kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Im islamischen Tansania werden Albinos an „Zauberärzte“ verkauft und geschlachtet 23. August 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 03:50

Dar Al-Salaam: Ein Kenianer wurde zu neun Jahren Gefängnis verurteilt, für den Versuch, einen Albino (Afrikaner, denen das schwarze Hautpigment fehlt) an Medizinmännern in Tansania zu verkaufen, berichteten lokale Medien am Donnerstag. Ein Amtsgericht in Nordwest-Tansania hat den 28-jährige Nathan Mutei am Mittwoch verurteilt, nachdem er sich schuldig bekannte, mit Menschenhandel und Entführung, mit der Absicht, einen Albino-Menschen zu verkaufen, an Menschenhändler in Tansania, für 400 Millionen Schilling (263.000 $).

Im islamischen Tansania gibt es in der Bevölkerung einen großen Bedarf an weißen Menschen, die von islamischen Zauberdoktoren geschlachtet und von den Mitbürgern als Amulette am Körper getragen werden. Mindestens 53 Albinos sind seit 2007 in dem ostafrikanischen Land getötet worden. Die Körperteile von Weißen sollen Glück, Geld und mehr Spaß am Leben bringen, so der Glaube vieler Mitbürger in Tansania und anderen Teilen Ostafrikas, und vor allem in den entlegenen Regionen nordwestlich von Mwanza und Shinyanga, sowohl Gold-Bergbau-Regionen, wo der Aberglaube weit verbreitet ist.

Geschlachtet werden vor allem Albinos (Afrikaner, denen das schwarze Hautpigment fehlt). Albinos – weiße Afrikaner. Sie werden in der tansanischen Hauptstadt Dar Al-Salaam geschlachtet. Es gibt rund 170.000 Albino- Menschen, in Tansania. Quelle: Reuters (www.msnbc.msn.com) Darüber berichten unsere Qualitätsmedien nichts, denn Islam ist Frieden und Nächstenliebe {Quelle: Dolomitengeist}.

Die mörderische Jagd auf Afrikas Albinos

Burundi: Drei Morde allein innerhalb der vergangenen zwei Monate. Und das nur, weil sie Albinos waren: In Afrika werden weiße Schwarze diskriminiert, verfolgt und seit Neuestem auch umgebracht.


Denn Medizinmänner verbreiten den Aberglauben, Albinos hätten magische Kräfte und ihr Blut und die Körperteile seien wertvolle Beigaben für Zaubertränke. Deshalb musste vor einigen Tagen ein Albino-Mädchen (6) in der Provinz Ruyigi (Burundi) sterben. Die Täter schnitten dem wehrlosen Kind Kopf und Glieder ab. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass die Körperteile der Getöteten an Zauberdoktoren im benachbarten Tansania verkauft werden. Allein dort sind diesjährig mehr als 30 Albinos Opfer solch grausiger Überfälle geworden.

Mittlerweile haben sich sogar Banden organisiert, die mit dem Aberglauben der Menschen schmutziges Geld verdienen, berichten afrikanische Zeitungen. Mörder-Trupps ziehen los, um die Körperteile von Albinos zu beschaffen. „Ich habe gehört, dass bis zu 60 000 Dollar für den Körper eines Albinos gezahlt werden“, sagt der Oberstaatsanwalt von Ruyigi, der die Ermittlungen bei den Albino-Morden in Burundi leitet.

Insgesamt leben in der Provinz Ruyigi etwa 50 Albinos. Seit den Morden haben sie Todesangst. So auch die 15-jährige Claudine Ceyirumeye. Jedes Mal, wenn Claudine auf die Straße geht, spürt sie die Blicke der Menschen. Dabei verhüllt sich die 15-Jährige schon so weit wie möglich. „Schon viermal sind Fremde auf unseren Hügel gekommen, um mich zu suchen“, erzählt sie nervös. Sie weiß: Die Neugier der Fremden kann nichts Gutes heißen. Einige Albinos haben sich nach der Nachricht von dem Morden bei Nachbarn oder Familienangehörigen versteckt, andere stehen sogar unter Polizeischutz. Ein normales Leben zu führen, war für die Außenseiter der Gesellschaft bereits früher fast unmöglich. Jetzt müssen sie auch noch mit der Angst leben, jeder Zeit überfallen und getötet zu werden. {Ausgegrenzt und Opfer von Aberglauben: Albinos fürchten in Afrika um ihr Leben – Quelle: tz}

Hetzjagd in Afrika – Albinos auf der Flucht

Sie werden ermordet und zerstückelt, Haut, Haare und Knochen dienen als Zutaten für Zaubertränke: In Tansania sind allein im vergangenen Jahr mindestens 19 Albinos finsterem Aberglauben zum Opfer gefallen. Man müsste meinen, die Sonne wäre ihr größter Feind. In Tansania finden jedoch immer mehr Albinos wegen abergläubischer Praktiken den Tod: Ihre Haut, Knochen und Haare verwenden so genannte Hexendoktoren, um Zaubertränke zu brauen. Laut der New York Times sind allein im vergangenen Jahr in Tansania deshalb mindestens 19 Menschen getötet oder verstümmelt worden. Unter den Opfern waren auch Kinder. Die Körperteile der Weißhäutigen sollen zu Glück und Reichtum verhelfen, so der Aberglauben vieler Afrikaner. Die Behörden Tansanias sprechen bereits von einem wachsenden kriminellen Geschäft mit Albino-Körperteilen.

Glückliche Albinos? „Die Menschen glauben, wir wären glücklich“, erklärte Al-Shaymaa Kwegyir, Politiker aus Tansania und selbst Albino, der New York Times. „Deshalb bringen sie uns um.“ Manche hielten Albinos sogar für unsterblich und schrieben ihnen magische Kräfte zu. „Doch wir sind alles andere als glücklich oder unsterblich“, so Kwegyir.

Erblinden und Hautkrebs: Die Haut der Albinos leidet stark unter der heißen Sonne Afrikas, da den Betroffenen schützende Hautpigmente fehlen. Viele erblinden oder sterben, noch bevor sie dreißig werden, an Hautkrebs. Sonnencreme oder Schutzbekleidung kann sich kaum einer leisten.

Albino-Körperteile als Glücksbringer: Trotzdem – der Glaube an die glücksbringende Wirkung von Albino-Körperteilen ist lebendiger denn je, in Tansania wie auch im übrigen Afrika. So sind nicht wenige überzeugt, kannibalische Zaubertränke könnten das eigene Leben verbessern oder in Fischernetze eingewobene Albinohaare würden den Fischfang fördern. „Ich habe das Gefühl, gejagt zu werden“, äußerte Samuel Mluge, Vorsitzender der Vereinigung der Albinos in Tansania, der New York Times. Mit dem Spott seiner dunkelhäutigen Mitmenschen habe er umzugehen gelernt, „aber wir hatten niemals so große Angst wie heute“.

Ein Leben in Angst: Gerade unter Schwarzafrikanern sticht die weiße Haut der Albinos besonders hervor – und das provoziert Abneigung, Verachtung und Spott. Als Kind wurde Mluge nach eigenen Angaben in der Schule mit Kreide beworfen, heute hört er die Leute tuscheln, wenn er über die Straße geht. Doch Albinismus ist in Afrika keinesfalls eine seltene Laune der Natur. Mluges Frau ist ebenfalls Albino, die fünf Kinder sind es auch und ein einige von ihnen haben bereits Probleme mit Hautkrebs.

Es wird immer bedrohlicher: Inzwischen hat sich die Situation so verschärft, dass sich die Familie verstecken muss. Erst kürzlich, so erzählt Mluge, hat, während seine Kinder schliefen, ein Wagen vor dem Haus angehalten. Die vier männlichen Insassen hätten sich ganz genau umgesehen. „Ich bin beunruhigt“, sagte der Familienvater der Times, „denn sie wissen, dass wir hier sind“. {weltderwunder.de.msn.com – von Florian Hennefarth}

Sechsjähriges Albino-Mädchen in Burundi ermordet

Ein sechs Jahre altes Albino-Mädchen ist in Burundi ermordet und verstümmelt worden. Der britische Rundfunksender BBC berichtete am Montag, Kopf und Glieder des Mädchens seien von der Leiche abgetrennt worden. Das Verbrechen in der Provinz Ruyigi ist der dritte Mord dieser Art seit September. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass die Körperteile des Mädchens an „Medizinmänner“ im benachbarten Tansania verkauft werden, wo allein in diesem Jahr mehr als 30 Albinos ermordet wurden. Die kriminellen «Zauberdoktoren» glauben, Blut und Körperteile von Albinos hätten magische Kräfte. Die Familie des Mädchens, die sich nach Bekanntwerden der Morde im September wochenlang versteckt hatte, war den Angaben zufolge erst vor kurzem in ihr Haus zurückgekehrt.

In den vergangenen Tagen waren in Tansania mehrere Angriffe auf Albinos bekannt geworden. So hatten bewaffnete Männer zwei Frauen mit Macheten verletzt, weil sie sich weigerten, ihre an Albinismus leidenden Kinder auszuliefern. Albinismus ist eine Erbkrankheit. Den Betroffenen fehlt das hautfärbende Pigment Melanin, weshalb sie meist eine sehr helle Haut und weiße Haare haben. Häufig haben Albinos auch eine Sehstörung. In Afrika kommt nach Schätzungen der südafrikanischen Albinismus- Vereinigung ein Albino auf 4000 Menschen, andere Schätzungen sprechen von einem Verhältnis eins zu 17 000. {Quelle: www.n24.de}

 

3 Responses to “Im islamischen Tansania werden Albinos an „Zauberärzte“ verkauft und geschlachtet”

  1. Ronja Salmen Says:

    es stimmt, in tansania werden albinos umgebracht, weil ihren körperteilen übernatürliche kräfte zugesprochen werden. dies basiert auf einem aberglauben, der in den letzten jahren aufgekommen ist und von einigen medizinmännern propagiert wird. mit ISLAMISMUS hat das rein gar NICHTS zu tun! zudem sind die meist betroffenen regionen mwanza und shinyanga auch primär christlich geprägt und nicht muslimisch. und dar ES salaam ist auch nicht die hauptstadt von tansania, sondern dodoma.
    nichts für ungut, aber ich finde es schade, wenn die jagd auf albinos mit dem islam in zusammenhang gebracht werden soll, ein solcher zusammenhang besteht nicht. und in tansania leben christen und muslime in einem sehr ausgewogenen verhältnis miteinander, zwar teilweise regional verstärkt (z.B. ist die küstenregion größtenteils muslimisch geprägt), aber tansania ist ein wunderbares beispiel dafür, wie friedlich unterschiedliche religionen doch miteinander leben können.

  2. egal Says:

    Ich finde das genau so!


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s