kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Frömmigkeit der Wissenschaft 3. September 2010

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 03:33

Die gläubigsten Wissenschaftler des Abendlandes, die dem wissenschaftlichen Fortschritt Halt verleihen


= Nikolaus Kopernikus (1473-1543), Mathematiker und Astronom: “Wer sollte nicht durch die stete Beobachtung und den sinnenden Umgang mit der von der göttlichen Weisheit geleiteten herrlichen Ordnung des Weltgebäudes zur Bewunderung des allwirkenden Baumeisters geführt werden”!

= Johannes Kepler (1571-1630), Mathematiker und Astronom: “Astronomie treiben heißt, die Gedanken Gottes nachlesen”!

= Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716), Mathematiker: “Indem Gott rechnet und seine Gedanken ausführt, entsteht die Welt”.

= Issac Newton (1643-1727), Mathematiker und Astronom: “Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plane eines allwissenden und allmächtigen Wesen zustande gekommen sein. Das ist und bleibt meine letzte und höchste Erkenntnis”.

= Karl Friedrich Gauß (1777-1855), Mathematiker, Physiker und Astronom: “Wenn unsere letzte Stunde schlägt, wird es uns eine unsagbar große Freude sein, den zu sehen, den wir in unserem Schaffen nur ahnen konnten”.

= Charles Darwin (1809-1882), englischer Naturforscher, Begründer der Evolutionstheorie: “Ich habe niemals die Existenz Gottes verneint. Ich glaube, dass die Entwicklungstheorie absolut versöhnlich ist mit dem Glauben an Gott. Die Unmöglichkeit des Beweisens und Begreifens, dass das großartige über alle Maßen herrliche Weltall ebenso wie der Mensch zufällig geworden ist, scheint mir das Hauptargument für die Existenz Gottes”.

= Guglielmo Marchese Marconi (1874-1937), italienischer Ingenieur und Physiker: “Ich erkläre mit Stolz, dass ich gläubig bin. Ich glaube an die Macht des Gebetes. Ich glaube nicht nur als gläubiger Katholik, sondern auch als Wissenschaftler”.

= Arthur Stanley Eddington (1882-1946), englischer Astronom und Physiker: “Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin, nicht von ihm fort. – Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler. Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen”.

= Max Planck (1858-1947), Physiker: “Und so sage ich Ihnen nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich! Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält. Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente noch eine ewige Kraft gibt, so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche, sondern der unsichtbare unsterbliche Geist ist das Wahre! Da es aber Geist an sich allein ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen zugehört, so müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selber sein können, sondern geschaffen worden sein müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu benennen, wie ihn alle alten Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: GOTT”!
“Religion und Naturwissenschaft – sie schließen sich nicht aus, wie manche heutzutage glauben oder fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Wohl den unmittelbarsten Beweis für die Verträglichkeit von Religion und Naturwissenschaft auch bei gründlich-kritischer Betrachtung bildet die historische Tatsache, daß gerade die größten Naturforscher aller Zeiten, Männer wie Kepler, Newton, Leibniz von tiefer Religiosität durchdrungen waren”.

= Albert Einstein (1879-1955), Physiker: “Jedem tiefen Naturforscher muss eine Art religiösen Gefühls nahe liegen, weil er sich nicht vorstellen mag, dass die ungemein feinen Zusammenhänge, die er erschaut von ihm zum ersten Mal gedacht werden. Im unbegreiflichen Weltall offenbart sich eine grenzenlos überlegene Vernunft. Die gängige Vorstellung, ich sei ein Atheist, beruht auf einem großen Irrtum. Wer sie aus meinen wissenschaftlichen Theorien herausliest, hat sie kaum begriffen”. “Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind”.

= Werner Heisenberg (1901-1976), Physiker: “Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch; aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott”.

 

2 Responses to “Frömmigkeit der Wissenschaft”

  1. AugeGottes Says:

    Wer kann beweisen, dass Gott
    in mir wohnt?
    Kein Mensch kann seinen Glauben beweisen, weil der Glaube an Gott eine innere Erfahrung ist, die einem anderen nicht als wahr übermittelt werden kann
    In mir ist die Kraft der Liebe und der Freiheit: Gott, das Leben
    Gottesbeweis?
    Als Gottesbeweis wird jeder Versuch bezeichnet, die Existenz Gottes mit Hilfe der Methoden der Logik, der Wahrscheinlichkeitstheorie oder gar anhand physikalischer Argumente zu ergründen. Diese „rationale“ Methodologie steht zumindest in der Tendenz im Gegensatz zu einem Glauben an Gott, der auf mystischen Offenbarungen ruht. Da es sich um Existenzbeweise handelt, ist der Existenzbegriff selbst ein problematischer Kern der Argumentationen. Bereits Thomas von Aquin hat fünf Gottesbeweise zusammengestellt (in seiner Summa Theologiae und Summa contra Gentiles); zwei davon werden heute in eine Kategorie gefasst.

    Die Gottesbeweise oder die „Theistischen Argumente“ kann man in vier große Kategorien unterteilen:

    1.A priori oder rein konzeptuelle Argumente
    2.Welt-basierte Argumente
    3.Moralische Argumente
    4.Entscheidungstheoretische Argumente
    Die verschiedenen Versionen der ontologischen Argumentation gehören in die erste Kategorie. Die ontologische Argumentation (die Bezeichnung „ontologisch“ stammt von Immanuel Kant) hat einen spezifischen philosophischen Charakter und hat schließlich schwierige Probleme der modalen Logik hervorgebracht. Der Mathematiker Kurt Gödel konstruierte einen Gottesbeweis, der viele der logischen Fallen früherer ontologischer Beweise vermied. Der philosophische Vorteil ontologischer Beweise ist, dass sie unmittelbar zu der Notwendigkeit der Existenz Gottes führen, ein Merkmal, das viele als essentiellen Anteil eines jeglichen Gottesbegriffes sehen.

    Zur zweiten Kategorie gehören die kosmologischen Argumente, die an allgemeine Merkmale der Welt appellieren so wie die teleologischen, die auf sehr speziellen Eigenschaften einer Weltgestaltung basieren. Diese Argumentationswege sind zugänglicher als die ontologischen Gottesbeweise und waren (sind) stets populär. Es existieren sogar ganz spezielle Argumente, die auf einer universellen Notwendigkeit von Schönheit oder Normativität der menschlichen Rationalität als Teil einer religiösen Erfahrung Gottes gesehen werden. Die meisten der genannten Argumentationswege haben eine lange Geschichte und finden bis heute treue Anhänger unter den modernen Philosophen
    5.6.2 Der teleologische Beweis
    Der fünfte Gottesbeweis von Thomas besagt: Es existieren Dinge, die keine Erkenntnis haben (nämlich Naturkörper), und die auf ein Ziel hin tätig sind. Wenn ein Ding, das keine Erkenntnis hat, auf ein Ziel hin strebt, dann wird es von einem Wesen auf dieses Ziel hin gerichtet. Daher: es existiert ein erkennendes Wesen, das alle Naturdinge auf ein Ziel ausrichtet.

    Mögliche Einwände gegen den teleologischen Gottesbeweis sind folgende: Beweist dies wirklich die Existenz eines einzigen, allwissenden, allgütigen, allmächtigen Gottes? Sind die Prämissen wirklich plausibler als die Konklusion? Zumindest die Prämisse erscheint wenig plausibel, denn es gibt alternative Erklärungen für die Komplexität, Harmonie und Funktionalität der Natur (Evolution der Natur, des Universums). Der Schluss von Wirkungen auf Ursachen ist ebenfalls sehr umstritten, genauso wie die behauptete Analogie zwischen natürlichen und künstlichen (geplanten) Objekten.
    Die moralische Argumentation
    Die moralische Argumentation, die auf Kant zurückgeht, geht davon aus, dass Gott, Freiheit und Unsterblichkeit notwendige Voraussetzungen und Bedingungen für wahrhaft sittliches Streben nach dem Guten sind. Die theoretischen, auf den Verstand sich berufenden Gottesbeweise seien, so meinte Kant, zum Scheitern verurteilt. Denn rein theoretisch können wir nie über die Grenze möglicher Erfahrung hinauskommen. Die rein theoretische Vernunft kann nicht zur Erkenntnis Gottes kommen. Gutes tun aus Pflicht und Überzeugung, auch gegen vordergründige Vorteile, führt zu der Frage, ob es sinnvoll und zukunftsträchtig ist, moralisch zu handeln. Wollen wir das Postulat der „Tugend“ aufrechterhalten, müssen wir ein zweites hinzufügen: das nach „Unsterblichkeit“. Der sittlich handelnde Mensch muss einen Lebenssinn, eine Zukunft über den Tod hinaus haben. Dies ist das Postulat der Unsterblichkeit, das wiederum zum Postulat der Existenz Gottes führt. Nur Gott kann die Zukunft des pflichtgemäß Handelnden garantieren. Tugend, Gott, Unsterblichkeit sind durch die „reine Vernunft“ nicht zu begründen, aber (im Rahmen der praktischen Vernunft) notwendige Überzeugungen für ein verantwortliches Zusammenleben.

    Die moralische Argumentation ist kein „Beweis“. Sie entsteht aus einer Verkettung von Postulaten

    No me mueve, mi Dios, para quererte
    el cielo que me tienes prometido,
    ni me mueve el infierno tan temido
    para dejar por eso de ofenderte.

    ¡Tú me mueves, Señor! Muéveme el verte
    clavado en una cruz y escarnecido;
    muéveme ver tu cuerpo tan herido;
    muévenme tus afrentas y tu muerte.

    Muévenme en fin, tu amor, y en tal manera
    que aunque no hubiera cielo, yo te amara,
    y aunque no hubiera infierno, te temiera.

    No me tienes que dar porque te quiera,
    pues aunque lo que espero no esperara,
    lo mismo que te quiero te quisiera.

  2. Bazillus Says:

    Gott beweisen zu wollen, ist müßig. Gott ist Geist und Geist entzieht sich jedem materiell irdischer Definition. Menschen bestehen aus Geist, Seele, Leib. Und dieser Leib mit Gehirn ist es, der Gott nicht voll erfassbar machen lässt. Und Gott hat dies nicht umsonst so eingerichtet.

    Würden wir Gott voll erfassen können, wären wir wie Gott und würden den uns angeborenen Stolz dazu benutzen wie Luzifer zu sein. Zumindest stünde das zu befürchten. Ein Mensch kann also nicht in der Lage sein, Gott voll zu erfassen. Gott hat uns Jesus als seinen Sohn geschenkt, d. h. ein Teil Gottes kam auf diese Erde, um sich mit dem Menschen zu solidarisieren. Ein größeres Geschenk an uns kann kein Schöpfer machen. Er sieht seine Schöpfung als erhaltenswert an. Und was ist die Folge? Selbst seine engsten Jünger glaubten ihm letztlich nicht und verraten ihn am Kreuz. Sie laufen weg bis auf wenige. Erst das Wunder der Auferstehung lässt sie glauben. Sie haben dieses Wunder gesehen und trotzdem konnten auch sie nicht Gott vollends erfassen. Uns ist geboten nicht sehen zu können, aber doch zu glauben. Das ist mitunter nicht leicht.

    M. E. ist aus der Schlüsselstelle des NT der Charakterisierung und der Erkenntnis Gottes aus dem Mathäusevangelium der Bergpredigt zu entnehmen. Matth. 5 – 44 ff.
    Ich aber sage euch: Liebet Eure Feinde, tut Gutes denen, die Euch hassen und betet für die, die Euch verfolgen. …
    Vers 48: Seid also vollkommen, wie euer Vater vollkommen ist.

    Er setzt also die Feindesliebe als die am schwersten zu lebende Art der Liebesform in die Vollkommenheit. Und der Vater ist in diesem Sinne vollkommen. Das heißt für mich, ohne theologisch vorgebildet zu sein:

    Gott ist die vollkommene Liebe. Wer es schafft, seine Feinde zu lieben, ist vollkommen. Heir ist Verzeihung das Schlüsselwort.

    Ich denke, dass gerade diese Stelle der Vollkommenheit Gottes als das entscheidende Merkmal seines Seins angesehen werden muss. Das ist die deutliche Spur, die Jesus nicht nur verbal gelegt hat, sondern auch mit seinem irdischen Leben in der biblisch dokumentierten Weise beglaubigt hat. Jesus ist also letztlich das Siegel Gottes, nicht irgendein falscher Prophet, vor denen Jesus in der Bergpredigt ebenfalls warnt.

    Ich weiß nicht, wie diese Stelle in der hohen Theologie gesehen wird. Aber sie sollte der Bezugspunkt für alle Gottesbilder aller Religionen sein. Dieses Gottesbild ist somit für mich der höchste Maßstab eines jeden Gottesbildes, dem wir nacheifern sollten. Damit sage ich nicht, dass ich höllische Zustände oder gar die Hölle abschaffe. Im Gegenteil.

    Jesus hat m. E. zweidimensional gepredigt und gelebt. Sein Erlösungswerk führte er zweidimensional durch, um von der Theologie erfasst zu werden, was meines Erachtens nicht genug zum Ausdruck gebracht worden ist:

    1. die Erlösung des Menschen. Darüber wurden schon x-Texte verfasst.
    Aber die 2. Dimension ist vielleicht dabei untergegangen. Jesus hat an dieser Stelle auch seinen Vater erlöst, und zwar befreit von seinem Image als Straf-, Zorn- und Ausgrenzungsgott, welches ihm die Menschen in ihrer kleingeistig materliellen Welt aufoktroyiert hatten. Jesus hat uns also ein völlig anderes Gottesbild seines Vaters vermittelt. Diese Dimension ist m. E. im Laufe der Geschichte völlig untergegangen. Man hat hier wohl nur den Menschen im Blick gehabt und nicht Gott.

    Aus diesem Grund dürfen wir Abschied nehmen von einem Strafgott. Wir müssen uns zuwenden zu einem Gott der Liebe, der uns lediglich nach unserem Ableben erkennen lässt, in welchen Zustand wir gehören aufgrund unserer begangenen Taten. Wir brauchen also keine Angst vor Gott zu haben, höchstens Angst vor dem, was wir hier auf Erden „verbrochen“ haben. Wir werden dann vielleicht die Erkenntnis erhalten wie Adam und Eva, als sie erkannten, dass sie nackt waren. Wir werden erkennen, welche Auswirkungen unser liebloses Verhalten auf die Seelen anderer gehabt hat. Und das kann sehr schmerzlich, aber auch in guten Taten sehr tröstlich und liebevoll sein.

    Gott braucht nicht zu strafen. Er hat uns vorgegeben, wie wir unser Leben gestalten mögen und uns durch unsere Heiligen Vorbilder gegeben. Wenn wir uns auf diesen Liebesgott in Dreifaltigkeit einlassen und ausrichten, haben böse Geister keinerlei Macht über uns. Sie spielen in unserer Gedankenwelt dann keine Rolle mehr.


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