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Geplante Steinigung: Iran empört über Einmischung des Westens 20. August 2010

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 00:32

Die Regierung in Teheran hat den Westen aufgefordert, sich nicht in den Fall einer zum Tod durch Steinigung verurteilten zweifachen Mutter einzumischen. Um die Frauen gehe es den Kritikern gar nicht.


Karsai verurteilt Steinigung: Afghanistans Präsident Hamid Karsai hat die Steinigung eines Mannes und einer Frau wegen einer angeblichen außerehelichen Affäre in der nördlichen Provinz Kundus verurteilt. Die von den Taliban veranlasste Steinigung sei ein „unverzeihliches Verbrechen“, erklärte Karsai am Dienstag. Die 23 Jahre alte Frau und der 28 Jahre alte Mann waren nach Behördenangaben am Sonntagabend in dem von Taliban kontrollierten Dorf Mullah Kuli getötet worden. Ein Dorfbewohner sagte, rund hundert Menschen – die meisten von ihnen Taliban – hätten sich in dem Dorf versammelt, als eine Erklärung verlesen wurde, wonach die beiden die Affäre eingestanden hätten. Der Mann sei verheiratet, die Frau verlobt gewesen. Nach der Urteilsverkündung begann die Menge demnach, Steine auf die beiden zu werfen. Das islamische Recht der Scharia sieht die Prügelstrafe für Sex zwischen Unverheirateten vor. Außereheliche Affären werden mit dem Tod durch Steinigung bestraft.

Sakine Mohammadi Aschtiani war wegen Ehebruch und Beteiligung an Mord an ihrem Ehemann zum Tod verurteilt worden. „Unabhängige Nationen können nicht akzeptieren, dass andere Länder in seine richterlichen Entscheidungen eingreifen“, sagte der Sprecher des Aussenministeriums, Ramin Mehmanparast, am Dienstag. Seinen Angaben zufolge dauern die Ermittlungen zu dem Fall Mohammadi Aschtiani noch immer an. Das Vorgehen der Gerichte sei strikt geregelt, besonders wenn es um Mord gehe, sagte Mehmanparast weiter. Der Fall werde „akribisch“ geprüft. Die Empörung über das Urteil sei vor dem Hintergrund des Atomstreits zwischen dem Westen und dem Iran „politisch“ motiviert, sagte der Ministeriumssprecher. Eine Freilassung Mohammadi Aschtianis schloss er aus. „Wenn wir wegen Mordes Verurteilte frei liessen, gäbe es keine Sicherheit“, sagte Mehmanparast. Zuletzt hatte Brasiliens Präsident Luiz Inacio Lula da Silva angeboten, Mohammadi Aschtiani in seinem Land aufzunehmen.

„Unrechtmässige Beziehung“: Menschenrechtler hatten Ende vergangener Woche die Befürchtung geäußert, dass die Hinrichtung von Mohammadi Aschtiani kurz bevorstehe. Namhafte Politiker, Schauspieler und Künstler forderten den Iran auf, von der Steinigung der zweifachen Mutter abzusehen. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International wurde Mohammadi Aschtiani wegen einer „unrechtmässigen Beziehung“ zu zwei Männern nach dem Tod ihres Ehemanns zum Tode verurteilt. Iranischen Angaben zufolge wurde die Frau wegen Ehebruchs und Verwicklung in den «Mord» an ihrem Ehemann verurteilt. In der vergangenen Woche wurde im iranischen Fernsehen eine als Mohammadi Aschtiani vorgestellte Frau präsentiert, die zugab, dass ihr Liebhaber ihr vorgeschlagen habe, ihren Ehemann zu töten. Sie sei dann bei dem Mord selbst zugegen gewesen. Der Organisation Human Rights Watch (HRW) sagte, es gebe „gute Gründe“ zu glauben, dass das „sogenannte Geständnis erzwungen“ worden sei. {Quelle: Basler Zeitung}

 

3 Responses to “Geplante Steinigung: Iran empört über Einmischung des Westens”

  1. Bazillus Says:

    Hier ist doch im Grunde nicht zu kritisieren, dass der Iran solche Steinigungen überhaupt durchführt. Hier ist zu kritisieren, dass der Islam solche Steinigungen überhaupt mit göttlicher Legitimation erlaubt, egal welche Voraussetzungen (4 Zeugen) hierfür gegeben sein müssen.

    Auf der einen Seite ist die Ehe im Islam durch die Morgengabe ein reines und bloßes Rechtsgeschäft, welches durchaus mit arrangierter bis hin zur zwangsweise, sogar noch unter Verwandten, herbeigeführt wird. Wenn dann der Ehebruch durchgeführt wird, ist das Geschrei groß und dieser Tatbestand wird sogar als todeswürdig angesehen wegen „verletzter“ Ehre insbesondere der Männer. Diese Ehe ist nicht von Gott gestiftet, also kein Sakrament, sondern der Mann kauft die Frau zwecks Nachwuchserzeugung und zwecks Befriedigung seinesexuellen Begierde, da er ja nach islamischem Recht seine Frau wie einen Ackerboden jederzeit „betreten“ darf. Wehrt sich die Frau, begeht sie Unrecht, der Mann darf sie strafen bis hin zu Schlägen, die nicht das Gesicht entstellen sollen.

    Im christlichen, aber auch im jüdischen Bereich wird die Ehe als von Gott gestiftet, als Sakrament, als Zeichen Gottes angesehen, welche der Mensch nicht trennen sollte.

    Die Todesstrafe sollte also eher, weil Gott bei jeder Ehe seine Hand im Spiel hat, wegen der völlig anderen Gewichtung im christlichen Bereich angesiedelt sein, da eine Trennung ja direkt gegen den Plan Gottes gerichtet wäre. Jesus hat uns da aber eines Besseren belehrt.

    Nicht dass der geneigte Leser mich falsch versteht. Selbstverständlich möchte ich die Todesstrafe bei Ehebruch im christlichen Bereich nicht einfodern. Im Gegenteil. Ich wollte nur die unterschiedliche Gewichtung der Eheschließung im Islam und im Christentum deutlich herausstellen.

    Und solange islamische Prediger die islamische Todesstrafe bei Ehebruch nicht infrage stellen, solange gehört der Islam nicht nach Europa.

  2. tom Says:

    Die ewigen Einmischung des Westens..
    solange sich der Westen ewig in die Belange der Muslime einmischt, solange wird er das ernten was er sät.

    Lasst uns einfach in Ruhe und kümmern euch um eure riesigen Schuldenberge, eure immer mehr aus Ruder laufen Gesellschaften, dann seht ihr das ihr damit schon genug zu tun habt.

    Europa und der Westen werden untergehen, nicht durch die Hand des Islams, vielmehr durch sich selbst.

    Und ganz ehrlich: Daran seid ihr selber Schuld.

    • G. Engleder Says:

      Hier zeigt der Islam immer wieder sein wahres Gesicht. Eine Ideologie, die selber nur Vergewaltigung, Raub, Mord und Sklaverei kennt. Ein System, das unserer Zivilisation um mehr als 700 Jahre hinterher hinkt. Allerdings die immer häufiger bekannt werdenden Hinrichtungen nach der Scharia erinnern mich an die Hexenjagd in Europa so um 1200 bis 1600 n.Chr.
      Wenn man unliebsame Personen los werden will, oder ihr Hab und Gut möchte, zeigt man sie einfach an. Das hat in Europa im späten Mittelalter funktioniert, das funktioniert auch bei den rückständigen Muslime und allen Staaten, wo nicht der Verstand, sondern die Scharia zählt.
      Gewalt benötigt keine Intelligenz, noch einen denkfähigen Verstand. Beides fehlt den Muslime und wird im Islam auch besonders unter Frauen nicht gewünscht.
      Gewalt benötigt nur die Triebhafte Lust an der Menschenjagd, der Triebhaften Lust am Töten und eine gewaltige Portion Narzissmus. Ist all dieses vorhanden, finden Ideologien wie Rechtsextremisten, Linksextremisten und Islamisten einen Nährboden, wo sich alle Formen der Gewalt vermehren können.
      Bei allen Geheimdiensten in der Welt, und bei allen Regierungen ist dass bekannt. Doch in der Welt hat sich das gesundbeten, ähnlich wie das Warzen besprechen im Mittelalter breit gemacht.
      Doch zumindest das Deutsche Volk sollte bei jeder Wahl zeigen, dass es sich dass nicht mehr gefallen läßt. Denn jedes Volk hat die Regierung zumindest in Europa, die es gewählt hat.


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