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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Obama mahnt zu religiöser Toleranz 14. September 2010

Filed under: Nachrichten — Knecht Christi @ 01:17

Gedenken an 11. September 2001: Die USA haben der Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001 gedacht. Überschattet wurden die Gedenkfeiern von einer wachsenden anti-islamischen Stimmung im Land – auch wenn der radikale Pfarrer Jones auf die umstrittene Koran-Verbrennung verzichtete.


US-Präsident Barack Obama hat am Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 zur nationalen Einheit aufgerufen. In einer Rundfunkansprache und bei der zentralen Gedenkfeier im Pentagon mahnte Obama zu religiöser Toleranz. Die Amerikaner seien am stärksten, wenn sie zusammenhielten: „Wir stehen zusammen, wir kämpfen Seite an Seite, wir lassen uns nicht von unserer Angst leiten, sondern von unseren Hoffnungen für unsere Familien, unsere Nation und die Zukunft“. Die landesweiten Feierlichkeiten waren von einer wachsenden anti-islamischen Stimmung überschattet. Allgegenwärtig war die Debatte um den radikalen US-Pastor Terry Jones, der seine angekündigte Koran-Verbrennung in Gainesville (Florida) aber im letzten Moment absagte. „Wir stehen zusammen, wir kämpfen Seite an Seite, wir lassen uns nicht von unserer Angst leiten, sondern von unseren Hoffnungen für unsere Familien, unsere Nation und die Zukunft“.

Schweigeminute für die Opfer: Um 8:46 Uhr (14:46 MESZ) läuteten in New York die Kirchenglocken. Um diese Zeit war vor neun Jahren das erste entführte Passagierflugzeug ins World Trade Center gerast. Wie jedes Jahr wurden am Ground Zero die Namen der 2.752 Opfer verlesen. Viele Hinterbliebenen trugen Fotos der Toten mit sich. Landesweit standen die Flaggen auf Halbmast und es wurde mit einer Schweigeminute der Opfer gedacht.

Die zentrale Gedenkveranstaltung mit US-Präsident Barack Obama fand im US-Verteidigungsministerium in Washington statt. Neben dem New Yorker Twin-Tower war damals auch das Pentagon Ziel der Anschläge. Außerdem brachten Terroristen ein Flugzeug in Pennsylvania zum Absturz. Bei den Anschlägen am 11. September waren insgesamt fast 3.000 Menschen getötet worden.

Lautstarke Demos wegen Moschee-Bau: Unmittelbar nach dem stillen Gedenken an die Terroropfer demonstrierten in New York Gegner und Befürworter einer Moschee in unmittelbarer Nähe des ehemaligen World Trade Centers. Die Gegner des Projekts erklärten, mit dem Bau werde das Gedenken an die Anschlagsopfer geschädigt. Unter den Demonstranten war auch der niederländische Rechtspopulist Wilders. Die Befürworter sehen in dem Islam-Zentrum eine Möglichkeit, dass die Religionsgemeinschaften in der Stadt näher zusammenrücken. Ein Großaufgebot der Polizei hielt die jeweils etwa 2.000 Mann starken Lager auseinander. {Quelle: mdr.de}

 

2 Responses to “Obama mahnt zu religiöser Toleranz”

  1. Bazillus Says:

    Welcher Präsident oder Leiter eines demokratischen Weststaates ruft denn endlich einmal die religiösen Führer in Saudiland, in Ägypten, in Jemen, in Irak, Iran, Somalia, Pakistan, Afghanistan, Nigeria usw. auf, gegenüber Christen, Juden, anderen muslimischen Gemeinden tolerant zu handeln.

    Obama hat Recht, aber nur Einbahnstraßenrecht. Er sollte bitteschön auch die Führungskräfte obiger islamischen Staaten auffordern gegenüber Nichtmuslimen die Toleranz an den Tag zu legen, mit denen der Westen de Muslimen und dem Islam bereits seit Jahrzehnten begegnet trotz wachsender Schwierigkeiten mit dieser POlitreligion in westlichen Ländern.

    Aber das würde ja bereits wieder Tote und Terror seitens der islamischen Hardliner bedeuten und auch im Westen politsch inkorrekt sein. Warum nur?

  2. GottesAuge Says:

    Die Amerikaner sollten lieber die wahren Drahtzieher verbrennen als das heilige Buch des Islam.
    Ich schlage u.a. Bush, Rumsfeld, Cheeney, Wolfowitz vor.

    Denke damit wird man eher Gerechtigkeit erfahren !


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