kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Sechs Messer-Attacken, jeden Tag! 8. September 2010

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 02:56

CDU-Innenexperte Trapp fordert, dass bei solchen Angriffen immer wegen versuchter Tötung ermittelt wird


Mann erstochen, Bauchdecke aufgeschlitzt, Klinge in Brust gerammt – jeden Tag gibt es sechs neue Messerattacken in Berlin. 51 Menschen wurden voriges Jahr durch Messerstiche getötet, 499 zum Teil schwer verletzt. Insgesamt gab es 2368 Angriffe mit Messern. 2007 waren es noch 1351. CDU-Innenexperte Peter Trapp ist alarmiert. Er fordert jetzt ein härteres Durchgreifen gegen Messer-Angreifer.

Sechs Attacken täglich. Das seit 1. April 2008 verschärfte Waffengesetz, auf das vor allem Berlin gedrängt hatte, scheint kaum Wirkung zu zeigen. Trotz Strafen von bis zu 10.000 Euro, wenn jemand z.B. mit einem Butterfly-Messer auf der Straße erwischt wird. Und die Täter werden immer jünger. Bei 2470 Straftaten mit Messern im Jahr 2008 waren 582 Täter unter 21 Jahre (2007: 357), davon 75 Kinder!

Innensenator Ehrhart Körting (SPD) räumte gestern ein: „Auch mit dem schärfsten Gesetz lassen sich manche Übergriffe leider nicht verhindern“. Deshalb setzt CDU-Politiker Trapp jetzt auf zusätzliche Abschreckung, denn: „Jeder, der mit einem Messer auf einen Menschen losgeht, nimmt dessen möglichen Tod in Kauf“, sagt er und betont: „Auch ein Stich in den Oberschenkel kann tödlich sein, wenn die Hauptschlagader getroffen wird“.

Trapps Forderung: „Bei Angriffen mit einem Messer sollte grundsätzlich wegen eines Tötungsversuchs und nicht nur wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt werden.“ Denn das Strafmaß für Totschlag „sieht mindestens fünf Jahre Haft vor“, so Trapp. Bei gefährlicher Körperverletzung liegt das Mindestmaß lediglich bei sechs Monaten. „In der Regel gibt es da selten mehr als zwei Jahre Haft“, sagt Trapp und warnt: „Die Schwelle zu Gewaltanwendung ist gesunken“!

Erschreckendes Beispiel: Weil er von ihm angeblich angerempelt wurde, rammte der angehende Zweiradmechaniker-Azubi Dennis G. (18) aus Tempelhof einem 39-Jährigen an einer S-Bahnhaltestelle in Oberschöneweide ein Messer in Bauch und Brust. Das Opfer starb noch am Tatort. Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD) hat jedoch Zweifel, dass sich Trapps Forderung umsetzen lässt. „Denn es kommt auf die einzelnen Umstände der jeweiligen Tat an, die die Richter im Verfahren prüfen müssen“, erklärt ihr Sprecher Bernhard Schodrowski.

{Berliner Zeitung – von Boris Dombrowski}

Türkischer Serientäter wird nach Überfällen in Mainz und Wiesbaden abgeschoben

Zwölf bewaffnete Raubüberfälle und zahlreiche Einbrüche zwischen Herbst 2009 und Anfang Februar 2010 gehen auf das Konto einer Gruppe von acht, neun jungen Leuten. Das Sagen hatten zwei einschlägig Vorbestrafte. Die Prozesse geben einen Einblick in ihre Welt der Subkultur. Hüseyin zeigt Respekt. Zumindest gegenüber Vater, Mutter, den Geschwistern. Er gibt vor Gericht den Netten. Ein guter Junge? Nein, ein unbelehrbarer Krimineller. Seine Zeit in Deutschland, wo er geboren, aufgewachsen ist, läuft ab. Er wird abgeschoben. Wenn alle Prozesse gegen den Türken abgeschlossen sind, die einzelnen Urteile in einer Gesamtstrafe gebündelt werden, dürften 15 Jahre Haft zusammenkommen. Mehr geht juristisch nicht. Hüseyin ist 22. Seine Familie will die Ausweisung doch noch abwenden.Ihr Hüseyin, ein Klarenthaler Bub, sei in der Türkei doch ein Fremder.Was er dort solle?

In Mainz bereits verurteilt: Was soll er hier? In Deutschland ist ihm alles fremd, was Rechtsordnung heißt. Er raubt, stiehlt, schlägt. Er und sein gleichaltriger Kumpel Khalid, ein Deutsch-Marokkaner, sind Intensivtäter.  „Anzeichen einer gewissen inneren Verwahrlosung“ seien nicht zu übersehen, sagt der Wiesbadener Richter Jürgen Bonk. Was sonst? Richter vor ihm hatten den beiden einst prophezeit, dass es böse enden könne. Hüseyin und Khalid haben darüber gefeixt. Ja! Ja! Ihre Quittung kriegen sie nun in einzelnen Päckchen: Anfang August das erste in Mainz: Jeweils fünf Jahre und vier Monate Freiheitsstrafe für einen bewaffneten Raub auf eine Spielothek. 736 Euro Beute. Komplize Tashin, 22, erhält drei Jahre und sechs Monate.

Einmal Boss sein: Ihn und weitere Komplizen hatten sie meist vorgeschickt, Khalid und Hüseyin,Männer mit Knast-Erfahrung, wollen diesmal cleverer sein. Sie bevorzugen die Boss-Rolle. Die Drecksarbeit sollten andere machen. Dass der Boss auch erwischt und bestraft werden kann, kommt in ihrem beschränkten Modell nicht vor. Vor einer Woche das nächste Päckchen, Landgericht Wiesbaden: Acht Jahre, sechs Monate für Khalid, für Hüseyin sieben Jahre, drei Monate. Da schlucken sie. Tashin profitiert ein weiteres Mal von einem Geständnis, vier Jahre, sechs Monate. Für 2.500 Euro Beute. Gemeinsamer schwerer Raub prägt die Anklage, der sich zudem eine junge Frau, 22, stellen muss. Sie giert nach Anerkennung, macht alles, um den Räubern zu gefallen. Habt wenigstens ihr mich lieb! Von der Beute kriegt sie nur ein paar Euro. Sie verleiht ihrAuto, kutschiert die Männer zu Raubzügen und Einbrüchen, gibt Tipps. Die Angestellte einer Spielothek lässt sich zweimal „überfallen“. Die Intelligenteste der Gruppe muss verzweifelt sein an der Dummheit der Komplizen – die übersehen beide Male eine zweite, besser gefüllte Kasse. Die Frau empfindet ihr Urteil – drei Jahre und drei Monate – als Justizirrtum. Sie redet sich ihre Schuld unter Tränen schön.

Hüseyin hat sich fast überschlagen, um wieder rückfällig zu werden: Bis Mitte Juli 2009 brummt er bis auf den letzten Tag eine Jugendstrafe von drei Jahren und drei Monaten ab. Verurteilt im Dezember 2006, auch damals sitzt Kumpel Khalid neben ihm auf der Anklagebank. Khalid, Bewährungsbrecher, kassiert zwei Jahre und sechs Monate Jugendstrafe. Sie hatten Taxifahrer überfallen. Brutale Gewalt. Alles Empfinden fürs Leid Anderer scheint ihnen fremd. Hauptsache Geld.

Unrechtsbewusstsein fehlt: „Ich habe jetzt wieder einen klaren Kopf“, beteuert Hüseyin, als ihn der Jugendrichter 2006 ins Gefängnis schickt.Von wegen: Im Gefängnis kassiert er eine weitere Bewährungsstrafe, er schlägt einen Gefangenen. Ihr Unrechtsbewusstsein ist verkümmert. Auch in der Clique bestiehlt, beraubt, schlägt und betrügt man sich. Sie geben sich abgebrüht, freuen sich zugleich wie kleine Kinder, wenn Überfälle klappen.Sie bilden sich ein, nicht erwischt zu werden. Als es doch passiert, sind sie sicher, dass die „Bullen“ nichts in der Hand haben. Sie glauben das noch, als sich die Beweise türmen. Selbstüberschätzung. Hüseyin und Khalid fallen schon mit zwölf, 13 Jahren auf. Lernunwillig, Schulschwänzer. Bei dem einem erzieht der Vater mit großer Strenge, der andere erlebt überbordende Fürsorge. Es gibt kein Muster, warum sie abgleiten. Khalid hat drei kriminelle Brüder als schlechte Vorbilder. Risikofaktoren, genau wie die Klarenthaler Clique. Sie leben nach dem Lustprinzip, hängen herum, kiffen viel, finden Arbeit idiotisch. An Geld kommt man auch anders. Khalid kollidiert ab 2002 mit dem Gesetz, Hüseyin 2003. Es gibt Ermahnungen,Verwarnungen. Khalid gibt 2003 Gas, der erste Raub, erste Jugendstrafe. Da ist er 15. Hüseyin wird erst 2005 ein „Großer“. Sie halten „für ungerecht“, dass einer bestraft wird, der beim Raub „nur“ die Tür gesichert hat. „Der hat doch nichts gemacht“, meinen sie. „Gemacht“ hat bei ihnen nur, wer sich das Geld schnappt. Kinder-Logik in Männer-Körpern.

 

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