kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Italienischer Minister: „Bin kein Moschee-Bauminister“ 8. September 2010

Filed under: Kirche — Knecht Christi @ 02:41

Der italienische Innenminister kritisiert den Vorstoß von Mailands Erzbischof Kardinal Tettamanzi für die Errichtung einer Moschee in der lombardischen Metropole.


Mailand (kath.net/RV): Der Mailander Erzbischof Dionigi Kardinal Tettamanzi hat sich für die Errichtung einer Moschee in der lombardischen Metropole ausgesprochen. Scharfe Kritik daran kommt nun vom italienischen Innenminister Roberto Maroni von der „Lega Nord“, berichtet Radio Vatican. Mit den Worten „Ich bin Innenminister und kein Moschee-Baumeister“ wies Maroni den Appell des Mailänder Kardinals zurück.

Der Konflikt zwischen Maroni und Tettamanzi ist nicht neu. Vor zwei Jahren hatte der Innenminister der konservativen Regierung von Silvio Berlusconi „aus Sicherheitsgründen“ die Schließung einer Moschee in der Mailänder „Via Jenner“ verfügt; Tettamanzi wurde im letzten Dezember von der Parteizeitung „Padania“ als „Imam“ tituliert. Der Erzbischof ist besorgt, dass das Fehlen einer zentralen Moschee in Mailand unter der wachsenden islamischen Gemeinschaft in der Stadt zu Unruhen führt. So gibt es immer noch keinen größeren Ort, an dem Mailands Moslems nächsten Freitag das Ende ihres Fastenmonats Ramadan begehen können. An der östlichen Peripherie Mailands ist derzeit eine große Moschee im Bau, obwohl für sie keine Genehmigung vorliegt.

Lesermeinung zum Artikel:

= Blaise Pascal – Nicht zu fassen: Irrglauben und Häresien fördern ist Verrat am katholischen Glauben. Die Moslems brauchen keine Moscheen, sie brauchen Christus.
= Karolina – Vorauseilender Gehorsam aus Furcht vor Krawallen, also Erpressung im voraus nachgegeben. „Der Erzbischof ist besorgt, dass das Fehlen einer zentralen Moschee in Mailand unter der wachsenden islamischen Gemeinschaft in der Stadt zu Unruhen führt“.
= Karolina – Muslime, die einen Neubau einer Moschee oder die Aufstockung mit Minaretten wollen: machen einfach nur Lärm, rasseln mit dem Säbel, nerven, schimpfen – steter Tropfen höhlt den Stein und ihre Beharrlichkeit zahlt sich fast immer aus, sie kriegen, was sie wollen in Europa, besonders in Deutschland – der deutschte Gutmichel braucht seinen Schönheitsschlaf!
= Waldi – Ja hat man da noch Worte? Anstatt sich zu bemühen, dass in Europa nicht immer mehr katholische Kirchen zweckentfremdet verhökert oder abgerissen werden, fordert ein Kardinal eine Moschee für Mailand. Warum lässt er nicht gleich den Mailänder Dom auf Kosten der Kirche in eine Moschee umbauen? Ist er denn von allen guten Geistern verlassen? Allein schon die intuitive Wahrnehmung des desolaten Zustandes des katholischen Klerus lässt für die katholische Kirche Schlimmstes befürchten. Solche Kardinäle und Bischöfe sind die wahren Totengräber der katholischen Kirche, unter denen das christlich-katholische Volk geistig verhungert.
= Picard – Mailänder Erzbischof D. Kardinal Tettamanzi: Wäre Tettamanzi zum Papst gewählt worden, könnt sich die Kirche auf eine Revolte gefasst machen, wie sie es noch nie gegeben hat: Wie in den Prophezeiungen angekündigt: Verfolgung der katholischen Kirche, Ermordung vieler Kardinäle und Bischöfe, Verfolgung der Priester, Empörung des Volkes gegen die Kirche. Rom täte gut daran, solchen Typen wie Tettamanti zu verhindern.
= Gabber-Gandalf – Verrat? Wie kann man nur für eine Moschee einstehen?!
Hier spielt man dem Feind doch nur in die Hände. So etwas ist Verrat an der Kirche, anstatt den Moslems in ihrem Irrtum zu bestärken wäre es sinnvoller Ihnen auf den rechten Weg zu helfen und der liegt nicht beim kriegerischen Muhammed noch im Koran oder einer Moschee in der ein „Gott“ angebetet wird, der mit seinem Befehlen wohl eher dem Widersacher gleicht, als dem Gott Abrahams, Jakobs und Isaaks. Richtig peinlich, dass der Innenminister mehr von solchen Sachen versteht als der Kardinal.
= Guy of Gisborne – Christen sollten Gott zu Hause anbeten..Qatari Meinung: But it remains unclear if Qataris will accept the church, or whether a backlash will force it to close its doors. Rashed al-Subaie, a Qatari engineer, wrote in a letter to the Al-Watan newspaper that Christians should practice their faith only „in line with public morals without being given licenses to set up places of worship“. Christians should „worship their God in their homes,“ he wrote.
= Cinderella01 – Der Kardinal sollte täglich einen Rosenkranz und noch 3 Ave Maria zusätzlich beten. Und die Politik der Politik überlassen. In München am Gotzinger Platz steht ein großes katholisches Gotteshaus mit zwei Türmen. Hier wird täglich der Rosenkranz gebetet.
= Tina 13 – Der falsche Weg: „Der Erzbischof ist besorgt, dass das Fehlen einer zentralen Moschee in Mailand unter der wachsenden islamischen Gemeinschaft in der Stadt zu Unruhen führt“. Jesus Christus ist für unser Heil am Kreuz gestorben. Nur im Kreuz liegt Heil. Baut lieber Kirchen oder baut doch Kapellen zu Ehren der Himmelkönigin, der Frau aller Völker, damit wir Kerzen anzünden und Zuflucht nehmen können, zu der Gottesmutter in dieser schwierigen Zeit. Preiset den Herrn!
= Dismas – Ja, das Wirken des Hl. Geistes: hat verhindet das DIESER zum Papst gewählt wurde. Hat der keine anderen, wirklichen Sorgen. Wie steht es denn mit seinen Missionsierungsuaftrag hinsichtlich der Mohammedaner??
= MalleusHaereticorum1 – Kirchenbau2: Seltsam. Mir ist bisher noch kein Fall bekannt wo sich ranghohe Islamische Geistliche für den Kirchenbau in Ihren Ländern eingesetzt haben. Ich habe eher von Verhinderungen beim Bau neuer oder Restaurierung bestehender Kirchen gelesen und gehört.
= Herbert Klupp – Schon öfter negativ aufgefallen: Dieser Kardinal Tettamanzi ist mir seit vielen Jahren immer wieder „aufgestoßen“ in Verbindung mit irgendwelchen „kirchenfeindlichen“ Äußerungen oder Aktivitäten. Genauere Informationen habe ich (leider) nicht. WAS IST DAS DENN FÜR EIN MENSCH ?
= MalleusHaereticorum1 – Kirchenbau: @diaconus Stimmt. Dies ist nicht mehr katholische Toleranz was der hochwürdige Kardinal von sich gibt sondern aktive, freiwillige Förderung eines anderen nichtchristlichen Glaubens, was definitiv nicht die Aufgabe eines katholischen Kardianals ist. Die Moslems werden Moscheen auch ohne seine Hilfe bauen können, er sollte sich darüber bestimmt keine Sorgen machen.
Ein katholischer Kardinal hat zurallerst die Aufgabe den katholischen Glauben zu fördern.
Dazu gehört der Einsatz für den Bau neuer katholischer Kirchen, den Erhalt und die Verhinderung des Abrisses schon bestehender katholischer Kirchen.
Und dies nicht nur im Abendland sondern auch im Orient. Vor allem aber sollte er den Heiligen Namem Jesu Christi, den einzigen Namen unter den wir gerettet werden können, verkündigen.
= diaconus – Hat ein katholischer Kardinal keine andere Sorgen als sich um eine Moschee für jene zu kümmern, die in ihren Ländern die Christen verfolgen?
= Noemi – wie glücklich bin ich und dürfen wir sein, daß Tettamanzi nicht Papst geworden ist- was er so dringend gewollt und angestrebt hat. Sicher war von den armen moscheelosen Moslems eine Großbau neben dem Mailänder Dom geplant?

Ground Zero-Moschee: Zwei Drittel der New Yorker dagegen

Umfrage: Viele wünschen weiter entfernten Standort.

New York (kath.net/idea): Das geplante Islam-Zentrum mit Moschee in der Nähe von Ground Zero stößt bei den meisten New Yorkern auf Bedenken. Zwei Drittel (67%) der mehr als acht Millionen Einwohner sind gegen den Bau dieses Zentrums. 27% sind dafür, sechs Prozent machten keine Aussage. Das ergab eine Umfrage der New York Times. Rund zwei Drittel dieser Kritiker (45% aller New Yorker) würden aber befürworten, dass das Zentrum an einer weiter entfernt gelegenen Stelle errichtet wird. Es sollte nicht wenige Hundert Meter von dem Ort stehen, wo islamistische Selbstmordterroristen am 11. September 2001 zwei Flugzeuge in die Zwillingstürme des Welthandelszentrums leiteten und 2.976 Menschen töteten.

Für einen weiter entfernten Standort plädieren laut einer Umfrage der Zeitung New York Times auch Befürworter des Projekts, das nach Angaben der Organisatoren einen gemäßigten Islam propagieren und zum interreligiösen Dialog ermuntern soll. Die Opposition ist der New York Times zufolge in anderen Stadtbezirken teilweise stärker als in Manhattan. So sind 54% der Bewohner der Bronx gegen das Projekt. Im religiös toleranten Manhattan sind es 41%. Stärkere Zustimmung findet das geplante Islam-Zentrum bei wohlhabenderen und älteren New Yorkern. Unter den Protestanten gibt es etwa gleich viele Befürworter und Gegner; bei Katholiken und Juden ist die Ablehnung stärker als die Zustimmung. Von den Republikanern sind 74% Gegner, bei den Demokraten sind 43% dafür und 44% dagegen.

Unterdessen haben hochrangige Vertreter von New Yorker Christen, Juden und Muslimen vereinbart, sich regelmäßig zu Gesprächen zu treffen, um religiöse Spannungen abzubauen. Initiator ist der katholische Erzbischof Timothy M. Dolan. Er hat sich auch als Vermittler in dem Streit zur Verfügung gestellt. Das Zentrum soll 13 Stockwerke hoch werden. Die sogenannte Cordoba-Initiative und die Amerikanische Gesellschaft zur Förderung der Muslime haben das Grundstück in für umgerechnet 3,8 Millionen Euro erworben. Der Bau soll 78 Millionen Euro kosten. Religiöser Kopf der Initiative ist der als gemäßigt geltende Imam Feisal Abdul Rauf.

Istanbuler Pfarrer: Für Religionsfreiheit einsetzen

Duisburg (idea): Christen sollten sich sowohl für ihre verfolgten Glaubensgeschwister als auch für die Religionsfreiheit aller Menschen einsetzen. Dazu hat der Pfarrer der deutschsprachigen Gemeinde in Istanbul, Holger Nollmann, bei der Sondersynode der Evangelischen Kirche im Rheinland am 4. September in Duisburg aufgerufen.

Mit der außerordentlichen Tagung des Kirchenparlaments erinnerte die Landeskirche an die erste Reformierte Generalsynode vor 400 Jahren in der Duisburger Salvatorkirche. Damals wurde die Grundlage für die presbyterial-synodale Ordnung geschaffen, die die Leitung der Kirche zwischen Theologen und Nicht-Theologen aufteilt. Nollmann lobte in einem Vortrag das deutsche Modell der „fördernden Neutralität“ des Staates. Demnach verpflichtet sich der Staat, die Religionsgemeinschaften ohne Parteinahme als wichtige Elemente der Zivilgesellschaft zu fördern. „Nicht zuletzt aufgrund meiner Erfahrungen mit dem türkischen Religionsrecht, das eine Mischung aus einem Gefahrenabwehr-Laizismus und einer aus Gründen der Staatsraison strikt hierarchischen Behandlung der Religionen darstellt, strahlt das bundesdeutsche Modell in besonders hellem Licht“, sagte der EKD-Auslandspfarrer. In der Türkei gelte es, für dieses Modell zu werben. Es müsse erwartet werden, dass in einem Land, das Mitglied der EU werden wolle, auch das Recht auf Mission gewährleistet werde. Zudem machte sich Nollmann für den interreligiösen Dialog stark. Er sei für die Weiterentwicklung der Religionsfreiheit von entscheidender Bedeutung. Die unterdrückten Christen gelte es sowohl im Gebet als auch im gesellschaftspolitischen Engagement zu unterstützen. Über 95 Prozent der 72 Millionen Einwohner der Türkei sind Muslime und etwa 120.000 Christen. Kirchen haben unter Benachteiligungen zu leiden.

Eberl: Religionsunterricht ist unverzichtbar: Für gerechtere Bildungsbedingungen sprach sich der Leiter der Abteilung Bildung der rheinischen Kirche, Oberkirchenrat Klaus Eberl (Düsseldorf), aus. Dabei sei auch die Religion wichtig. „In unserer pluralen Gesellschaft ist der Religionsunterricht unverzichtbar“, so Eberl. Zudem kritisierte er ein Bildungsverständnis, das den Nutzen und die unmittelbare Verwertbarkeit in den Vordergrund stelle. „Eine Schule, die die Menschenfreundlichkeit Gottes lebt und erlebbar macht, versteht sich selbst als lernende Institution. Sie ist ein Labor der Welt und offen für Gott, keine Prüf- und Ausleseschule“. Eberl sprach sich ferner dafür aus, mehr in die kirchliche Bildung zu investieren. Dazu zähle die Arbeit mit Konfirmanden und Jugendlichen. Evangelische Jugendarbeit bringe „frischen Wind in Gemeindehäuser und neue Musik in den Gottesdienst“. Sie brauche hauptberufliche Begleiter. Zwischen 1997 und 2007 habe sich jedoch die Zahl der Ganztagsbeschäftigten in diesem Bereich halbiert.

Kirche soll interreligiösen Dialog verstärken: Zum Abschluss verabschiedete die Synode ein Papier, in dem unter anderem eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema Religionsfreiheit gefordert wird. Zudem solle der interreligiöse Dialog verstärkt werden. Dazu gehörten sowohl Fragen nach Gemeinsamkeiten und Differenzen als auch die Klärung des Verständnisses von Toleranz und Mission. Ferner müsse die presbyterial-synodale Ordnung so weiterentwickelt werden, dass auch künftig alle Getauften am Leitungshandeln teilhaben können. {Quelle: idea.de – von Thomas Schneider}

 

One Response to “Italienischer Minister: „Bin kein Moschee-Bauminister“”

  1. Dolomitengeist Says:

    Warum werden Zitate nach italienischen Medienangaben, nicht richtig wiedergegeben?
    Er hat gesagt:ich bin aber nicht der Moscheebauminnister,
    und nicht Moscheebaumeister.
    Ist man eigentlich schon von den Linken deutschen Mediendreck gewöhnt, deshalb würden wir uns schämen,solche Quellen
    als Informationsmedien zu benützen.
    Daß es in Mailand keine Moschee gäbe,ist auch gelogen.
    Maroni:Kardinal Tettamanzi darf seine Paläste für die Muslime öffnen.
    http://dolomitengeisteu-dolomitengeist.blogspot.com/2010/09/maronikardinal-tettamanzi-darf-seine.html


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