kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Libanon: Muslimischer Jesus-Film abgesetzt 21. August 2010

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 23:07

Christliche Minderheit protestierte gegen Ramadan-Fernsehprogramm

Beirut (kath.net/idea): Im Libanon darf ein muslimischer Fernsehfilm über Jesus nicht mehr gezeigt werden. Nach Protesten von Vertretern der christlichen Minderheit wurde die Serie aus dem Programm von zwei Sendern genommen. Der 2008 fertig gestellte Streifen des iranischen Regisseurs Nader Talebzadeh zeigt Jesus aus islamischer Sicht, zwar als einen Propheten, aber nicht als Gottes Sohn. Nach dem sogenannten Barnabas-Evangelium, auf dem der Film basiert, wurde nicht Jesus, sondern Judas gekreuzigt; Jesus erlebte auch keine Auferstehung von den Toten. Die Serie sollte während des islamischen Fastenmonats Ramadan auf den Fernsehkanälen Al-Manar der Hisbollah und NBN des schiitischen Sprechers im libanesischen Parlament, Nabih Berri, gezeigt werden.

Nach einem Aufschrei in der christlichen Minderheit, die zentrale Glaubensaussagen verzerrt dargestellt sah, forderte der Erzbischof der katholischen Maroniten, Beshara al-Rai, die Absetzung. Der TV-Produktion mangele es an Respekt für Jesus, die Kirche und die Christenheit. Der britischen Rundfunkanstalt BBC zufolge darf der Film seit dem 13. August nicht mehr im libanesischen Fernsehen gezeigt werden. Von den 3,6 Millionen Einwohnern des nahöstlichen Landes sind nach Angaben des Auswärtigen Amts (Berlin) etwa zwei Drittel Muslime und ein Drittel Christen. Staatspräsident Michel Suleiman ist maronitischer Christ und Regierungschef Saad Hariri sunnitischer Muslim.

Französischer Islamrat verurteilt Bombendrohung in Lourdes

Der französische Islamrat hat die Bombendrohung vom vergangenen Wochenende in Lourdes verurteilt. „Wir verurteilen die Tat ausdrücklich“

 
Paris (kath.net/KAP): Der französische Islamrat hat die Bombendrohung vom vergangenen Wochenende in Lourdes verurteilt. „Wir verurteilen die Tat ausdrücklich, durch die Pilger beim Gebet und in der Andacht gestört und unsere katholischen Mitbürger angegriffen wurden“, hieß es in einer schriftlichen Erklärung. Außerdem sei man erfreut, dass der Heilige Bezirk von Lourdes seine Atmosphäre der Sicherheit und des Friedens wiedergefunden habe, so der Islamrat des Landes. Ein anonymer Anrufer bei der Polizei hatte am Sonntag damit gedroht, dass am Nachmittag vier Bomben detonieren sollten. Das Gelände wurde geräumt, die rund 30.000 zum Hochamt „Maria Himmelfahrt“ versammelten Pilger wurden evakuiert. Schließlich konnte Entwarnung gegeben werden.

 

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