kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Meine volle Sympathiebekundung für die letzte aufrechte Politikerin mit Rückgrat 15. September 2010

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 05:36

Liebe Frau Steinbach,
seit längerem sind mir als konservativ ausgerichtetem früheren CDU-Wähler alle Ihre CDU-Kollegen, von den anderen Parteien im Bundestag kann man in dem Zusammenhang nicht mal reden, in ihrer feigen Angepasstheit an die „Mainstream“-Politik einschließlich der dort geltenden Geschichtsauffassung ein echtes Gräuel und damit definitiv unwählbar. Man kann im Krieg auch durch Beschuss der eigenen Truppen zu Tode kommen. Im Englischen heißt dies so unnachahmlich hintergründig übersetzt: „Killed by friendly fire“!

Offenbar kennt keiner mehr von uns Deutschen die wahren historischen Tatsachen, die zum WK II führten und danach die maßgeblichen Beiträge der Alliierten, die diesen Weltkrieg in der Auswirkung so mörderisch und verlustreich gemacht haben. Alliierte Kriegsverbrechen, zig-tausendfach nachgewiesen, im Nürnberger Prozess aber plump mit Bindungswirkung für alle Deutschen als nicht vorhanden festgestellt, konnten so in die Köpfen der Deutschen leider nicht eindringen. Die Millionen von Zeugen sind heute meistens tot. Diese ebenso hilflosen wie verbissenen Kommentare zu Ihren richtigen Bemerkungen über das aggressive Vorkriegspolen, die ich zuletzt gesehen habe, schmerzen zutiefst. Sie zeigen die Verblendetheit einer ganzen Generation von dumm gehaltenen Zeitgenossen. Diese über sich ergehen lassen zu müssen, zeigt einem dann in Vollendung, was hier die falsche Politik der dauernden Unterordnung unter alle falschen Kriegsparolen der Alliierten alles angerichtet hat.

Überhaupt, wenn man einen Begriff sozusagen als Hauptstichwort unserer gegenwärtigen Zeit geben müsste, so ist es die komplette Verlogenheit der Politik, die mittlerweile in alle unsere Lebensbereiche höchst schadensträchtig hineinstrahlt. So ist es das größte Problem der politischen Klasse, die aus diesem Desaster der Umwertung aller Werte und der hierzu notwendigen Totalverlogenheit schon längst nicht mehr herausfindet. Der gordische Knoten ist vergleichbar hierzu mit diesem Zustand eine Kopfrechenaufgabe des kleinen Einmaleins. Das hieraus vorgezeichnete Ende sollte auch ohne Göbbels-Erfahrung mit den vollmundigen Durchhalte- und Siegparolen mittlerweile jedem Politiker und selbstständig denkenden Bürger klar sein. Ob der Weltwährungszusammenbruch 6 Tage, Wochen, Monate oder Jahre dauert, kann in dem Sinne auf sich beruhen. Er lässt sich nicht aufhalten wie der Vormarsch der Alliierten Truppen nach Stalingrad.

Der zweite 8. Mai 1945, sprich der absolut sichere absehbare kompletter Zusammenbruch unserer mittlerweile hochkriminellen BRD-Politikerkaste in diesem historischen Ausmaß eines durch und durch verlogenen Systems findet so sicher statt wie das Amen im Gebet. Er wird aber in seiner Wucht ein durchaus vergleichbares Unheil über unser Volk bringen. Wie soll im Gegensatz zu den sichtbaren Schuttbergen im Mai 1945 der Wiederaufbau dieses Landes gelingen, wenn hier allenfalls virtuelle geistige Schuttberge ungeahnten Ausmaßes dieser amtierenden Politikverbrecher unsere Lebensgrundlage entziehen und vollends vergiftet haben? Soll das bekannte Motto „Germany must perrish“! so durch die Hintertüre doch noch voll umgesetzt werden? Deshalb sorgen Sie sich nicht, demnächst vielleicht auch Ihre Mitwirkung im Menschenrechtsausschuss des BT zu verlieren.

In welch katastrophalem Zustand diese Menschenrechte aktuell durch kriminelles Verschulden der Politik im eigenen Land sind, spottet jeder Beschreibung. Deshalb können Sie nur gewinnen, wenn die überfällige historische Aufarbeitung hier die Schuldigen an ihrer Amtsstelle demnächst dingfest macht und aussortiert. Wenn Sie etwas Bleibendes für die Menschenrechte in diesem Land machen wollen, so ziehen Sie doch bitte von sich aus die unabdingbare Konsequenz, diesen im Ergebnis zutiefst für die Wahrung der Grund- und Menschenrechte schädlichen und unfähigen BT-Ausschuss von sich aus durch sofortige Niederlegung Ihres Amtes zu verlassen. Gerne zeige ich Ihnen die Politikentwicklung auf, die gerade in der Justiz jene seit Jahrzehnten mit Dutzenden von durchgesetzten angeblichen Justizreformgesetzen am Ende die kompletten Unrechtsdiktatur in der BRD ins Leben gerufen hat.

Natürlich wird dieser Zustand der Wahrheit zuwider als perfekt arbeitende Demokratie ausgegeben. Hierzu stellt immerhin Herr Professor von Arnim mit Dutzenden seiner Kollegen fest, dass Demokratie und Rechtsstaat ideelle Werte sind, über die wir nur noch sagen können, das wir als Staat hierüber nicht mehr verfügen. Wie eine Frau mit und von Ihrem Format einem erkannten Unrechtsstaat weiter dienen will, der die permanente Geschichtslüge zu seinem Überlebensrettungsring gemacht hat, um nicht zu ersaufen, kann sich niemand im Lande vorstellen. Mit juristischem Rat könnte ich Ihnen schon sehr kompetent helfen.

Bei Ihrer Partei habe ich mich ausreichend unbeliebt gemacht, seitdem ich alle führenden Vertreter bereits vor 25 Jahren stets am Fall aufgezeigt als verbrecherisch amtierende Verfassungshochverräter gescholten habe. Keiner hat deshalb einen klärenden Strafantrag gestellt. Gehen Sie aufrecht vom sinkenden BRD-Schiff, solange Sie dazu noch Zeit haben. Das hat eine rot-grüne Mamba Giftschlange Merkel verdient.

Mit freundlichen Grüßen und allen guten Wünschen für Sie in fast aussichtsloser
politischer Lage grüßt Sie Ihr ergebener Friedrich Schmidt, Rechtsassessor,
Bernkastel-Kues.

 

2 Responses to “Meine volle Sympathiebekundung für die letzte aufrechte Politikerin mit Rückgrat”

  1. chrysostomos Says:

    „Friendly fire“ ist das, was sich die CDU-Spitze gegenüber Frau Steinbach erlaubt hat, definitiv nicht – ist dies doch die _unabsichtliche_ Tötung eigener Soldaten. Vielmehr wurde hier _absichtlich_ jemand mundtot gemacht, dessen Meinung der Parteiführung der sog. „CDU“ (weder christlich noch demokratisch) nicht genehm ist. Meuchlings erdolcht würde da schon eher passen.

    Gelobt sei der Tag, an dem die CDU unter die Fünf-Prozent-Hürde rutscht – möge er kommen, und zwar bald!

  2. Schygulla , Michael Says:

    Ich möchte mich bei einer Frau bedanken, die ihren Prinzipien treu geblieben ist und es nicht akzeptiert, das wir Menschen jahrzehntelang als politisches Druckmittel gebraucht haben und sie jetzt einfach in die Ecke stellen. Versöhnung bedeutet, das gegenseitige Anerkennen der Verbrechen, die Versöhnung die Mahnung und nicht das ewige Aufrechnen dessen was 1939-45 geschah.Moralisch verwerflich ist das, was hier von Demagogen und Geschichtsfälschern betrieben wird. Jeder dieser Leute sollte einmal ein halbes Jahr, vom Ausland aus, dieses Land betrachten, er wäre erstaunt, wie das Ausland mit diesem Thema, 1945-48 umgeht.


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