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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Islamistische Perfidität und westliche Naivität Was ist tödlicher? 27. August 2010

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 03:48

Barak Hussein Obama in einer Moschee

In einem Blogeintrag für Islamist Watch zeigt David J. Rusin, wie das Wort „Jihad“ im Westen weiterhin beschönigt wird. Trotz der eindeutigen Darstellung durch das islamische Gesetzt als militärisches Unternehmen zur Machtverbreitung des Islam wird der Jihad immer noch als „nichts anderes gehandelt als ein Schüler, der seine Mathearbeit zu bestehen, eine Mutter, die ihre Kinder zum Fußballtraining bringt oder – in den Worten der Studie aus Cambridge – ein aufgeschlossener Mensch, der sich für ‚Lobbyarbeit, Aktivismus und Schreiben‘ engagiert – so einer Art Sozialarbeiter“. Rusin schließt mit der Beobachtung: „Warum Islamisten mit solch besonderen Definitionen hausieren gehen, sollte klar sein. Unergründlicher und verstörender ist, warum sie bei Westlern derart viel an Boden gewinnen“.

Darin liegt tatsächlich die Ironie: Die islamistische Perfidie ist nur zu erwarten; die westliche Naivität andererseits, die, wenn schon, in unserer Welt nach 9/11 hätte abnehmen sollen, ist bis zu einem Punkt aufgeblüht, die das Erstere unnötig macht. Denn während es keinen Zweifel daran gibt, dass die Islamisten (und ihre fehl geleiteten westlichen Kumpane) die Bedeutung des Jihad verfälschen, versagen die amerikanische Führung und Medien immer noch darin, selbst wenn die wahre Bedeutung offen vor ihnen liegt, sie zu erkennen. Mit anderen Worten: Apathie – oder gewollte Blindheit – bezüglich des Jihad ist inzwischen so tief im Westen verankert, dass die Islamisten das nicht länger aktiv heucheln müssen.

Man bedenke: Als Präsident Barack Hussein Obama sich am 4. Juni 2009 von Kairo aus an die islamische Welt wandte, sagte er: „Wie der Heilige Koran uns sagt: ‚Seid euch Gottes bewusst und sprecht immer die Wahrheit‘ [Sure 9,119]. Das ist das, was ich zu tun versuchen werde – die Wahrheit zu sprechen, so gut ich kann, bescheiden gemacht von der Aufgabe, die vor uns liegt“. Lassen wir einen Augenblick die Tatsache beiseite, dass Sure 9, von der Obama zitiert, die gewalttätigsten und intolerantesten Aufrufe im gesamten Koran beinhaltet (was schon etwas heißen will). Das Problem hier ist, dass der arabische Originaltext von Sure 9,119 absolut nichts von „die Wahrheit sprechen“ sagt. Das Wort „sprechen“ befindet sich nirgendwo in diesem Text und „Wahrheit“ ist als Kurzfassung eine falsche Übersetzung für sadiqin, das sich auf Personen bezieht. Der Vers ist so wortwörtlich wie möglich als „Fürchte Allah und halte dich an die Wahrhaftigen“ zu übersetzen. Mit anderen Worten: Muslime sollten sich fest auf die Seite ihrer Glaubensbrüder stellen („wahrhaftig“ dient in der gleichen Art als koranisches Beiwort für „Muslime“, wie es „Gläubige“ oft tut). Es ist, wie immer, ein Aufruf zur Teilung – von Muslimen (den „Wahrhaftigen“) gegen die Ungläubigen (die „Falschen“).

Hätten Obama oder seine Nahost-Berater und Redenschreiber sich einfach darum gekümmert diesen Vers im Zusammenhang zu lesen – Sure 9,111, ein Dauerliebling der Jihadis, ragt kurz davor heraus und verspricht den Gläubigen das Paradies im Tausch für ihr Töten und Getötet werden – oder wenn sie sich darum gekümmert hätten muslimische Mainstream-Exegese zurate zu ziehen, hätten sie wissen können, dass dieser Vers Teil eines Koranabschnitts ist, der sich exklusiv mit der „Bekämpfung Ungläubiger“ beschäftigt: Mohammed und verschiedene Muslime bereiteten sich darauf vor, in byzantinisches Territorium einzufallen; einige Muslime wollen zurückbleiben. Es war hier, dass Allah/Mohammed ihnen mit diesem Vers drohte, „Allah zu fürchten und sich an die Wahrhaftige zu halten“ (d.h. sich in die Reihen ihrer muslimischen Glaubensbrüder auf dem Kriegspfad zu stellen). Wenige Sätze später gipfelt dieser Aufruf in einem der berühmtesten Aufrufe zur Gewalt im gesamten Koran, der regelmäßig von modernen Jihadis beschworen wird: „O ihr, die ihr glaubt, kämpft gegen jene, die euch nahe sind unter den Ungläubigen, und lasset sie euch hart vorfinden; und wisset, dass Allah mit den Gottesfürchtigen ist“. [9,123]

Zufälligerweise sind die hier erwähnten Ungläubigen die Christen von Byzanz (oder auf Arabisch al-Rum, „die Römer“). Dass die Jihadis von heute, wie Osama bin Laden, die Vereinigten Staaten oft mit Byzanz vergleichen, das lange Zeit die expansionistische Gestaltung des Kalifats hinein ins Christentum verhinderten; es macht Obamas Wahl des Verses – sich „an die Wahrhaftigen zu halten“ – noch ironischer.

Wenn wir schon von Ungläubigen und Ironie sprechen: Hier ist eine jüngere, komischere Anekdote: Am 11. September 2009 sendete NPR eine Story mit dem Titel „Neue Art der Aufmerksamkeit durch die Polizei für Muslime in New York“, in der es darum geht, dass „das New Yorker Polizeipräsidium ein jährliches Ramadan-Programm veranstaltet, während dessen die Polizei Mitglieder der muslimischen Gemeinde kennenlernt und Muslime offen sagen können, was sie denken“. Falls jemandem das Thema dieser Story entgangen sein sollte, Begriffe wie „Aufeinander zugehen“, „Vielfalt“ und „Brücken bauen“ waren vorherrschend.

Hier ist das Problem (worauf mich erstmals Diana West von der Washington Times aufmerksam machte): In der Audioversion dieses Berichts (etwa bei Minute 0:25-0:50 der Aufnahme) sagt der NPR-Sprecher: „Man konnte nicht einen leeren Stuhl im Auditorium des NYPD am Police Plaza 1. Die hochrangigen NYPD-Vertreter, muslimische Kleriker und Gemeindeglieder standen alle und hörten den Rythmen des Gebetsrufs des Imams der New Yorker Polizei zu“. Das ist Khalid Latif. Während der Sprecher dies sagte, konnte man im Hintergrund einen Teil der arabischen Koran-Rezitation des Imams hören.

Das enthusiastische Reden von NYPD-Oberen, die angesichts des „Rhythmus des Rufes“ in Ehrfurcht erstarrt standen, macht es schwierig genau zu erkennen, welcher Vers zitiert wird. Nur die letzten Worte – „Al-Kawm al-kaffirin, Volk der Ungläubigen“ – sind kristallklar und lassen Alarmglocken schrillen. Dank meiner vertrauenswürdigen arabisch-koranischen Konkordanz konnte ich diesen Satz als Teil von Sure 2,286, mit der Allah angefleht wird „uns [die Muslime] über das Volk der Ungläubigen siegreich sein zu lassen“. Berücksichtigen wir, dass vom islamistischen Standpunkt aus die USA das „Volk von Ungläubigen“ schlechthin sind.

Und hier haben wir es: Von einem amerikanischen Präsidenten, der öffentlich seinen Auftrag definiert, indem er einen mit dem Jihad zusammenhängenden Vers zitiert, zu amerikanisch-muslimischen Führern, die öffentlich für die Unterwerfung der Nichtmuslime predigen (und das auch noch in der Aula des New Yorker Polizeipräsidiums) ist klar, dass die ultimative Drohung mehr westlicher Sorglosigkeit und Gleichgültigkeit – mit einem Wort: Naivität – entstammt, als von aktiven islamistischen Machenschaften. Kurz gesagt: Wenn Islamisten irreführende Interpretationen des Wortes „Jihad“ feilbieten, dann ist das nur die Spitze des Eisbergs.

Von Raymond Ibrahim – Pajamas Media
http://www.meforum.org/2511/islamistische-perfiditaet-westliche-naivitaet
Englischer Originaltext: Islamist Perfidy and Western Naivety

 

One Response to “Islamistische Perfidität und westliche Naivität Was ist tödlicher?”

  1. Gottes Auge Says:

    Religion – Philosophie
    Wenn von der Polarität „positiv“ und „negativ“ gesprochen wird, lautet ein häufiger Einwand, man dürfe nicht urteilen und etwas als positiv und etwas anderes als negativ bezeichnen; das sei polares Denken; man solle nie werten und nie urteilen, denn nichts sei schlecht oder falsch. „Alles hat einen Sinn.“

    Letzteres stimmt. Alles hat einen Sinn, auch das Negative. Aber deswegen ist das Negative immer noch negativ!

    Das berühmte Zitat „Urteile nicht!“ stützt sich auf ein Wort Jesu und lautet im Zusammenhang (Mt 7.1-2): „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn mit welchem Gericht ihr richtet, mit dem werdet auch ihr gerichtet werden.“ Gleich danach (7.3) sagt Jesus: „Was kümmerst du dich um den Splitter im Auge deines Bruders und siehst nicht den Balken in deinem eigenen? … Du Scheinheiliger, ziehe zuerst den Balken aus deinem Auge! … Werft eure Perlen nicht vor die Schweine!“
    „Urteile nicht!“ heisst also nicht: „Unterscheide nicht!“ Jesus selbst unterscheidet offensichtlich sehr kritisch. Gewisse Männer nannte er sogar „Schlangenbrut“.

    Das Thema „Nicht urteilen“ ist eine, wenn nicht sogar die essentielle Lehre aller echten Religionen und Mysterienschulen und wurde immer nur in inneren Kreisen weitergegeben, gerade weil sie so missverständlich ist. Denn sie ist nur mit einer göttlichen Sicht zu verstehen.

    Gut“ und „böse“ existieren nur innerhalb der Dualität – aber dort existieren sie. In der Diskussion der Gegensätze „gut“ und „böse“ ist es auch gerechtfertigt, das Böse als das „Negative“ zu bezeichnen, denn im wörtlichen Sinn bedeutet negativ „verneinend, ablehnend“, vom lateinischen Verb negare, „nein sagen“. Das Böse ist in diesem Sinn tatsächlich negativ, weil es die göttliche Ordnung verneint und eine eigene „Welt-Ordnung“ durchsetzen will.
    Böse (satanisch) ist all das, was der bewussten Einheit, der Liebe, entgegenwirkt oder diese sogar bekämpft, z.B. indem es den freien Willen der anderen nicht respektiert. Gut ist all das, was diese bewusste Einheit anstrebt. Aber solange man noch streben muss, ist man noch immer im Gegensatz-Bereich des Bösen und definiert sich als dessen Gegenteil. „Gut“ sein ist also gut, aber nicht gut genug. Das Ziel ist es, göttlich zu sein, d.h. im ursprünglichen Bewusstsein der Einheit (Liebe) zu sein. Für diese drei Begriffe könnten man daher auch sagen: gottabgewandt, gottzugewandt, gottesbewusst.

    Aus der göttlichen Sicht heraus ist es möglich, den eigentlichen Sinn von allem zu erkennen, auch des Negativen. Innerhalb des göttlichen leben wir alle angesichts der Dualität und werden mit Gutem und Bösem konfrontiert. Beides ist eine Herausforderung und Prüfung der Liebe: Wie stark ist mein göttliches Bewusstsein? Lasse ich mich zu Gefühlen der Dualität bewegen? Verführt mich das Gute, egoistisch nur an mich selbst zu denken? Mich für besser als andere zu halten? Provoziert mich das Böse (Lüge, Gewalt, Folterung usw.) zu Gefühlen des Hasses, der Rache, der Ohnmacht, des Selbstmitleids? Oder kann ich in allen Situationen das souveräne, unbeeinflusste Bewusstsein beibehalten? Nie das göttliche Ziel, die Sicht der Ewigkeit, verlieren? Was ist aus der Sicht der Ewigkeit schon wesentlich ausser die Ewigkeit selbst
    Sie verstehen was ich hier andeuten will.


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