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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Türkei: Provokation – Rechtspartei beantragt Gebet in der Hagia Sophia 4. September 2010

Filed under: Christenverfolgung,Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 23:28

Eine rechtsgerichtete türkische Partei will kommende Woche das Festtagsgebet zum Ende des Fastenmonats Ramadan in der Hagia Sophia verrichten lassen.

 
Istanbul (kath.net/KAP): Eine rechtsgerichtete türkische Partei will kommende Woche das Festtagsgebet zum Ende des Fastenmonats Ramadan in der Hagia Sophia verrichten lassen. Bisher gebe es noch keine Antwort der Regierung auf einen entsprechenden Antrag, erklärte ein Sprecher der Großen Einheitspartei (BBP) in Ankara auf Anfrage der deutschen katholischen Nachrichtenagentur KNA. In ihrem Antrag bezieht sich die Randpartei ausdrücklich auf jüngste Entscheidungen der Regierung, Christen in der Türkei einige Messfeiern in historischen Gotteshäusern zu erlauben. Der Leiter des staatlichen Religionsamtes, Ali Bardakoglu, zeigte sich vor türkischen Journalisten aufgeschlossen für den Vorstoß. Sein Amt sei für diese Frage zwar nicht zuständig, trete aber dennoch für religiöse Freiheit ein.

Die vor rund 1.500 Jahren errichtete Hagia Sophia war zunächst Krönungskirche des byzantinischen Reiches und eine der größten Kirchen der Christenheit. Nach der türkischen Eroberung Konstantinopels 1453 war sie wichtigste Moschee des Osmanischen Reiches. Der Gründer der laizistischen türkischen Republik, Mustafa Kemal Atatürk, wandelte den Bau 1935 in ein Museum um. Seitdem sind dort religiöse Zeremonien verboten. Mitte August hatte die türkische Regierung den orthodoxen Christen eine Messfeier in dem alten ostanatolischen Kloster Sümela erlaubt, das ebenfalls ein Museum ist. In wenigen Wochen dürfen die armenischen Christen einen Gottesdienst auf einer Inselkirche im südosttürkischen Van feiern.

 
Ahmadinejad ruft Palästinenser zum Kampf auf

Tausende beteiligten sich an Anti-Israel/USA-Demos: Einen Tag nach den Nahost-Friedensgesprächen in den USA hat der iranische Präsident Ahmadinejad an die Palästinenser appelliert, den bewaffneten Kampf gegen Israel fortzusetzen. Das Problem könne „nicht durch Gespräche mit den Feinden der palästinensischen Nation gelöst werden“, sagte Ahmadinejad am Freitag anlässlich des jährlichen Al-Kuds-Tags. „Widerstand ist der einzige Weg zur Rettung der Palästinenser“, rief der iranische Präsident. Auch die jetzt begonnenen Gespräche seien zum Scheitern verurteilt. Ahmadinejad rief die Länder der Region auf, sich gegen Israel zu verbünden.

Dem staatlichen Fernsehen zufolge gingen mehrere Millionen Menschen im ganzen Land auf die Straßen. Sie riefen „Tod den USA“ und „Tod für Israel“. Die Wiederaufnahme der Friedensgespräche von Israelis und Palästinensern in Washington fiel mit den traditionellen Al-Kuds-Kundgebungen im Iran zusammen. Seit drei Jahrzehnten wird am letzten Freitag des Fastenmonats Ramadan an die Besetzung Ostjerusalems durch Israel während des Sechstagekriegs 1967 erinnert. Al-Kuds ist der arabische Name für Jerusalem.

Die Demonstrationen in Teheran wurden von strengen Sicherheitsmaßnahmen begleitet.
Sicherheitskräfte waren im Einsatz, um zu verhindern, dass im Rahmen der vom Regime gesteuerten Proteste auch Oppositionelle auf die Straße gehen, um gegen Ahmadinejad zu demonstrieren. Die Website des moderaten Klerikers Mehdi Kharrubi berichtete, dass Islamisten Brandbomben auf sein Haus geworfen und einen der Leibwächter zusammengeschlagen hätten. Südtirol-News: Und wann machen die deutschen Linken Israelgegner ihren Aufruf? Der fehlt noch. {Quelle: Dolomitengeist}

 

4 Responses to “Türkei: Provokation – Rechtspartei beantragt Gebet in der Hagia Sophia”

  1. angel03 Says:

    interessant ist jedoch zu sehen, dass die Moslems noch nicht mal sich selber achten.
    In Pakistan wurden doch von sunnitischen Rebellen 40 Shiiten umgebracht.

    • saphiri Says:

      angel03 Sagt:
      5. September 2010 at 13:45

      wie kann man ,wenn man das Licht in sich verlöschen lässt— @ angel03
      noch Worte–man sollte schon wissen wie ich es erlische—

  2. Tim Says:

    Es wird interessant sein zu sehen, ob auch Christen in dem Museum „Hagia Sophia“ Gottesdienst feiern können! Allerdings wird kaum jemand wagen solch einen Antrag zu stellen! Oder?

    • Selcuk Says:

      „Mitte August hatte die türkische Regierung den orthodoxen Christen eine Messfeier in dem alten ostanatolischen Kloster Sümela erlaubt, das ebenfalls ein Museum ist. In wenigen Wochen dürfen die armenischen Christen einen Gottesdienst auf einer Inselkirche im südosttürkischen Van feiern.“ steht da oben! Lesen muss man können!


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