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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Undercover Mosque – das sind also moderate und tolerante Muslime? 2. September 2010

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 02:54

Die Dokumentation „Undercover Mosque“ (Deutsch: http://kitmantv.blogpost.com; Englisch: http://www.newenglishreview.org) der britischen Firma Hardcash Productions wurde am 15. Januar 2007 im britischen Channel 4 ausgestrahlt. Ein Jahr lang hatte ein Reporter als „Gläubiger“ getarnt Zugang zu Moscheen in Großbritannien und mit versteckter Kamera gefilmt. Besonders die Green Lane Mosque in Birmingham wurde in der Dokumentation vorgestellt – in dem Sinne, dass ihre extremistischen, antiwestlichen, jihadistischen Lehren offen gelegt wurden, die in einer Vorzeige-Moschee für Dialog und Verständigung nichts zu suchen gehabt hätten.

Die Dokumentation zeigte auf, dass die der Öffentlichkeit gegenüber vertretenen moderaten und dialogbereiten Haltungen nur vorgeschoben sind und der Tarnung dienen. Hinter den Kulissen wurde Hass auf kuffar gelehrt, die Überlegenheit des Islam, die Feindschaft zu anderen Religionen, Schläge bei Ungehorsam, Bekämpfung der Ungläubigen usw. Es gab auf der Internetseite einen geheimen Zugang zu den wahren Lehren der Moschee-Prediger und Gastprediger und ihrer Ansichten, in denen der Hass auf alle Nichtmuslime sowie „schlechten“ Muslime geschürt wird. In der Moschee wurden Hetzschriften und –Videos vertrieben.

Die Ausstrahlung der Dokumentation hatte anfänglich eine Untersuchung der Polizei zur Folge, ob von Seiten der Moschee, ihrer Vertreter oder eingeladener Vortragender gegen geltendes Recht verstoßen worden sei. Diese Untersuchung wurde rasch ad acta gelegt, weil „keine ausreichenden Hinweise“ für Verstöße gefunden wurden (nachdem 56 Stunden Film-Rohmaterial und die Dokumentation selbst gesichtet wurden). Stattdessen rückten jetzt Channel 4 und die Produktionsfirma ins Visier der Ermittler. Sie sollen geltendes Recht gebrochen haben. Dafür fanden die Ermittler zwar „keine ausreichenden Beweise“, aber sie ließen verlauten über die „enorme Bearbeitung“ seien falsche Eindrücke vermittelt worden und es gäbe eklatante Fehldarstellungen. Die Zusammenstellung der Sendung reiche aus, „den Zusammenhalt der Gesellschaft zu untergraben“. Massive Vorwürfe, die nicht belegt wurden.

Weil sie selbst nicht genug fanden, um gegen Channel 4 und Hardcash vorzugehen, verwiesen die Ermittler die Sendung an Ofcom, die britische Medienaufsicht. Dort kam man nach neun Monaten rigoroser Untersuchung zu einem sehr anderen Ergebnis – Ofcom stärkte Channel 4 den Rücken und wies die Vorwürfe der Polizei vehement zurück. Besonders pikant an der Sache war, was Kevin Sutcliffe von Channel 4 dann noch zu berichten hatte: Alle in der Dokumentation gezeigten Prediger hatten vor der Ausstrahlung die Gelegenheit sich zu den Inhalten zu äußern – keiner beschwerte sich. Vor diesem Hintergrund, so Sutcliffe, „erscheint es pervers, dass Hardcash und Channel 4 sich als Verdächtige in einer Strafermittlung der Polizei wiederfanden“. Darüber hinaus handelte die West Midlands Police auf sehr berechnende Weise: Sie versuchten gar nicht erst, ihre Bedenken zum Film mit Channel 4 zu diskutieren, bevor sie mit ihrer Beschwerde bei Ofcom an die Öffentlichkeit gingen, wohl wissend, dass der Vorwurf einer „Täuschung“ beträchtliches Medieninteresse hervorrufen würden.

Ofcom stellte schlicht und einfach fest (www.guardian.co.uk): „Undercover Mosque war eine legitime Untersuchung, die Fragen wichtigen öffentlichen Interesses aufdeckte… Ofcom fand keinerlei Belege dafür, dass der Sender das Publikum irreführte oder dass die Sendung zu kriminellen Aktivitäten ermutigte oder dazu aufheizte. In Sachen Beweisen (einschließlich nicht gesendeten Materials und Schriften) stellte Ofcom fest, dass der Sender das Material sorgfältig richtig darstellte, das er gesammelt hatte; er ist mit dem Thema verantwortlich umgegangen und im Rahmen geblieben“. Die Aufsichtsinstanz wies damit 364 Beschwerden ab, die nach der Ausstrahlung bei ihr eingingen und stellte fest, dass diese Beschwerden Teil einer Kampagne zu sein scheinen. Die Entscheidung der Medienaufsicht veranlasste Channel 4 zu der Feststellung, dass die Polizei „einigen Leuten Legitimität für das Predigen einer Botschaft des Hasses“ gegeben habe. Darüber hinaus verklagte Channel 4 die West Midlands Police wie auch die Staatsanwaltschaft wegen der gemachten öffentlichen Vorwürfe, die diese nicht zurücknehmen wollten. Gerichtlich wurde im Mai 2008 eine Einigung erzielt: Die Beklagten mussten sich öffentlich entschuldigen und £100.000 Entschädigung zahlen, von denen der Sender 50.000 für seine Auslagen behielt und den Rest einer Stiftung für freie Journalisten und ihren Familien in Not spendete.

Es stand also fest, dass Channel 4 und Hardcash Productions absolut korrekt gehandelt und berichtet hatten. Heute wissen das nur noch Insider.

Zum Teil ist das sicherlich der Zeit geschuldet, die verging, bis Channel 4 sich gerichtlich durchgesetzt hatte. Zu einem so späten Zeitpunkt interessiert es niemanden mehr, was da tatsächlich gelaufen war. Es interessiert auch nicht mehr, dass die andere Seite – die Verbands-Muslime – sich in der üblichen Weise verhielten und damit offenbar Erfolg hatten. Und das betrifft nicht nur die von Ofcom angesprochene Kampagne.

Wie sahen die Reaktionen dieser Muslime aus?
Es war das, was man immer zu hören/lesen bekommt, wenn etwas Kritisches über Moscheen oder Muslim-Verbände gesagt oder gar Beweise für deren Extremismus und Hasspredigen vorgelegt werden. Erst einmal heißt es, das stimme alles nicht. Dann heißt es, das sei alles aus dem Zusammenhang gerissen. Dieser Behauptung folgen unglaubwürdige „Erklärungen“, was das wirklich gesagt worden sei. Und dann werden die Kritiker beleidigt und durch den Dreck gezogen. Natürlich alles ohne jegliche Belege der eigenen – muslimischen – Haltung oder gar der Widerlegung der vom Sender gezeigten Fakte; es wird einfach nur behauptet, die Dokumentation sei
= ein weiteres Beispiel von Feindseligkeit gegenüber Muslimen
= beispielhaft für die Probleme inhärenter Islamophobie und Rassismus der Mainstream-Medien
= unehrenhafte Taktik selektiver Zitierung einiger aufgezeichneter Reden zum Zweck irreführender Darstellung.

Und natürlich wird angeführt, dass die Moschee ein positives Paradebeispiel sei, weil dieser Imam (Abu Osama) „vom größten Teil seiner Gemeinde und der religionsübergreifenden Gemeinschaft als friedlicher Mann bekannt ist, der in seiner Gemeinde Frieden predigt“; er ermuntere seine Gemeinde den politischen Islam und Radikalismus zu meiden“. Das mag sein, dass er so gesehen und dargestellt wird. Aber das ist Image und die Realität sieht anders aus {(http://entertainment.timesonline.co.uk) – (Zitate am Ende des Artikels)}.

Die Persilscheine, dass die Täter immer ganz harmlose Leute waren und niemandem etwas zuleide tun können, kennt man aus anderen Fällen, wenn es um Terrorverdächtige oder auch Attentäter ging. Deren Umfeld konnte sich nie vorstellen, dass dieser arme, friedfertige Mensch etwas so furchtbares hätte tun können. Da müssen Missverständnisse vorliegen – wenn nicht, dann willkürlich boshaftes Handeln der Nichtmuslime (Strafverfolgungsbehörden z.B.). Die Vorgehensweise der Verbands-Muslime war effektiv. Besonders der Vorwurf der Islamophobie greift zunehmend. Und werden die Muslime erst einmal böse, dann sind – insbesondere in Großbritannien – die Strafverfolgungsbehörden extrem „vorsichtig“ und neigen dazu die Argumentationsweise der Verbandsmuslime als eigene zu übernehmen, wie sich besonders an der Vorgehensweise gegenüber Channel 4 zeigt. Die Behörden machen die Dhimmis, damit nur ja kein Ärger entsteht. Angestrebte Harmonie sieht so aus, dass die Propheten-Jünger Dampf machen und drohen und die Polizei dann eben um des vermeintlichen Friedens willen einknicken, nachgeben und keine Auseinandersetzungen mit denen riskieren, die am lautesten schreien und am wahrscheinlichsten gewalttätige werden.

Das Ergebnis: Die Extremisten können weiter machen, es ändert sich nichts. Der muslimische „Untergrund“ für Jihad und der Unterwerfung des Westens unter die Scharia geht weiter.

Undercover Mosque – The Return: Channel 4 und Hardcash Productions ließen im September 2008 eine weitere Dokumentation (www.telegraph.co.uk) über muslimischen Extremismus in Moscheen Großbritanniens folgen. Wikipedia hält sich hier stark zurück, was die Inhalte der Dokumentation angeht, bringt dafür aber eine ausführliche Stellungnahme von Khalid Yasin. Mehr dazu gleich.

Etwas ausführlicher berichtete der Telegraph schon vorab über die Sendung. Bezeichnend dabei, dass der Name der Reporterin, die sich in die Moscheen begab, um die Lehre von und für die Frauen wurde von der Redaktion geändert; sie muss geschützt werden – vor den Reaktionen der Muslime. Besagte falsch benannte Reporterin „Sarah Hassan“ machte dabei die Erfahrung (http://westminsterjournal.com), dass in den respektiertesten Moscheen – z.B. der Regent‘s Park Mosque – gleichzeitig auch die härteste Form des Islam eingetrichtert wird. Die genannte Moschee gehört zu denen die angeblich vorbildlich interreligiösem Dialog und Moderatheit verpflichtet sind. Zwar wird der Terrorismus nicht gepredigt und vom Bruch britischer Gesetze abgeraten, aber man mahnt, die Gläubigen dürften sich keine Freunde unter Nichtmuslimen suchen, müsse die Ungläubigen hassen; und der Staat unter der Scharia wird angestrebt – und dann natürlich entsprechende „Rechtsprechung“ nach sich zieht (ausdrücklich so gewollt), einschließlich des Abhackens von Gliedmaßen, der Tötung von Apostaten. Abgesehen davon werden die Frauen indoktriniert, „muslimisches“ Verhalten jetzt schon an den Tag zu legen: Nicht ohne männlichen „Beschützer“ „weit zu reisen“ (was „Reisen“ sind, die keinen kurzen Fußweg darstellen), sich nicht unter Männer zu begeben und sich immer vollständig zu verhüllen. Bildung und Arbeitsmöglichkeiten sollen beschränkt bleiben. Die Instrukteurin ging sogar so weit über Muslime/innen zu schimpfen, die sich innerhalb der britischen Gesellschaft bewegen, sogar deren Sprache sprechen.

Mit den Dokumenten und der Lehre unter diesen Frauen konfrontiert, erklärte der Moschee-Chef (ein saudischer Diplomat): „Die ICC [die offizielle Abkürzung der Moschee] ist interreligiöser und Kultur übergreifender Verständigung verpflichtet. Es unterstützt oder billigt keine extremen Ansichten, radikalen Hass, Gewalt oder Intoleranz“. Was für eine Aussage ist das? Der Mann distanziert sich nicht davon, dass in „seiner“ Moschee radikalste Lehren verbreitet werden; die radikale „Lehrerin“ sei angeblich von der Moschee als solche abgelehnt und nicht eingestellt worden sein. Warum lehrt sie dann? Statt auf die Probleme einzugehen, tut er so, als gäbe es sie nicht, wären diese nicht einmal wirklich angesprochen worden.

„Sarah Hassan“ stellte bei ihren Besuchen auch fest, dass die in der ersten Dokumentation festgestellten Hetz-Bücher, die angeblich entfernt werden sollten, weiterhin verkauft werden. Dasselbe gilt für hetzerische Vortrag-DVDs von Extremisten. Nachfragen zu diesen Lehren ergaben wieder die Vorwürfe, es würde aus dem Zusammenhang gerissen zitiert. Unter dem Vorwand, über einen souveränen islamischen Staat zu predigen, den es noch nicht gibt, wird versucht die Vorwürfe abzubiegen. „Ist ja nicht für hier und jetzt“, sozusagen. Was impliziert, dass man aber anstrebt, dass es (möglichst bald) so sein wird.

Der Betreiber des Buchladens der Moschee versucht sich auch herauszureden. Man vertreibe eine große Bandbreite an Material, mit dem man „nicht notwendigerweise übereinstimmt“. Man versuche „eine Bandbreite an Meinungen zu bedienen, um Frieden, Respekt, Toleranz und Verständnis zu verbreiten“. Wie das mit Hetzmaterial geschehen soll, entzieht sich dem Verständnis. Allen gemein ist, dass die Verbindungen zu Saudi-Arabien geleugnet werden. Die Freitagspredigten werden von Imamen anderer Nationalität gehalten, aber die hinter den Freitagspredigten gelehrten Inhalte sind die purer Wahabismus; der Buchladen wird von einer Firma betrieben, die starke Verbindungen nach Saudi-Arabien hat; saudische Gelder stecken en masse in dieser Moschee und anderen.

Weitere Besuche in Moscheen, in religiösen Schulen usw. ergeben ebenfalls, dass hinter Fassaden von Toleranz extremistische Lehren gepredigt werden. Dass sich seit der Ausstrahlung der ersten Dokumentation nichts geändert hat. Und dass es einige wenige Muslime gibt, die sich aktiv dagegen aussprechen. Und die werden natürlich auch nicht namentlich genannt – der Gefahr wegen. Lediglich der Sprecher der Gruppe „British Muslims for a Secular Democracy“ äußert sich offen und nennt dabei seinen Namen. Was macht die Regierung? Was machen die Behörden? Sie sehen weg. Saudi-Arabien ist ein Partner, der den Extremismus bekämpft.

Die Extremisten selbst? Die geifern, werden von Wikipedia zitiert (das scheint bei denen eine Widerlegung der Vorwürfe sein zu sollen): Die, die Dokumentation gemacht haben, sind „heuchlerische, ausbeuterische Fanatiker, unverfrorene Lügner und opportunistischer Medien-Abschaum… unethisch und Söldner journalistischer Kotze“ – die Hetze kennen wir schon, wortwörtlich. Aus dem Zusammenhang gerissen, usw. Die üblichen Beschimpfungen und Beleidigungen. Imam Yasin fordert Channel 4 heraus, seine Ansichten in zeitlich unbegrenztem Interview zu diskutieren, wo er auf ihre Produktionen antworten würde. Sollten sie das nicht akzeptieren, würden Hunderte Millionen Zuschauer sich bewusst werden, dass sie eine einseitige, vorurteilsbelastete Kampagne gegen den Islam und die Muslime führen.

Angriff ist die beste Verteidigung. Wenn man dann damit die Angriffswaffe beseitigen kann und das kann der Mann nicht, genauso wenig wie die Verbands-Muslime. Denn sie gehen auf die Vorwürfe nicht ein; sie wollen die Dokumentarfilmer vorführen, ohne deren Fakten überhaupt zu besprechen. Sie widerlegen nichts, sie beschuldigen, beleidigen, kippen Kübel an Dreck aus, der gar nichts zur Sache tut. Was heißt das alles insgesamt?

Moscheen, die als tolerant und Vorzeige-Projekte gelten, müssen hinterfragt werden. Es muss geprüft werden, ob sie wirklich das sind, was sie vorgeben zu sein. Das geht nicht über liebhaberische Dialoge, sondern nur „undercover“. Es muss überprüft werden, ob die Worte für die Öffentlichkeit sich auch dort spiegeln, wo die Öffentlichkeit nicht vorhanden ist – ob man der Taqqiya folgt oder die Moderatheit genuin ist oder nicht. Und erst, wenn öffentliches und nicht öffentliches Verhalten, öffentliche und nicht öffentliche Rede übereinstimmen, kann eine Moschee, kann ein Verein, kann ein Muslim-Verband Gesprächspartner sein.

Da, wo Diskrepanzen vorhanden sind, wie sie die beiden „Undercover Mosque“ -Dokumentationen feststellten, muss aufgeräumt werden. Solche Gruppen gehören verboten, ihre Hasspropagandisten aus dem Land gewiesen und die Vermögen konfisziert, damit kein weiteres Unheil angerichtet werden kann. {Quelle: heplev}

 

One Response to “Undercover Mosque – das sind also moderate und tolerante Muslime?”

  1. Bazillus Says:

    Wollen die staatlichen Stellen überhaupt, dass eine solche Moschee geschlossen wird? Nein, sie wollen es nicht. Lieber lassen sie sich von Radikalmuslimen vorführen, nur um einen brüchigen Frieden zu erhalten. Anstatt sie mit solchen ungeistigen Ergüssen Schluss machen und eindeutig Zeichen setzen, betrügen und belügen sie sich selbst mit dem Schein des Appeasements.

    Im Gegenteil: Diejenigen, die mutig solche janusköpfigen Prediger ausspionieren und anprangern, werden sogar noch strafrechtlich verfolgt. Mut und klare Stellungnahme gegen eine solche Hetze sind hier in Europa nicht mehr gefragt.

    Mit Sarrazin zu sprechen: Europa schafft sich selbst ab.


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