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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Klare Worte des Papstes: Religionsfreiheit im Islam einfordern 25. August 2010

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 02:29

Papst Benedikt XVI. rief am Freitag beim Empfang der römisch-katholischen Bischöfe des arabisch-islamischen Raumes zur Unterstützung der dort ansässigen Christen auf.


Die Bischöfe aus dem Nahen Osten, den Ländern am Horn von Afrika und aus Ägypten waren am 14. Januar 2008 Montag zu ihrem alle fünf Jahre fälligen Besuch beim Papst nach Rom gekommen, um mit ihm über die aktuellen pastoralen Herausforderungen zu beraten. Erörtert wurden der gesellschaftliche Wandel, der sich aus der Ankunft vieler asiatischer Einwanderer ergibt; Flucht und Vertreibung der Christen aus den Krisenregionen; die Frage nach Gerechtigkeit und Frieden sowie das Thema der Ausbildung von Pfarrern und Laien.

Der Papst sprach zu den Bischöfen, die von Michel Sabbah, dem „lateinischen“ Patriarchen von Jerusalem, angeführt wurden, die Sorge aus, dass die Regionen der arabischen Welt, die viele Christen aufgrund der dort waltenden Gewalt verließen, so zu „archäologischen Ruinenstätten des Christentums ohne kirchliches Leben“ würden. Der Papst betonte, dass die Berufung der Christen in Arabien von entscheidender Bedeutung sei: Die dort ansässigen Christen seien „Stifter der Friedens und der Gerechtigkeit; Zeugen der lebendigen Gegenwart Christi, der gekommen ist, um die Welt mit dem Vater zu versöhnen“. Aus diesem Grund müsse die Gemeinschaft und Zusammenarbeit zwischen den Christen verschiedener Kirchenzugehörigkeit gefördert werden.

Benedikt XVI. versicherte den Bischöfen, dass er die Nöte und Hoffnungen der Menschen im arabischen Raum teile. Andauernde Gewalt, herrschende Unsicherheit und Hass erschwerten das Zusammenleben und ließen um das Überleben der christlichen Gemeinden fürchten. Diese Situation bedeute für die Arbeit der Bischöfe eine enorme Herausforderung. Der pastorale Dienst führe sie dazu, den Glauben und den Sinn für Geschwisterlichkeit zu stärken, damit alle aus jener Hoffnung leben könnten, die in der Gewissheit gründe, dass der Herr die, die sich an ihn wenden, niemals verlässt.

Der Papst forderte die katholischen Bischöfe dazu auf, alle Christen zu unterstützen, die in diesen Gegenden bleiben wollen. Die Begegnung mit anderen Religionen gehöre für sie zum täglichen Brot, was in jenen Ländern eine besondere Bedeutung annehme. Benedikt XVI. mahnte diesbezüglich zur Notwendigkeit einer besseren gegenseitigen Kenntnis, um mehr Achtung vor der Würde des Menschen sowie der Rechte und Pflichten der einzelnen sowie eine erneuerte Aufmerksamkeit gegenüber den Nöten eines jeden einzelnen, insbesondere der Armen, zu begünstigen. Überall sei wahre Religionsfreiheit zu verwirklichen, und das Recht jedes Menschen, seine Religion frei auszuüben oder sie zu wechseln, müsse geachtet werden. „Dies ist ein Grundrecht jedes Menschen“, bekräftigte der Papst abschließend an die Adresse der Staaten mit islamischer Rechtsordnung gerichtet.

Medienmitteilung: von Heinz Gstrein – Stiftung CSI-Schweiz – info@csi-int.org / http://www.csi-schweiz.ch

 

One Response to “Klare Worte des Papstes: Religionsfreiheit im Islam einfordern”

  1. Gottes Auge Says:

    http://www.terror.i110.de/terror6.htm

    Wie dere Terror wirklich begann

    bitte lesen


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