töten, den man ergreifen kann\.
In seinem Bestreben Medina „judenrein\ zu machen, wurden nicht nur im Jahre 627 n. Chr. siebenhundert jüdische Männer von dem Stamme der Quraiza enthauptet und ihre Frauen mitsamt den Kindern versklavt, sondern auch viele Juden umgebracht, deren Schuld darin bestand, die neue Lehre nicht annehmen zu wollen. Darüber hinaus erschlug man viele unschuldige und harmlose Menschen, nur weil sie Juden waren, wie den gutmütigen Ladenbesitzer Ibn Sanaya in Medina. Von den drei jüdischen Stämmen, Banu Qaynupa, Banu Nadir und Banu Quraiza, die es in Medina um 622 n. Chr. vor Mohammeds Ankunft noch gab, und die untereinander und mit der übrigen Bevölkerung ohne strikte Trennung und fast gleichberechtigt zusammenlebten, wurden die beiden erstgenannten von Mohammed und seinen Leuten in den Jahren 624 n. Chr., bzw. 625 n. Chr. bekämpft, beraubt und innerhalb von drei Tagen vertrieben, während der letztere 627 n. Chr. „ausgemerzt“ wurde, um es mit einem Begriff aus der Nazizeit zu sagen. „Der Einsatz von Truppen, politische Morde und Blutvergießen ohne eine erkennbare menschliche oder moralische Rechtfertigung, all das gehörte zum Instrumentarium für den Aufstieg des Islams\, bemerkt Ali Dashti zutreffend in seiner Mohammed-Biographie („23 Jahre“; S. 278).

“Wenn man den Koran liest, ist es so, als ob Gott direkt zu einem spricht”, heißt es in ihrem Buch“. Welch primitives und abstoßendes Seelenkonstrukt ist Allah, der Angst und Schrecken unter seinen Geschöpfen verbreitet, und sich die Höllenqualen der Verdammten von seinem Gesandten plastisch und sadistisch ausmalen lässt. Welch entsetzliches und erschreckendes Zerrbild einer Gottheit zeigt sich schließlich in der 7. und 32. Sure, wo wir erfahren, dass dieser, mit so vielen schönen Namen im Koran geschmückte Allah, einen Teil der Menschen für die Hölle erschaffen hat, und er selbst es ist, der Menschen in die Hölle bringt, indem er ihnen absichtlich den freien Willen entzieht: „Wen Allah leitet der ist wohl geleitet; wen er aber in die Irre führt, der gehört zu den Verlorenen. Wohl haben Wir (Allah) viele von den Geistern und Menschen für die Hölle geschaffen“ (7. Sure). „Wenn Wir (Allah) es gewollt hätten, so würden Wir jedem Menschen richtige Leitung gegeben haben; aber mein Wort muss wahr werden, da Ich gesprochen habe: `Die Hölle will Ich füllen mit den Geistern und den Menschen allesamt`” (32.Sure).
Man bilde sich nicht ein, diesen Konflikt und die Diskrepanz zwischen Allah und dem Christengott dadurch lösen zu können, dass man vorgibt, ´es gebe ja nur einen Gott`, den wir als Menschen, bedingt durch unsere Beschränktheit, von verschiedenen Blickwinkeln aus betrachten und daher verschieden sehen, so dass wir auf unterschiedlichen Wegen zu ihm streben und uns ihm annähern. Beispielsweise wird dieser Unsinn in der Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz „Christen und Muslime in Deutschland“ vom Jahre 2003, zum Ausdruck gebracht: „Christentum und Islam stellen zwei verschiedene Zugänge zu dem selben Gott dar“. Nein, dieser eine und einzige Gott hat sich selbst den Menschen offenbart. Dem einen Teil der Menschheit hat er verkünden lassen, er habe seinen einzigen Sohn zur Errettung der Menschen auf die Erde geschickt: „Also hat Gott die Welt geliebet, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben“. Dem anderen Teil der Menschheit hat der angeblich selbe Gott offenbart und mitgeteilt, dass er keinen Sohn habe und nie einen gehabt habe. Er ist sogar erzürnt und verzeiht es nicht, wenn man ihm einen Sohn andichtet: „Wer Allah irgendein Wesen zugesellt, den schließt Allah vom Paradiese aus, und seine Wohnung wird das Höllenfeuer sein“ (Koran 5/73). Das kann logischerweise nicht der gleiche Gott sein, es sei denn dieser sich selbst widersprechende Gott ist ein Lügner oder er ist schizophren.

“Wenn man den Koran liest, ist es so, als ob Gott direkt zu einem spricht”, heißt es in ihrem Buch“.Der barbarische Umgang mit Frauen, mit religiösen Minderheiten und Abtrünnigen stellen keine symptomatischen Randerscheinungen, keine beklagenswerte Abweichungen von dem ach so friedlichen Islam dar, sondern entspringen seinem innersten Wesen. Sie sind letztlich im Koran begründet. Deswegen gilt es, trotz Verschleierung und Beschönigungen durch die Muslime, zu erkennen, dass der „Heilige Koran“ keineswegs eine göttliche Wortoffenbarung der letzten und ewigen Wahrheiten ist, sondern vielmehr ein menschliches Machwerk darstellt. Dies ist keineswegs eine neue Erkenntnis, sondern wurde bereits von Johann Gottfried Herder klar durchschaut, und treffend formuliert in seiner Schrift von 1786 “Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit”, wo er schreibt: “Sein (Mohammeds) Koran, dies sonderbare Gemisch von Dichtkunst, Beredsamkeit, Unwissenheit, Klugheit und Anmaßung, ist ein Spiegel seiner Seele, der seine Gaben und Mängel, seine Neigungen und Fehler, den Selbstbetrug und die Notbehelfe, mit denen er sich und andere täuschte, klarer als irgendein anderer Koran (Rezitation) eines Propheten zeigt”.
In der Tat ist das “Heilige Buch” des Islam für eine vorurteilsfreie und rationale Betrachtungsweise das unverkennbare Produkt der psychopathischen Seelenlage Mohammeds, und stellt keineswegs eine Nachbildung einer alle göttliche Weisheit enthaltenden himmlischen Urschrift dar. Kein wahrer Gott, und schon gar nicht ein allmächtiger und allweiser, würde sich in seiner Wortoffenbarung an die Menschheit so häufig widersprechen und wiederholen oder sich so rührend um die Weibergeschichten eines Wüstenbeduinen kümmer
Die ehemalige MTV- und Bravo TV-Moderatorin Christiane Backer sollte sich
die Frage stellen, in wieweit die Zuwanderung von Muslimen Deutschland geistig, kulturell und materiell vorangebracht hat. Durch welchen geistigen oder moralischen Gehalt im Islam sollte denn eine humanisierende Wirkung erfolgen? „Die Geschichte hat nur zu deutlich gezeigt, mit welcher Brutalität Mohammed seine Kritiker beseitigte bzw. beseitigen ließ, wie er Verträge brach, Menschen verstümmelte, Lösegeld erpresste und den Stämmen Arabiens auf der Spitze seines Schwertes den Islam aufzwang. Wer sich diesen Propheten zu seinem Vorbild auserkoren hat, wird sicherlich nicht die Absicht haben, die Demokratie noch demokratischer zu machen“, oder gar Humanität zu verbreiten (Zitat nach Michael Steiner: „Die islamischen Eroberer“; S. 188).
Sie sollte sich auch die Aussagen, die Kemal Atatürk über Mohammed und Islam gemacht hat, vor Augen halten:
1.) Mustafa Kemal der Begründer der Türkei, genannt Atatürk: “Diese Hirtenreligion eines pädophilen Kriegstreibers ist der größte Klotz am Bein unserer Nation!” Quelle: Mustafa Kemal Pâscha “Atatürk” (Jacques Benoist-Méchin, “Mustafa Kemal. La mort d’un Empire”, 1954)
2.) Mustafa Kemal Atatürk: „Der Islam gehört auf den Müllhaufen der Geschichte“! „Seit mehr als 500 Jahren haben die Regeln und Theorien eines alten Araberscheichs (Mohammed) und die abstrusen Auslegungen von Generationen von schmutzigen und unwissenden Moslems in der Türkei sämtliche Zivil- und Strafgesetze festgelegt. Sie haben die Form der Verfassung, die geringsten Handlungen und Gesten eines Bürgers festgesetzt, seine Nahrung, die Stunden für Wachen und Schlafen, Sitten und Gewohnheiten und selbst die intimsten Gedanken. Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet. Die Bevölkerung der türkischen Republik, die Anspruch darauf erhebt, zivilisiert zu sein, muss ihre Zivilisation beweisen, durch ihre Ideen, ihre Mentalität, durch ihr Familienleben und ihre Lebensweise.“ Quelle: Mustafa Kemal Pâscha “Atatürk” (Jacques Benoist-Méchin, “Mustafa Kemal. La mort d’un Empire”, 1954)}
Peter Goettig Juni 25, 2009 um 22:44: {Zu Herrn Zott: die unsägliche Diffamierung des Islam als totalitäre, geradezu faschistische Religion, kann nur darauf beruhen, dass Herr Zott eine zutiefst intolerante und auch ungebildete Person ist. Sein muslimisches Gegenstück würde die Inquisition als typisch für das Christentum bezeichnen. Wenn man zum einen den Koran wirklich gelesen hat, kann man auch als Christ oder Agnostiker nur Respekt davor empfinden – wie zum Beispiel Goethe. Wenn man Muslime kennen gelernt hat, seien Sie Mitbürger in einem unserer europäischen Länder oder die Bewohner ferner Länder, die man auf Reisen traf, kann man nur zu einem Schluss kommen: Diese Menschen sind genauso wie wir, all ihre Sorgen, Probleme, Gefühle, Gedanken sind essentiell genauso wie die unseren. Die Unterschiede der Kultur und Religion sind letztlich vollkommen nichtig}.

Helmut Zott Juni 27, 2009 um 20:36:  {@ Peter Goettig, Donnerstag, 25. Juni 2009 22:44 –
Sie haben offensichtlich einiges nicht verstanden. Ich wende mich nicht gegen die Muslime als Menschen, sondern gegen die Ideologie im Islam. Es wäre der Sache dienlicher, wenn Sie durch Argumente darlegen würden, in wiefern die Muslime, die ich bewusst zur Bestätigung meiner Auffassung zitiert habe, den Koran und damit den Islam nicht verstanden oder missverstanden haben. Widerlegen Sie beispielsweise nach dem Koran, sofern das Ihr Wissen und Ihr IQ zulässt, die Sichtweise von Ayyub Axel Köhler und Ali Dashti.
Sowohl Gewaltandrohung als auch Gewaltanwendung sind im Wesen des Islam selbst begründet und stammen von Allah und seinem willigen Vollstrecker Mohammed. „Gegner des Tötens haben keinen Platz im Islam. Unser Prophet tötete mit seinen eigenen gesegneten Händen. Unser Imam Ali tötete an einem einzigen Tag über siebenhundert Personen. Ist Blutvergießen für den Bestand unseres Glaubens vonnöten, sind wir da, unsere Pflicht zu erfüllen“. Das meint jedenfalls Ayatollah Sadeq Khalkhali, der sich, allein durch die Ehrenbezeichnung „Ayatollah“, als ein hoher Geistlicher im schiitischen Islam ausweist. Verlässliche Islamexperten haben nicht weniger als 204 gegen Nicht-Muslime gerichtete Verse gezählt, die jedermann im Koran nachlesen kann. Als ein Beispiel für viele Stellen, an denen zur Ermordung Ungläubiger aufgefordert wird, sei der 89. Vers der 4. Sure angeführt, der in der Koranübersetzung von Max Henning lautet: „Sie (die Allah irregeführt hat) wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, und dass ihr (ihnen) gleich seid. Nehmet aber keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswandern in Allahs Weg. Und so sie den Rücken kehren, so ergreift sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet; und nehmt keinen von ihnen zum Freund oder Helfer“, natürlich folgt nun „außer denen“.
Aber rechtfertigen diese Ausnahmen, dass man die anderen Ungläubigen tot schlägt? Müssen sich die Muslime hier verteidigen? Die ganze Schuld derer, die man ermorden soll, besteht darin, keine Muslime zu sein und auch nicht werden zu wollen. Sie besteht einzig und allein darin, eine andere Weltanschauung und Religionsauffassung zu haben. Der blinde Scheich Omar Abdel Rahman von der Al-Azhar Universität in Kairo hatte wohl den geistigen Durchblick, als er auf eine Studentenfrage nach der Friedfertigkeit im Koran vor fünfhundert Studenten im Jahre 1980 sagte: „Mein Bruder, es gibt eine ganze Sure, die „Die Kriegsbeute“ heißt. Es gibt keine Sure, die „Frieden“ heißt. Der Djihad und das Töten sind das Haupt des Islam, wenn man sie herausnimmt, dann enthauptet man den Islam.“ (Prof. Mark A. Gabriel: „Islam und Terrorismus“; S. 44). Hat etwa Omar Abdel Rahman, der sunnitische Gelehrte der Al-Azhar Universität den Koran nicht gekannt oder verkannt, oder vielleicht den Islam nicht verstanden? Es müssten allerdings viele bedeutende Geistliche des Islams, so auch Ali Hassani Khamenei, die Sache mit der Friedfertigkeit, wie sie uns ständig vorgetragen wird, gründlich missverstanden haben. Er ergänzt die Aussage über den Koran von Scheich Omar Abdel Rahman durch ein Bild des Gesandten Allahs mit den folgenden Worten: „Den Koran in der einen Hand, einen Säbel in der anderen: So führte unser Prophet seinen göttlichen Auftrag aus. Der Islam ist keine Religion für Duckmäuser, sondern Glaube derjenigen, die den Kampf und die Vergeltung schätzen“}.
Helmut Zott Juni 27, 2009 um 21:07: {@ Peter Goettig, Donnerstag, 25. Juni 2009 22:44:
„ ….die unsägliche Diffamierung des Islam als totalitäre, geradezu faschistische Religion, kann nur darauf beruhen, dass Herr Zott eine zutiefst intolerante und auch ungebildete Person ist“. Natürlich findet man im Koran, dem heiligen Buch der Muslime, deutliche und nicht zufälligerweise faschistoide Züge. Diese und die Bereitschaft zur Gewaltanwendung sind Geburtsfehler des Islam und rücken ihn in die Nähe des Nationalsozialismus. Hitlers Ausspruch, „Wenn wir Mohammedaner geworden wären, würden wir heute die Welt besitzen“, weist auf eine Geistesverwandtschaft mit Mohammed hin.
Wo ist denn ein grundlegender Unterschied im Verhalten zwischen einer arischen Herrenrasse und der Umma der Muslime, die glauben, aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit elitär und erhaben über den Rest der Welt zu stehen, und die sich dabei auf den Koran berufen können, wo zu lesen ist: „Ihr seid das beste Volk, das je unter den Menschen entstand“ (3; 111 nach Ludwig Ullmann)? Wo liegt der Unterschied zwischen den Untermenschen im Dritten Reich und den „harbi“, den Feinden im „Haus des Krieges“, dem „Dar el-harb“? Selbst Allah betrachtet ja, nach den Aussagen des Korans, die Ungläubigen wie das ärgste Vieh. Wo liegt schließlich der Unterschied zwischen dem Weltmachtanspruch des Nationalsozialismus und dem des Islam, der unter anderem in der Aussage Mohammeds gründet, er wurde von Allah, und mit ihm alle Muslime in der Nachfolge, angewiesen, die Menschen zu bekämpfen bis sie alle Muslime geworden sind, oder sich dem Islam unterworfen haben? Uneingeschränkt gilt bis heute die als Hadith überlieferte prinzipielle Haltung: „Der Islam herrscht und wird nicht beherrscht!“ Das ist Programm und Ausdruck des Erwählungsbewusstseins und Totalitätsanspruchs der „einzig wahren Religion“.

In der Judenfrage bestand und besteht bekanntlich eine konspirative und kooperative Übereinkunft zwischen den Muslimen mit ihrem originären islamischen Judenhass und den Hitleranhängern, wie das in den folgenden Worten des „Mufti von Jerusalem“ Amin el-Husseini (1897 – 1974) zum Ausdruck kommt: „Allah hat uns das einzigartige Vorrecht verliehen, das zu beenden, was Hitler nur beginnen konnte. Fangen wir mit dem Djihad an. Tötet die Juden, tötet sie alle“. Auch Mawlana Abu l-Ala Mawdudi (1903 – 1979), einer der bekanntesten Gelehrten des Islam, den die „gesamte islamische Welt als einen Führer betrachtet, dessen man sich durch die ganze Geschichte hindurch erinnern wird“, meint: „Der Islam ist keine normale Religion wie die anderen Religionen der Welt, und muslimische Nationen sind auch nicht wie normale Nationen. Muslimische Nationen sind etwas ganz Besonderes, weil sie einen Befehl von Allah haben, über die gesamte Welt zu herrschen und über jeder Nation auf der Welt zu stehen“ (zitiert nach Prof. Mark A. Gabriel: „Islam und Terrorismus“; S. 105)}.

Peter Goettig Juli 2, 2009 um 0:14: {An Herrn Zott: allein die anzügliche Bemerkung, ob mein IQ eine Widerlegung gewisser Ansichten einiger Personen, die ich gar nicht kenne, zulässt, deutet auf einen völlig irrationalen Fanatismus bei Ihnen hin. Ja, man muss sogar befürchten, dass der Irrsinn ihrer Hasstiraden auf einer Psychose beruht. Im Grunde lässt sich keine ihrer Aussagen durch den Koran belegen. Tatsächlich ist wohl alles von Ihnen erfunden oder aus absichtlich falschen Übersetzungen entnommen worden. Die Mehrheit der Muslime ist völlig tolerant und erkennt sowohl Juden als auch Christen als \Besitzer der Schrift oder des Buches\ an, weshalb kein Grund besteht uns oder die Juden zur Annahme des muslimischen Glaubens zu zwingen. In der 3. Sure (2-3) des Koran steht: \Gott ist Gott! Es gibt keinen Gott außer ihm. Er offenbarte dir die Schrift mit der Wahrheit und bestätigte hiermit sein schon früher gesandtes Wort. Er offenbarte schon vorher die Thora und das Evangelium als Richtschnur für die Menschheit. Wer hier noch zweifelt, dass der Islam Christen oder Juden feindlich eingestellt sein könnte, ist leider von Gott verlassen.

Im übrigen haben die \Christen\ im Namen Gottes mehr Menschen umgebracht als Gläubige aller anderen Religionen. Doch offenbar kennen sie die Geschichte der Menschheit gar nicht. Nicht nur wurden Millionen andersgläubiger Christen durch Christen getötet, z.B. in Deutschland im 30jährigen Krieg, sondern auch millionenfach so genannte Heiden: Indianer, Afrikaner, Asiaten, die nicht sofort den christlichen Glauben annahmen. Die Bilanz des \Christentums\ als Religion der Liebe ist verheerend. Tatsächlich konkurriert das historische Christentum eher mit dem Faschismus und Stalinismus um die grausamste Ideologie der Menschheitsgeschichte. Im Matthäus-Evangelium (7,3) steht ein Wort das auf Sie und ihre Haltung perfekt zutrifft, Herr Zott: \Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht}?

Helmut Zott Juli 2, 2009 um 6:37:  {Für westliche Apologeten und maßvolle Muslime, die den Islam zur Friedensmission umdeuten wollen, hatte Ajatollah Khomeini kein Verständnis. Er geißelte diese Leute mit harten Worten: „Der Koran lehrt uns, diejenigen als Brüder zu behandeln, die wahre Muslime sind und an Allah glauben. Er lehrt uns, andere zu schlagen, ins Gefängnis zu werfen, zu töten”… „Der Islam macht es allen männlichen Muslimen zur Pflicht, vorausgesetzt, sie sind nicht behindert oder untauglich, sich für die Eroberung (anderer) Länder bereitzuhalten, so dass die Schrift des Islams in allen Ländern der Erde befolgt werde. Die den islamischen Heiligen Krieg studiert haben, werden verstehen, warum der Islam die ganze Welt zu erobern sucht. Die nichts über den Islam wissen, behaupten, dass der Islam gegen den Krieg ist. Doch die (die dies behaupten) sind beschränkt. Der Islam sagt: Tötet alle Ungläubigen, wie sie euch alle töten würden! Heißt dies etwa, dass die Muslime in aller Seelenruhe abwarten sollen, bis sie (von den Ungläubigen) vertilgt werden? Der Islam sagt: Tötet sie (die Nichtmuslime), bekämpft sie mit dem Schwert und treibt (ihre Heere) auseinander! Heißt das, bleibt ruhig sitzen, bis (Nichtmuslime) uns überwältigen? Der Islam sagt: Tötet im Namen Allahs alle, die euch töten möchten! Heißt das, dass wir uns unseren Feinden ergeben sollen? Der Islam sagt: Was immer es an Gutem gibt, verdanken wir dem Schwert und dem Schatten des Schwertes! Die Menschen lernen den Gehorsam nur durch das Schwert! Das Schwert ist der Schlüssel zum Paradies, das nur für heilige Krieger geöffnet werden kann! Es gibt noch hunderte von (koranischen) Versen und Hadithe (Sprüche des Propheten), die Muslime ermuntern, den Krieg zu würdigen und die zum Kampf auffordern. Heißt all das, dass der Islam eine Religion ist, die die Menschen abhält, in den Krieg zu ziehen? Ich spucke auf all die törichten Gemüter, die solches behaupten!“ (Ajatollah Ruhollah Khomeini in „Kaschf al-Asrar“ – „Schlüssel zu den Geheimnissen“)}.

Helmut Zott Juli 2, 2009 um 8:21: {@ Peter Goettig, Donnerstag, 2. Juli 2009 0:17:
“Ja, man muss sogar befürchten, dass der Irrsinn ihrer Hasstiraden auf einer Psychose beruht. Im Grunde lässt sich keine ihrer Aussagen durch den Koran belegen. Tatsächlich ist wohl alles von Ihnen erfunden oder aus absichtlich falschen Übersetzungen entnommen worden”.
Allah ist angeblich nicht nur der Schöpfer aller Menschen, er hat sie auch wissen lassen wie sie leben sollen. Diese Willensoffenbarung, wie sie unter anderem im Koran vorliegt, ist die Grundlage eines Regel- und Gesetzeswerkes, das jedem Moslem, nach deren Meinung sogar jedem Menschen, verbindlich vorschreibt wie er sich verhalten soll. So jedenfalls wird es uns dargestellt: „Der Muslim ist in seinem gesamten Leben und Handeln dazu aufgerufen, sich an den Koran und die Sunna des Gesandten (saw) zu halten. Diese beiden Rechtsquellen des Islam haben oberste Priorität in den Handlungen und den Denkweisen der Muslime“ (Muslim§Recht). Diese Vorschriften und Verhaltensregeln haben sich bis ins 11. Jahrhundert hinein zu einem Verbund aus Religions-, Sozial-, Vertrags- und Staatsrecht verdichtet, den man Scharia nennt. Dazu schreibt Ayyub Axel Köhler in seinem Buch “Islam – Leitbilder der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung” folgendes:
1.) Der Islam ist schließlich die Unterwerfung des Menschen unter den Willen Allahs und das Gesetz Allahs ….Das islamische Recht – Schari`a – ist ein integraler Bestandteil des Islam und ein konstituierendes Element der Gemeinschaft der Muslime (S. 17 f).
2.) Die wesentlichen Rechtsquellen sind der Koran und die authentische Überlieferung dessen, was der Prophet Mohammed gesagt, getan und gebilligt hat. Der Rechtscharakter der Sunna bzw. des Hadith wird mit dem Koran erklärt, wo es u. a. heißt: „Ihr Gläubigen! Gehorcht Allah und seinem Gesandten“ (Sure 8:20). Und: „Wenn einer dem Gesandten gehorcht, gehorcht er (damit) Allah“ (Sure 4:80). Die Glaubensgrundsätze und das islamische Recht (Schariaa) zeigen den quasi-totalen Anspruch der Religion auf Mensch und Gesellschaft (S. 25).
Zwischen dem islamischen Recht, das sich als offenbartes Gesetz Allahs versteht, und dem deutschen Grundgesetz sowie den allgemeinen Menschenrechten, die beide säkulare Errungenschaften menschlichen Geistes darstellen, bestehen allerdings unüberbrückbare Gegensätze, da das islamische Rechtssystem auf dem Grundsatz der Verschiedenheit von Mann und Frau und von Muslimen und Nicht-Muslimen basiert. Der bekannte Altertumswissenschaftler Egon Flaig sagt dazu in einem Aufsatz kurz und bündig: „Die Scharia beinhaltet die Dhimmitude. Egal wie abgemildert die Scharia hier und dort ist: sie ist auf radikalste Weise anti-demokratisch und anti-menschenrechtlich“}.
Helmut Zott Juli 2, 2009 um 11:28: {Peter Goettig, Donnerstag, 2. Juli 2009 0:17:
“Tatsächlich ist wohl alles von Ihnen erfunden oder aus absichtlich falschen Übersetzungen entnommen worden”. Habe ich oder Ludwig Ullmann das erfunden? Wo liegen seine Übersetzungsfehler?
1.) „O ihr Gläubigen, nehmt weder Juden noch Christen zu Freunden; denn sie sind nur einer dem andern Freund (gegeneinander). Wer aber von euch sie zu Freunden nimmt, der ist einer von ihnen, ein ungerechtes Volk leitet Allah nicht“ (5; 52 nach Ludwig Ullmann).
2.) „Ihr Gläubigen! Schließt keine Freundschaft mit solchen, die nicht zu eurer Religion gehören. Sie lassen nicht ab, euch zu verführen, und wünschen nur euer Verderben. Ihren Hass haben sie bereits mit dem Munde ausgesprochen; aber noch weit Schlimmeres ist in ihrer Brust verschlossen“ (3; 119 nach Ludwig Ullmann).
3.) „Du wirst sehen, dass viele von ihnen sich mit Ungläubigen befreunden. Wehe ihnen ob dem, was ihre Seele voranschickt. Darüber entbrennt der Zorn Allahs, und ewig werden sie in der Qual bleiben (5; 81 nach Ludwig Ullmann)}.
Peter Goettig Juli 2, 2009 um 19:28: {Herr Zott, Sie greifen sich einfach nur die extremen (sicher auch schlecht übersetzten) Aussagen einzelner Fanatiker wie Khomeini heraus und versuchen diese allen Muslimen unterzujubeln. Haben Sie die Aussagen von Khomeini in der Originalsprache gehört und verstanden? Sprechen oder lesen Sie Arabisch? Wenn nicht sollten Sie etwas vorsichtiger mit ihren “allwissenden” und “allgemeingültigen” Aussagen umgehen. Menschen wie Khomeini sind nur der Spiegel Ihrer eigenen Intoleranz und Ihres Fanatismus. Genauso könnten Sie Hitlerzitate verwenden und als Essenz des Christentums hinstellen. Was Sie nicht verstehen wollen, ist ganz einfach dieses:
Allah ist Gott! Das ist das arabische Wort für Gott. Es ist derselbe Gott wie ihn die Juden kennen und es ist der Gott der Bibel. Der Unterschied ist nur ein anderer Blickwinkel der Muslime, genauso wie verschiedene Christen Gott anders sehen. Dass die Bibel viele antidemokratische und anti-menschenrechtliche Passagen enthält, ist Ihnen noch nicht aufgefallen, z.B. die dort geforderte Todesstrafe für Ehebruch oder auch Homosexualität, ganz abgesehen von schlimmen frauenfeindlichen Aussagen (“die Frau schweige in der Gemeinde …”) Wie demokratisch das christlich geprägte Abendland bis 1789 war, sollten Sie wohl auch wissen. Wie schon gesagt: Sie sehen nur den Splitter im Auge des anderen.
So Herr Zott, Nehmen wir mal eines Ihrer unüberlegten Zitate: “Natürlich findet man im Koran, dem heiligen Buch der Muslime, deutliche und nicht zufälligerweise faschistoide Züge. Diese und die Bereitschaft zur Gewaltanwendung sind Geburtsfehler des Islam und rücken ihn in die Nähe des Nationalsozialismus”. Sie kritisieren die theoretische Gewaltbereitschaft der Muslime, verkennen dabei aber völlig, das die Christen Europas und heutzutage der USA ständig brutalste Gewalt gegen Mitmenschen und fremde Völker seit über 1500 Jahren anwenden. Die unfassbarsten Genozide auf fast allen Kontinenten mit hunderten von Millionen Ermorderten und in Kriegen Getöteten wurden fast ausschließlich von “Christen” begangen, wobei sich die deutschen “Christen” durch besondere Bosheit und Perfektion im Quälen und Töten ausgezeichnet haben. Was uns daher besser als die Muslime machen soll, erschließt sich wohl nur jemandem, der sich völlig dem irrationalen Irrsinn des Fanatismus hingegeben hat}.

Helmut Zott Juli 4, 2009 um 11:05: {@ Peter Goettig: Um das Geschehen der Gegenwart richtig bewerten und einordnen zu können, sollte man erkennen, dass ein neuer Totalitarismus im Gewande des Islam sich zu etablieren anschickt, ein Totalitarismus, der mächtiger und gefährlicher ist als Kommunismus und Nationalsozialismus. Wir stehen heute in Deutschland vor einer ähnlichen Situation wie seinerzeit, als der Nationalsozialismus heraufzog. Auf Grund einer merkwürdigen Erkenntnisblindheit und Erkenntnisverweigerung versagen Politik und Kirchen heute wieder. Auch wenn man es nicht wahrhaben will und sich durch „taqiya“ täuschen lässt, der wahre Feind des Westens und des Christentums ist der Islam, der sich von Anfang an als die einzig wahre, jeder Zivilisation und dem Christentum überlegene und für die gesamte Menschheit bestimmte Religion verstanden hat, und den Auftrag Allahs, wenn nötig mit Gewalt durchsetzt.

@ Peter Goettig vom Donnerstag, 2. Juli 2009 19:28: “Sie greifen sich einfach nur die extremen (sicher auch schlecht übersetzten) Aussagen einzelner Fanatiker wie Khomeini heraus und versuchen diese allen Muslimen unterzujubeln”. Hat denn Ajatollah Khomeini den Koran nicht gekannt oder verkannt, oder gar den Islam nicht verstanden? Taslima Nasrin, die 1994 ihre Heimat Bangladesh fluchtartig verlassen musste, um der Verfolgung moslemischer Mordbrenner zu entgehen, meint dazu allerdings: „Was Ajatollah Khomeini im Iran in die Praxis umgesetzt hat, ist der wahrhaftige Islam und nicht etwa irgendeine Abweichung“.
Was einst keimhaft im so genannten „Medina Modell“ veranlagt wurde, ist das bleibende Vorbild für den Einzelnen und den Gottesstaat. Es hat heute und künftig seine Gültigkeit. Ali Dashti charakterisiert diese Anfänge in Medina treffend mit den Worten:
„Abgesehen von den dreizehn Jahren, in denen der Prophet seine Botschaft in Mekka verkündete, ist die Geschichte des Islam unbestreitbar eine Aufeinaderfolge von Gewaltanwendungen und Machtergreifungen. Solange der Prophet am Leben war, wurde Gewalt in erster Linie für die Verbreitung des Islam und seiner Festsetzung unter den Götzendienern eingesetzt. Nach seinem Tod war der Kampf um Macht und Führerschaft der Beweggrund für immer neue Gewalt“ (Ali Dashti: „23 Jahre“; S. 325).
Peter Goettig Juli 11, 2009 um 1:17: {Wenn man kein Freund mit Christen sein soll, ist das aus verschiedenen Gründen leicht nachvollziehbar. Die Geschichte des Christentums ist die vollkommene Perversion einer theoretisch volkommenen Religion, die auf den Worten von Jesus hätte aufbauen können. Die Anhänger dieser Religion haben mehr Menschen sinnlos gemordert, als die Anhänger aller anderen Religionen zusammen. Wer diese Tatsachen nicht anerkennen will und wilde Phantastereien über den angeblich so aggressiven Islam verbreitet, heuchelt, oder noch schlimmer, verbreitet bewusst die Unwahrheit. Dazu gibt es übrigens ein Gebot im alten Testament}

 

4 Responses to “Von MTV zum Koran”

  1. angel03 Says:

    Das Christentum mag aggressiv gewesen sein, wohl aber teilweise zu Recht und nicht in der extremen Form des Islam, wo sich die Aggression gegen die Frau richtet. Im Christentum gab es schon immer Freundschaft zwischen Mann und Frau, und das kann im Islam laut Koran nicht sein.
    Dieser Unterschied, dass der Mann der Frau nicht gleich, sondern übergeordnet ist, finde ich, ist der Hauptknackpunkt, der nicht im Einklang mit der heutigen Zeit steht und einer Verbesserung bedarf. Zudem sollte der Islam vom Christentum lernen, das mittlerweile nicht mehr aggressiv sondern selbstkritisch ist und Schandtaten eingesteht und aufarbeitet.
    Man muss ja nicht sehenden Auges etwas falsch machen. Das ist er Unterschied. Heute in der aufgeklärten Zeit gibt es ganz andere Ausgangsbedingungen, um der Menscheit insgesamt menschenwürdige und friedliche Bedingungen zu bieten. Dieses missachtet der Islam.

    • GottesAuge Says:

      Und das ist der Punkt, von dem aus man am besten die historischen Kreuzzüge bewerten kann – Ereignisse, die von den vielen einflussreichen Apologeten des Islam gründlich entstellt worden sind. Karen Armstrong z.B. hat praktisch damit Karriere gemacht, dass sie die Kreuzzüge falsch darstellt; sie schreibt beispielsweise: „Die Vorstellung, dass der Islam sich durch das Schwert aufdrängte, ist eine westliche Fiktion, erfunden während der Zeit der Kreuzzüge, als es in Wirklichkeit westliche Christen waren, die brutale heilige Kriege gegen den Islam führten. Dass eine ehemalige Nonne die Kreuzzüge angesichts allem, was der Islam getan hat, fanatisch verurteilt, macht ihre Kritik umso marktfähiger Mit. Äußerungen wie dieser wird die Tatsache ignoriert, dass vom Anbeginn des Islam, mehr als 400 Jahre vor den Kreuzzügen, Christen zur Kenntnis nahmen, dass der Islam durch das Schwert verbreitet wurde. In der Tat machen maßgebende muslimische Historiker wie Ahmed Ibn Yahya al-Baladhuri (gest. 892) und Mohammed Ibn Jarir at-Tabari (838-923) klar, die Jahrhunderte vor den Kreuzzügen schrieben, dass der Islam durch das Schwert verbreitet wurde.

      Die Tatsache bleibt: Die Kreuzzüge waren ein Gegenangriff auf den Islam – kein unprovozierter Übergriff, als den Armstrong und andere revisionistische Historiker ihn hinstellen. Der überragende Historiker Bernard Lewis drückt das gut aus:

      Selbst der christliche Kreuzzug, der oft mit dem muslimischen Jihad verglichen wird, war eine verspätete und begrenzte Antwort auf den Jihad und zum Teil seine Imitation. Aber anders als der Jihad befasste er sich in erster Linie mit der Verteidigung bzw. Rückeroberung bedrohten und verloren gegangenen christlichen Territoriums. Er war, mit wenigen Ausnahmen, auf die erfolgreichen Kriege zur Rückgewinnung Südwesteuropas und der nicht erfolgreichen Kriege zur Rückgewinnung des Heiligen Landes und das Aufhalten des Vordingens der Ottomanen auf dem Balkan beschränkt. Im Gegensatz dazu wurde der Jihad als unbegrenzt verstanden, als religiöse Pflicht, die weiter gehen sollte, bis die ganze Welt entweder den muslimischen Glauben annimmt oder sich der muslimischen Herrschaft unterwirft… Das Ziel des Jihad ist es, die gesamte Welt unter das islamische Recht zu bringen.

      Zudem waren die muslimischen Invasionen und Gräueltaten gegen Christen in den Jahrzehnten vor dem Beginn der Kreuzzüge im Jahr 1096 im Steigen begriffen. Der Fatimiden-Kalif Abu ‚Ali Mansur Tariqu’l-Hakim (regierte 996-1021) schändete eine Reihe wichtiger Kirchen – so die Kirche St. Markus in Ägypten und die Grabeskirche in Jerusalem – und verfügte noch repressivere Dekrete als sie gewöhnlich gegen Christen und Juden erlassen wurden. Dann schlugen die seldschukischen Türken 1071 vernichtend die Byzantiner in der Schlüsselschlacht von Mantzikert und eroberten damit ein großes Stück des byzantinischen Anatolien, ein Vorbote der Art der schließlichen Eroberung Konstantinopels Jahrhunderte später.

      Es war vor diesem Hintergrund, dass Papst Urban II. (im Amt 1088 – 1099) zu den Kreuzzügen aufrief

      Aus den Gebieten Jerusalems und aus der Stadt Konstantinopel erreichen uns wie schon so oft schlimme Nachrichten. Ein Volk aus dem Reich der Perser [d.h. muslimische Türken], ein fremdes Volk, ein Volk, das Gott gar nicht kennt, ein Geschlecht, dessen Herz nicht fest war, und dessen Geist sich nicht treu an Gott hielt, ist in die Länder jener Christen eingedrungen, hat sie mit Schwert, Raub und Brand verwüstet. Dieses Volk hat die Gefangenen teils in sein eigenes Land entführt, teils auch in elendem Morden niedergemetzelt und die Kirchen Gottes entweder von Grund auf zerstört oder zur Feier ihres eignen Kultes in Besitz genommen

      Selbst wenn Urban II. Beschreibung historisch genau ist, bleiben die Fakten: Wie immer man diese Kriege interpretiert – als offensiv oder defensiv, gerecht oder ungerecht – ist es offensichtlich, dass sie nicht auf dem Beispiel Jesu gründeten, der seine Nachfolger ermahnte: „Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, die euch beleidigen und verfolgen.In der Tat brauchte es Jahrhunderte theologischer Diskussionen, von Augustinus bis Thomas von Aquin, um defensiven Krieg zu begründen – was als „gerechter Krieg“ ausgedrückt wurde. Daher sollte es scheinen, dass, wenn überhaupt, es die Kreuzfahrer sind – nicht die Jihadisten – die ihren Schriften gegenüber weniger treu waren (vom einem wortgetreuen Standpunkt aus); oder andersherum gesagt: Es sind die Jihadisten – nicht die Kreuzfahrer, die ihre Schriften treu erfüllt haben (ebenfalls von einem wortgetreuen Standpunkt aus). Überdies sind die Kreuzzüge, wie die gewalttätigen Berichte des Alten Testaments, ihrer Natur nach historisch und nicht Manifestationen tiefer liegender Wahrheiten der Schrift

      Fakt ist: Weit davon entfernt, irgendetwas dem Christentum innewohnendes nahezulegen, helfen die Kreuzzüge, den Islam besser zu verstehen. Denn die Kreuzzüge demonstrierten ein für allemal, dass unabhängig von religiösen Lehren – in der Tat im Fall dieser so genannten christlichen Kreuzzüge, trotz dieser – der Mensch oft empfänglich ist für Gewalt. Aber das wirft die Frage auf: Wenn dies ein Verhalten ist, das Christen an den Tag legten – denen geboten ist zu lieben, zu segnen und ihren Feinden Gutes zu tun, die sie hassen, verfluchen und verfolgen – wie viel mehr kann von Muslimen erwartet werden, denen, während sie dieselben gewalttätigen Tendenzen teilen, darüber hinaus von ihrer Gottheit geboten ist Ungläubige anzugreifen, zu töten und zu plündern?

      • GottesAuge Says:

        Die Notwendigkeit einer pluralistischen Denkweise
        Wenn wir nur ein solches pluralistisches Modell übernehmen, folgt daraus nicht, dass wir alle
        aufgerufen sind, unsere eigene Gemeinschaft dahingehend zu beeinflussen, ihren
        Absolutheitsanspruch gegenüber anderen Traditionen weniger zu betonen und schließlich
        aufzugeben? Aufzugeben wären dann z.B. der Anspruch, in einem zentralen Sinne Gottes
        auserwähltes Volk zu sein, der Anspruch, dass allein das Christentum von Gott selbst in seiner
        Inkarnation als Jesus Christus begründet worden ist, der Anspruch, dass nur der Islam eine Antwort
        auf Gottes letzte und nicht zu übertreffende Offenbarung ist. Aus meiner Sicht steht es uns nicht zu,
        unseren Kollegen aus anderen Traditionen vorzuschreiben, wie sie die Entwicklung ihrer eigenen
        Traditionen beeinflussen sollen, wenn auch das gemeinsame Ziel eine erhoffte Weltgemeinschaft im
        21. Jahrhundert ist, eine Weltgemeinschaft die die einzige Alternative zu weltweitem Chaos und
        weltweiter Zerstörung darstellt. Als Christ kann ich nur innerhalb meiner eigenen Tradition wirken, und
        was ich und eine Anzahl anderer Theologen vorschlagen, ist, dass wir die Idee einer Menschwerdung
        Gottes als metaphorisches oder mythisches Konzept ansehen. Daraus folgt, dass die Offenbarung
        durch Jesus ähnlich den Offenbarungen durch Moses oder Mohammed gesehen werden kann.
        Ich weiß natürlich, dass diese Art der Erneuerung unter manchen Umständen einfacher ist als unter
        anderen. Innerhalb des Christentum ist diese Denkweise einfacher für jemanden wie mich, der
        Protestant, nicht Katholik, ist und an einer weltlichen Universität, nicht an einem kirchlichen Seminar,
        arbeitet; doch selbst unter diesen optimalen Bedingungen muss man damit rechnen, sich den Zorn der
        Fundamentalisten und die Kritik der Konservativen zuzuziehen und von jedem offiziellen Einfluss
        innerhalb der eigenen Kirche ausgeschlossen zu werden. Unter Muslimen ist eine solche Revision
        sicher für diejenigen einfacher, die im Westen arbeiten und nicht in den islamischen Ländern. Und
        auch unter Juden wird es ähnliche Unterschiede zwischen einfacheren und schwierigeren Umständen
        geben. Es ist daher zu erwarten, dass sich die Implikationen der Einsicht, dass die eigene Tradition
        nicht die einzig wahre Religion ist, unter verschiedenen Umständen mit unterschiedlicher
        Geschwindigkeit durchsetzen werden. Allerdings, die Welt braucht diese pluralistische Sichtweise,
        nicht nur weil sie intellektuell realistisch ist, sondern auch weil sie religiöse Absolutheitsansprüche, die
        internationale Konflikte zu jeder Zeit begründet und verschärft haben, entschärfen kann. Das moderne
        Waffenarsenal, das wir zuletzt im Golfkrieg und noch viel grauenvoller in Hiroshima und Nagasaki in
        Anwendung gesehen haben, hat eine Welt geschaffen, die sich derartige Konflikte nicht mehr leisten
        kann. Hans Küng schrieb: „Ohne Frieden zwischen den Religionen wird es keinen Frieden zwischen
        den Völkern geben. Ich möchte hinzufügen: Es wird keinen echten Frieden zwischen den
        Weltreligionen geben ohne die allgemeine Erkenntnis, dass die jeweils anderen Religionen
        andersartige, aber in gleicher weise gültige Antworten sind auf die letzte göttliche Realität, die wir
        Juden, Christen und Muslime Gott nennen.

  2. Bazillus Says:

    „…dass wir die Idee einer Menschwerdung
    Gottes als metaphorisches oder mythisches Konzept ansehen.Daraus folgt, dass die Offenbarung durch Jesus ähnlich den Offenbarungen durch Moses oder Mohammed gesehen werden kann.“

    Ich bin nur ein einfacher Katholik und kein Wissenschaftler, schon gar kein Theologe. Habe den Koran gelesen und die vier Evangelien.

    Die Offenbarungen durch Jesus auf eine Stufe zu stellen mit den Offenbarungen des Propheten des Islam sehe ich als höchst problematisch an. Wie soll ich Jesus mit Mohammed a) in ihrer jeweiligen Biographie und b) ihrer jeweiligen Verkündigung vergleichen, wenn ich mich als Christ (und nicht als Katholik) total verbiegen müsste und in ihnen beim besten Willen nicht die geringste Ähnlichkeit sehe. Warum muss ich den historischen Jesus als ein theologisches Experiment ansehen und die Metaphorik oder den Mythos bemühen, wenn ich Jesus als historischen Verkünder und den wahren Sohn Gottes frei Haus inden Evangelien geliefert bekomme? Ich richte meinen Glauben doch nicht nach Weisheiten eines Rotkäppchens oder Schneewittchens oder eines der sieben Zwerge aus .

    Warum soll ich die christliche Erkenntnis einem Weltengott opfern, in dem Jesus keine Rolle mehr spielt. Wer Jesus in der Relgionsphilosophie eine Nebenrolle zukommen lassen will, verkennt, dass es dann keine Begründung mehr dafür gibt, Gott in die Menschwerdung mit einzubeziehen. WEr den Sohn Gottes in Jesus letztlich als Fiktion sieht, als bessere Märchenfigur, der läuft Gefahr, dass sich Gottesbilder manifestieren, die dem des Islam und des frühen Judentums gleichkommen. Das heißt, dass das Gottesbild durch den Menschen bestimmt wird. Im Gegenteil, erst das Gottesbild eines Gottes der Menschwerdung führt zu einem menschlicheren Leben in Bezug auf Gott. Es lässt die Menschen nicht mehr islamische Sklaven Gottes, sondern jesuitische Kinder Gottes werden. Alles andere kann zu leicht zum Despotismus Gottes führen, weil die Menschen nicht allliebend vollkommen göttlich denken können. Darum halte ich es für einen gravierenden Fehler, wenn wir die Dreifaltigkeit (denn darauf läuft es hinaus, wenn ich Jesus als mystischer Figur seiner historischen Grundlage beraube) für eine synkretistische Geisteshaltung aller Weltreligionen aufgebe. Was lehrt denn Jesus? Er lehrt Feindesliebe, Nächstenliebe und lebt dieses vorbildlich und beispielhaft. Ich meine, dass ich diese Lehre verabsolutieren kann.

    Ich gebe dem Auge Gottes vollkommen Recht, dass Verabsolutierungen vermieden werden sollten. Letztlich gestehe ich das jedoch jeder Religion zu, wenn damit andere nicht diskriminiert werden und wenn dies nicht zu Diskriminierungen führt. Das muss im Einzelfall entschieden werden.

    Die alleinseligmachende Katholische Kirche war z. B. so eine Verabsolutierung, die Unrecht war. Ich persönlich glaube auch nicht an die Auserwählung Gottes von bestimmtem Menschen. Aber eines ist sicher: Verabsolutieren darf das Christentum das Dogma, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Das diskriminiert niemanden und es kann relativ leicht begründet werden.

    Innerhalb der monotheistischen Religionen gibt es im Grunde keine größere Perle als den historischen Jesus selbst. Kein Prophet des AT oder Mohammed kommt an die geistliche Überlegenheit, an das Charisma, an die Vollkommenheit Jesu heran. Erst Jesus befreit seinen Vater (Gott) endgültig vom Despotismus Gottes, indem er seinen Vater in Bezug setzt zur Feindesliebe und diese als Vollkommenheit ansieht. Kein Platz mehr für Bilder eines Zorn-, Hass- und Rachegottes. Jesus hängt das Gottesbild seines Vaters an die oberste Stufe einer denkbaren Messlatte, die menschlich überhaupt verstehbar ist. Einem solchen Gott kann ich nachfolgen, wenn ich ein fleischgewordenes Beispiel, nämlich Jesus, vor Augen habe.

    Der religiöse Mensch kann sich Gott im Grunde nicht denken. Aber er kann an die historische Figur eines Jesus von Nazareth denken, an seine Bilder, die er seinem Vater gegeben hat, nämlich dem der allliebenden Vollkommenheit.

    Jesus ist die integrale Identifikationsfigur im Grunde für alle Religionen. Wer Jesus aufgibt, indem er ihn in einem Satz mit Mohammed und auch Moses nennt, gibt das Christentum und seine Lehre der Nächstenliebe und auch der Feindesliebe auf und erweist auch der Wahrheit als Eigenwert einen schlechten Dienst. In seiner Lehre ist das Christentum das Salz aller Relgionen in seiner göttlichen Identifikationsfigur, die nicht blutleer daherkommt wie der verkündete Jesus. Der verkündete JEsus unter Ausschluss des historischen Jesus war der größte denkbare Fehler der christlichen Theologie.

    Wir kommen in der Gottesfrage nicht an der Person und Lehre Jesu vorbei. Mohammed verkündet ein Gottesbild, welches dem frühen Stadium des AT ähnelt. Er holt dieses Gottesbild, welches zurzeit Mose seine Berechtigung hatte, heraus und katapultiert seine neue=uralte Religion in die frühjüdische Denkweise Gottes zurück, macht also ( ca. 700 Jahre nach Jesus!!!!!) mehrere Rollen rückwärts und erklärt seine Religion absolutistisch zur Siegelreligion mit den negativen Auswirkungen, die weltweit tagtäglich zu beobachten sind.
    Keine Hinterfragung der Person Gottes möglich, keine Hinterfragung seiner Person möglich.

    Jetzt frage ich das Auge Gottes. Warum soll ich Jesus in das Reich der Mythen verbannen und das tue ich, wenn ich die Gegebenheiten der Evangelien nur noch als ein großes Gleichnis oder Bild ansehe, wenn der historische JEsus uns allen eine im Großen und Ganzen wunderbare friedliche und liebevolle Predigt hält und diese uns in seinem Tod und seiner Auferstehung leiblich vor Augen führt, wenn also seine Predigt mit seinem Leben völlig übereinstimmt.

    Warum sollte der Christ und meine Wenigkeit der Lehre eines Mohammed nachfolgen, ja, warum sollte ich einem Gottesbild des Moses (Frühstadium der Evolution Gottes) nachfolgen?
    Warum sollte ich insbesondere einem Propheten des Islams nachfolgen, der in seiner Biographie (die ja in innerislamischen Schriften blumig und als unverrückbare Wahrheit hingestellt werden) vollkommen war im Gebet, im Kinderaufpassen, im Beschützen seiner Gläubigen, jedoch auf der anderen Seite ein Massenmörder, ein Räuber, ein Kriegstreiber, ein Frauenverachter, ein Pädophiler, ein Erpresser usw. war. Was soll dieser Prophet mit der Lichtgestalt Jesu gemeinsam haben? Auch die Offenbarungen = Verkündigung seiner Lehre stehen der christlichen Lehre diametral gegenüber. Wie soll da ein religiöser Konsens stattfinden, wenn eine Religion sich in ihrer Lehre nur über das Trennungsdogma identifizieren kann (Trennung Gott-Mensch, Mann-Frau, Gläubiger-Ungläubiger bis zum Exzess) und dann auch noch Gewaltanwendung legimiert in Scharia und „Großem Dschihad“, um dieses Dogma zu erhalten. Wie sollen diese Religionen zueinander finden, wenn in der offenbarten Abschlussschlacht zum Ende der Welt in Hadithen berichtet wird, dass jeder Baum und jeder Stein, hinter denen sich ein Jude versteckt ausruft, dass doch bitte diese Juden getötet werden sollen, vgl. Verfassung der Hamas.

    Ich sehe nach alledem überhaupt keinen Grund, meine christliche Religion aufzugeben, noch nicht einmal einen Deut zu relativieren, um einer Relgion die Tür zu öffnen, in deren Namen noch heute Muslime anderer Konfession und Nichtmuslime gemordet, verfolgt und diskriminiert werden und Frauenunterdrückung gelebt wird.

    Wenn ich eine negativ inspirierte Religion wie den Islam mit einer positv inspirierten Religion zusammenmische, kann die Gesamtreligion nur verlieren, die Reinheit und Vollkommenheit in der Lehre verlieren.

    Ich denke, es müsste zunächst einmal mit kleinen Schritten vorgegangen werden. Der Islam muss sich zunächst von Grund auf erneuern und alles Ausgrenzende in seiner LEhre eliminieren. Solange das nicht geschieht, kann kein Christ den Islam als gleichwertig ansehen, schon garnicht die beiden Religionsgründer (Mohammed) bzw. -erneuerer (= Jesus).

    Ich würde der Wahrheit nicht näherkommen, wenn ich dem Synkretismus das Wort rede. Glauben Sie, dass der Islam selbst der theoretischen Menschwerdung Gottes etwas abgewinnen kann, wenn die geistlichen Führer (Allah und Mohammed) dieses strikt ablehnen und alle, die daran glauben, zu Höllenbewohnern erklärt? Das ist wie in der Politik der Demokratie. Eine Koalition kann sich nur auf Kompromisse einigen, jeder Partei muss ihre Ziele zugunsten dieses Kompromisses zurückstecken. Dann kommen halt keine Visionen dabei heraus, sondern nur das politische Einerlei, weswegen die Menschen der Politik den Rücken zukehren. So wird es auch bei „Koalitionen“ von Religionen sein. Keine Visionen mehr, sondern langweiliger Einheitsbrei, den keinen Gläubigen mehr hinter dem Ofen hervorlockt.

    Besser wäre in meinen Augen, dass jede Religion ihre Substanz behält, ihre Riten, ihre Traditionen behält und eine Einheit in Vielfalt angestrebt wird. Das ist aber nur mit Religionen möglich, die jegliche Gewaltanwendung und jedes Trennungsdogma aus ihrer Lehre eliminieren und dies auch leben.

    Erst dann kann Herr Küng verkünden: „Ohne Frieden zwischen den Religionen wird es keinen Frieden zwischen
    den Völkern geben.

    Letztlich ist zu sagen, dass kein Mensch das Recht hat einer Religion ihre Lehre vorzuschreiben. Da gebe ich meinem verehrten Vorkommentar absolut Recht. Aber jeder Christ, jeder Atheist hat das Recht von einer Relgion den Gewaltverzicht zu fordern, zu fordern, dass Diskriminierungen enden, dass Frauenunterdrückung enden. Wer das nicht fordern darf, ist in meinen Augen kein freier Mensch mehr. Und genau da setzt dann die Zensur ein, die die islamischen STaaten der UNO fordern, die Kritik des Islams mit Strafe zu bedrohen. Das geht eindeutig in die falsche Richtung.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s