kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Interview mit Sarrazin Zeit online: Sind Muslime dümmer? 28. August 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 23:49

Weil Migranten mehr Kinder bekommen, sinke in Deutschland die durchschnittliche Intelligenz, behauptet der frühere Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin. Meint er das ernst?

Ein Streitgespräch: Thilo Sarrazin kommt allein, kein Assistent, kein Fahrer, nur ein schwarzer Rucksack. Darin hat er seine einzige Waffe, sein Werk. „Deutschland schafft sich ab. Wie wir unser Land aufs Spiel setzen“, so heißt es, 464 Seiten umfasst es. Immer wieder in diesem Interview greift er zu dem roten Buch, als sei es ein Rettungsring. Tatsächlich ist es eine ausführliche Begründung und Zuspitzung von Thesen, die er schon einmal geäußert und mit denen er einen Skandal ausgelöst hatte. Besonders seine Formulierung von den vielen „Kopftuchmädchen“, die hierzulande geboren würden, brachte ihm viel Gegenwind ein – und eine Publizität, die er in seinem eigentlichen Beruf als Vorstandsmitglied der Bundesbank sonst nicht bekommt.

Thilo Sarrazin wurde mit seinem Buch in anderen Zeitungen vorabgedruckt, teilweise vorab gefeiert, hier bekommt er Kontra, zwei Stunden lang, er hält was aus. Dann geht er wieder mit seinem Rucksack und seiner Mission gegen weitere Zuwanderung. Bald kommen die Talkshows dran, sagt er, mit uns habe er nur schon mal geübt. Sarrazin sorgt mit neuem Buch für Empörung. Mit schrillen Tönen in der Ausländerdebatte bringt sich der umstrittene Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin immer mehr in die Schusslinie. (more…)

 

Auf ZDF: Wohin treibt der Islam? Scharia und Demokratie

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 23:43

In Europa und Deutschland treffen Koran und Demokratie aufeinander. Wie beides zusammen passt, danach fragt die zweite Folge der Dokumentation.

„Ich gehorche nur Gott und für den Abfall vom Glauben ist das islamische Urteil das Todesurteil.“ Diese Aussage eines strenggläubigen deutschen Muslims erwecken Zweifel an dem Engagement für den demokratisch verfassten Staat. Der zum Christentum konvertierte Nassem Ben Iman fürchtet den Zorn von religiösen Eiferern und beklagt: „Ich kann mich nicht frei in Deutschland bewegen.“ Deswegen bekommt er Personenschutz.

Die Scharia gilt nicht nur in Saudi-Arabien, sondern auch anderswo wird islamisches Recht teilweise gesprochen. So wie in dem Scharia-Gericht in einem Stadtteil von London, wo Eheangelegenheiten geschlichtet werden. Für Deutschland lehnt Innenminister Thomas de Mazière diese Praxis entschieden ab. Die Theologin Hamideh Mohagheghi ist überzeugt davon, dass die Demokratie die beste Staatsform für die Muslime ist.

Der Blick nach Indonesien zeigt, wie der sogenannte „smiling islam“ in der mit 280 Millionen Menschen größten muslimisch geprägten Demokratie funktioniert. In Deutschland ist die Demokratie für die meisten Muslime längst eine Selbstverständlichkeit geworden. Der Grünenpolitiker Cem Özdemir sieht sich als Vorbild und Ermutiger für Muslime und Migranten in dieser Demokratie: „Das ist einer von uns, der hat es gepackt“ wird ihm immer wieder voller Respekt gesagt. (more…)

 

Fekter: „Toleranz ist absolutes No-go im Islam“

Filed under: Nachrichten — Knecht Christi @ 23:33

Die Innenministerin warnt vor türkischer Dominanz in der islamischen Glaubensgemeinschaft. In Österreich sei es wichtig, so Fekter weiter, die gemäßigten Gruppen zu stärken.

Fuschl: In der vom Präsidenten der islamischen Glaubensgemeinschaft losgetretenen Diskussion um den Bau von Moscheen und Minaretten hatte Innenministerin Maria Fekter noch geschwiegen. Am Rande eines Treffens der mittel- und südosteuropäischen Innenminister im Salzburger Fuschl nahm Fekter dann aber doch zur Islam-Debatte Stellung – und das mit sehr deutlichen Ansagen.

Die Innenministerin warnt vor der Entwicklung in der islamischen Glaubensgemeinschaft: Bei der nun anlaufenden Wahl sei es durch den geänderten Wahlmodus wahrscheinlich, dass es nun zu einer „türkischen Dominanz“ in den jeweiligen Landesgruppierungen kommen werde. Und das hält sie für eine gefährliche Entwicklung. Denn es sei ein Problem in dem Zusammenhang, dass Imame in Österreich vom türkischen Staat eingesetzt würden. Dieser politische Eingriff in die Religion sei zu verurteilen. (more…)

 

Das Gott-Wort der Guten

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 23:26

. . . heißt soziale Gerechtigkeit. Dabei ist es ein hohler Begriff zum Zwecke moralischer Erpressung, meint der Autor Michael Klonovsky. Die mittelalterliche Scholastik operierte mit mehreren Gottesbeweisen. Einer davon war der sogenannte ontologische, der, vereinfacht gesagt, lautet: Wenn der Begriff Gott existiert, dann muss auch ein Etwas namens Gott existieren. Außer ein paar Entrückten hat freilich niemand Gott jemals geschaut. Ähnlich verhält es sich mit der sozialen Gerechtigkeit: Sie existiert als Begriff, also muss es sie geben, obwohl niemand, mit Ausnahme vielleicht von Rita Süssmuth, eine Ahnung hat, was sich genau dahinter verbirgt. Dennoch taucht die Formulierung in sämtlichen hiesigen Parteiprogrammen auf, kein Politiker darf auf diese Floskel verzichten. Soziale Gerechtigkeit als das Staatsziel Nummer eins zu leugnen wäre für eine politische Karriere ähnlich tödlich wie die Leugnung der Göttlichkeit Christi im Mittelalter. Folglich gehört sie auch zum Standardvokabular jeder Interessengruppe, die finanzielle Vergünstigungen oder anderweitige Privilegien fordert.

Dabei ist der Begriff zunächst einmal ein weißer Schimmel. Gerechtigkeit wäre, wenn sie existierte, per se sozial – es gibt keine physikalische, kulinarische oder erotische Gerechtigkeit. Es gibt nicht einmal eine juristische Gerechtigkeit, sondern Recht. Es gibt auch keinen wahrhaft gerechten Menschen. Jede funktionierende Familie beruht auf der Übereinkunft, dass die Lasten ungerecht verteilt sind, man sich aber trotzdem gern hat. Gerechtigkeit ist eine Eigenschaft Gottes.

Soziale Gerechtigkeit heißt: Dem einen wird, in der Regel gegen dessen Willen, etwas weggenommen, damit anderen gegeben werden kann, egal, ob sie es verdient haben. Die nahezu spirituelle Aufladung des Begriffes dient bloß dem Zweck, diese profane Wirklichkeit zu vernebeln. Wenn Umverteilung als legitim gelten solle, so der Sozialphilosoph Anthony de Jasay, „braucht es dafür sehr gute Gründe, Gründe, die stark genug sind, die ungerechte Natur jeder Umverteilung zu kompensieren. (more…)

 

In Somalia haben die Islamisten den „Endkrieg“ ausgerufen

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 23:18

Der blutige Terror in Somalias Hauptstadt Mogadischu reißt nicht ab. Bei neuen Gefechten zwischen Kämpfern der radikalislamistischen Al-Shabaab-Miliz und Regierungstruppen wurden mindestens sechs Menschen getötet.

 

JOHANNESBURG/MOGADISCHU: Die Zahl der Toten seit Beginn der Rebellen-Offensive am Montag erhöhte sich damit auf 80. Radikale Islamisten hatten am Dienstag ein Blutbad in einem Hotel der Hauptstadt angerichtet, dem 31 Menschen – darunter sechs Parlamentarier – zum Opfer fielen. Nur dem Einsatz der im Rahmen der afrikanischen Amisom-Mission in Mogadischu stationierten ugandischen und burundischen Soldaten ist es zu verdanken, dass der Amtssitz von Präsident Scheich Scharif Ahmed bei den fortdauerenden Kämpfen nicht bereits gefallen ist. Die Islamisten sollen Verbindungen zum Terrornetz al-Qaida haben und von rund 2000 Aufständischen aus dem Ausland, darunter Afghanistan und Pakistan, unterstützt werden. Die Islamisten näherten sich dem Präsidentenpalast in der Nacht zum Mittwoch auf weniger als einen Kilometer. Al-Schabab-Sprecher Ali Mohamud Rage sagte, Amisom und die Regierungstruppen kontrollierten nur noch einen Straßenzug: „Und selbst auf diesem haben wir die Verbindung ihrer Stützpunkte unterbrochen“. (more…)

 

Türkei räumt Mitschuld am Mord an Hrant Dink ein

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 23:11

Regierung kommt im Fall des armenischen Journalisten Hrant Dink dem Urteil aus Straßburg zuvor.

ISTANBUL: In einem für die Türkei bislang einmaligen Vorgang hat die Regierung jetzt eingeräumt, Mitschuld an der Ermordung des armenischen Journalisten Hrant Dink zu haben. Wie die Tageszeitung Hürriyet am Donnerstag berichtete, wollen das Außen-, Innen – und Justizministerium eine gemeinsame Erklärung gegenüber dem Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg abgeben. Darin räumen sie ein, eine Mitschuld am Tod des bekannten Journalisten und Menschenrechtlers zu haben, weil die zuständigen Behörden Dink nicht geschützt haben, obwohl das Mordkomplott gegen ihn bekannt gewesen sei.

Hrant Dink, Chefredakteur der türkischen-armenischen Wochenzeitung Agos, war am 19. Januar 2007 von einem rechtsradikalen Jugendlichen auf offener Straße erschossen worden. Der Mord hatte weltweite Empörung ausgelöst und in der Türkei selbst zu einer bis dahin beispiellosen Solidarisierung mit der Familie des Journalisten und der armenischen Minderheit insgesamt geführt. Hrant Dink war unter anderem ins Fadenkreuz der Rechtsradikalen geraten, weil man ihn zuvor angeklagt und verurteilt hatte, in seinen Artikeln „das Türkentum“ beleidigt zu haben.

Gegen diese Verurteilung hatte Dink genau eine Woche vor seiner Ermordung beim Menschenrechtsgerichtshof eine Klage eingereicht. Diese Klage wurde nach seinem Tod von seiner Familie aufrechterhalten und erweitert. Unter anderem beklagte die Familie in Straßburg, dass die türkischen Behörden es fahrlässig unterlassen hätten, Dink zu schützen. (more…)

 

Mohammed-Karikaturen werden erneut gedruckt

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 23:06

Fünf Jahre nach dem Abdruck der Mohammed-Karikaturen in der dänischen Zeitung „Jyllands-Posten“ werden die umstrittenen Zeichnungen demnächst in Buchform veröffentlicht. Flemming Rose, der als Kulturredakteur der dänischen Zeitung für die Veröffentlichung der Karikaturen verantwortlich war, kündigte in der Zeitung „Politiken“ sein Buch mit dem Titel „Die Tyrannei der Stille“ an.

 

Wie Rose sagte, soll das insgesamt fast 500 Seiten umfassende Werk am 30. September in Dänemark in den Handel kommen – exakt fünf Jahre nach der ersten Veröffentlichung der Karikaturen, die in Teilen der muslimischen Welt gewalttätige Proteste ausgelöst hatten – dabei wurden Botschaften westlicher Länder teilweise unter den Augen örtlicher Sicherheitsbehörden mit Brandsätzen angegriffen, gegen die Zeichner wurden Todesurteile, sogenannte Fatwas, ausgesprochen, es kam zu Mordanschlägen, zuletzt vor wenigen Monaten. Es sei sein Wunsch, sich selbst zu erklären, sagte der Journalist. „Wenn Leute das Buch gelesen haben, werden sie vielleicht den breiteren Kontext sehen“, sagte Rose und forderte eine „umfassende europäische Debatte darüber, wie wir im 21. Jahrhundert leben sollten“. (more…)