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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Verletzung von Menschenrechten gegenüber Christen 20. August 2010

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 01:10

In vielen Teilen der Welt wird Christen nicht nur das Recht auf Religionsfreiheit vorenthalten, sondern auch andere international verabschiedete Menschenrechte. In diesem Bereich finden Sie eine Auswahl von Menschenrechtsverletzungen gegenüber Christen. Auf dem Papier wird die Religionsfreiheit in nahezu allen Staaten der Erde entsprechend den internationalen Vorgaben geschützt. Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die 1948 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurde, bestimmt: „Jeder Mensch hat Anspruch auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfasst die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen in der Öffentlichkeit oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Vollziehung eines Ritus zu bekunden“.

Der von immerhin 165 Staaten unterzeichnete Internationale Pakt über Politische und Bürgerliche Rechte (1966) bestimmt: „Jedermann hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit. Dieses Recht umfasst die Freiheit, eine Religion oder eine Weltanschauung eigener Wahl zu haben oder anzunehmen, und die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Gottesdienst, Beachtung religiöser Bräuche, Ausübung und Unterricht zu bekunden.

Niemand darf einem Zwang ausgesetzt werden, der seine Freiheit, eine Religion oder eine Weltanschauung seiner Wahl zu haben oder anzunehmen, beeinträchtigen würde. Die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung zu bekunden, darf nur den gesetzlich vorgesehenen Einschränkungen unterworfen werden, die zum Schutz der öffentlichen Sicherheit, Ordnung, Gesundheit, Sittlichkeit oder der Grundrechte und -freiheiten anderer erforderlich sind. Die Vertragsstaaten verpflichten sich, die Freiheit der Eltern und gegebenenfalls des Vormunds oder Pflegers zu achten, die religiöse und sittliche Erziehung ihrer Kinder in Übereinstimmung mit ihren eigenen Überzeugungen sicherzustellen“.

Recht auf ein faires Verfahren: Wenn es zur Verhandlung vor Behörden oder Gerichten kommt, werden Gläubigen häufig die elementarsten Rechte vorenthalten. Sei es, dass sie als Angeklagte Beweismittel nicht zu sehen bekommen und sich daher auch nicht verteidigen können, sei es, dass ihnen die Möglichkeit der Verteidigung genommen wird: ein faires Verfahren können sie nur selten erwarten. Dabei ist in internationalen Abkommen sehr umfassend geregelt, wie ein Verfahren abzulaufen hat. Artikel 8 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte bestimmt: „Jeder hat Anspruch auf einen wirksamen Rechtsbehelf bei den zuständigen innerstaatlichen Gerichten gegen Handlungen, durch die seine ihm nach der Verfassung oder nach dem Gesetz zustehenden Grundrechte verletzt werden“.

Weiterhin werden in Artikel 10 und 11 allgemeine Verfahrensrechte wie der Anspruch auf rechtliches Gehör und sowie die Grundsätze der Unschuldsvermutung und „Keine Strafe ohne Gesetz“ garantiert. Artikel 14 des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte regelt dies umfassend in folgender Weise: „(1) Alle Menschen sind vor Gericht gleich. Jedermann hat Anspruch darauf, dass über eine gegen ihn erhobene strafrechtliche Anklage oder seine zivilrechtlichen Ansprüche und Verpflichtungen durch ein zuständiges, unabhängiges, unparteiisches und auf Gesetz beruhendes Gericht in billiger Weise und öffentlich verhandelt wird. Aus Gründen der Sittlichkeit, der öffentlichen Ordnung (ordre public) oder der nationalen Sicherheit in einer demokratischen Gesellschaft oder wenn es im Interesse des Privatlebens der Parteien erforderlich ist oder – soweit dies nach Auffassung des Gerichts unbedingt erforderlich ist – unter besonderen Umständen, in denen die Öffentlichkeit des Verfahrens die Interessen der Gerechtigkeit beeinträchtigen würde, können Presse und Öffentlichkeit während der ganzen oder eines Teils der Verhandlung ausgeschlossen werden; jedes Urteil in einer Straf- oder Zivilsache ist jedoch öffentlich zu verkünden, sofern nicht die Interessen Jugendlicher dem entgegenstehen oder das Verfahren Ehestreitigkeiten oder die Vormundschaft über Kinder betrifft“.

„(2) Jeder wegen einer strafbaren Handlung Angeklagte hat Anspruch darauf, bis zu dem im gesetzlichen Verfahren erbrachten Nachweis seiner Schuld als unschuldig zu gelten“.
„(3) Jeder wegen einer strafbaren Handlung Angeklagte hat in gleicher Weise im Verfahren Anspruch auf folgende Mindestgarantien:
a) Er ist unverzüglich und im Einzelnen in einer ihm verständlichen Sprache über Art und Grund der gegen ihn erhobenen Anklage zu unterrichten;
b) er muss hinreichend Zeit und Gelegenheit zur Vorbereitung seiner Verteidigung und zum Verkehr mit einem Verteidiger seiner Wahl haben;
c) es muss ohne unangemessene Verzögerung ein Urteil gegen ihn ergehen;
d) er hat das Recht, bei der Verhandlung anwesend zu sein und sich selbst zu verteidigen oder durch einen Verteidiger seiner Wahl verteidigen zu lassen; falls er keinen Verteidiger hat, ist er über das Recht, einen Verteidiger in Anspruch zu nehmen, zu unterrichten; fehlen ihm die Mittel zur Bezahlung eines Verteidigers, so ist ihm ein Verteidiger unentgeltlich zu bestellen, wenn dies im Interesse der Rechtspflege erforderlich ist;
e) er darf Fragen an die Belastungszeugen stellen oder stellen lassen und das Erscheinen und die Vernehmung der Entlastungszeugen unter den für die Belastungszeugen geltenden Bedingungen erwirken;
f) er kann die unentgeltliche Beiziehung eines Dolmetschers verlangen, wenn er die Verhandlungssprache des Gerichts nicht versteht oder spricht;
g) er darf nicht gezwungen werden, gegen sich selbst als Zeuge auszusagen oder sich schuldig zu bekennen.

„(4) Gegen Jugendliche ist das Verfahren in einer Weise zu führen, die ihrem Alter entspricht und ihre Wiedereingliederung in die Gesellschaft fördert“.
„(5) Jeder, der wegen einer strafbaren Handlung verurteilt worden ist, hat das Recht, das Urteil entsprechend dem Gesetz durch ein höheres Gericht nachprüfen zu lassen“.
„(6) Ist jemand wegen einer strafbaren Handlung rechtskräftig verurteilt und ist das Urteil später aufgehoben oder der Verurteilte begnadigt worden, weil eine neue oder eine neu bekannt gewordene Tatsache schlüssig beweist, dass ein Fehlurteil vorlag, so ist derjenige, der auf Grund eines solchen Urteils eine Strafe verbüßt hat, entsprechend dem Gesetz zu entschädigen, sofern nicht nachgewiesen wird, dass das nicht rechtzeitige Bekanntwerden der betreffenden Tatsache ganz oder teilweise ihm zuzuschreiben ist“.
„(7) Niemand darf wegen einer strafbaren Handlung, wegen der er bereits nach dem Gesetz und dem Strafverfahrensrecht des jeweiligen Landes rechtskräftig verurteilt oder freigesprochen worden ist, erneut verfolgt oder bestraft werden“.
Diese Rechte werden nicht nur Christen gegenüber vielfach missachtet, als häufig arme Minderheiten sind sie aber bes

Schutz vor willkürlicher Verhaftung: Häufig werden Christen von staatlichen Behörden ohne Angabe von Gründen verhaftet und teils nur wenige Stunden, teils aber auch Wochen und Monate in Haft gehalten, ohne ihnen mitzuteilen, was ihnen vorgeworfen wird. Oftmals ist ihren Angehörigen oder Gemeindemitgliedern nicht bekannt, wo sie in Haft gehalten werden. All dies verstößt gegen internationales Recht. Artikel 9 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte bestimmt: „Niemand darf willkürlich festgenommen, in Haft gehalten oder des Landes verwiesen werden“.

Artikel 9 des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte lautet:
„(1) Jedermann hat ein Recht auf persönliche Freiheit und Sicherheit. Niemand darf willkürlich festgenommen oder in Haft gehalten werden. Niemand darf seine Freiheit entzogen werden, es sei denn aus gesetzlich bestimmten Gründen und unter Beachtung des im Gesetz vorgeschriebenen Verfahrens“.
„(2) Jeder Festgenommene ist bei seiner Festnahme über die Gründe der Festnahme zu unterrichten und die gegen ihn erhobenen Beschuldigungen sind ihm unverzüglich mitzuteilen“.
„(3) Jeder, der unter dem Vorwurf einer strafbaren Handlung festgenommen worden ist oder in Haft gehalten wird, muss unverzüglich einem Richter oder einer anderen gesetzlich zur Ausübung richterlicher Funktionen ermächtigten Amtsperson vorgeführt werden und hat Anspruch auf ein Gerichtsverfahren innerhalb angemessener Frist oder auf Entlassung aus der Haft. Es darf nicht die allgemeine Regel sein, dass Personen, die eine gerichtliche Aburteilung erwarten, in Haft gehalten werden, doch kann die Freilassung davon abhängig gemacht werden, dass für das Erscheinen zur Hauptverhandlung oder zu jeder anderen Verfahrenshandlung und gegebenenfalls zur Vollstreckung des Urteils Sicherheit geleistet wird“.

„(4) Jeder, dem seine Freiheit durch Festnahme oder Haft entzogen ist, hat das Recht, ein Verfahren vor einem Gericht zu beantragen, damit dieses unverzüglich über die Rechtmäßigkeit der Freiheitsentziehung entscheiden und seine Entlassung anordnen kann, falls die Freiheitsentziehung nicht rechtmäßig ist“.
„(5) Jeder, der unrechtmäßig festgenommen oder in Haft gehalten worden ist, hat einen Anspruch auf Entschädigung“.

Die Tatsache, dass viele Christen aufgrund erfundener Anschuldigungen festgenommen werden, ändert nichts an der Verletzung dieser Rechte, sondern führt allenfalls zu erschwerter B

Minderheitenrechte: Die in sehr umfangreichen Konventionen festgelegten Minderheitenrechte werden Christen als Angehörigen einer religiösen Minderheit in vielen Ländern vorenthalten. Aufgrund ihres prekären Status haben sie häufig kaum eine Möglichkeit, sich dagegen zu wehren. Da Christen in den meisten Staaten, in denen sie unter Druck stehen, zu den Minderheiten zählen, gelten für sie häufig die speziellen Schutzvorschriften für Minderheiten.

– So regelt etwa Artikel 27 Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte:
„In Staaten mit ethnischen, religiösen oder sprachlichen Minderheiten darf Angehörigen solcher Minderheiten nicht das Recht vorenthalten werden, gemeinsam mit anderen Angehörigen ihrer Gruppe ihr eigenes kulturelles Leben zu pflegen, ihre eigene Religion zu bekennen und auszuüben oder sich ihrer eigenen Sprache zu bedienen“.
Daneben ist zumindest als Maßstab auch die Erklärung 47/135 der Generalversammlung der Vereinten Nationen über die Rechte von nationalen, ethnischen, religiösen oder sprachlichen Minderheiten vom 18. Dezember 1992 heranzuziehe

Folterverbot: Um „Geständnisse“ aus ihnen herauszubekommen oder um christliche Konvertiten zu ihrem Ursprungsglauben zurück zu bekehren, erleiden Christen häufig Folter. Diese kann von staatlichen Stellen vorgenommen werden, aber auch von privater Seite mit stillschweigender Duldung durch den Staat. Nicht zuletzt wird auch Christen gegenüber immer wieder das Folterverbot verletzt und es werden nicht die zumindest fakultativ vereinbarten Besuchsrechte in Gefängnissen eingehalten. Das Übereinkommen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe vom 10. Dezember 1984 bestimmt in seinem Artikel 1:

„(1) Im Sinne dieses Übereinkommens bezeichnet der Ausdruck „Folter“ jede Handlung, durch die einer Person vorsätzlich große körperliche oder seelische Schmerzen oder Leiden zugefügt werden, zum Beispiel um von ihr oder einem Dritten eine Aussage oder ein Geständnis zu erlangen, um sie für eine tatsächlich oder mutmaßlich von ihr oder einem Dritten begangene Tat zu bestrafen, um sie oder einen Dritten einzuschüchtern oder zu nötigen oder aus einem anderen, auf irgendeiner Art von Diskriminierung beruhenden Grund, wenn diese Schmerzen oder Leiden von einem Angehörigen des öffentlichen Dienstes oder einer anderen in amtlicher Eigenschaft handelnden Person, auf deren Veranlassung oder mit deren ausdrücklichem oder stillschweigendem Einverständnis verursacht werden. Der Ausdruck umfasst nicht Schmerzen oder Leiden, die sich lediglich aus gesetzlich zulässigen Sanktionen ergeben, dazu gehören oder damit verbunden sind“.
„(2) Dieser Artikel lässt alle internationalen Übereinkünfte oder innerstaatlichen Rechtsvorschriften unberührt, die weitergehende Bestimmungen enthalten

Recht auf Ehe und Familie: In vielen Ländern besteht der Schutz für Ehe und Familie von christlichen Minderheiten nur auf dem Papier. Insbesondere christliche Mädchen werden entführt, vergewaltigt und zwangsverheiratet. Gerade im Familien- und Erbrecht müssen sich Christen regelmäßig den Regeln der Mehrheitsgesellschaft unterwerfen.
1) Heiratsfähige Männer und Frauen haben ohne jede Beschränkung aufgrund der Rasse, der Staatsangehörigkeit oder der Religion das Recht, zu heiraten und eine Familie zu gründen. Sie haben bei der Eheschließung, während der Ehe und bei deren Auflösung gleiche Rechte“.
„(2) Eine Ehe darf nur bei freier und uneingeschränkter Willenseinigung der künftigen Ehegatten geschlossen werden“.
„(3) Die Familie ist die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat“.

– Artikel 23 des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte regelt diesen Anspruch wie folgt:
„(1) Die Familie ist die natürliche Kernzelle der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat“.
„(2) Das Recht von Mann und Frau, im heiratsfähigen Alter eine Ehe einzugehen und eine Familie zu gründen, wird anerkannt“.
„(3) Eine Ehe darf nur im freien und vollen Einverständnis der künftigen Ehegatten geschlossen werden.“
„(4) Die Vertragsstaaten werden durch geeignete Maßnahmen sicherstellen, dass die Ehegatten gleiche Rechte und Pflichten bei der Eheschließung, während der Ehe und bei Auflösung der Ehe haben. Für den nötigen Schutz der Kinder im Falle einer Auflösung der Ehe ist Sorge zu tragen“.

Da Christen in den meisten Staaten, in denen sie unter Druck stehen, zu den Minderheiten zählen, gelten für sie häufig die speziellen Schutzvorschriften für Minderheiten.
– So regelt etwa Artikel 27 Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte:
„In Staaten mit ethnischen, religiösen oder sprachlichen Minderheiten darf Angehörigen solcher Minderheiten nicht das Recht vorenthalten werden, gemeinsam mit anderen Angehörigen ihrer Gruppe ihr eigenes kulturelles Leben zu pflegen, ihre eigene Religion zu bekennen und auszuüben oder sich ihrer eigenen Sprache zu bedienen“.
Daneben ist zumindest als Maßstab auch die Erklärung 47/135 der Generalversammlung der Vereinten Nationen über die Rechte von nationalen, ethnischen, religiösen oder sprachlichen Minderheiten vom 18. Dezember 1992 heranzuziehen.

Rechte von Kindern: Kinder, die als Angehörige einer christlichen Minderheit aufwachsen, haben meist schlechte Startmöglichkeiten. Sie werden in der Ausbildung benachteiligt und stehen unter Druck, sich auch der religiösen Mehrheit anzupassen. Die Freiheit der Kinder, von ihren Eltern auch in religiösen Fragen erzogen und gebildet zu werden, bleibt häufig illusorisch. Auch die Rechte von Kindern werden besonders geschützt. Das Übereinkommen über die Rechte des Kindes erfreut sich nach wie vor des mit Abstand höchsten Ratifikationsstands aller menschenrechtlicher Verträge. Neben dem allgemeinen Diskriminierungsverbot sind im hier interessierenden Zusammenhang zwei Rechte wichtig, welche regelmäßig verletzt werden.

– Zum einen Artikel 14 Kinderrechtskonvention (KRK), welcher die Gewissens- und Religionsfreiheit des Kindes schützt:
„(1) Die Vertragsstaaten achten das Recht des Kindes auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit“.
„(2) Die Vertragsstaaten achten die Rechte und Pflichten der Eltern und gegebenenfalls des Vormunds, das Kind bei der Ausübung dieses Rechts in einer seiner Entwicklung entsprechenden Weise zu leiten“.
„(3) Die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung zu bekunden, darf nur den gesetzlich vorgesehenen Einschränkungen unterworfen werden, die zum Schutz der öffentlichen Sicherheit, Ordnung, Gesundheit oder Sittlichkeit oder der Grundrechte und -freiheiten anderer erforderlich sind“.

– Zum anderen Artikel 18 und 27 KRK, welche die Erziehung und Entwicklung des Kindes zuerst zur Aufgabe der Eltern bzw. des Vormundes machen: Artikel 18 KRK
„(1) Die Vertragsstaaten bemühen sich nach besten Kräften, die Anerkennung des Grundsatzes sicherzustellen, dass beide Elternteile gemeinsam für die Erziehung und Entwicklung des Kindes verantwortlich sind. Für die Erziehung und Entwicklung des Kindes sind in erster Linie die Eltern oder gegebenenfalls der Vormund verantwortlich. Dabei ist das Wohl des Kindes ihr Grundanliegen“.
„(2) Zur Gewährleistung und Förderung der in diesem Übereinkommen festgelegten Rechte unterstützen die Vertragsstaaten die Eltern und den Vormund in angemessener Weise bei der Erfüllung ihrer Aufgabe, das Kind zu erziehen, und sorgen für den Ausbau von Institutionen, Einrichtungen und Diensten für die Betreuung von Kindern“.
„(3) Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Kinder berufstätiger Eltern das Recht haben, die für sie in Betracht kommenden Kinderbetreuungsdienste und -einrichtungen zu nutzen“.

Artikel 27 KRK
„(1) Die Vertragsstaaten erkennen das Recht jedes Kindes auf einen seiner körperlichen, geistigen, seelischen, sittlichen und sozialen Entwicklung angemessenen Lebensstandard an“.
„(2) Es ist in erster Linie Aufgabe der Eltern oder anderer für das Kind verantwortlicher Personen, im Rahmen ihrer Fähigkeiten und finanziellen Möglichkeiten die für die Entwicklung des Kindes notwendigen Lebensbedingungen sicherzustellen“.
„(3) Die Vertragsstaaten treffen gemäß ihren innerstaatlichen Verhältnissen und im Rahmen ihrer Mittel geeignete Maßnahmen, um den Eltern und anderen für das Kind verantwortlichen Personen bei der Verwirklichung dieses Rechts zu helfen, und sehen bei Bedürftigkeit materielle Hilfs- und Unterstützungsprogramme insbesondere im Hinblick auf Ernährung, Bekleidung und Wohnung vor“.
„(4) Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Maßnahmen, um die Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen des Kindes gegenüber den Eltern oder anderen finanziell für das Kind verantwortlichen Personen sowohl innerhalb des Vertragsstaats als auch im Ausland sicherzustellen. Insbesondere fördern die Vertragsstaaten, wenn die für das Kind finanziell verantwortliche Person in einem anderen Staat lebt als das Kind, den Beitritt zu internationalen Übereinkünften oder den Abschluss solcher Übereinkünfte.

Rechte von Frauen: In Ländern, in denen Christen eine Minderheit bilden, sind Frauen regelmäßig besonders benachteiligt und können sich daher auf die ihnen nach internationalen Konventionen zustehenden Schutzrechte kaum berufen. Speziell geschützt werden die Rechte von Frauen, besonders im Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau vom 18. Dezember 1979. Unter anderem wird Frauen darin garantiert, alle Menschenrechte und Grundfreiheiten gleichberechtigt ausüben und genießen zu dürfen (Artikel 3) sowie Frauen vor dem Gesetz dem Mann gleichzustellen (Artikel 15 Absatz 1). Gleichberechtigung soll vor allem auch im Ehe- und Familienrecht gewährleistet werden (Artikel 16).

{Quelle: http://www.opendoors-de.org}

 

6 Responses to “Verletzung von Menschenrechten gegenüber Christen”

  1. […] This post was mentioned on Twitter by erziehung, kankuna and Sandra Mücke, Sandra Muecke. Sandra Muecke said: Verletzung von Menschenrechten gegenüber Christen « kopten ohne …: Die Vertragsstaaten verpflichten sich, die Fr… http://bit.ly/9zyWXs […]

  2. Bazillus Says:

    Hier wird der gravierende Unterschied zwischen den allgemeinen Menschenrechten und den islamischen Menschenrechten deutlich.
    Seit Koran haben Juden und Christen als „Schutzbefohlene“ = Entmündigte eben nicht die gleichen Rechte.

    Und das islamische Recht ist sogar göttlichen Ursprungs. Diesem Gott gehen die allgemeinen von Menschen ersonnenen allgemeinen Menschenrechten rechts hinten vorbei. Wie gesagt: Diesem Gott.

    Ein ehrlicher Dialog kann daran erkannt werden, inwieweit selbstkritisch Muslime mit diesem gravierend unterschiedlichen Rechtsverständnis umgehen. Fordern sie die Scharia, wäre dies ein Grund zur Ausweisung, da die Scharia jeglicher europäischer Verfassung zuwiderläuft. Denn diese Muslime fordern dann einen anderen Rechtsstaat.

  3. vera Says:

    Die linkse Gutmenschen, der Vatikan, die Kirchen, schweigen.
    Nur muss man sich immer anhoeren Islam = Frieden

    Mach weiter so, Islam ist der Anti-Christ, der Teufel.
    Wo Islam herrscht ist Mittel-Alter, Gewalt, Tod und Vernichtung.

  4. Gottes Auge Says:

    Wir dürfen nie erzürnen erhassen denn uns Menschen die Gottes Glaube lange bereits lebten und leben,und die Führung Gottes in uns zulassen ,dadurch und haben daß Wissen Gottes in Uns durch die Taufe wurden wir Christus Kinder das wir niemals vergessen sollten bitte.
    Wir die in Freiheit leben sollten stark bleiben und jede uns möglichen Zugänge möglich machen um Hilfe bitten zur Weltveränderung.Wir müssen nicht denken,daß man dazu an der Macht einer hohen Funktion sitzen muß,nein denn auch Jesus sandte nur ein paar Jünger aus und was geschah?

    . Gott will Veränderung.
    Gott will Veränderung: Mehrfach leuchtet diese Tatsache hier auf. Das beginnt zunächst einmal ganz schlicht und ergreifend damit, daß Gott die Topographie des Landes verändern will, um seinem Volk zur Hilfe zu kommen. Gott scheut nicht davor zurück, in die Natur einzugreifen, in ihr Veränderungsprozesse in Gang zu bringen, um seine Ziele zu erreichen. Das ist die vordergründige Veränderung, die wir aus diesem Text heraus erkennen.
    Aber dann gibt es noch eine Hintergründige, an dem wir erkennen, daß Gott ein Gott der Veränderung ist. Dieses Hintergründige erkennen wir, wenn wir dieses Wort verstehen auf dem Hintergrund der göttlichen Heilsgeschichte.
    Gott hat seine Heilsgeschichte ja mit Abraham begonnen, hat sich dann ein ganzes Volk, die Israeliten, erwählt, sie mit mächtiger Hand aus Ägypten befreit. Aber nein, damit ist Gott nicht zufrieden. Dabei bleibt er nicht stehen. Durch das ganze AT hindurch ruft er, daß er nicht nur Israel, sondern auch die Völker erreichen will, daß er den Messias schickt, dem hier der Weg, die Straße bereitet werden soll, und den Johannes dann in der Ankunft Jesu entdeckt. Jesus kommt und durch ihn wird die Welt im wahrsten Sinne des Wortes wieder auf den Kopf gestellt. Gott gründet seine Kirche, macht das Christentum zur Weltbewegung, sendet uns das Heil durch die Reformation, nimmt es uns wieder weg und läßt den Segen der Erweckung auf anderen Erdteilen mächtig werden. Erst heute habe ich von Nordvietnam gelesen, daß sich dort, auch durch die großen Flutkatastrophen dieses Jahres, 30.000 Kinder und Jugendliche bekehrt haben, daß die Anzahl der Hausgemeinden innerhalb der letzten zwei Jahre von 250 auf 800 angewachsen ist. Und das in diesem atheistischen Land. Durch die ganze Heilsgeschichte hindurch wird deutlich: Gott ist nicht ein statischer Gott. Er ist ein Gott, der Veränderung will. Er sitzt nicht im Himmel und sieht dem Treiben auf Erden nur zu. Er sitzt nicht im Himmel und rührt sich dort nicht vom Fleck. Er ist ein Gott, der in Bewegung ist. Er hört nicht auf zu schaffen und zu wirken. Wir meinen oft genug: Gott ist unveränderlich. Unveränderlich meint, daß er in seinem Willen zu retten unveränderlich ist. Aber das heißt nicht, daß Gott nicht in Bewegung wäre.
    Gott hat durch die ganze Heilsgeschichte hindurch immer wieder anderes geschaffen, hat nicht sich, aber die Umstände, die Topographie seines Landes und die Topographie der Herzen verändert.

    Machen wir da mit? Springen wir auf diesen Zug auf? Lassen wir uns auch verändern? Sind wir denn auch in Bewegung oder gehören wir zu denen, die wie Lots Frau zur Salzsäule erstarrt sind?

    Viele von uns neigen eher dazu, sich nicht zu verändern. Veränderung macht uns oft auch Angst. Wir neigen zur Stetigkeit, zum Beständigen. Da wissen wir, was auf uns zukommt. Da wissen wir, mit was wir rechnen können. Aber diese Stetigkeit löst oft genug eine Erstarrung, auch eine geistige Erstarrung aus. Sind wir noch in Bewegung? Offen dafür, daß Gott auch in unserem Glaubensleben noch einmal Neues entfacht? Offen dafür, uns durch Gottes Geist verändern zu lassen
    Darf Gott, der hier in diesem Predigtext in Bewegung ist, sein Volk zu befreien und dazu die Landschaft umbaut, darf dieser Gott auch in unseren Herzen noch etwas umbauen, in unseren Herzen die Berge erniedrigen und die Täler auffüllen?

    Vor einem Monat war auf Chrischona der Gemeindebaukongreß. Thema, das die Verantwortlichen gewählt haben: Gott will Veränderung. Gerade wir, die wir schon lange Christen sind, gerade wir, die 2001 als Gemeinde das hundertjährige feiern, müssen darauf achten, daß unser Glauben lebendig bleibt.

    Gott ist ein Gott, der Veränderung will, haben wir gesagt. Er will mit dieser Welt, mit uns als Gemeinde, mit mir persönlich in Bewegung bleiben.
    Daß die Welt Veränderung nötig hat, das sehen wir ja noch ein, das begreifen wir, das lesen wir aus jeder Zeitungsseite heraus. Die Welt hat Veränderung wahrlich nötig. Aber wenn wir die Notwendigkeit der Veränderung dieser Welt einsehen, dann müssen wir auch einsehen, daß diese Veränderung bei uns als Gemeinde und bei mir persönlich nicht ausbleiben kann.

    Was soll sich denn verändern, fragt sich der eine oder andere jetzt schon ganz kribbelig? Uli, hör auf zu proklamieren, sage uns endlich, was sich verändern soll, bei mir, bei uns?
    ja bei uns,genau

  5. Gottes Auge Says:

    Veränderung macht uns oft auch Angst. Wir neigen zur Stetigkeit, zum Beständigen. Da wissen wir, was auf uns zukommt. Da wissen wir, mit was wir rechnen können. Aber diese Stetigkeit löst oft genug eine Erstarrung, auch eine geistige Erstarrung aus. Sind wir noch in Bewegung? Offen dafür, daß Gott auch in unserem Glaubensleben noch einmal Neues entfacht? Offen dafür, uns durch Gottes Geist verändern zu lassen?
    Jesaja 40, 3-5

  6. Bazillus Says:

    Ich denke, dass Gottes Geist da weht, wo er will. In vielen Ländern ist das Christentum auf dem Vormarsch. In Europa auf totalem Rückzug. Offensichtlich will Gott hier in Europa eine kleine christliche Gemeinde, die sich von Grund auf erneuert, von der wieder neue Liebesimpulse ausgehen und dadurch kraftvoller auftreten kann. Viele Taufscheinchristen haben es sich in Bequemlichkeit gemütlich gemacht und haben sich so durch Gleichgültigkeit unmerklich von Jesus getrennt, vielleicht noch nicht einmal bewusst. Aber der bewusste Glaube an Jesus ist es, der Vieles verändern kann. Jede Veränderung ist nicht gut, aber ohne Veränderung verkommt jeder Glaube zur inhaltsleeren Formel. Die Liebe, die Jesus und sein Heiliger Geist verkünden ist eine Kraft, die auf jede Situation anderes reagieren muss. Liebe muss sich verändern. Sie muss auf veränderte Situationen verändert reagieren. Aber eines kann die Liebe nie:

    Die in obigem Artikel so klar beschriebenen durchgeführten Menschenrechtsverletzungen gutheißen. Da darf und kann sich die Liebe Christi nie verändern. Die Liebe Jesu hält allen Unrechtsstaaten, Unrechtsreligionen und Unrechtsideologien den Spiegel vor, der wie ein Messer im Fleisch einer jeden Unrechtsideologie wirkt. Die Liebe Christi ist es, die wir Christen bezeugen müssen, und zwar in jeder veränderten Situation. Eines darf sich aber nicht verändern: Der Glaube an den Dreifaltigen Gott und die damit verbundene Konsequenz der Menschwerdung Gottes durch Jesus. Wer Jesus die Gotteseigenschaft abspricht, vor allem im Dialog mit anderen Religionen und diese nicht im Gespräch bekennt, hat nicht nur Jesus verraten, sondern das Fundament des christlcihen Glaubens. Es gibt keine schönere, aber auch keine effektivere Vorstellung, dass Gott durch Jesus zu uns Menschen gekommen ist, uns eben nicht unserem Schicksal und Leid herzlos überlassen, nein, sich im Gegenteil sogar mit uns solidarisiert hat und dies unveränderlich in der Eucharistie in einem unvergleichlichen göttlichen Geschenk uns als sein Erbe hier auf Erden hinterlassen hat. Er, Jesus, hat uns somit die Möglichkeit gegeben, dass sich der Mensch in der hl. Eucharistie direkt materiell-geistig-geistlich immer wieder mit ihm selbst durch sein Opfer verbinden kann und darf. Dieser unveränderbare christliche Glaube, verbunden mit der Liebe Christi, der damit Gott, seinem Vater, ein allliebendes Antlitz gegeben hat, ist diese frohmachende Botschaft. Die Liebe Christi sowie der Glaube an die Dreifaligkeit Gottes ist es, der sich nie verändern darf und kann, weil er die Wahrheit ist.

    Veränderung der Menschen hin zu einem liebenden Gott durch Bezeugung der Liebe Christi ja, Veränderung des Glaubensinhaltes des Christentums nein.


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