kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Mubaraks Regierung spielt die Moslems gegen die Kopten aus 7. September 2010

Filed under: Koptenverfolgung,Wiederholtes Szenario — Knecht Christi @ 05:16

Eine neue Folge des langweiligen wiederholten Szenarios erleben die Kopten seit über einem Monat. Diesmal heißt die Folge: „Her mit unseren Schwestern, die in euren Klöstern gegen ihren Willen eingesperrt werden, nachdem sie sich zum Islam bekannt haben„.

Als Beispiel für die Vorgangsweise der Regierung Mubaraks, Unruhen vor wichtigen Ereignissen wie Parlaments- oder Präsidentschaftswahlen einzufädeln, erwähne ich erstmals zwei Folgen dieses wiederholten Szenarios, welches jedes Mal dreist und doof kopiert wird.


{1} Affäre des exkommunizierten Mönches Barsum Almoharaky: Im Jahr 1995 wurde ein Mönch namens Barsum des Klosters Almoharak (Bundesland Assyot) verwiesen, weil er eine sündhafte Beziehung zu einer verheirateten Frau hatte. Wie ich später darüber ausführlich berichten werde, beging er eine unbeschreibliche Perversität, und zwar sich beim Beischlaf zu filmen. Sein Bruder versuchte die Frau damit zu erpressen und sie zeigte ihn an. So bekamen die Bestien des Sicherheitsdienstes die Filme, die in ihren Schubläden aufbewahrt wurden. Fünf Jahre später, das heißt im Jahr 2000, wurden die Kopten damit überrascht, dass eine Zeitung namens „Alnabaa“ die obszönen Bilder veröffentlichte, ohne die nackte Wahrheit zu verbreiten. Mamduh Mahran, der Chefredakteur, fantasierte Sachen zusammen, die ein Baby erröten ließ: Der Mönch stellte ein Bett im Altar und schlief dort mit unzähligen Koptinnen – die Mönche befriedigen den Abt sexuell – Nach der Beichte schlief Barsum mit den Frauen.

Wütend gingen die Kopten auf Straßen und demonstrierten, weil die gemeinen Moslems sie verspotteten: „Wie kannst du zu eurer Kirche gehen, ohne Angst zu haben, dass euer Priester deine Mutter oder deine Schwester vergewaltigt“. Seine Exzellenz Bischof Sawirus, Abt des Klosters der Heiligen Jungfrau Maria (Almoharak), verklagte die Zeitung, die für anderthalb Jahren verriegelt blieb. Trotzdem blieb die Frage: Wie kam Mamduh Mahran an diese Filme?

{2} Islamkritisches Theaterstück in Alexandria: Im September 2003 wurde in der Kirche der Heiligen Georg und Antonius für einen einzigen Abend ein islamkritisches Theaterstück gespielt, bei dem es um einen jungen Mann ging, der zum Islam von islamischen Terroristen überredet wurde und später zum Schoß Christi zurückkam. Im Oktober 2005 und während Ramadan bekam die Zeitung „Almeidan“ die CD dieses Theaterstücks, dessen Inhalt sie publizierte. Am Freitag, dem 14.10.2005, versammelte sich gegen 19 Uhr ein Mob aus cirka 15,000 Moslems, die bis 1:45 die Kirche belagerte, während die Polizei nur zuschaute und alles zuließ. Am nachfolgenden Freitag, und genau nach dem Freitagsgebet, wurden etliche Bezirke Alexandria von Moslems überfallen, welche alles verwüsteten, was christlich war. Wiederum stellt man die Frage: Wie kam diese Zeitung an die CD des Theaterstücks, welches für einen einzigen Abend gespielt wurde? Und warum nach über zwei Jahren? Warum ausgerechnet während Ramadan? Warum ausgerechnet vor den Parlamentswahlen 2005?

Vielleicht erinnert sich jemand von Ihnen an die Entführung der Gattin eines koptischen Priesters, welche nach einer Woche zurückgebracht wurde, nachdem zahlreiche Priester und Kopten im Dom des Heiligen Markus zu Kairo demonstrierten. Seit dieser Zeit geben die Moslems keine Ruhe! Bei den letzten Affären hießen die Zeitungen „Alnabaa“ und „Almeidan“. Diesmal heißt die Zeitung „Almasrieen“. Sie rührt die Kriegstrommel und heizt die Gemüter der friedlichen Moslems, die der Religion des Frieden angehören. Was wurde diesmal gemacht?

Der Täter schlüpfte in die Rolle des Opfers! Die minderjährigen Koptinnen, die entführt, zwangsverheiratet und zwangsislamisiert werden, werden manchmal mit Hilfe ihrer Familien oder couragierten Kopten aus den Klauen ihrer muslimischen Entführer befreit, was die organisierten Banden und die ägyptischen Behörden erzürnt. Was macht man dann? Die Wahrheiten verdrehen und Lügen auf Seiten der wahabitischen Zeitungen und TV-Sender verbreiten: „Befreit unsere Schwestern, die sich zum Islam bekannt haben. Die tyrannische Kirche und ihr Papst nehmen sie gefangen, weil sie verhindern, dass sie Musliminnen werden“. Diesen Wahnsinn wurde mit vielen Lügen und Märchen gespickt, welche ein Kleinkind mühelos durchschauen kann.

Man wühlte in der Vergangenheit herum, und zwar im Archiv vom Dezember 2004, als es geheißen hatte, dass „Wafaa Konstantin“, auch eine Gattin eines koptischen, zum Islam übertrat, weil sie sich in einen Moslem verliebt hätte. Seine Heiligkeit Papst Schenuda zog sich ins Kloster des Heiligen Bischoy zurück und wollte das Weihnachtsfest aus Protest nicht feiern lassen, bis Frau Konstantin zurückgebracht wird. Abertausende von Kopten gingen erneut auf Straßen und versammelten sich in den Kirchen. Dann schaltete sich Mubarak ein und brachte die Entführte, die unter Betretung der Kirche gestellt wurde. Vor drei Jahren wollte Papst Schenuda Frau Kostantin auf dem koptischen TV-Sender „Aghapy“ der Öffentlichkeit zeigen lassen, nachdem die Dschihadisten gelogen verbreitet haben, dass die koptische Kirche diese Dame eliminiert hätte. Jedoch erlaubten der Sicherheits- und Geheimdienst dies nicht.

Seitdem heißt es: „Die Ungläubigen bekämpfen den Islam – sie entführen die Frauen, die sich für den Islam entschieden haben – Schenuda hat Wafaa ermordet“. Jetzt verlangen die Moslems nicht nur Wafaa, sondern auch Kamilia. Auf der Plattform Facebook hetzten über 17,000 Moslems gegen Papst Schenuda, wo sie die Entmachtung und Inhaftierung seiner Heiligkeit aufforderten. Das war der Anfang! Kurz später hat Aiman Alzawahry eine Videobotschaft an Al-Jazeera geschickt, bei der er dasselbe thematisierte. Etliche terroristische Scheichs wie „Wagdi Ghonem“, „Elheweny“, „Alzoghby“, „Abu Islam Ahmad“ und „Hassaan“ haben über denselben Mist gesprochen. Dabei wurde nicht nur den koptischen Papst mit den übelsten Worten beschimpft, sondern das Christentum herabgewürdigt und ganz deutlich verkündet, dass es erlaubt ist: Die Priester zu töten und die Kreuzanbeter (Christen) umzubringen. Das ist nicht meine Vision, sondern die Videos mit Bild und Ton auf bekannten islamischen Sendern.

Seit drei Tagen gibt es nur Demos vor den größten Moscheen Kairos und Alexandrias. Heute berichtete Al-Jazeera völlig parteiisch und unfair über die Demo vor der Moschee „Amr Ibn Alass“. Wie die arabischen Zeitungen die Demos kommentierten, war die Polizei abwesend. Noch einmal werden die Kopten zum Sündenbock der ägyptischen Regierung, die das Volk vor der Parlamentswahl (demnächst) und Präsidentschaftswahl (2011) ablenkt, damit Mubarak seinem Sohn Gamal die Macht überreicht. Zu befürchten diesmal ist, dass die Lage außer Kontrolle gerät. Was wäre dann, wenn diese gläubigen Moslems den Kairoer Dom stürmen würden, hinter dem sie vor der Moschee „Alnur“ am letzten Freitag demonstriert haben?!?

Sicherlich wird die Kirche in solchen Zeiten wie eine heiße Kartoffel fallengelassen. Das Innenministerium tut so, als ob die Sache es nicht angehe. Andererseits darf die Kirche die zwei Gattinnen der koptischen Priester nicht der Öffentlichkeit zeigen, weil die Mächtigen Bestien des Sicherheitsdienstes dies als „in die Suppe Spucken“ betrachten. Sie wollen, dass ihr Plan aufgeht, und dass die Moslems sich ein wenig mit den ungläubigen Kopten amüsieren.

Aufklärende Artikel:

https://koptisch.wordpress.com/2010/08/21/moslems-agyptens-wunschen-sich-eine-bestatigung-fur-ihren-islam/#more-6002

https://koptisch.wordpress.com/2010/07/26/die-entfuhrte-gattin-eines-koptischen-priesters-ist-zuruck/#more-4771

https://koptisch.wordpress.com/2010/07/23/wut-und-verzweiflung-in-dem-kairoer-dom/#more-4698

https://koptisch.wordpress.com/2010/07/22/entfuhrung-der-gattin-eines-koptischen-priesters/#more-4672

https://koptisch.wordpress.com/2010/07/22/koptische-christen-demonstrieren-gegen-zwangsbekehrungen/#more-4665

https://koptisch.wordpress.com/2010/07/22/der-agyptische-papst-zieht-sich-in-ein-wustenkloster-zuruck/#more-4660

 

5 Responses to “Mubaraks Regierung spielt die Moslems gegen die Kopten aus”

  1. Faiez Nagib Says:

    Hallo,
    Das Land Ägypten unter dem herrschen Mubarak wird niemals hoch kommen oder Demokratie erleben. Diese System ist nichts weiter als teufelische Regiem, das bald durch cpr-Exilregierung beseitgit werden wird.
    Präsident der CPR in exile
    Faiez Nagib Terjak

  2. GottesAuge Says:

    Der Holocaust war einzigartig. Doch gleichzeitig wurde er zum Präzedenzfall. Wie die pseudo-religiösen Ideologien Nationalsozialismus und Kommunismus vor ihm strebt auch der islamistische Fundamentalismus die Weltherrschaft an. Alle auf Weltherrschaft angelegten Ideologien verursachen Völkermorde
    Genozidale Morde können wir am besten als Massenmorde definieren, bei denen das geplante Ziel noch nicht erreicht wurde, alle Angehörigen einer „Zielgruppe“ aus ihrer Heimat zu vertreiben und als Gesamtheit zu eliminieren. Genozidale Morde tragen die Charakteristika eines sich entfaltenden Genozids wie in Bosnien, im Kosovo oder in Ost-Timor. Die Vorgänge im Sudan und dem Kongo, in Burundi oder Myanmar zeigen, dass wir uns mit Sicherheit auch in Zukunft weiter mit der Gefahr von Genoziden und genozidalen Morden beschäftigen müssen. Offensichtlich gibt es ein Kontinuum im menschlichen Handeln, begründet in der historisch entwickelten Psyche des Menschen, das zu dieser massiven mörderischen Gewalt führt. Wie andere Lebewesen auch kämpfen Menschen um Kontrolle und/oder die absolute Herrschaft über ein Territorium, um die Macht innerhalb eines Gebiets oder den Ausschluss anderer Gruppierungen. Aber Menschen sind die einzigen Lebewesen, die sich in solch schrecklichem Ausmaß gegenseitig töten. In diesem Sinn sollten wir Rudolph Rummels Definition des „Demozids“ als Überbegriff für Massenmord benutzen.
    Dieses Kontinuum reicht von Massenmorden aus politischen (oder Klassen-) Gründen über ethnische, nationale oder religiöse Konflikte bis hin zu Völkermord – wobei wir den internationalen Terrorismus als zusätzlichen Faktor berücksichtigen müssen. Die bisher extremste Form des Genozids war der Mord an den europäischen Juden – erdacht, geplant und stufenweise ausgeführt von Tätern, die ein totales, globales und rein ideologisches Ziel zu verwirklichen suchten, das
    (im marxistischen Sinn) nur teilweise oder indirekt mit pragmatischen Gründen verknüpft war. Auch wenn der Holocaust aufgrund dieser Elemente beispiellos war, so ist er doch selbst zum Präzedenzfall geworden. In Ruanda war die totale Vernichtung einer bestimmten Gruppe, der Tutsi, geplant. All die genannten Formen der Massentötung sind deshalb nicht einzigartig. Sie werden nicht nur wiederholbar sein. Sie sind es bereits.

    In diesem Zusammenhang sollten wir die Ähnlichkeiten und Unterschiede von vier verschiedenen Formen der Massentötung betrachten:

    a) Genozide und genozidale Morde

    b) ethnische, nationale und religiös-
    ethnische Konflikte

    c) Morde, die auf politischen oder
    Klassenideologien und -praktiken
    basieren (Politizide) und schließlich

    d) Fundamentalismus, der zu
    Terrorismus führt.

    Genozide und genozidale Morde geschehen, so dürfen wir annehmen, wenn eine Gruppe ihre überwältigende Macht gegen eine andere Gruppe anwendet, die über wenig oder gar keine Macht verfügt
    Wo ist die Macht des CHRISTLICHEN GLAUBENS um gegen zu wirken.

  3. GottesAuge Says:

    Intervention, Kompromisse, Propaganda
    Das Kontinuum zwischen diesen vier Formen des Demozids ist offensichtlich. Die Grenzen mögen zerfließen, und es mag Grauzonen in den Bereichen geben, in denen sie sich überschneiden. Dennoch gibt es klare Unterschiede zwischen den verschiedenen Formen, die dementsprechend unterschiedliche Strategien der Bekämpfung erfordern.

    Die Lösung des Problems Völkermord liegt offensichtlich in dessen Prävention. Eine Kombination von politischen und ökonomischen Maßnahmen, durchgesetzt von internationalen Organisationen oder auch unilateral von einer Großmacht, könnte im Idealfall einen Völkermord verhindern. Eine Art Frühwarnsystem ist dabei nicht wirklich notwendig. Denn an rechtzeitigen Warnungen der Medien und der politischen Welt mangelte es in jüngster Zeit ganz und gar nicht. Ruanda ist nur eines von vielen offensichtlichen Beispielen. Besonders in den USA, aber auch in Westeuropa stehen einer Reihe von Gruppierungen und Organisationen hoch entwickelte Methoden zur Verfügung, um auf drohende Gefahren oder einen schon unmittelbar bevorstehenden Völkermord aufmerksam zu machen.

    Ultimativ, und wieder im Idealfall, sollte eine internationale, bewaffnete Eingreiftruppe als letztes Mittel zur Verhinderung von Genoziden und genozidalen Morden etabliert werden. Darüber wurde ausführlich diskutiert. Auch stellte Sir Brian Urquhart einen entsprechenden Antrag bei den Vereinten Nationen, der jedoch abgelehnt wurde.

  4. GottesAuge Says:

    Her mit unseren Schwestern, die in euren Klöstern gegen ihren Willen eingesperrt werden, nachdem sie sich zum Islam bekannt haben„.
    Pure Feigheit.
    nicht nur die Menschen auch an Tieren wird es sich vergriffen.
    Alle Mäuse von der gewöhnlichen Hausmaus bis hin zu Disneys Mickey sollen zum Wohle des Islams restlos ausgerottet werden, verkündete ein führender saudischer Geistlicher, Scheich Muhammad Al-Munajid, auf al-Majd TV. Wer jetzt diese Ankündigung als tierische Vernichtungsdrohung auf die leichte Schulter nimmt, sollte nicht vergessen, dass schon andere früher Menschen mit Ratten verglichen und ihre Ausrottung als Ungezieferbeseitigung propagiert haben.
    Nach Angaben des Scheichs sind Mäuse Agenten des Satans. Die Scharia verlange die vollständige Mausvernichtung von der normalen Hausmaus (mus musculus) bis hin zu Mickey der Maus, die sowieso als Produkt des amerikanisch-zionistischen Teufels betrachtet wird.

    Der ehemalige Diplomat Al-Munajid tritt oft im saudischen Fernsehen auf, um zu religiösen Fragen seine Standpunkte zu äußern. Zu den Mäusen meinte er:

    “Die Maus gehört zu den Soldaten Satans und wird von ihm gesteuert. … Nach islamischem Gesetz ist die Maus eine abstoßende, Verderben bringende Kreatur. … Wie glauben sie sehen Kinder Mäuse heute – nach Tom und Jerry? Sogar Kreaturen, die von Natur aus, nach der Logik und nach islamischem Gesetz abstoßend sind, sind zu etwas wundersamem geworden und werden von Kindern geliebt. Sogar Mäuse. … Mickey Mouse sollte unter allen Umständen getötet werden.”

  5. Download magazines daily
    I am full of admiration and positive feelings. Very nice, clean and pleasant. All the best for the author.


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