kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Einige Berichte aus der deutschen Presse über Sarrazin 7. September 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 04:35

So wird Politik gemacht. Mit bewusst falsch vermittelten Zitaten. Wenn Sarrazin das jüdische Gen positiv gemeint hat, wie kann es dann zum Vorwurf des Antisemitismus kommen? Was ist mit dem Zentralrat der Juden los?


Sarrazin hat das “jüdische Gen” doch positiv gemeint, ihr rundum degenerierten Analphabeten in Politik und Presse!


Ein Großteil der Aufregung ist der Äußerung Sarrazins über das “jüdische Gen” geschuldet. Messerscharf blöd und analphabetisch, wie unsere Elite nun einmal ist, schloß man aufgrund dieses “jüdisches Gens” auf Antisemitismus. Dabei meinte Sarrazin es gerade umgekehrt. Daß Begabung zu 50 bis 80 Prozent vererbt werde, sehe man auch an den Juden, die einen höheren IQ hätten als andere! Hier die Originalstelle im Buch auf Seite 93/94. Oh Gott! Bis auf Seite 93 kommen unsere degenerierten Gossenjournalisten natürlich nie, und Renate Künast will das Buch in 90 Minuten im ICE von Berlin nach Hamburg ausgelesen haben, wie sich die dumme grüne Ziege bei Beckmann verplapperte. Wahrscheinlich war sie 5 Minuten auf dem Klo und 84 Minuten am Handy und blieb deshalb am ersten Buchstaben hängen! Egal!

Bei Sarrazin steht jedenfalls das: {Die Schichtabhängigkeit des generativen Verhaltens in Deutschland ist als stabiler Trend empirisch belegt, belegt ist auch, dass zwischen Schichtzugehörigkeit und Intelligenzleistung ein recht enger Zusammenhang besteht. Unter seriösen Wissenschaftlern besteht heute zudem kein Zweifel mehr, dass die menschliche Intelligenz zu 5o bis 8o Prozent erblich ist. Der Umstand, dass bei unterschiedlicher Fruchtbarkeit von Bevölkerungsgruppen unterschiedlicher Intelligenz eugenische oder dysgenische Effekte auftreten können, wird daher nicht mehr grundsätzlich bestritten.

Ein Beispiel dafür liefert die evangelische Kirche. Seit der Reformation hat sie die intelligentesten Knaben für die geistliche Laufbahn ausgewählt. Evangelische Pfarrersfamilien waren traditionell sehr kinderreich, und diese Kinder hatten in geräumigen Pfarrhäusern bei guter Ernährung auch überdurchschnittliche Überlebenschancen. Bei den Katholiken hat das Zölibat eine Vermehrung dieses Teils der intelligenten Bevölkerung verhindert (jedenfalls soweit es beachtet wurde). Ein erstaunlich großer Teil der deutschen wissenschaftlichen Elite des 19. und 20. Jahrhunderts zählt deutsche Pfarrer zu seinen Vorfahren. Noch in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts waren die deutschen Professoren zum weit überwiegenden Teil evangelisch. Bereits die frühe Intelligenzforschung hat bei Juden europäischer Provenienz einen um 15 Punkte höheren IQ festgestellt als bei den anderen Mitgliedern europäischer Völker und deren Nachfahren in Nordamerika.

Dieses Ergebnis korreliert mir dem weit überdurchschnittlichen wissenschaftlichen und beruflichen Erfolg dieses doch recht kleinen Bevölkerungsteils: Seit Stiftung des Nobelpreises im Jahre 1901 wurden 204 Preise in Physik und Chemie an 344 Wissenschaftler vergeben. 22 Prozent der Preisträger waren jüdischer Herkunft. In Deutschland hatten die Juden 1933 einen Bevölkerungsanteil von o,8 Prozent. Sie konzentrierten sich aber in den großen Städten, vor allem in Berlin und Hamburg, und waren vorwiegend in den Bereichen Handel, Verkehr und Dienstleistungen tätig. Im Bankwesen, in der Wissenschaft, in den Medien, unter Ärzten und Rechtsanwälten waren sie weit überdurchschnittlich vertreten, weshalb ihr beruflicher und damit wirtschaftlicher Erfolg weit über dem Durchschnitt der Bevölkerung lag. In Berlin belief sich der jüdische Bevölkerungsanteil 1905 auf fünf Prozent, aber die Juden stellten 14% der Einkommensteuerpflichtigen und erwirtschafteten 31% des Einkommensteueraufkommens. 1928 stellten sie 8o Prozent der führenden Mitglieder der Berliner Börse.

Im Jahr 1910 waren an den deutschen Universitäten 19% aller Hochschullehrer jüdisch. In den Fachbereichen Jura und Medizin hatten jüdische Studenten einen Anteil von 25%, in Philosophie einen von 31%. Von 1905 bis 1931 gingen 32 Nobelpreise für wissenschaftliche Leistungen an deutsche Preisträger, zehn der Preisträger waren Juden. Groß war in Deutschland die Rolle der Juden auch in den Bereichen Kunst und Literatur sowie in den Medien: 1931 waren 50% der 234 Theaterdirektoren jüdisch, in Berlin sogar 8o%, und 75% der 1930 produzierten Theaterstücke hatten Juden geschrieben. Ihr Anteil unter den Journalisten lag bereits 1881 bei 9% und stieg bis 1930 weiter stark an. Karl Marx und Sigmund Freud, die Begründer der beiden einflussreichsten modernen Heilslehren, waren jüdischer Herkunft}.

Nun sind diese protestantischen und jüdischen Kinder im Elternhaus bestimmt auch gut gefördert worden, das ist aber wurscht! Jedes genetisch nicht defekte Schmalhirn kann klar ablesen, daß Sarrazin die Juden hier als positives Beispiel anführt! Aber was steht in der WELT von “Times”-Korrespondent Roger Boyes, der Sarrazin übrigens mag? {Sarrazins wahrer Fehler lag nicht darin, dass er Muslime und Juden beschimpft hat}.

Und das berichtet diese Pfeife dann nach England! Und der Tagesspiegel berichtet über das größte Blog in Amerika: {Die US-Zeitung “Huffington Post” gibt sich ebenfalls sachlich, konstatiert aber: “Sarrazin wusste sehr gut, dass sein Land seit dem Holocaust kein bisschen tolerant gegenüber antisemitischen Bemerkungen ist}.

Man sollte aber keineswegs diesen Ausländern die Schuld geben, es sind die deutschen Schweine in Politik und Presse, die nichts lesen, alles verdrehen und bei Stichworten wie “jüdisches Gen” vollautomatisch ausrasten und auf Antisemitismus schließen! Und das teilt diese analphabetische Affenherde dann dem Ausland mit, das trotzdem gelassen bleibt! Den größten Schaden für die Bundesbank verursachte unsere verblödete “Elite”, nicht Sarrazin!
Nachtrag: Das paßt auch dazu! Erst lügt man im Ausland Leute wie Trichet an, die äußern sich wie gewünscht “besorgt”, und dann benützt man dies als “Beweis” gegen Sarrazin! {Quelle: Fact-fiction}

Abberufungsantrag: Bundesbank wirft Sarrazin schwere Pflichtverletzung vor

Das Dokument umfasst 20 Seiten und liest sich wie die Beschreibung eines notorischen Störenfrieds. In der Begründung von Sarrazins Abberufung listet die Bundesbank nach SPIEGEL-Informationen detailliert die Entgleisungen auf, mit denen er ihrem Ruf geschadet hat. Und folgert: Der Mann sei nicht einsichtsfähig.

Berlin: Die Bundesbank stützt ihre juristische Begründung der Abberufung des Vorstandsmitglieds Thilo Sarrazin nicht nur auf dessen jüngste Äußerungen im Zusammenhang mit seiner aktuellen Buchpublikation, sondern auf sein gesamtes öffentliches Gebaren während seiner Zeit bei der Bundesbank seit 2009. Auf rund 20 Seiten listet die juristische Expertise der Bundesbank nach Informationen des SPIEGEL akribisch alle Interview-Äußerungen auf, mit denen Sarrazin gegen die Haltung der Frankfurter Notenbank verstoßen habe. Zudem führen die Rechtsexperten der Bundesbank zahlreiche Stimmen aus dem In- und Ausland an, die sich zu Sarrazin äußerten, von Kanzlerin Angela Merkel über Außenminister Guido Westerwelle und andere Kabinettsmitglieder bis hin zu EZB-Präsident Jean-Claude Trichet. Die Zitate-Sammlung dient den Bundesbank-Juristen als Beleg, dass der Ruf der Institution Schaden genommen habe. Das Gutachten kommt zu dem Schluss, dass Sarrazin die Einsichtsfähigkeit fehlt. In einem dem Gutachten vorangestellten Brief an den Bundespräsidenten, der dem SPIEGEL vorliegt, schreiben Bundesbankchef Axel Weber und sein Vize Franz-Christoph Zeitler, Sarrazin sei nach seinem Anstellungsvertrag verpflichtet, „Mäßigung und Zurückhaltung zu wahren, die sich aus seiner Stellung gegenüber der Allgemeinheit und aus der Rücksicht auf die Pflichten seines Amtes ergeben“.

Sarrazin fordert Gespräch mit Wulff: Folglich müsse er seine Aufgaben „unparteiisch und gerecht erfüllen“. Er habe die Pflicht, „sich jederzeit in einer Weise zu verhalten, die das Ansehen der Deutschen Bundesbank und das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Deutsche Bundesbank aufrechterhält und fördert.“ Gegen diese Pflichten habe Sarrazin „durch sein Verhalten in der Öffentlichkeit in gravierender Weise verstoßen“. Das „notwendige Vertrauensverhältnis“ sei „nicht mehr gegeben“. Deshalb sehe die Bundesbank „keine andere Möglichkeit, als die Abberufung von Herrn Dr. Sarrazin aus seinem Amt zu beantragen“. Über den Abberufungsantrag muss jetzt der Bundespräsident entscheiden. Und da will Sarrazin sich keinesfalls kampflos geschlagen geben. Er forderte Christian Wulff indirekt auf, ihn anzuhören, bevor er eine Entscheidung fälle. „Der Bundespräsident wird sich genau überlegen, ob er eine Art politischen Schauprozess vollenden will, der anschließend von den Gerichten kassiert wird“, sagte Sarrazin dem „Focus“. Er gehe davon aus, dass sich Wulff nicht ohne Anhörung einem Schnellverfahren anschließe, zumal er die Stärkung der Demokratie und des offenen Diskurses als sein Zentralthema gewählt habe. „Im Übrigen ist die Meinung der Verfassungsrechtler in der Frage meiner möglichen Abberufung eher auf meiner Seite“, merkte der frühere Berliner Finanzsenator an. Bisher hat Sarrazin allerdings offen gelassen, ob er klagen wird, wenn er wie von der Bundesbank beantragt von Wulff abberufen wird. „Ich habe anwaltliche Beratung zu all diesen Fragen. Mehr möchte ich dazu nicht sagen,“ erklärte er dem „Tagesspiegel“.

Gabriel bekräftigt Absicht zum Parteiausschluss: SPD-Chef Sigmar Gabriel bekräftigte derweil das Ziel, Sarrazin aus der SPD auszuschließen. „Wenn der Parteivorstand der SPD ein Verfahren mit dem Ziel des Ausschlusses beginnt, dann gehen wir natürlich auch davon aus, dass das passieren wird“, betonte Gabriel am Samstag im RBB-Inforadio. „Aber es ist ein ganz rechtsstaatliches Verfahren, da wird er angehört. Mal sehen, was er dort zu erklären hat“, betonte Gabriel. Der Grund sei nicht Sarrazins Beschreibung der Integrationsprobleme in Deutschland, stellte der SPD-Chef klar. Dafür müsse er auch nicht aus der SPD und schon gar nicht aus der Bundesbank fliegen. Der Grund für den angestrebten Ausschluss sei vielmehr die „Kernthese“ in Sarrazins Buch, wonach die Integrationsprobleme damit zu tun hätten, „dass Menschen genetisch disponiert sind und bestimmte Verhaltensweisen sich nicht etwa kulturell vererben, sondern genetisch, biologisch.“ Wer ein bisschen im Geschichtsunterricht aufgepasst habe, wisse, wo eine solche Argumentation enden könne. Die SPD-Spitze hatte am Montag ein Parteiausschlussverfahren gegen Sarrazin in Gang gesetzt. {Quelle: Spiegel online}

Chaim Noll zur Unbildung deutsch-jüdischer Funktionäre

Daß der deutsche Zentralrat der Juden aus einem Haufen Irrer und Wirrer besteht, durfte man schon mehrmals erleben. Heute schreibt der in Jerusalem lebende Schriftssteller Chaim Noll in der FAZ, den deutsch-jüdischen Funktionären sei das Grundwissen des Judentums abhanden gekommen:

Grundwissen des Judentums: Unter den zahlreichen Bannsprüchen, die binnen weniger Tage über Thilo Sarrazin und sein Buch “Deutschland schafft sich ab” hereinbrachen, war die Verurteilung durch den Zentralrat der Juden eine der aggressivsten. Generalsekretär Kramer war unter den Ersten, die Sarrazin anlässlich seines Buches verurteilten. Er befand sich in prominenter Gesellschaft: Bundeskanzlerin, Parteivorsitzende und Minister beteiligten sich an der Vorverurteilung eines Buches, noch bevor es überhaupt erschie-nen war. Sie schufen damit einen beängstigenden Präzedenzfall für die versuchte Einschüchterung eines Buchautors durch politische Macht- und Verantwortungsträger.

Nachdem Kramer den Sozialdemokraten Sarrazin in die Nähe der NPD gerückt hatte, sekundierte ihm einige Tage später Dieter Graumann, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Er erklärte, dass Sarrazin, der von einem gemeinsamen Gen der Juden gesprochen hatte, “auf Elemente der Rassehygiene der Nazi-Zeit” zurückgreife. Kurz darauf folgte das Verdikt des Zentralrats der Muslime, Sarrazin sei ein “Nazi in Nadelstreifen”.

Graumanns und Kramers Äußerungen zum Fall Sarrazin sind aus Sicht des verbindlichen jüdischen Religionsgesetzes, der Halacha, unhaltbar. Nach der Halacha ist Judesein zum Teil genetisch definiert, indem nämlich jedes Kind einer jüdischen Mutter – im Judentum zählt traditionell die mütterliche Linie – als jüdisch gilt. Daneben gibt es eine zweite Definition des Judeseins, über Konversion oder Annahme der jüdischen Religion. Die genetische und die konfessionelle Definition bestehen seit Jahrhunderten nebeneinander. Graumanns und Kramers Äußerungen werfen ein ernüchterndes Licht auf die Unbildung deutsch-jüdischer Funktionäre, denen offenbar das elementare Grundwissen über das Judentum abhandengekommen ist. Jeder Jeschiwa-Schüler hätte ihnen den Sachverhalt – der in Israel der staatlichen Gesetzgebung zugrunde liegt – erklären können.

Die verschreckte Reaktion der deutschen Zentralrats-Funktionäre auf das Wort “Gen” findet in Israel wenig Verständnis. Ein Tabu, jüdische Identität mit Genetik in Zusammenhang zu bringen, besteht hierzulande nicht. An den israelischen Universitäten wird auf diesem Gebiet intensive fachwissenschaftliche Forschung betrieben, in zunehmendem Ausmaß. Es ist ein Thema, das viele jüdische Wissenschaftler und Laien interessiert und ausführlich in den Medien reflektiert wird. Erst kürzlich veröffentlichte die israelische Zeitung “Makor Rishon” einen mehrseitigen Artikel unter dem Titel “Der Familien-Nukleus”, der sich auf eine in der amerikanischen Fachzeitschrift “Nature” veröffentlichte wissenschaftliche Untersuchung über Zusammenhänge zwischen jüdischer Identität und Gen-Konstellationen berief. Dieser Aufsatz (”The genome-wide structure of the Jewish people”), verfasst von dem in Haifa forschenden Doron M. Behar und anderen Wissenschaftlern, erregte ähnliche Aufmerksamkeit wie eine im “American Journal of Human Genetics” veröffentlichte Studie von Harry Ostrer, Genetiker an der New York University Medical School, der Methoden gefunden haben will, die jüdische Abstammung eines Menschen mit Hilfe von DNA-Proben nachzuweisen.

Diese Thesen sind auch in Israel umstritten. Aber die Debatte wird offen geführt und, anders als in Deutschland, ohne Hysterie. Man ist zu sehr an neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen interessiert, um sich derlei Untersuchungen von vornherein aus Angst vor Rassismusvorwürfen zu verbieten. Doch selbst wenn man die naturwissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema beiseite lässt, bleibt es für Juden bei der klaren, seit Jahrhunderten bestehenden Regelung der Halacha, dass sich jüdische Identität – neben dem religiösen Bekenntnis – auf Abstammung gründet. {Quelle: FAZ}


Stoiber warnt in Sarrazin-Debatte vor Realitätsverdrängung

In der Diskussion um die umstrittenen Thesen des Bundesbank-Vorstands Thilo Sarrazin hat der CSU-Ehrenvorsitzende Edmund Stoiber die Parteien davor gewarnt, offenkundige Probleme in der Ausländerpolitik zu verdrängen.

Berlin (dts Nachrichtenagentur): In der „Bild“-Zeitung (Samstagausgabe) erinnerte der frühere bayerische Ministerpräsident an das Entstehen der Republikaner in den 80er-Jahren. Die jahrelange „erregte, aber fruchtlose“ Diskussion um das Asylrecht habe damals zum Aufstieg dieser rechten Partei geführt. Stoiber: „So weit darf es nicht wieder kommen“. Der CSU-Politiker betonte: „Ich warne die politische Klasse, sich zu weit von den Diskussion im Volk zu entfernen. Es gibt bereits einen Vertrauensverlust gegenüber der Politik. Das ist überhaupt nicht zu bestreiten, und das sollte man auch sehr ernst nehmen“. Deutschlands Problem, so Stoiber, „ist nicht ein Buch. Die Probleme in Deutschland liegen dort, wo die Menschen sie in ihrem Alltag erleben. Viele Gespräche am Arbeitsplatz, im Sportverein, in den Gaststätten oder im Internet laufen völlig anders als in Parteizirkeln oder Talkshows“. Die Politik müsse endlich bereit sein, auch unbequeme Wahrheiten auszusprechen, mahnte der CSU-Ehrenvorsitzende. Dazu gehöre eine bessere Integration, die vor allem „eine Bringschuld der hier lebenden ausländischen Mitbürger“ sei.


Frankfurt: Trauermarsch für die Meinungsfreiheit

Dr. Thilo Sarrazin bewegt die Menschen. In Frankfurt hat sich jetzt aus den Online-Foren „Wer-kennt-wen“ und „Facebook“ eine Bürgerbewegung gegründet, die – unabhängig von politischen Gruppen und Parteien – für den kommenden Donnerstag in Frankfurt einen Trauermarsch zur Deutschen Bundesbank unter dem Motto “Für die Meinungsfreiheit” angemeldet haben. Im Internet kursiert folgender Aufruf: {Wir Bürger trauern um unsere grundgesetzlich garantierte Meinungsfreiheit, die von unserer Regierung, ihren Institutionen und Politikern mit Füßen getreten wird! Wir bedauern die Hexenjagd auf unseren Mitbürger Dr. Thilo Sarrazin. Wir bedauern, dass wir reale Missstände und Probleme nicht frei äußern dürfen, ohne diffamiert, entlassen oder gar persönlich angegriffen zu werden! Wir danken Ihnen, Herr Dr. Thilo Sarrazin, für Ihren Mut und Ihre Aufrichtigkeit}!

Auch die „Freien Wähler Frankfurt“ stehen auf der Seite Sarrazins. In ihrer Presseerklärung heißt es: {Denn wenn Menschen in Deutschland für die Formulierung ihrer begründeten Meinung – ob in Wort oder Schrift – mit beruflichen Nachteilen und öffentlicher Verfemung durch Bundeskanzlerin, Bundespräsident, Parteien und großen Teilen der Medien rechnen müssen, ist der Schritt in eine faktische Meinungsdiktatur nicht mehr weit}.

Es ist schön zu sehen, dass Bürger sich unabhängig von politischen Diskussionsforen wie PI und anderen Gruppen zusammenschließen und für die Meinungsfreiheit offen auftreten. Dr. Sarrazin hat die Mehrzahl der Bürger hinter sich – keine Verbände. Das ist etwas neues in unserem Land. Das ist etwas, von dem unsere gewählte Regierung und der Bundespräsident derzeit nur träumen können.Unterstützen Sie diese Demonstration durch Ihre persönliche Teilnahme als Bürger des Landes oder melden sie zeitnah in Ihrer Stadt oder Gemeinde ebenfalls eine Demonstration an. Schreiben Sie an Ihre nächstgelegene PI-Gruppe und werden Sie aktiv. Infos zum Frankfurter Trauermarsch: {Wann: 9.09.10 – Uhrzeit: 18:00 Uhr – Ort: Ginnheimer Landstraße / Ecke Wilhelm-Epstein-Straße – Email: demo090910@arcor.de – Website: http://www.sarrazin-bewegung.de – PI-News}.

 

3 Responses to “Einige Berichte aus der deutschen Presse über Sarrazin”

  1. ebook leser Says:

    Bisher bin ich immer noch nicht dazu gekommen das Buch von Sarrazin zu lesen. Ist bei uns in Frankfurt leider immer noch nicht zu haben. Aufgrund der Medienberichte bin ich zwar skeptisch, aber ich will mir selbst ein Bild davon machen. Was mich aber extrem empört ist, dass Sarrazin jetzt Polizeischutz braucht. Das geht natürlich nicht, Wenn wir schon soweit sind, dann stimmt wirklich etwas nicht mit unserem Land. Noch empörender ist, dass die Merkel dazu gar nix sagt. Und der Gabriel auch ncihts.

  2. bandler Says:

    So langsam verstehe ich die SPD überhaupt nicht mehr. Da wollen die den Sarrazin aus der SPD werfen und wollen das noch nicht mal das schriftlich begründen. Es wird echt mal Zeit, dass meine Buchhandlung das Buch heranschafft, dass ich mir selbst ein Bild machen kann. Aber, meiner Meinung nach ist das Verhalten der SPD nicht sehr fair.

  3. Miley Says:

    Sarrazin hat das “jüdische Gen” doch positiv gemeint
    Meine Äusserung:
    Keiner verbietet Thilo Sarrazin den Mund. Wie allen Bürgern dieses Landes steht es ihm zu, eine Meinung zu haben, sie niederzuschreiben und zwischen zwei Buchdeckel zu packen.
    Er darf die Werbetrommel rühren, seine Thesen vermarkten, durch Talkshows ziehen, und wenn er dabei sich selbst und andere auf Krawall bürstet, ist auch das seine Entscheidung. Als Privatmann kann er sich bis zur Enthemmung verausgaben, ohne Verpflichtung zum Stil. Eine freiheitlich-pluralistische Gesellschaft, die sich zur Meinungsfreiheit bekennt, hält das aus. Soll sie doch die Sarrazin’sche Prosa zerpflücken, die Fakten beleuchten, ihren eigenen Standpunkt überprüfen. Das stärkt

    Und doch wäre es ein Fehler, die Debatte zu beenden, denn es gibt nicht nur diejenigen, die sich mit Fakten gegen Analysen à la Sarrazin verwahren. Es gibt auch diejenigen, die genau die Ängste empfinden, von denen er schreibt. Ein Abbild davon vermittelt das Internet, man muss nur die Kommentare dort lesen. Das Bekenntnis zu einer pragmatischen Integrationspolitik, das in den vergangenen Jahren endlich auch von ganz oben, von der Bundesregierung, abgelegt worden ist, ist noch nicht allgemein verinnerlicht. Dabei hat dieses Bekenntnis durchaus sozial- und bildungspolitische Fortschritte ermöglicht und rechtspopulistische Eskalationen wie in anderen europäischen Ländern verhindert. Es bewegt sich etwas in diesem Land, wenn auch langsam. Ein Dilemma kommt hinzu: gelungene Integration sieht man nicht, man sieht nur ihr Scheitern, und dies desto krasser, je mehr sich der berechtigterweise kritische Blick für Missstände schärft.
    Eine Frage bleibt am Schluss: Wie haben Muslime in Deutschland diese Debatte erlebt, deren Grundlage gerade auch peinliche Pauschalierungen in ihrer Sache gewesen sind? „Das schlechte und verzerrte öffentliche Image des Islams ist für liberal-gläubige Muslime wie mich inzwischen unerträglich geworden“, hat etwa die westfälische Islamwissenschaftlerin und muslimische Religionslehrerin Lamya Kaddor festgestellt – und das bereits vor dem Sarrazin-Buch. Es läuft etwas schief, wenn diejenigen vor den Kopf geschlagen werden, die konstruktiv an Lösungen mitwirken


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