kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Das schwedische Malmö vertreibt seine Juden 8. September 2010

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 02:26

Immer wieder gibt es in der Stadt antisemitische Übergriffe von Muslimen – Und die Jüdische Gemeinde fühlt sich von der Politik diskriminiert

Malmö: Das Gebäude in der Kamrergatan 11 gleicht einer Festung. Die Fassade ist verkleidet mit blank polierten Aluminiumplatten. Die Fenster sind so klein wie Schießscharten, Überwachungskameras richten ihre Objektive auf den Eingang. Drinnen lächelt eine freundliche Rezeptionistin hinter einer dicken Glasscheibe. Sie drückt auf den Knopf, der die Sprechanlage aktiviert: „Willkommen in der Jüdischen Gemeinde in Malmö“.

Wenig später erscheint der Vorsitzende Fred Kahn, ein etwas untersetzter Mann mit Halbglatze und angegrautem Oberlippenbart. Er bittet in ein Zimmer mit einem runden Tisch Marke Ikea und Leuchtstoffröhren an der Decke, wie man sie auch aus Amtsstuben der 70er-Jahre kennt. Erst seit Anfang 2010 ist Kahn der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in der südschwedischen Hafenstadt.Und gleich muss er die 700 Mitglieder zählende Religionsgemeinschaft durch die schwierigste Zeit ihres Bestehens führen. „Das Klima für Juden in Malmö ist beschwerlich“, sagt Kahn. Das ist noch milde ausgedrückt, doch Kahn möchte die ohnehin schon vergiftete Atmosphäre in der Stadt nicht noch zusätzlich belasten.

Die Tatsachen aber sprechen für sich. Erst Ende Juli weckte eine ohrenbetäubende Explosion die Nachbarschaft der Synagoge. Unbekannte hatten in der Nacht einen Feuerwerkskörper auf den Eingangsstufen hochgehen lassen. Der war so stark, dass im ersten Stock Glasscheiben zu Bruch gingen. Menschen wurden bei dem Anschlag zwar nicht verletzt, doch wurden sofort wieder Erinnerungen wach an die antisemitischen Krawalle und Anfeindungen jüdischer Bürger und Einrichtungen von vor einem halben Jahr. Randale in jüdischen Läden und die Drohung auf offener Straße, jüdische Jugendliche halal, also nach islamischem Ritus, zu schlachten, gehörten ebenso dazu wie die Schändung des jüdischen Friedhofs. Die Angriffe, denen Juden in der mit knapp 300 000 Einwohnern drittgrößten Stadt Schwedens im Alltag ausgesetzt sind, gehen meist von Muslimen aus. Laut Angaben der Sicherheitspolizei Säpo hat sich die Anzahl antisemitischer Straftaten im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt.

Malmö genießt bei vielen Schweden keinen besonders guten Ruf. Die Stadt gehört zu den am meisten von Kriminalität geplagten Gemeinden des Landes, die Arbeitslosigkeit lag im vergangenen Jahr mit 9,2 Prozent deutlich über dem Landesdurchschnitt (7,3 Prozent). Die Stadt hat einen Ausländeranteil von 30 Prozent und ist stark segregiert: Little Bagdad auf der einen Seite, Viertel, in denen Herr und Frau Svensson wohnen, auf der anderen. Etwa 45 000 Muslime leben in Malmö, und natürlich hat die muslimische Gemeinde die antisemitischen Ausschreitungen sogleich verurteilt. „Die meisten Muslime sind friedliebende Menschen“, sagt auch Fred Kahn, dessen Eltern vor dem Zweiten Weltkrieg von Wiesbaden nach Schweden geflohen waren. „Doch wenn auch nur ein Prozent von ihnen in der Stadt eine judenfeindliche Einstellung hat und diese offen auslebt, dann ist das schon eine ganze Menge“.

Er selbst sei noch nie mit Anfeindungen konfrontiert worden, sagt Kahn. Dafür sehe er zu schwedisch aus. Bei Rabbiner Schneur Kesselman ist das anders. Der schwarze Anzug mit längerem Jackett und der schwarze Hut kennzeichnen ihn als orthodoxen Juden. Des Öfteren bekomme er Ausdrücke wie „Scheißjude“ oder „Heil Hitler“ an den Kopf geworfen, sagte Kesselman der schwedischen Zeitung „Expressen“. Trotzdem wolle er sich dem Druck nicht beugen und bleiben. Immer mehr Juden in Malmö aber entscheiden sich anders und verlassen Malmö. So wie Daniel Eisenberg. Mit seiner Frau und seinen beiden Kindern zog der 36 Jahre alte Nordeuropachef eines amerikanischen IT-Unternehmens im vergangenen Oktober nach Stockholm. „Nach den Ereignissen der letzten Zeit ist Malmö keine Stadt, in der meine Kinder aufwachsen sollen“, sagt Eisenberg, dessen Großeltern sich nach dem Krieg in Malmö niederließen.

Auslöser für den Exodus der Eisenbergs war das Davis-Cup-Turnier im März vergangenen Jahres. Auf den Straßen Malmös war es am Rande von Demonstrationen gegen den Gaza-Krieg, die Politik Israels, aber eben auch gegen Malmös Juden zu Ausschreitungen gekommen. Der sozialdemokratische Bürgermeister Ilmar Reepalu hatte das Tennismatch zwischen Schweden und Israel schließlich vor leeren Rängen austragen lassen. „Aus Sicherheitsgründen“, lautete damals die offizielle Begründung der Stadt. Als Unterstützung für die Proteste gegen Israel, glaubt Daniel Eisenberg. Tatsächlich ließ sich der Stadtrat der schwedischen Linkspartei, Carlos Gonzalez, nach dem Beschluss des Gremiums zitieren: „Wir können doch nicht einfach die Augen verschließen vor dem, was in Gaza passiert“.

Reepalu widersprach dem nicht und förderte damit den Eindruck, dass die offizielle Politik der Stadt Malmö eine propalästinensische Stellung bezieht. Der Sozialdemokrat distanzierte sich auch nicht von den antisemitischen Ausschreitungen, die in den Folgemonaten in Malmö zunahmen. Im Gegenteil. Im Januar dieses Jahres sagte er der Zeitung „British Daily“: „Wenn Malmös Juden nach Israel ziehen, ist das ihre Sache.“ Und einen Journalisten der schwedischen Zeitung „Skånskan“ ließ er wenige Tage später wissen, dass die Jüdische Gemeinde in Malmö den Hass, der ihr entgegenschlage, erheblich abschwächen könnte, wenn sie nur deutlich genug Abstand nähme von Israels Gewalt gegen die zivile Bevölkerung im Gazastreifen. „Ilmar Reepalu ist kein Antisemit“, sagt der jüdische Gemeindevorsteher Fred Kahn. Dennoch manifestiere sich in seiner Person die israelfeindliche und antizionistische Tradition, in der sich auch die schwedische Linke befände.

Die Betonung liegt auf auch. Denn das Phänomen, linke Israelkritik trifft islamischen Antisemitismus, ist auch anderswo in Europa zu beobachten. Nicht zuletzt in Deutschland, wo Abgeordnete der Linkspartei Ende Mai bei dem Einsatz der Gaza-Flottille eine Allianz mit türkischen Islamisten eingegangen sind und damit auch die Versuche von Fraktionschef Gregor Gysi torpedierten, seine Partei auf eine differenziertere Nahost-Politik einzuschwören. „Antisemitische Tendenzen sind in ganz Europa zu beobachten“, sagt Daniel Eisenberg. „Sie gibt es auch in Stockholm, Paris oder Rom“. Nur bräche sich der Antisemitismus derzeit in Malmö besonders stark Bahn, ohne dass die verantwortlichen Politiker etwas dagegen unternähmen.

Im siebten Stock des Rathauses sitzt Ilmar Reepalu in seinem Büro. Sein Händedruck ist fest, der Blick sucht den seines Gegenübers, die Stimme ist sanft. Und dann erzählt er seine Version der Geschichte. Es ist die Erzählung eines Mannes, der sich missverstanden fühlt und lediglich falsch zitiert worden sein will. „Ich habe mich da vielleicht auch etwas ungeschickt ausgedrückt“, gibt er dann doch zu. Dennoch, und daran halte er nach wie vor fest: Er sei ein Gegner der israelischen Besatzungspolitik, er sei ein Gegner von Raketen, die das israelische Militär auf den Gazastreifen abfeuere. „Dazu stehe ich“.

Mit dieser Einstellung ist Reepalu sicher nicht allein auf dieser Welt. Kritiker meinen jedoch, Reepalu würde nicht genau genug unterscheiden, die Jüdische Gemeinde in Malmö mit der Außenpolitik Israels in einen Topf werfen und Juden generell mit dem Staat Israel gleichsetzen. „Ich lasse doch auch kein jüdisches Kind in Schweden vor die Klasse treten, damit es sich für die Siedlungspolitik der israelischen Regierung im Westjordanland rechtfertigt“, sagt Kahn. Indes verlassen immer mehr Juden Malmö. Viele ziehen nach Stockholm, aber auch in die USA oder nach Israel. „Ich sehe für mich und meine Familie in Malmö keine Zukunft“, sagt Eisenberg. Und auch wenn Reepalu inzwischen von seinen Äußerungen Abstand genommen, jüdische Gemeindevertreter getroffen, den späten Rüffel seiner Parteichefin Mona Sahlin eingesteckt und ein Dialogforum eingerichtet hat – für viele Juden wie die Familie Eisenberg gibt es keinen Weg zurück. {Quelle: Die Welt – Von Elmar Jung}


Eine Lektion über den Islam für die Schweden

In Dänemark weiß man sehr genau, dass es in Schweden kaum eine öffentliche Diskussion über die Immigration oder den Islam im Besonderen, gibt.

Die etablierten öffentlichen Parteien haben eine still schweigende Übereinkunft getroffen, diese Entwicklungen nicht zu diskutieren und eine willfährige Presse zeigt sich hilfreich um dieses Ziel zu erreichen. Nur eine politische Partei, die im Entstehen begriffenen Schwedendemokraten, suchen die offene Diskussion in Erwartung der Wahlen zum schwedischen Reichstag am 19. September. Am 30. August hielten sie eine Konferenz ab mit Gästen aus dem Ausland, die sie eingeladen hatten, um den Schweden etwas über den Islam beizubringen, eine Verbindung zwischen Straftaten und die möglichen Implikationen für die Meinungsfreiheit und andere bürgerliche Freiheiten. Die Halle war gut gefüllt mit knapp unter 100 Zuhörern.

Die Redner waren:

Nicolai Sennels, ein dänischer Psychologe. Seine ausgedehnte professionelle Erfahrung mit kriminellen Muslimen hat ihm die wichtigsten Gründe näher gebracht, warum die kulturellen Unterschiede zwischen der westlichen und der islamischen Kultur die traditionellen Methoden der Verbrechensprävention ineffektiv machen.

Farshad Kholghi ist ein im Iran geborener nicht-muslimischer Flüchtling, der in Dänemark lebt. Er ist heute ein professioneller Schauspieler und spricht auf Versammlungen, seine persönlichen Lebenserfahrungen in einer islamischen Gesellschaft haben ihn dazu motiviert heute darüber zu sprechen, damit wir etwas über die Gefahren des Islams und der Scharia lernen, und unsere westlichen Ideale von Freiheit verteidigen können.
Elisabeth Sabaditsch-Wolff ist die Tochter eines österreichischen Diplomaten. Sie hat in verschiedenen islamischen Ländern gelebt und gearbeitet, ihre ausgedehnten Erfahrungen und Studien brachten ihr eine Einladung der österreichischen politischen Partei FPÖ ein, um Schulungen über die Gefahren des radikalen Islams zu halten. Wegen ihrer Beurteilung des Islams erhielt sie eine Anzeige bei der Polizei wegen ‚Hassrede’, aber sie tritt weiter für die Rechte der Frau, die Meinungsfreiheit und andere westliche Werte ein.

Nicolai Sennels:Wie gehen wir mit kriminellen Immigranten um?

Der erste Redner, Nicolai Sennels, hatte sich mit einer Reihe Dias bewaffnet, die Beispiele aufzeigten, sowie Statistiken über kriminelle Immigranten. Eine Handvoll jugendlicher Antifa Sympathisanten schaute aus der Ferne zu, aber offensichtlich waren die Tabellen, Balken und Zahlen ihnen keine weitere Aufmerksamkeit wert. Sennels stellte heraus, dass die Kriminalitätsraten nicht im Laufe der Zeit gefallen wären (wie man dies erwarten würde), sondern, dass ganz im Gegenteil, die Straftaten in der zweiten und dritten Generation Immigranten weiter anstiegen. So können wir nicht erwarten, dass sich der Anteil der kriminellen Immigranten in vorhersehbarer Zukunft abschwächt, wenn man nicht neue Methoden erfindet und anwendet.

Mit dieser Dokumentation entlarvte er alle anderen Märchen, inklusive dem, dass das hohe Kriminalitätsniveau auf Grund traumatischer Erfahrungen zustande käme, wenn man aus einem vom Krieg erschütterten Land käme. Er begegnete diesem Argument indem er Beispiele zitierte, wie z.B. die Kriminalitätsrate unter Immigranten mit türkischem Hintergrund, die an der Spitze der Statistik stehen, und nur von jenen mit marokkanischem Migrationshintergund übertroffen werden. Keines diese Länder hat in den letzten Jahrzehnten unter größeren militärischen Konflikten gelitten. Im Gegensatz dazu ist die Kriminalitätsrate unter den Immigranten aus Somalia, Irak, und Afghanistan viel niedriger. Das Kriegstrauma ist einfach keine plausible Erklärung, sondern eher ein Ablenkungsmanöver von den wirklichen Problemen.

Ein wichtiger kultureller Unterschied ist die Art und Weise wie wir mit Wut umgehen. Hier im Westen ist das Zeigen eines rohen Anfalls von Wut die schnellste Art sein Gesicht zu verlieren, wohingegen es unter Muslimen eine vorbildliche Zurschaustellung von Stärke ist. Die offensichtliche Konsequenz daraus ist, dass unser üblicher Ansatz, die Kriminellen zur Reflexion ihres Verhaltens zu bewegen und die zerstörende Natur des Handelns aus Wut zu verstehen, ineffektiv ist. Tatsächlich zeigen Statistiken, dass unter kriminellen Muslimen die Häufigkeit eines Rückfalls in die Kriminalität geringfügig höher ist unter jenen, die eine psychologische Behandlung erfahren, im Unterschied zu jenen, die einfach ihre Zeit im Gefängnis absitzen. Nicolai beurteilte die Integration als solche und stellte fest, dass im Unterschied zu Immigranten eines anderen kulturellen Hintergrunds die Integration von muslimischen Immigranten zur Zeit nicht stattzufinden scheint, und die kriminellen Banden immer zahlreicher werden. Alleine in Kopenhagen, schätzt die dänische Polizei, haben die Banden einen Nettozuwachs von 700 Mitgliedern pro Jahr, hauptsächlich aus Reihen der muslimischen Jugend.

{EuropeNews Von Henrik R. Clausen – Übersetzung: LIZ/EuropeNews}

 

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