kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Frankreich beschließt Burka-Verbot 15. September 2010

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 05:12

Der Thüringer Ausländerbeauftragte Eckehard Peters

Jetzt ist es amtlich: Frankreich verbietet muslimischen Frauen das Tragen von Vollschleiern wie Burka und Nikab. Ein entsprechendes Gesetz nahm am Dienstagabend mit der Verabschiedung durch den Senat bei 246 Ja-Stimmen und nur einer Gegenstimme die letzte Hürde. “Die Burka ist kein religiöses Zeichen, sondern ein Zeichen der Unterwerfung. Sie ist in Frankreich nicht willkommen”, sagte Staatschef Nicolas Sarkozy. Das Verbot soll von Frühjahr kommenden Jahres an auf allen öffentlichen Straßen und Plätzen sowie in Bussen, Bahnen, Bibliotheken und Behörden gelten. Wer dennoch sein Gesicht verhüllt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 150 Euro rechnen. Zusätzlich oder alternativ kann die Teilnahme an einem Kurs in Staatsbürgerkunde angeordnet werden. Männer, die Frauen zum Tragen eines Schleiers zwingen, droht sogar bis zu einem Jahr Haft und eine Geldstrafe in Höhe von 30 000 Euro. Sind die Betroffenen minderjährig, ist eine Verdoppelung der Strafe möglich.

Burka-Verbot in der Schweiz angestrebt

Der Große Rat des Kantons Aargau will in der Schweizer Bundesversammlung ein nationales Burkaverbot erwirken (www.tagesschau.sf.tv), “damit im öffentlichen Raum das Tragen von Kleidungsstücken, die das Gesicht ganz oder hauptsächlich verhüllen, unter entsprechender Strafandrohung bei Missachtung untersagt wird”. Das Kantonsparlament hat die Vorlage mit 76 gegen 42 Stimmen gutgeheißen. Allein SP und Grüne stemmten sich gegen die Initiative. In einer nächsten Phase werden jetzt die rechtlichen Grundlagen ausgearbeitet, durch die klar werden sollen, dass es sich um islamische Schleier handelt, die man verbieten will – möglichst ohne die Religion zu benennen. Es soll ja keiner “Beleidigt-Sein” als Gegenargument vorbringen können.

Ausländerbeauftragter zu islamkritisch

Der Thüringer Ausländerbeauftragte Eckehard Peters soll in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden, weil er sich kritisch mit dem Islam auseinandergesetzt und ein islamkritisches Buch verteilt hat. Das Buch widerlegt wissenschaftlich praktisch alle Thesen, die gängigerweise über den Islam verbreitet werden. Und genau das darf natürlich nicht sein. So wie früher die katholische Kirche ihre Dogmen eisern gegen die Wissenschaft verteidigt hat, so tut das heute die Dressurelite mit den Thesen, die gute Menschen über den Islam verbreiten. Und These Nr. 1 heißt: Islam = Frieden. Soll doch der real existierende Islam aussehen, wie er will.

Die Leipziger Volkszeitung schreibt: {Der zuletzt wegen der Verbreitung eines umstrittenen Moslem-Buches in die Kritik geratene Thüringer Ausländerbeauftragte Eckehard Peters soll in den Ruhestand gehen. Einen entsprechenden Antrag habe das Sozialministerium an CDU-Regierungschefin Christine Lieberknecht gestellt, sagte Ministeriumssprecher Uwe Büchner am Donnerstag auf Anfrage. Das Kabinett wolle sich in der nächsten Woche mit der Personalie befassen. Der 61-Jährige hatte 500 Exemplare des Buches „Good Bye Mohammed” von Norbert Pressburg an Verantwortliche in Behörden und Schulen verteilt. Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Anja Siegesmund sagte: „Wir brauchen keinen kleinen Sarrazin in Thüringen.” Sozialstaatssekretär Hartmut Schubert hatte am Mittwoch im Landtag erklärt, dass die in dem Buch enthaltenen Aussagen dem Integrationsanliegen widersprechen. Peters habe die Verbreitung nicht mit der Landesregierung abgesprochen. Im August hatte es erste Spekulationen über eine Neubesetzung des Amtes des Ausländerbeauftragten gegeben. Der Ministeriumssprecher sagte, es sei ein Wechsel zum 1. Oktober geplant. Die frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Heß sei dafür vorgesehen. Peters ist seit 1992 Ausländerbeauftragter der Landesregierung. Er hatte auch schon in der Vergangenheit mit seinen Aktionen für Diskussionen gesorgt. Für den SPD-Fraktionsvorsitzenden Uwe Höhn hat Peters mit dem Versand des Buches seine Kompetenzen deutlich überschritten. Zudem stehe das Werk im Widerspruch zur Aufgabe des Beauftragten, Ausländer zu integrieren. Peters zeige damit ein fragwürdiges Verhältnis zu anderen Religionen. Die Linke erklärte, die Versetzung von Peters in den vorzeitigen Ruhestand sei ein konsequenter, aber viel zu später Schritt. Das von ihm verteilte Buch sei der letzte, aber keinesfalls der erste Fehltritt des Ausländerbeauftragten über die Grenzen des demokratisch und migrationspolitisch Erträglichem, sagte die Linke-Abgeordnete Sabine Berninger}.

Bei dem „äußerst kritischen Buch“ handelt es sich um: Norbert G. Pressburg, Good Bye Mohammed. Wie der Islam wirklich entstand – tatsächlich eine ernstzunehmende, nach Art eines guten Wissenschaftsjournalismus geschriebene Darstellung der neueren Forschungsergebnisse und weiterführende Thesen, wie sie in den letzten Jahren von Forschern (Karl-Heinz Ohlig, Gerd-Rüdiger Puin, Christoph Luxenberg, Volker Popp, Markus Groß u.a.) vorgebracht worden sind, die sich in der wissenschaftlichen Gesellschaft INÂRAH (Institut zur Erforschung der frühen Islamgeschichte und des Koran) zusammengetan haben.

Es ist schon erstaunlich – besonders wenn man Vergleiche anstellt mit der großzügigen Publizität, die man Werken angedeihen lässt, die die Grundlagen des Christentums zu erschüttern meinen –, wie beflissen unsere herrschenden Politiker die Muslime vor wissenschaftlichen oder auch wissenschaftsjournalistischen Bücher bewahren möchten. (Quelle: PI-News – Spürnase: Kölschdoc)

 

3 Responses to “Frankreich beschließt Burka-Verbot”

  1. ReiterRoman Says:

    Glauben Sie, dass ein Deutscher seine Mentalität jemals ändern wird egal wo er lebt.

    Wie kann man Menschen, die nur in einem anderen Land leben, deren Gebräuche und Gewohnheiten einfach ignorieren.

    Ob das Burka-Tragen von den Frauen erwünscht ist oder nicht, ist reine Spekulation, seit wann interessieren sich Deutsche, wie es anderen geht, dass ist doch lächerlich.

    Hier soll ein Feindbild aufgebaut werden, die Angst der Menschen muss tief sitzen, in ein paar Jahren schaffen sich alle Menschen selbst ab, aus Boshaftigkeit, also können wir uns den ganzen Schwachsinn einfach sparen und jeden so annehmen wie er ist, dann wären wir echt liberal und frei, alles andere ist Unfreiheit und jetzt kommen Sie mir nicht damit, dass Sie das Elend dieser Frauen echt interessiert, sonst müssten Sie erst mal in den Deutschen Frauenhäusern !!!!!reinsehen und das Elend ist mindestens genauso schlimm, auch wenn wir das als Deutsche ignorieren, da ist es trotzdem tolles Vorbild, tolle Werte hier im Land.

  2. ReiterRoman Says:

    In Deutschland ist es im § 17a Abs. 2 Versammlungsgesetz geregelt und die Zuwiderhandlung wird gemäß § 27 Abs. 2 bzw. § 29 Abs. 2 mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe unter Strafe gestellt. Das Vermummungsverbot wurde in Deutschland am 28. Juni 1985 mit den Stimmen der konservativ-liberalen Koalition unter Helmut Kohl im Bundestag beschlossen. (WIKI).

    Man hat sich schon an Verfassungs-und Gesetzesverstöße derart gewöhnt, dass diese Normen von vielen Bürgern und vor allem den Gästen nicht mehr wahr genommen werden !

    Habe vorhin in einer Dokumention aus Berlin-Kreuzberg verfolgen können, wie ein solcher „Gast“ Ordnungsbeamte angegriffen hat, um eine andere Straftat zu vereiteln, was ihm auch gelungen ist.

    Er wird eine Geldstrafe von einem Monatslohn erhalten,
    ob ihn das bessern wird ?

    Damit sich die Regeln des Gastlandes (der „Herr“ war Türke)besser einprägen, einen mehr-monatigen staatsbürgerlichen Unterricht (Verfassung, Gesetze, Sitten und Gebräuche).
    Sollte das auch nicht „fruchten“, müssen die Erziehungs-maßnahmen im und durch das Heimatland erfolgen.

    Über die Wiedereinreise sollte dann ein deutsches Gericht entscheiden. Evtl. nach Prüfung und Vereidigung. Bei Wiederholung ständiges Platzverbot (BRD).

    Mir wird langsam klar, warum sich die USA eine „Nationalgarde“ leisten.

    Gruß

    PS: in manchen französichen Vororten wurden Polizisten schon mit Infanteriewaffen beschossen,….
    Mad Max läßt schön grüßen.

    Also, menschlich gesehen war ich im Nachhinein ganz froh, dass die beiden (winzigen) Muttchen „türmen“ konnten,
    aber……. !

    • Centurion444 Says:

      Na endlich wird mit dem religiösen Affenzirkus Schluß gemacht.
      Würden die endlich in ihren Heimatländern „richtig“ arbeiten, dann hätten sie ganz andere Sorgen. Als Folge davon bräuchten sie nicht in Europa wie die Heuschreckenschwäme einfallen und die Sozialsysteme fremder Länder ausplündern.


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