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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Erdogan: “Wir sind nun die Weltmacht Türkei” 6. September 2010

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 03:14

Es ist eine gespenstische Szene mit großer Symbolkraft: Der Türkenführer steht auf einer Bühne vor einer großen Weltkarte, in die ein überdimensionaler Baum mit der türkischen Landesflagge hineingewachsen ist. Zu diesem „Weltkongress“ lud Premierminister Recep Tayyip Erdogan im Februar dieses Jahres türkischstämmige Politiker aus ganz Europa nach Istanbul, um sie auf seine Politik einzuschwören. Und die scheint auf die Errichtung eines neuen Osmanischen Reiches ausgerichtet zu sein.

Originalaufnahmen dieser brandgefährlichen Veranstaltung wurden im BR-Magazin „kontrovers“ veröffentlicht. Der Reporter berichtet, dass dort Großmachtpolitik nach dem Motto „Türkischstämmige aller Länder vereinigt Euch“ gemacht wurde. Erdogan äußerte in seiner Rede allen Ernstes: „Wir sind nun die Weltmacht Türkei. Das sollte jeder wissen. Die Türkei ist kein Land mehr, dessen Tagesordnung von außen bestimmt wird, sondern ein Land, das in der Welt die Tagesordnung bestimmt“.

Der Augenzeuge Ali Ertan Toprak, Vizepräsident der Alevitischen Gemeinde Deutschlands, berichtete, dass den 1500-2000 anwesenden Politikern eingeflößt wurde, die europäische Kultur mit der türkischen zu „impfen“. Um diese Länder zu „türkisieren“.

Es kam nur ein Redner aus Deutschland zu Wort, und zwar der stellvertretende Generalsekretär von Milli Görüs, Mustafa Yeneroglu. Müßig zu erwähnen, dass diese Organisation in Deutschland vom Verfassungsschutz wegen demokratiegefährdenden Aktivitäten überwacht wird. Erdogan stellte unmissverständlich klar, dass aus seiner Sicht „Islamophobie“ ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ sei. Mit der Erfindung dieses Kampfbegriffs durch Ayatollah Khomeini soll die Islamkritik im Keim erstickt werden. Ein wichtiger Bestandteil für Erdogans Gesamtstrategie, um Deutschland von der Türkei aus islamisieren und türkisieren zu können.

Der strenggläubige Moslem Erdogan darf mit Sicherheit als Fundamentalist eingeordnet werden. Als Jugendlicher war er Mitglied in der radikalen islamistischen Organisation Akincilar Dernegi. Erdogan gilt als politischer Ziehsohn Necmettin Erbakans und gehörte auch der Milli-Görüs-Bewegung an. Von 1994-1998 war er Istanbuls Bürgermeister und stellvertretender Vorsitzender der Wohlfahrtspartei RP, der Sympathien zum Dschihad und zur Einführung der Scharia vorgeworfen wurden. Diese Partei wurde 1998 vom türkischen Verfassungsgericht verboten. Erdogan wurde mit lebenslangem Politikverbot belegt und wanderte für zehn Monate in den Knast. Der Grund für die Verurteilung war eine Rede mit den legendären Sätzen: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten“.

Diese Taktik, sich der Demokratie zu bedienen, um sie dann abzuschaffen und eine Diktatur zu errichten, kennt man nur zu gut aus der unheilvollen Endphase der Weimarer Republik, als sie von den Nazis unterwandert wurde. Der Reichspropagandaleiter der NSDAP, Joseph Goebbels, äußerte Ende der 20er Jahre in verblüffend ähnlicher Form: „Wir gehen in den Reichstag hinein, um uns im Waffenarsenal der Demokratie mit deren eigenen Waffen zu versorgen. Wir werden Reichstagsabgeordnete, um die Weimarer Gesinnung mit ihrer eigenen Unterstützung lahm zu legen. Wenn die Demokratie so dumm ist, uns für diesen Bärendienst Freifahrkarten und Diäten zu geben, so ist das ihre Sache”.

Und so offenbaren sich erschreckende Parallelen zwischen dem Islam und dem Nationalsozialismus. Beide sind totalitäre Ideologien mit absolutem Machtanspruch. Die Weltbeherrschungsphantasien der Nazis „Heute gehört uns Deutschland, und morgen die ganze Welt“ ähneln den Forderungen des Islam zu umfassender weltlicher Macht, wie sie im Koran in zahlreichen Versen formuliert ist:
= Sure 2 Vers 115: „Und Allah gehört der Osten und der Westen; wo immer ihr euch also hinwendet, dort ist das Antlitz Allahs. Wahrlich, Allah ist Allumfassend, Allwissend“.
= Sure 8 Vers 39: „Und kämpft gegen sie, bis es keine Verfolgung mehr gibt und bis die Religion gänzlich Allahs ist. Wenn sie jedoch aufhören, so sieht Allah wohl, was sie tun“.
= Sure 48 Vers 28: „Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Führung und der wahren Religion geschickt hat, auf daß Er sie über jede andere Religion siegen lasse. Und Allah genügt als Zeuge“.

Eine weitere Gemeinsamkeit beider Ideologien ist der tiefsitzende Antisemitismus. Der irrationale Judenhass zieht sich durch Hitlers „Mein Kampf“ wie auch durch den Koran. Der Prophet Mohammed verachtete die Juden, da sie seine neue Religion nicht annehmen wollten. Mindestens 600 gefangene Juden ließ er in Medina köpfen. Seiner Wut ließ Mohammed in vielen Versen freien Lauf:
= Sure 2 Vers 88: „Und sie sagten: “Unsere Herzen sind unempfindlich”. Aber nein! Allah hat sie wegen ihres Unglaubens verflucht. Darum sind sie wenig gläubig“.
= Sure 5 Vers 60: Sprich: “Soll ich euch über die belehren, deren Lohn bei Allah noch schlimmer ist als das? Es sind, die Allah verflucht hat und denen Er zürnt und aus denen Er Affen, Schweine und Götzendiener gemacht hat. Diese befinden sich in einer noch schlimmeren Lage und sind noch weiter vom rechten Weg abgeirrt”.

In den Hadithen, beispielsweise bei „Die Wirren und Vorzeichen der Stunde“ wird es noch deutlicher dargestellt: „Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Die Stunde wird nicht kommen, bis die Muslime gegen die Juden solange kämpfen und sie töten, bis sich der Jude hinter dem Stein und dem Baum versteckt. Da sagt der Stein oder der Baum: O Muslim! O Diener Allahs! Dieser ist ein Jude hinter mir, so komm und töte ihn“! Diese Passage ist auch im Artikel 7 der Hamas-Charta verewigt. Wer wundert sich eigentlich noch über den fanatischen, kompromisslosen und irrationalen Kampf der arabischen Welt gegen Israel?

Angesichts der vielen Gemeinsamkeiten ist es auch nicht verwunderlich, dass „Mein Kampf“ bis ins Jahre 2007 in der Türkei ein Renner war, bevor der Verkauf auf Initiative der Bayerischen Landesregierung offiziell gestoppt wurde. Im März 2007 rangierte das Hass- und Hetzbuch sage und schreibe auf Rang drei der türkischen Bestsellerliste. Die „Blut und Boden“-Ideologie der Nazis scheint den Nationalisten in der Türkei nicht fremd zu sein. So ist die tiefrote türkische Fahne der Legende nach einem vom Blut türkischer Kämpfer gefärbten See nachempfunden. Sozialistisches Gedankengut lassen sich ebenfalls in beiden Ideologien finden. Im Nationalsozialismus ist es die „Volksgemeinschaft“, im Islam die „Ummah“, die Gemeinschaft aller Gläubigen. Man grenzt sich scharf von all denen ab, die nicht dazugehören.
= Sure 5 Vers 51: „O ihr, die ihr glaubt! Nehmt nicht die Juden und die Christen zu Beschützern. Sie sind einander Beschützer. Und wer sie von euch zu Beschützern nimmt, der gehört wahrlich zu ihnen. Wahrlich, Allah weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg“.

Der Islam fordert, wie auch der Nationalsozialismus, die Bekämpfung Andersdenkender, will sie unterwerfen und anschließend ausbeuten.
= Sure 9 Vers 29: „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen – von denen, die die Schrift erhalten haben, bis sie eigenhändig den Tribut in voller Unterwerfung entrichten“.

Der Islam diffamiert Andersgläubige in ähnlicher Form, wie es der Nationalsozialismus mit Angehörigen nicht-arabischer Rassen tat.
= Sure 98, Vers 6: „Die Ungläubigen unter den Schriftbesitzern und die Götzendiener kommen in das Höllenfeuer und bleiben ewig darin; denn diese sind die schlechtesten Geschöpfe“.
= Sure 9 Vers 28: „O die ihr glaubt, die Götzendiener sind fürwahr unrein, so sollen sie sich der geschützten Gebetsstätte nach diesem, ihrem Jahr nicht mehr nähern“!

Das Führerprinzip mit Hitler als unumschränktem Herrscher gilt auch im Islam, denn der Prophet Mohammed war sowohl geistlicher als auch weltlicher Alleinherrscher. Diese Position nahmen nach seinem Tod die Kalifen und die Ayatollahs ein. Die Verfolgung, Bestrafung und Ermordung von Homosexuellen ist ebenfalls ähnlich. Die einen endeten im KZ, die anderen an Baukränen. Die Verfolgung und Ermordung Andersdenkender bzw. Glaubensabweichler ist auch in beiden straff geführten diktatorischen Ideologien vergleichbar. Mohammed befahl im Hadith Bukhari V4 B52 N260, berichtet von Ikrima: „Wenn ein Muslim seine Religion verlässt, dann töte ihn.” Jegliche Opposition, jede andere Überzeugung wird brutal unterdrückt.

Frauen werden zum starken Wachstum der Gemeinschaft als Gebärmaschinen benutzt – im Nationalsozialismus durch das Mutterkreuz gefördert, im Islam durch die Koransure 2 Vers 223 festgelegt: „Eure Frauen sind ein Saatfeld für euch; darum bestellt euer Saatfeld wie ihr wollt. Doch schickt (Gutes) für euch voraus. Und fürchtet Allah und wisset, daß ihr Ihm begegnen werdet. Und verheiße den Gläubigen die frohe Botschaft“.

So fand zusammen, was zusammengehört, als Mohammed Amin al-Husseini, der Großmufti von Jerusalem – damals eine der höchsten islamischen Autoritäten weltweit – ab 1941 mit Hitler gemeinsame Sache machte. Der frühere britische Premierminister Sir Winston Churchill bezeichnete in seinem Buch „The Second World War“ Hitlers „Mein Kampf“ folgerichtig als „einen neuen Koran des Glaubens und des Krieges: schwülstig, langatmig, formlos, aber schwanger mit seiner Botschaft“. Damit stellte er als erster diesen Vergleich her und setzte den Islam mit dem Nationalsozialismus gleich. Für seine Bücher über den Zweiten Weltkrieg erhielt der überaus belesene und gebildete Brite 1954 den Nobelpreis für Literatur. Man sollte sich heute wieder auf ihn besinnen, anstatt klar denkende Menschen wie Geert Wilders oder Dr. Thilo Sarrazin zu verleumden. Denn die Bedrohung, mit der wir konfrontiert sind, ist weitaus größer, als sie im Moment wahrgenommen wird.

(Sämtliche Koranverse sind authentische deutschsprachige Übersetzungen der Internetseite des Zentralrates der Muslime – http://www.islam.de)
(Von Michael Stürzenberger und Eckhardt Kiwitt)

 

7 Responses to “Erdogan: “Wir sind nun die Weltmacht Türkei””

  1. Bazillus Says:

    Es ist schon bemerkenswert. Vor obigem Hintergrund wird auch die Rede Erdogans vor einigen Jahren in enem Stadion vor 4 000 türkischen Mitbürgern in Köln? verständlich, als er seine Landsleute dazu aufrief, sich hier nicht zu integrieren und den Ausspruch auf die Spitze trieb, dass Assimilation ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit sei. Das passt voll ins Bild.

    Nun scheint die Katze aus dem Sack. Europa soll nicht nur islamisiert werden, wie Herr Gaddafi meint, sondern auch noch ins Großtürkische Reich eingebunden werden.

    Tolle Aussichten! Liebe Politiker, legt endlich mal der DITIB das Handwerk, die nur der verlängerte Arm des großen Lideris ist. Dann wäre schon viel gewonnen. Staatliche Einflussnahme der Türkei muss spätestens ab jetzt vollständig unterbunden werden. Warum berichtet der Mainstream nicht über solcherlei Veranstaltungen, sondern nur der BR? Soll hier wieder die Bevölkerung getäuscht werden, von den wahren Zielen der Türkei abgelenkt werden?

    Politische Großmannssucht hatten wir hier schon reichlich. Nein Danke!!! Nix mehr mit mulitkulti. Wenn auf diesem Wege die Grauen Wölfe der Türkei hier wieder salonfähig gemacht werden sollen, sind wir nicht mehr zu retten.

  2. ReiterRoman Says:

    Nein umgekehrt Deutschland will wie annodazumal erobert werden vom m Türken.
    Die Zweite Wiener Türkenbelagerung war eine Belagerung der Stadt Wien vom 14. Juli bis 12. September 1683 durch Truppen des Osmanischen Reiches. Verteidigt wurde Wien durch Truppen des Heiligen Römischen Reiches, Polen-Litauens, der Republik Venedig und des Kirchenstaates. Nach zahlreichen fehlgeschlagenen Eroberungsversuchen, dem Eintreffen eines Entsatzheeres und der anschließenden Schlacht am Kahlenberg zogen sich die Truppen des Osmanischen Reiches zurück.#

    Der Begriff ,Zweite Wiener Türkenbelagerung‘ schließt an einen Eroberungsversuch Wiens durch Truppen des Osmanischen Reiches im Jahr 1529, genannt Erste Wiener Türkenbelagerung, an.

    1672 überfielen die Osmanen die damals polnisch-beherrschte Ukraine und das Königreich Polen-Litauen, eroberten die Festung Kamieniec Podolski und stießen bis Lemberg in Galizien vor
    Ein Jahr später, 1673, führten die Polen unter ihrem Feldmarschall Johann (Jan) III. Sobieski wieder ein Heer gegen die Osmanen und schlugen sie bei Chotyn vernichtend. Doch wenige Wochen später standen tatarische und osmanische Truppen unter Großwesir Kara Mustafa erneut im Land. Nach wechselvollen Kämpfen wurde der Osmanisch-Polnische Krieg schließlich 1676 im Vertrag von Żurawno beendet. Die Osmanen blieben dennoch weiter eine Bedrohung für Polen

    • Bert Engel Says:

      Und jetzt erleben wir die dritte Türkenbelagerung mit nicht nur einer Unterminierung der Wiener Stadtbefestigung, sondern mit Unterwanderung der europäischen Politik und der Beihilfe unserer gewählten „“Volksvertreter“. Im Namen Allahs, des Allmächtigen und einzigen Gottes…

  3. ReiterRoman Says:

    Wien (chs). Wie geht die Türkei mit Zwangsehen um? Welche Gefahren entstehen der EU durch eine Außengrenze zum Irak? Und: Hätte Österreich überhaupt einen Vorteil durch einen EU-Beitritt der Türkei? – Es sind kritische Fragen, denen sich der frühere österreichische Botschafter Albert Rohan in der Diskussion mit Schülern der HLW Straßergasse in Wien stellen muss. Fragen, die auch die Vorbehalte vieler Österreicher gegenüber einer türkischen EU-Mitgliedschaft widerspiegeln

  4. John3.16 Says:

    Aus Zeitgründen kann ich nur auf die sehr lesenswerte historische Miniatur „Die Eroberung von Byzanz“ von Stefan Zweig in seinen „Sternstunden der Menschheit“ hinweisen. Vorahnend schrieb Stefan Zweig in diesem 1927 entstandenen Werk einige bemerkenswerte Dinge: Byzanz, dieser „letzverbliebene herrliche Edelstein der Kaiserkrone Konstantins und Justinians“ wurde 1453 von den Osmanen unter dem türkischen Sultan Mehmed II. Fatih – der Eroberer – eingenommen, geschändet und von dieser Zeit an brutal islamisiert. (Bezeichnenderweise sind heute einige Moscheen in Deutschland nach dem Eroberer Fatih benannt.)

    Geplündert schon einmal von den Kreuzfahrern (!), zerrissen von nationalen und religiösen Streitigkeiten innerhalb Europas würde die geschwächte Stadt der Eroberung nicht widerstehen können. Nur eine geeinte und sich wehrende Christenheit konnte das zerfallende Bollwerk noch bewahren und die Hagia Sophia weiterhin eine Basilika des Glaubens bleiben.

    Der letzte Kaiser von Byzanz trug ebenfalls den Namen Konstantin. Er wurde in Europa nicht gehört, weil griechische und römische Kirche sich wegen des Streits um den Oberhirten hassten. Es war nur eine vorübergehende Schonfrist für Byzanz gegeben. Wenn Gewaltherrscher einen Krieg vorbereiten, sprechen sie ausgiebigst vom Frieden, solange sie nicht völlig gerüstet sind. Erst als „Mahomet“ so weit war und hinterhältige Verträge geschlossen hatte, provozierte er mit einem Rechtsbruch den Krieg.

    „Kann der Papst gleichgültig bleiben, wenn die Hagia Sophia (Heilige Weisheit), die herrlichste Kirche des Abendlandes, in Gefahr schwebt, eine Moschee des Unglaubens zu werden? Versteht Europa, das in Zwist befangene, durch hundertfache niedere Eifersucht zerteilte, noch immer nicht die Gefahr für die Kultur des Abendlandes?“ Diese Frage bezog sich auf die Zeit damals, ist aber doch auch heute eine ganz aktuelle!

    Der große, der entscheidende Sturm war für den 29. Mai 1453 beschlossen. „Mahomet“ schwor bei Allah, dass die Truppen nach der Erstürmung der Stadt unbeschränktes Recht auf Plünderung hätten – was dann auch geschah. In der Hagia Sophia leitete der Kaiser selbst die letzte Messe – die Totenmesse des oströmischen Reiches, denn zum letztenmal hatte der christliche Glaube in der Kathedrale Justinians gelebt.

    Am nächsten Tag fiel der letzte Kaiser Ostroms und verlor sein Leben mit seinem Reiche. Bei der Plünderunng fielen den rasenden Siegern auch die Bücher mit der Weisheit von Jahrhunderten, „der unsterbliche Reichtum des griechischen Denkens und Dichtens“, in die Hände und wurde verbrannt oder achtlos zertreten.

    Erste am Nachmittag des großen Sieges zog Mehmed in die eroberte Stadt ein. Erst wollte er Allah danken, ehe er ihm für ewige Zeiten die Hagia Sophia weihte und – in Richtung Mekka gewandt – das „erste Gebet zu Allah, dem Herrscher der Welten, in diesem christlichen Dome spricht“.
    Schon am nächsten Tag ließ der Eroberer dann alle früheren Zeichen des Glaubens entfernen, wobei auch das hocherhobene Triumpfkreuz, das sich seit tausend Jahre dort befand, polternd zu Boden stürzte und später in den Eingangsstufen verbaut wurde. Das Kreuz Christi sollte mit Füßen getreten werden.

    Zum Schluß zieht der Verfasser das düstere Fazit: „Von diesem Sturze erbebt das ganze Abendland. Schreckhaft hallt die die Nachricht wider in Rom, in Genua, in Venedig, wie ein warnender Donner rollt sie nach Frankreich, nach Deutschland hinüber, und schaudernd erkennt Europa, dass dank seiner dumpfen Gleichgültigkeit … eine schicksalhaft zerstörende Gewalt hereingebrochen ist, die jahrhundertelang seine Kräfte binden und lähmen wird. Aber in der Geschichte wie im menschlichen Leben bringt Bedauern einen verlorenen Augenblick nicht mehr wieder, und tausend Jahre kaufen nicht zurück, was eine einzige Stunde versäumt.“

    Stefan Zweig schied 1942 freiwillig aus dem Leben. Er hatte wohl eine Ahnung von dem, was auf uns nun durch ähnliche Gleichgültigkeit zukommt, bzw schon auf uns zugekommen ist. Gibt es daraus noch ein Entrinnen? Papst Benedikt XVI. jedenfalls wagte bei seinem Besuch im heutigen Istanbul am 1.12.2006 kein Gebet, sondern besichtigte die Hagia Sophia nur. In der gegenüber liegenden „Blauen Moschee“ betete er dann jedoch … in Richtung Meka. Aber zu welchem Gott? Schon zuvor hatte auch sein Vorgänger in Damaskus, wo die berühmte Johannes-Kirche ebenfalls in eine Moschee umgewandelt worden war, den Koran geküsst.

    Quo vadis Europa?

  5. pummerin Says:

    Der Vatikan wird seit Jahren durch Saudi-Arabien finanziell unterstütz-darüber besitze ich Originaldokumente, welche ich habe prüfen lassen, nach vielen Jahren der privaten Forschung konnte mich dieser Umstand doch noch etwas schockieren, denn es zeigt unsere Hilflosigkeit gegenüber dieser verschworenen Tyrannengemeinde, die uns globalbeherrscht.


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