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Somalia: Mehr als 30 Tote bei Anschlag auf Hotel 26. August 2010

Filed under: Islamische Schandtaten,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 00:37

Schwer bewaffnete Extremisten haben in der somalischen Hauptstadt Mogadischu ein Hotel gestürmt und ein Massaker angerichtet. Unter den Toten sind sechs Abgeordnete.


Rebellen der Shebab-Miliz halten nördlich der Hauptstadt Mogadischu Stellung. Die Kämpfe sind die schwersten seit Monaten in Somalia. „Das Hotel wurde von zwei Angreifern gestürmt, einer war mit einer Handgranate bewaffnet und der andere mit einem Maschinengewehr“, teilte ein Sprecher der Afrikanischen Union (AU) mit. Die Rebellen gehören der radikalislamischen Shebab-Miliz an. Durch den Angriff in der somalischen Hauptstadt Mogadischu kamen mindestens 30 Menschen ums Leben. Unter den Toten seien sechs Parlamentsabgeordnete und vier Regierungsmitarbeiter, sagte der stellvertretende Regierungschef Somalias, Abdirahman Hadschi Adab Ibbi. Die 20 anderen Opfer seien „unschuldige Zivilisten“.

Die Angreifer töteten zunächst die Wächter und stürmten dann in das Hotel Mona, wo sie das Feuer auf die Anwesenden eröffneten, wie Zeugen sagten. „Es war unmöglich zu entkommen. Ich hatte großes Glück, sie haben auf mich gezielt, aber ich konnte aus dem Fenster springen und habe überlebt“, sagte der Hotelangestellte Adan Mohamed. Als die Rebellen gesehen hätten, dass alle Menschen in dem Gebäude tot waren, seien sie auf das Dach gestiegen und hätten die Sicherheitskräfte beschossen, die das Hotel umzingelten. Die beiden Angreifer hätten sich anschließend selbst getötet, um einer Festnahme zu entgehen. Nach Angaben von Augenzeugen waren die Angreifer als Sicherheitskräfte der Regierung verkleidet und konnten so das Hotel betreten, in dem sich häufig Parlamentarier und Regierungsmitarbeiter aufhalten. Zuvor hatte die somalische Regierung von drei Angreifern gesprochen, von denen einer festgenommen worden sei.

Seit fast zwei Jahrzehnten herrscht in Somalia Bürgerkrieg, die derzeitige Regierung des ostafrikanischen Landes hält sich nur mit Mühe und der Hilfe von AU-Soldaten an der Macht. In Mogadischu kontrolliert die Regierung nur noch einen kleinen Teil der Hauptstadt. Die Shebab-Miliz beherrscht zudem große Gebiete im Süden sowie im Zentrum Somalias.

Die Islamisten wollen die schwache Regierung vertreiben, die in Mogadischu von Truppen der AU aus Uganda und Burundi beschützt wird. Die Shebab-Miliz, die sich offen zum Terrornetzwerk Al-Kaida bekennt, hatte am Montag eine Offensive gegen die Friedenstruppen der AU begonnen und in mehreren Vierteln Mogadischus Kasernen angegriffen. Durch die Kämpfe wurden Behördenangaben zufolge mindestens 29 Zivilisten getötet, fast hundert Menschen wurden verletzt. Die Rebellen haben den etwa 6000 AU-Soldaten in Somalia den „endgültigen Krieg“ erklärt. Der somalische Informationsminister Abdirahman Omar Osman verurteilte die Rebellen, die das somalische Volk „terrorisieren“ wollten. Es handele sich um einen „beklagenswerten Akt“ während des islamischen Fastenmonats Ramadan.

Parlamentspräsident Sharif Hassan Sheikh Aden erklärte, die Rebellen wollten die Bemühungen der Regierung für eine Befriedung des Landes blockieren. Auch die Mission der Afrikanischen Union (AMISOM) verurteilte den Angriff. Durch einem Selbstmordanschlag der Miliz auf ein Hotel in Mogadischu im Dezember 2009 waren 24 Menschen getötet worden, darunter drei Minister. Die Miliz bekannte sich auch zu den Selbstmordanschlägen in Uganda während des Fußball-WM-Finales mit mindestens 76 Toten. http://www.zeit.de

Anschlag auf Hotel in Mogadischu – Attentäter töten mehr als 30 Menschen

Bewaffnete Attentäter haben in der somalischen Hauptstadt Mogadischu ein Hotel gestürmt und mehr als 30 Menschen getötet. Berichten zufolge sind unter den Opfern auch Parlamentsabgeordnete. Bei Kämpfen in der Stadt starben zudem Dutzende Zivilisten.

Mogadischu: Angriffe von Islamisten haben in der somalischen Hauptstadt Mogadischu innerhalb von zwei Tagen mehr als 70 Menschen das Leben gekostet. Ein Selbstmordattentäter und mehrere bewaffnete Männer griffen am Dienstag ein Hotel in der Nähe des Präsidentenpalastes an und töteten nach Angaben der somalischen Regierung mindestens 31 Menschen. Unter den Toten seien auch sechs Parlamentsabgeordnete und Sicherheitskräfte, teilten die Behörden mit.

Zu dem Anschlag bekannte sich die islamistische Schabab-Miliz. Sie hatte einen „endgültigen Krieg“ gegen die Friedenstruppen der Afrikanischen Union in dem Krisenland erklärt. Bei dem Angriff auf das bei Politikern beliebte Hotel konnten die Täter offenbar unerkannt dorthin gelangen, weil einige von ihnen Militäruniformen trugen. Ein Selbstmordattentäter sprengte sich in der Nähe der Rezeption in die Luft. Weitere Angreifer und Sicherheitskräfte lieferten sich danach noch eine Stunde lang Schießereien. Ein Abgeordneter, der in dem Hotel war, berichtete, überall hätten Leichen gelegen. Es sei ein Massaker gewesen. Ein Sprecher der Schabab-Miliz erklärte, Mitglieder einer Spezialeinheit hätten den Angriff auf das Hotel ausgeführt. Sie hätten diejenigen attackiert, die „die Ungläubigen unterstützen“. Die Friedenstruppe der Afrikanischen Union in Somalia (Amisom) erklärte, auch ein elfjähriger Schuhputzer und eine Frau, die vor dem Hotel Tee verkaufte, seien getötet worden.

Helfer berichten von vielen toten Zivilisten: Seit Montag sind bereits mehr als zwei Dutzend Menschen, zumeist Zivilisten, bei Kämpfen in Somalias Hauptstadt getötet worden. „Die Verluste steigen von Minute zu Minute, und der Kampf wird heftiger“, sagte Ali Muse, der Leiter der Ambulanz in Mogadischu. Seinen Angaben zufolge starben mindestens 40 Zivilisten, 130 seien verletzt worden. Die Armee habe „mehr als 15“ Rebellen der islamistischen Schabab-Miliz getötet, erklärte die Regierung am Dienstag. Die Islamisten wollen die schwache, vom Westen gestützte Regierung vertreiben, die in kleinen Enklaven in Mogadischu von etwa 6000 AU-Friedenskräften aus Uganda und Burundi beschützt wird. Immer wieder geraten Zivilisten bei Kämpfen in die Schusslinie. Seit fast zwei Jahrzehnten herrscht in Somalia Bürgerkrieg, die derzeitige Regierung des ostafrikanischen Landes hält sich nur mit Mühe und der Hilfe der AU-Soldaten an der Macht.

Schabab-Miliz bekannte sich auch zu Anschlag während der WM: In Mogadischu kontrolliert die Regierung nur noch einen kleinen Teil der Hauptstadt. Die Schabab-Miliz kontrolliert zudem große Gebiete im Süden sowie im Zentrum Somalias. Die Aufständischen, die sich offen zum Terrornetzwerk Al-Kaida bekennen, hatten am Montag in mehreren Vierteln Mogadischus Armeebaracken angegriffen. Nach einer Feuerpause in der Nacht flammten die Kämpfe am Dienstag wieder auf. Die Islamisten hatten sich im Juli auch zu den blutigen Terroranschlägen in Uganda bekannt, bei denen 76 Menschen getötet wurden. Die Schabab-Miliz hatte die Anschläge auf friedliche Fußballfans, die in einem Restaurant und einem Rugby-Club das WM-Finale in Südafrika verfolgten, als Strafe für die Beteiligung Ugandas am Amisom-Einsatz in Somalia bezeichnet. {Quelle: http://www.spiegel.de}

 

One Response to “Somalia: Mehr als 30 Tote bei Anschlag auf Hotel”

  1. Gottes Auge Says:

    Blut Blut Blut man sieht nur Blut auf der Seite horrormäßg was ein Irrer Verrückter Prophet auslöst und wie er ein Weltdrama verfügen läßt.


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