kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Piep, Piep, Piep … alle haben Sarrazin lieb 8. September 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 03:11

GENETIK: Schützenhilfe für Sarrazin aus Israel

Schriftsteller bescheinigt Zentralrat der Juden Unwissenheit – Kaum Aufregung im Ausland


Potsdam: Der deutsch-israelische Schriftsteller Chaim Noll, Sohn des DDR-Schriftstellers Dieter Noll („Die Abenteuer des Werner Holt“), hat Thilo Sarrazin gegen Kritik des Zentralrats der Juden in Deutschland in Schutz genommen. Wegen der Bemerkung, „alle Juden teilen ein bestimmtes Gen“, hatte der Zentralrat Sarrazin in die Nähe der NPD und der NS-Rassenlehre gerückt.


In einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ schreibt Chaim Noll, diese Kritik sei „aus Sicht des verbindlichen jüdischen Religionsgesetzes, der Halacha, unhaltbar. Nach der Halacha ist Judesein zum Teil genetisch definiert, indem nämlich jedes Kind einer jüdischen Mutter – im Judentum zählt traditionell die mütterliche Linie – als jüdisch gilt. Daneben gibt es eine zweite Definition des Judeseins, über Konversion oder Annahme der jüdischen Religion. Die genetische und die konfessionelle Definition bestehen seit Jahrhunderten nebeneinander“. Die Äußerungen des Zentralrats „werfen ein ernüchterndes Licht auf die Unbildung deutsch-jüdischer Funktionäre, denen offenbar das elementare Grundwissen über das Judentum abhandengekommen ist“, so Noll.

Die angestrebte Suspendierung Sarrazins aus dem Vorstand der Bundesbank war auch mit der Schädigung des Ansehens Deutschlands im Ausland begründet worden. Dazu schreibt Noll: „Die verschreckte Reaktion der deutschen Zentralrats-Funktionäre auf das Wort „Gen“ findet in Israel wenig Verständnis. Ein Tabu, jüdische Identität mit Genetik in Zusammenhang zu bringen, besteht hierzulande nicht. An den israelischen Universitäten wird auf diesem Gebiet intensive fachwissenschaftliche Forschung betrieben, in zunehmendem Ausmaß. Es ist ein Thema, das viele jüdische Wissenschaftler und Laien interessiert und ausführlich in den Medien reflektiert wird. Diese Themen sind auch in Israel umstritten. Aber die Debatte wird offen geführt und, anders als in Deutschland, ohne Hysterie“, schreibt Noll.

Von einem Aufschrei der Empörung ist auch in anderen Ländern wenig zu hören. In Frankreich und Großbritannien wurde über die deutsche „Sarrazin-Affäre“ eher nüchtern berichtet und je nach Ausrichtung der jeweiligen Medien kommentiert. Beide Länder haben selbst Probleme mit muslimischen Einwanderern. Frankreich hat gerade seine Gesetze für den Umgang mit Ganzkörperschleiern verschärft. Die mehr als zwei Millionen Muslime Großbritanniens stammen überwiegend aus den früheren Kolonien Pakistan und Bangladesch. Die Arbeitslosigkeit unter der Minderheit ist dreimal so hoch wie in der Gesamtbevölkerung; mehr als die Hälfte der erwachsenen Muslime in Großbritannien geht keiner Erwerbstätigkeit nach. Bei den Frauen liegt der Anteil deutlich höher. {Quelle: Märkische Allgemeine}

Meinungsfreiheit Sarrazin-Debatte: Die Eliten stehen gegen die Bürger

Die Bürger haben ein feines Gespür dafür, ob jemand mundtot gemacht werden soll. Der Fall Sarrazin ist noch nicht zu Ende. Gewinner gibt es bisher keine, Verlierer schon.

An erster Stelle hat die Bundesbank verloren. Und das nicht wegen ihres angeblichen Ansehensverlustes durch die umstrittenen Thesen eines ihrer Vorstandsmitglieder, sondern wegen ihrer mangelnden Unabhängigkeit, die so zutage kam. Diese Unabhängigkeit gehörte zu den Wesensmerkmalen der Bonner Republik und wurde von Kohl und Weigel nicht immer zur Freude unserer Partner an die neue Europäische Zentralbank weitergereicht; sie ist seit ein paar Tagen Geschichte. Die Kanzlerin hat dabei wieder einmal bewiesen, dass ihr die Traditionen der alten Bundesrepublik Hekuba sind. Die Folgen sind kaum absehbar. Denn wie soll man künftig noch der Autorität einer Institution in Sachen Geldpolitik vertrauen, wenn sie sich schon in einer solchen, sie allein betreffenden Personalfrage den Weisungen der Politik unterwirft. Der zweite Verlierer heißt Christian Wulff. Es wäre seine Aufgabe gewesen, vorurteilslos zu prüfen, ob das Abwahlbegehren des Bankvorstandes berechtigt und vor allem juristisch haltbar ist. In dem er schon vor dem Rausschmiss zu erkennen gab, dass er einen solchen richtig und gut fände, hat er seine Autorität verspielt. Vor jedem deutschen Gericht würde der davon Betroffene mit dem Antrag auf Befangenheit reagieren.

Zu den Verlierern gehören aber auch all jene, die offensichtlich erst der sarrazinschen Provokationen bedurften, um ihrer Distanz zu den von ihnen Regierten gewahr zu werden. Der alte sozialdemokratische Fahrensmann Dressler hat es bei Frank Plasberg auf den Punkt gebracht: In den 70er und 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts war es in der SPD unmöglich, Mehrheiten für eine Politik zu organisieren, die Migranten zum Erlernen der deutschen Sprache und der Annahme der deutschen Leitkultur verpflichtete.

Was in jedem Einwanderungsland einschließlich Israels für Neuankömmlinge ein Muss ist, degenerierte in Deutschland zum verschämten Wenn-es-euch-gefällt. Es war eine Haltung, die möglichst viel „verdorbenes“ Deutschland in anderen Kulturen auflösen wollte. Es mag eine unbequeme Einsicht sein, aber man kann von Migranten nicht verlangen, was man selbst nicht für wichtig und wertvoll hält: die eigene Sprache, Kultur und Lebensart. Was in den Anfangsjahren der Republik richtig und notwendig war – die Prüfung alles Deutschen auf seine mögliche NS-Geneigtheit – ist inzwischen zum Kampfmittel in der politischen Auseinandersetzung verkommen nach dem Motto: Wenn es gelingt, den Gegner in die Nähe des Nationalsozialismus zu rücken, hat man gewonnen und muss sich mit seine Argumenten nicht mehr auseinandersetzen.

Man muss nicht jeder provokanten These und jeder gewagten Schlussfolgerung Sarrazins zustimmen, um dieses Buch für einen wichtigen Diskussionsbeitrag zu einem Thema zu halten, das den Menschen auf den Nägeln brennt und für das die Politik bis heute keine Lösung gefunden hat. Wieder einmal wird nur über den Autor und die Zulässigkeit einzelner Formulierungen gestritten, anstatt über die Sache selbst. Und wieder stehen die politischen Eliten von links bis rechts auf der einen und die Bürger in ihrer Mehrheit auf der anderen Seite. Ob es nun 95, 90 oder 70 Prozent sind, die den Thesen und Schlussfolgerungen Sarrazins zustimmen, jedenfalls sind es zu viele, um dagegen auf Dauer Politik zu machen. 65 Jahre nach dem Ende des NS-Regimes reicht es nicht mehr aus, unbequeme Wahrheiten mit dem Hinweis auf Auschwitz zu unterdrücken. Denn die Bürger haben ein feines Gespür dafür, ob jemand mundtot gemacht werden soll. Die Causa Sarrazin könnte am Ende viel mehr als nur die Autorität von Merkel und Wulff erschüttern. {Tagesspiegel: Von Alexander Gauland}

Klaus von Dohnanyi zur Sarrazin-Debatte Feigheit vor dem Wort

Nur in Deutschland macht man sich unmöglich, wenn man das Offensichtliche benennt. Reflexhaft ächtet die liberale Öffentlichkeit Sarrazin, obwohl die Gesellschaft eine faire Auseinandersetzung mit seinen Thesen bräuchte. Die Bundesbank konnte nicht anders; im Gegensatz zum Bundespräsidenten. Zögert er? Es wird schwer. Denn das Urteil über Thilo Sarrazin ist längst gefällt. Zwar nicht „Im Namen des Volkes“, sondern von einer angeblich „liberalen“ veröffentlichten Meinung. Es war Ächtung statt eines fairen Prozesses. Der öffentliche Reflex erinnert an die beschämende Behandlung von Martin Walser, als sich 1998 nach seiner Rede zwar die Paulskirche zu Ovationen erhob, doch dieselbe, die Zivilcourage ständig beweihräuchernde Gesellschaft, war nicht mehr zu hören, als Ignatz Bubis, Vorsitzender des Zentralrats der Juden, gegen den Schriftsteller seinen Bannfluch „geistiger Brandstifter“ ausgestoßen hatte.

Sarrazins Grundthese ist einfach: Die Bundesbank argumentiert, Sarrazin gefährde ihr Image. Dies ist unpräzise: Nicht Sarrazin, sondern der Tenor des veröffentlichten Urteils über Sarrazin verursacht diese Gefahr. Die Bundesbank hätte das Ausland nicht mehr vom Gegenteil überzeugen können. Das Urteil „Rassist“, „Muslim-Feind“ oder „Migrationsgegner“ klebte schon zu fest. Und schließlich hatte der Biograph der Bundesbank, David Marsh, am Morgen der Vorstandssitzung den Rausschmiss in der Financial Times befürwortet. Hatte er das Buch gelesen? Kaum! Im Falle eines Rausschmisses droht ein Prozess vor dem Bundesverfassungsgericht oder dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof. Ob der an Bundesbank (und Bundespräsident) so ganz ohne Beschädigung vorübergehen würde?

Was Rechtfertigung der Bundesbank sein konnte, ist unentschuldbar für die SPD. Sie hatte den erfolgreichen Berliner Finanzsenator in den Bundesbankvorstand gehievt, auch, um einen störrischen Mahner loszuwerden. Sie kennt ihn als nervigen Kollegen, mit Parteiraison schwer zu bremsen; aber auch als loyalen und demokratischen Genossen.

Ist sein Buch jetzt das „Outing“ eines Rassisten und Rechtsradikalen? Nein. Sarrazins Grundthese ist einfach. Er ist der Auffassung – und begründet das sehr ausführlich -, dass Deutschland Gefahr läuft, seine geistigen Eliten einzuschmelzen, weil diese selbst zu wenige Kinder bekommen, während Gruppen, die sich bisher nicht durch Arbeit und Leistung hervorgetan haben (manche Deutsche oder Teile von Migranten) mehr Kinder bekommen und so das Leistungsniveau der Nation langfristig absenken könnten.

Sarrazins Behauptung, dass es besondere, kulturelle Eigenschaften von Volksgruppen gibt, kann heute niemand mehr mit Sachkenntnis bestreiten. Die amerikanische Enzyklopädie der Sozialwissenschaften nennt das social race: „soziale Rasse“. Sarrazin sieht nun bei Teilen islamischer Gruppen eine Ablehnung der Integration und darin Gefahren für unsere Bildungs- und Leistungsgesellschaft. Integration sei auch eine „Bringschuld“. Falsch?

Sarrazin hat für seine Thesen auch „biologische“ Argumente angeführt. Er beruft sich auf eine gewisse Vererblichkeit von Intelligenz. Falsch? Er meint, dass sich das unzureichende Bemühen einer Volksgruppe (oder einer sozialen Gemeinschaft) um Bildung und Erfolgsstreben langfristig auf das messbare Intelligenzniveau dieser Gruppierungen auswirken kann. Und in einem Interview, nach eventuell genetischen Anteilen der Intelligenzvererbung gefragt, meinte er unter Hinweis auf wissenschaftliche Veröffentlichungen in den USA – inzwischen zu seinem eigenen Bedauern -, dass auch die Juden (die in seinem Buch nur Bewunderung wegen ihrer Intelligenz erfahren) vermutlich eine etwas andere (also überlegene) Genstruktur aufweisen könnten. Rassismus?

Was ist hier rassistisch? Seine zentrale Kritik an einem Teil sesshafter muslimischer Zuwanderer in Deutschland richtet sich aber weder auf deren (unbekannten) individuellen Intelligenzquotienten noch auf deren islamische Religion. Er zielt vielmehr auf die Weigerung dieses Teils der Migranten, ihre Kinder zum Deutschlernen, zum Bildungswillen und einer offenen Integrationsbereitschaft zu erziehen. Das, allerdings, sind – immer nur auf Teilgruppen türkisch-arabischer Migranten bezogen – inzwischen allgemein bedauerte Gegebenheiten, denen sich leider auch die islamischen Verbände zu wenig mutig entgegenstellen. Auch sie wollen vermutlich wiedergewählt werden! Wenn aber heute mancher Grüne Krokodilstränen über die unzureichende Integration weint, sollte man sich erinnern, dass einst die Pflicht zum Deutschlernen als „Zwangsgermanisierung“ verhöhnt wurde. Manchmal ist es nützlich, die Zusammenfassung eines faktenreichen Buches zu lesen. Ich kann sie hier nur verkürzt wiedergeben. Mit Lenin’scher Klarheit „Was tun“ heißt es dort auf Seite 326: 1. Jeder ist willkommen, der bereit ist, Deutsch zu lernen, zu arbeiten, Bildungsehrgeiz zu entfalten und sich Sitten und Gebräuchen anzupassen. 2. Man sollte mindestens für die Kinder anstreben, Deutsche zu werden. 3. Muslime, Heiden oder Christen haben dieselben Rechte und Pflichten. 4. Wer will, dass er und seine Kinder Türken oder Araber bleiben, wäre im Herkunftsland besser aufgehoben; wir wollen keine nationalen Minderheiten (andere sagen: „Parallelgesellschaften“). Wer nur am deutschen Sozialstaat interessiert ist, ist nicht willkommen. So weit Sarrazin und gängige Praxis in anderen Ländern. Hier soll das alles falsch sein? Alles „rassistisch“

„Bitte keine Feigheit vor Worten wie Rasse, Juden, Muslime“: Warum die ganze Aufregung? Ich muss noch einmal auf den Fall Walser zurückkommen. Das Verbrechen und Deutschlands große Schuld des Holocaust haben bei uns zunächst Verdrängung und dann eine Vielzahl von Tabus (genannt „politische Korrektheit“) bewirkt. Im Schatten unserer Geschichte und eines oft allzu einseitigen Bildes unseres Selbst scheuen wir uns vor Debatten und Worten, die bei anderen Völkern gang und gäbe sind. So aber kann eine Gesellschaft den Herausforderungen der Gegenwart kaum begegnen. Also bitte keine Feigheit mehr vor Worten wie Rasse, Juden, Muslime. Es gibt sie. Man darf über sie nachdenken, man darf sie benutzen. Nicht gedankenfeige sein! Aber nie rassistisch!

Aus keiner europäischen Linkspartei würde Sarrazin wegen dieses Buches ausgeschlossen. Wenn die SPD ihn ausschließen will, stehe ich bereit, ihn vor der Schiedskommission zu verteidigen. Einen fairen Prozess wird es ja wohl noch geben. Das Wichtigste, sagte Willy Brandt in einer seiner letzten Reden, sei ihm immer die Freiheit gewesen. Er fügte hinzu: „Ohne Wenn und Aber“. {Süddeutsche Zeitung: Ein Gastbeitrag von Klaus von Dohnanyi (SPD), 82, Jurist, ehemaliger Bundesbildungsminister, von 1981 bis 1988 Erster Bürgermeister von Hamburg}.

Kritik am Entlassungsverfahren gegen Sarrazin

Der bekannte Jurist Joachim Steinhöfel nimmt in einem Videobeitrag zum Fall Sarrazin Stellung. Aber nicht nur von Seiten Steinhöfels springt man Sarrazin zur Seite, auch die Leser der BILD und Peter Gauweiler melden sich zu Wort. Der Jurist Gauweiler kritisiert das gesamte bisherige Verfahren zur Entlassung des Bundesbankers und damit neben der Kanzlerin auch Bundespräsident Wulff. Wenn der Arbeitsplatzverlust drohe, weil man seine Meinung sage, so Gauweiler, drohe sich Deutschland von der Demokratie zu verabschieden.

Der Spiegel berichtet: {Gauweiler spricht von “Rechtsbruch”: Doch scharfe Kritik kommt nicht allein von Sarrazin selbst. Der um deutliche Worte nie verlegene CSU-Bundestagsabgeordnete Peter Gauweiler attackierte Wulff am Sonntag scharf. Der Präsident habe bereits vor dem Antrag der Bundesbank auf eine Abberufung Sarrazins Formulierungen verwendet, die in der Presse als “Aufforderung zum Rausschmiss” angesehen worden seien, erregte sich Gauweiler, selbst Rechtsanwalt, im Bayerischen Fernsehen. Eine solche “vorherige Festlegung” sei “ein Rechtsbruch”. Gauweiler verwies darauf, dass Wulff selbst über den Antrag auf Abberufung entscheiden wird. Der CSU-Politiker bezeichnete das Verfahren gegen Sarrazin als “Farce”. Er warnte zugleich vor einer Gefährdung der Demokratie, wenn die Meinungsfreiheit nicht gewährleistet werde. Es dürfe nicht sein, dass jemand nach umstrittenen Äußerungen “sofort seinen Job verliert”. Wenn dies so weitergehe, dann heiße es “Adieu Deutschland-Demokratie”. Die “vorherige Festlegung” will Gauweiler in einem Satz erkennen, den Wulff am vergangenen Mittwoch in die Kamera des Nachrichtensenders N24 sagte: “Ich glaube, dass jetzt der Vorstand der Deutschen Bundesbank schon einiges tun kann, damit die Diskussion Deutschland nicht schadet – vor allem auch international”}.

Gauweiler äußerte sich im Rahmen des Stammtisches des Bayerischen Rundfunks ebenfalls in diesem Sinne zu den Gefahren für die Demokratie.
Auch die Bild-Leser unterstützen Sarrazin: {Maximilan Hintergräber, Erlangen (Bayern): „Danke, dass Sie sich nicht der feigen und verlogenen Hetzjagd gegen Sarrazin anschließen. Er hat den Sachverstand und den Mut, endlich das zu sagen, was die meisten Menschen in diesem Land bewegt“.
Andreas Wolff, Frankfurt a. M.: „Allerhöchste Zeit, dass mal jemand den Finger in die Wunde legt und sagt, was in diesem Land nicht stimmt. Wenn ich in ein anderes Land gehe, muss ich mich auch den Sitten und Gebräuchen anpassen. Warum soll das in Deutschland anders sein“?
Thomas Kunz, Löwenstein (Baden-Württemberg): „Stolz auf sein Land zu sein und sich berechtigte Sorgen zu machen muss wieder erlaubt sein, ohne gleich diesen rechten Müll zu unterstützen. Klasse, ich bin auch stolz auf BILD“.
Hans Hasinger, Kirchham (Bayern): „Endlich regt sich einmal Widerspruch gegen die unfaire Behandlung von Thilo Sarrazin. Er sagt genau, was uns „normale“ Bürger bewegt“.
Eugen Fricke, per E-Mail: „Di ganzen Schreihälse – Bundesbank, Regierung, Parteien -sind nur große Heuchler. Das hat Herr Sarrazin nicht verdient. Hoffentlich macht der Bundespräsident jetzt keinen Fehler“.

Ob diese Gegenstimmen reichen oder ob Bundespräsident Wulff sich nicht eher doch nach dem richtet, was die Kanzlerin will, wird nur von Optimisten als offen eingeschätzt. Wir dürfen uns aber dann damit zufrieden geben, dass uns Mutti wenigstens erlaubt hat, darüber zu sprechen. Zwei Kommentare auf PI-News, die es wert sind, veröffentlicht zu werden:
10 Eurabier: Aus meiner Sicht hat die ganze Debatte eine Sache bewirkt: Es ging nicht um die Fakten, die sind alle zugänglich. Es ging auch nicht um die Zusammenfassung dieser Fakten auf 464 Seiten. Es ging auch nicht um die Problemanalyse per se! Nein, erstmals kommen durch die Debatte die steuerzahlenden Menschen aus der Deckung und trauen sich, ihre angestauten Gedanken öffentlich zu äußern, sei es beim Kegelclub, beim Sommerfest des SPD-Ortsverbandes Charlottenburg, an der Kasse beim Buchhändler, auf der Straße! Es zeigt, wie brennend das Thema den Bürgern auf den Nägeln lag. Es war immer ein wenig wie Mikado: Wer sich zuerst bewegte, der hatte verloren! Aber nun ist der Geist aus der Flasche, eine Fatwa wegen der Sarrazinschen Verse verläuft bei den Bürgern ins Leere, die DressurelitInnen haben die Dynamik unterschätzt, die Erzengel Gabriels und die grauen Wülffe rudern nun vorsichtig zurück, vor Monaten noch undenkbar!
#11 Tassilofrankfurt : Leute vergesst nicht was unsere ach so demokratische Chefin und ihre Konsorten alles von sich gegeben hat.
1)Frau Dr. Angela Merkel (angeblich CDU) sagte in einer Grundsatzrede am 17. Juni 2005 auf dem Festakt zum 50. Jahrestag der Gründung der CDU in Berlin: “Deutschland hat keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft für alle Ewigkeit.”
2)Das sagte Cem Özdemir, Bundestagsabgeordneter Bündnis90/Die Grünen: „Der deutsche Nachwuchs heißt jetzt Mustafa, Giovanni und Ali!”
3)Eine Vision von Claudia Roth, Bundesvorsitzende Bündnis90/Die Grünen sieht so aus: „Am Nationalfeiertag der Deutschen ertrinken die Straßen in einem Meer aus roten Türkenflaggen und ein paar schwarzrotgoldenen Fahnen.“
4)Claudia Roth: “Deutsche sind Nichtmigranten, mehr nicht”!
Grünenvorstand, München: „Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land”.
5)Daniel Cohn-Bendit: “Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern.”
6)Joschka Fischer: „Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden”.
„Deutsche Helden müsste die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen“.
7)Jürgen Trittin: „Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.” {PI-News}

Der Tägliche Sarrazin – BASHING TALK

Ob Beckmann, Hart aber (un)fair, Anne Will und und und …. Ds Muster ist immer gleich, wir kennen das ja schon und irgendwann tritt dann die VORZEIGE MIGRANTIN auf, meist jung und hübsch. Immer wieder gerne genommen NAIKA FOROUTAN, die sich in epischer Breite über die ach so gebildeten und gut integrierten Iraner ausläßt. Frau Foroutan würde besser über „EX PERSER“ sprechen, denn die EX PERSER“ und deren Nachfahren sind in der Tat gebildeter und wohl darum haben die Vorfahren von besagter Frau Foroutan wahrscheinlich auch das Land ihrer Väter verlassen, als ihr Land zum „ISLAMISCHEN GOTTESSTAAT“ wurde! Die Menschen, die damals aus „EX PERSIEN“ auswanderten, oder besser gesagt geflohen sind, sind vor dem ISLAM geflohen! Dieser Islam wird im heutigen Iran ja bekannterweise, genauso praktiziert, wie es der KORAN vorschreibt, mit Scharia und allen damit verbundenen Verletzungen der Menschenrechte.

Ich habe EX-Perser in meinem Bekanntenkreis und die leben gerne im ABENDLAND, und sie sind eine echte Bereicherung. Diese Menschen sind hochgebildet und haben schon aus diesem Grund nicht das geringste Interesse in Ländern zu leben, in denen die Uhr anscheinend im 6. Jahrhundert stehen geblieben ist. Ich brauche wohl nicht zu sagen, das meine EX-PERSICHEN Freunde Herrn SARRAZIN dankbar sind, weil er das Buch „DEUTSCHLAND SCHAFFT SICH AB“ geschrieben hat. Frau Foroutan, warum sprechen sie diese Wahrheit nicht an und versuchen anstelle dessen ihre „getürkten Statistiken“ publik zu m {Allgemein, Wehrhahns Kolumne}.

 

One Response to “Piep, Piep, Piep … alle haben Sarrazin lieb”

  1. GottesAuge Says:

    Toleranz – Intoleranz – fauler Kompromiss

    Neben der Kritik am Islam an sich beschäftigt sich „Gegen die feige Neutralität“ vor allem mit dem Paradox europäischer Toleranz gegenüber muslimischen Minderheiten und ihrer infamen Forderungen. Herausragend argumentiert hier Michael Rumpf mit seiner Bezugnahme von Identität auf Integration. Der Autor weist auf die demokratisch-europäische Angewohnheit hin, sich nicht entscheiden zu wollen, sich dem (Kierkegaard‘schen) Entweder-Oder entziehen zu wollen. Stattdessen wird der – oft faule – Kompromiss gesucht zwischen meist Unvereinbarem.

    Wir müssen uns verabschieden von einer Sichtweise, die die Demokratie auf ihre Funktionsweise reduziert und die ihr zugrunde liegenden Werte ignoriert. „Sollte in einigen Jahrzehnten in Deutschland der Islam die Hauptreligion sein, das Türkische gleichberechtigte Landessprache, die Menschen deutscher Herkunft die Minderheit, sollten Straßennamen auf die Kulturträger der arabischen Welt verweisen, der Ramadan die Lebensgewohnheiten prägen, wäre dagegen nicht einzuwenden, sofern die Demokratie erhalten bliebe und das Grundgesetz in Geltung.“ Mit dieser überspitzten Perspektive malt Michael Rumpf aus, was passiert, wenn wir nicht verstehen, dass Toleranz nur gegenüber jenen sein darf, die selbst nach außen und innen tolerant sind.

    Europa stärken!

    Insgesamt variieren Qualität und Sachgehalt der Beiträge durchaus und so mancher Autor kann demjenigen, der sich mit dem Thema auskennt, nichts oder nur wenig Neues bieten. Die hier aufgegriffenen Artikel und einige weitere bestechen aber durch kluge Argumentation und klare Aussagen. Allgemein wünscht man sich unter den Autoren mehr Frauen, die nur drei der 25 aufgeführten abbilden. Gerade den Frauen wird es bei stärkerem islamischen Einfluss immer schlechter gehen, ihre Stimmen sollten also die lautesten sein.

    „Gegen die feige Neutralität“ macht vor allem deutlich, dass es nicht unsere Aufgabe ist, den Muslimen in unseren westlichen Ländern weiter entgegenzukommen. Stattdessen müssen wir unsere eigenen Kulturen stärker betonen und behaupten. Nur so bieten wir überhaupt die Chance, sich in unsere Gesellschaften zu integrieren. Bleibt nur mit der Warnung des Philosophen Karl Popper zu schließen, die er angesichts des nationalistischen und sozialistischen Terrors 1944 aussprach, die jedoch heute uneingeschränkt für den Islam gilt: „Wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranten zu verteidigen, dann werde die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen


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