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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ägyptische Zeitungen werden immer radikaler 17. August 2010

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 02:14

Der blinde Terrorist Omar Abd Alrahman

Mit großer Sorge und größerer Empörung verfolge ich die radikale Line der ägyptischen Zeitungen, die stets Öl ins Feuer gießen. Vor kurzem hat eine Zeitung namens „Almassrien“ einige Reportagen veröffentlicht, bei denen falsche Informationen über heikle Themen erwähnt wurden, was dazu führte, dass die Moslems Ägyptens überall ankündigten, am 13 August 2010 in Kairo zu demonstrieren, um dafür zu sorgen, dass seine Heiligkeit Papst Schenuda entmachtet und vor Gericht gestellt werden soll, weil er einige Frauen und Männer daran hinderte, zum Islam überzutreten. Jeden Tag liest man gegen die Kopten aufhetzende Artikel, bei denen es lediglich Lügen und Herabwürdigung des Christentums verbreitet wird.

Am Samstag (14. August 2010) hat die ägyptische Zeitung „Aldustour“ ein Interview mit dem jetzigen Führer der terroristischen „Algamaa Alislamia – Islamischen Gruppe“ veröffentlicht. Nageh Ibrahim nahm seinen Chef Omar Abd Alrahman, den blinden Terroristen, in Schutz und verurteilte die Erwähnung seines Namens bei dem Terroranschlag auf den japanischen Öltanker. Zwischen den Zeilen liest man die Sympathie des Journalisten (Abd Almenäm Mahmud) und der Redaktion dieser und anderer Zeitungen gegenüber diesen Terroristen, die Ägypten in einen Eulenstaat verwandelten, und zwar durch ihre Terroranschläge und ihr kriminelles Gedankengut.

Zunächst einmal zeige ich Ihnen, meinen verehrten Lesern, etwas über den blinden Omar Abd Alrahman und dann einige Berichte über den Terroranschlag auf den japanischen Öltanker.

Omar Abd Alrahman

Scheich Omar Abd Alrahman (3. Mai 1938) ist ein blinder ägyptischer Kleriker, der eine lebenslange Haftstrafe im US-Bundesgefängnis ADX Florence im Staate Colorado verbüßt. Abd Alrahman ist Führer der Al-Dschamaa Al-islamiyya (auch bekannt als „Islamische Gruppe“), einer militanten islamistischen Gruppe in Ägypten, die von den Regierungen der USA und Ägyptens als terroristisch eingestuft wird. Sie ist verantwortlich für viele Gewaltakte, darunter das Massaker von Luxor im November 1997, bei dem 58 ausländische Touristen und vier Ägypter getötet wurden.

Biographie: Abd Alrahman wurde 1938 in Ägypten geboren und verlor sein Augenlicht in jungen Jahren durch eine Diabetes-Erkrankung. Als Kind las er eine Blinden-Version des Koran und entwickelte ein Interesse für die Arbeiten der islamischen Gelehrten Ibn Taimiyya und Sayyid Qutb. Nach dem Abschluss seiner Studien an der Al-Azhar-Universität in Kairo wurde Abd Alrahman einer der bekanntesten und einflussreichsten muslimischen Kleriker und wandte sich gegen den ägyptischen Säkularismus. In den 70er Jahren entwickelte Abd Alrahman enge Beziehungen zu zwei von Ägyptens radikalsten Organisationen, zum ägyptischen Islamischen Dschihad und zur Al-Dschamaa Al-islamiyya (Islamische Gruppe). In den 1980er Jahren wurde er zum Führer der letzteren, wurde jedoch auch von Anhängern des ägyptischen Islamischen Dschihad verehrt, der zu dieser Zeit vom späteren Al-Kaida-Führer Aiman Al-Zawahiri geführt wurde. Abd Alrahman verbrachte drei Jahre in ägyptischen Gefängnissen, wo er schwer gefoltert wurde. Er war angeklagt wegen einer Fatwa, die 1981 zu der Ermordung Präsident Anwar Al-Sadats durch den ägyptischen Islamischen Dschihad führte. Obwohl Abd Alrahman nicht wegen einer Beteiligung an der Sadat-Ermordung verurteilt werden konnte, wurde er nach dem Prozess aus Ägypten ausgewiesen. Er kam Mitte der 1980er Jahre nach Afghanistan, wo er seinen früheren Professor Abdallah Azzam kontaktierte und auch engere Beziehungen zu Osama bin Laden entwickelte. Nach Azzams Tod 1989 übernahm Abd Alrahman die Kontrolle über den internationalen dschihadistischen Flügel von Maktab al-Chadamat (MAK) und Al-Kaida. Alrahman hatte auch enge Verbindungen zum afghanischen Kriegsherr Gulbuddin Hekmatyar und war in verdeckte CIA- und ISI-Programme zum Kampf gegen die Sowjetunion in Afghanistan involviert. Er reiste Jahre um die ganze Welt, um neue Mudschahedin für den Kampf in Afghanistan zu gewinnen.

Ab 1990 in den USA: Im Juli 1990 wurde Abd Alrahman nach New York gesandt, um die Leitung von MAK in den USA zu übernehmen. „Obwohl Abd Alrahman auf einer Terroristenliste des US-Außenministeriums notiert war, kam er mit Hilfe der CIA an ein Touristenvisum, die ihn damit für seinen Einsatz gegen die Sowjetunion belohnte„. Abd Alrahman predigte in drei verschiedenen Moscheen in New York und war dadurch schnell von einer Gruppe treuer Gefolgsleute umgeben, unter denen sich auch die Verantwortlichen für den Anschlag auf das World Trade Center 1993 befanden. Nach diesem Anschlag nahm das FBI stärkere Ermittlungen gegen Abd Alrahman und seine Gefolgsleute auf. Abd Alrahman soll eine Fatwa erlassen haben, die zur Gewalt gegen das US-Militär aufrief. Auch soll es Pläne für weitere Großanschläge gegeben haben. 1993 wurden Abd Alrahman und neun seiner Anhänger festgenommen. Im Oktober 1995 wurde Abd Alrahman wegen aufrührerischer Verschwörung zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt. Abd ar-Rahmans Verurteilung war ein wichtiges Ereignis für militante Islamisten in der ganzen Welt, darunter Osama bin Laden. 1997 verübten Mitglieder von Abd Alrahmans Gruppe Al-Dschamaa Al-islamiyya zwei Anschläge gegen europäische Urlauber in Ägypten, darunter den Anschlag von Luxor 1997. Die Attentäter forderten Abd ar-Rahmans Freilassung. 2005 wurden Mitglieder von Abd ar-Rahmans Rechtsbeistandsgruppe für schuldig befunden, die Kommunikation zwischen Abd Alrahman und der Al-Dschamaa Al-islamiyya erleichtert zu haben {Quelle: http://de.wikipedia.org}.

Selbstmordanschlag auf japanischen Supertanker

Ein japanischer Supertanker wurde auf der Seestraße von Hormus wohl Ziel eines Selbstmordanschlags. Die bisher wenig bekannte Terrorgruppe Brigaden des Abdullah Assam mit Verbindung zur Al-Kaida bekannte sich zu dem Terroranschlag auf das Schiff „M. Star“. Die Angaben der Terroristen werden geprüft.

Eine kaum bekannte Terrorgruppe mit Verbindungen zu Al-Kaida hat nach eigenen Angaben in der Straße von Hormus einen Selbstmordanschlag auf einen japanischen Supertanker verübt. Die Brigaden von Abdullah Assam erklärten am Mittwoch, eines ihrer Mitglieder habe das Schiff angegriffen. Sollten sich die Angaben bestätigten, wäre es das erste Mal, dass El Kaida einen Anschlag auf ein japanisches Ziel verübt hat. Die „M. Star“ wurde bei dem Zwischenfall vergangene Woche beschädigt, ein Besatzungsmitglied wurde verletzt.

Die im am Mittwoch im Internet veröffentlichte Erklärung enthielt ein Foto des angeblichen Attentäters, der auf ein Bild des Supertankers auf einem Laptop-Bildschirm zeigt. Der Mann kam den Angaben zufolge bei dem Anschlag ums Leben. Das Bekenntnis sei nicht früher veröffentlicht worden, um mehreren an dem Terrorakt beteiligten Mitgliedern die sichere Rückkehr zu ermöglichen, erklärten die Brigaden von Abdullah Assam. Der Eigner der „M. Star“ hatte von einer Explosion gesprochen und erklärt, es habe sich vermutlich um einen Angriff gehandelt. Die Angaben der Terroristen würden geprüft, erklärte das Unternehmen Mitsui O.S.K. Lines. Das Außenministerium in Tokio wollte sich dazu zunächst nicht äußern.

Der Tanker war mit 270.000 Tonnen Öl an Bord von den Vereinigten Arabischen Emiraten unterwegs in den japanischen Hafen Chiba. Experten führten den Zwischenfall nahe der Mündung des Persischen Golfs am 28. Juli ersten Ermittlungen zufolge auf eine Kollision zurück. Der Anschlag auf die „M. Star“ sei ein Tribut an Scheik Omar Abdel Rahman gewesen, der wegen eines Anschlags auf das World Trade Center im Jahr 1993 zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, erklärten die Brigaden von Abdullah Assamm, die nach einem Mentor von El-Kaida-Chef Osama bin Laden benannt sind. Die Gruppe hat sich unter anderem zu den Anschlägen in Scharm el Scheich und anderen Urlaubszielen im Oktober 2004 bekannt, bei denen insgesamt 98 Menschen getötet wurden. (http://www.focus.de)

Emirate bestätigen Terroranschlag auf Öltanker

Nach einem Terroranschlag auf einen japanischen Öltanker in der Straße von Hormus wächst die Sorge um die Sicherheit auf dem wichtigen Wasserweg. Die Vereinigten Arabischen Emirate bestätigten nach Abschluss einer Untersuchung am Freitag, dass es sich bei der Explosion auf dem Tanker „M. Star“ Ende Juli um ein Attentat von Terroristen gehandelt habe.

Die Küstenwache der Emirate teilte mit, der Tanker sei von einem Boot aus mit einem selbst gebauten Sprengsatz attackiert worden. Zu der Herkunft des Sprengstoffs und den Angreifern machte die Behörde keine Angaben. Das auf die Überwachung islamistischer Internetseiten spezialisierte US-Unternehmen SITE hatte am Dienstag mitgeteilt, zu dem Anschlag habe sich eine militante Gruppe mit Verbindung zum Terrornetzwerk Al-Kaida bekannt. Die „Brigade Abdullah Assam“ hatte demnach von einem Selbstmordanschlag gesprochen. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch vergangener Woche war die „M. Star“ von einer Explosion erschüttert worden. Die Reederei Mitsui OSK hatte erklärt, die Besatzung habe einen Lichtblitz gesehen und einen lauten Knall gehört. Anschließend lief der Tanker den Hafen von Fujaira an, wo Spezialermittler der Emirate das Schiff untersuchten. Der Tanker war eigentlich auf dem Weg nach Japan und hatte 270.000 Tonnen Rohöl geladen. Nach Angaben der Reederei war bei der Explosion kein Öl ins Meer ausgetreten. http://www.kleinezeitung.at

Emirate bestätigen Terroranschlag auf japanischen Öltanker

Dubai: Nach einem Terroranschlag auf einen japanischen Öltanker in der Straße von Hormus wächst die Sorge um die Sicherheit auf dem wichtigen Wasserweg. Die Vereinigten Arabischen Emirate bestätigten nach Abschluss einer Untersuchung, dass es sich bei der Explosion auf dem Tanker „M. Star“ Ende Juli um ein Attentat von Terroristen gehandelt habe. Die Straße von Hormus ist für den Ölexport von hoher Bedeutung. Etwa 40 Prozent des weltweit verbrauchten Öls passieren die Meerenge am Golf. Die Küstenwache der Emirate teilte mit, der Tanker sei von einem Boot aus mit einem selbstgebauten Sprengsatz attackiert worden. Zu der Herkunft des Sprengstoffs und den Angreifern machte die Behörde keine Angaben. (Quelle: http://nachrichten.rp-online.de)

 

4 Responses to “Ägyptische Zeitungen werden immer radikaler”

  1. herzberge Says:

    1.Tim 2:1 So ermahne ich nun, daß man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen für alle Menschen darbringe,

    1.Tim 4:5 denn es wird geheiligt durch Gottes Wort und Gebet.

    Phil 4:6 Sorget um nichts; sondern in allem lasset durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.

    Jak 5:16 So bekennet denn einander die Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet! Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist.

    Jak 5:17 Elia war ein Mensch von gleicher Art wie wir, und er betete ein Gebet, daß es nicht regnen solle, und es regnete nicht im Lande, drei Jahre und sechs Monate;

    1.Pet 4:7 Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. So seid nun verständig und nüchtern zum Gebet.

  2. Gottes Auge Says:

    Frieden

    Fehlende ethische Grundlagen, Vorurteile, Egoismus, Nationalismus und Materialismus gehören zu dem Nährboden, auf dem Konflikte und Kriege entstehen.

    Frieden kann nicht allein durch Abrüstung, sondern nur gemeinsam mit einer Erneuerung des Denkens und der Wertvorstellungen erreicht werden. Das Anliegen der Religion ist die geistige Entwicklung der Menschheit.

    Sie verhilft der Gemeinschaft genauso zu einer positiven Entwicklung wie dem einzelnen Menschen, der sich durch seinen Glauben zu Gott stetig vervollkommnet.

    Frieden soll von Anfang an das zentrale Thema im Wirken sein.

    Die Regierenden werden ihrer Verantwortung nicht gerecht, wenn sie nicht Wege finden, die Abrüstung und internationale Aussöhnung zu ermöglichen.

    Auch heute gilt: Wenn ein Land gegen ein anderes einen Krieg beginnt, sollen sich alle anderen Länder gemeinsam gegen den Angreifer wenden. So gäbe es für niemanden mehr eine Aussicht, einen Krieg zu gewinnen. Dies erfordert aber Strukturen der Friedenssicherung, wie sie in der Weltordnung vorgesehen sind.
    Einer wirft den ersten Gedanken,und es folgen ein rollender Kieselberg..

    Verschiedenheiten sind von zweierlei Art

    Sollte jemand einwerfen, es sei unmöglich, eine ideale Einheit zu schaffen und eine völlige Einigung unter den Menschen zu verwirklichen, da die Gemeinschaften und Nationen, die Rassen und Völker dieser Welt in Förmlichkeiten und Gebräuchen, Geschmack und Temperament, Moral, Gedanken, Ansichten und Meinungen verschieden seien, so weisen wir darauf hin, daß diese Verschiedenheiten von zweierlei Art sind. Die eine führt zur Zerstörung; sie entspricht dem Streit zwischen Krieg führenden Völkern und wetteifernden Nationen, die sich gegenseitig zerstören, Familien ausrotten, sich aller Ruhe und allen Wohlergehens berauben und in Blutvergießen und Roheit versinken. Dies ist tadelnswert.

    Die andere Art von Verschiedenheit ,Sie ist reine Vollkommenheit und läßt Gottes Gnade erscheinen. Betrachtet die Blumen eines Gartens. Obgleich sie verschiedener Art, Farbe, Form und Erscheinung sind, trinken sie doch dasselbe Wasser, werden vom gleichen Windhauch berührt und wachsen durch die Wärme und das Licht derselben Sonne; diese Mannigfaltigkeit und Verschiedenheit führen jedoch dazu, daß jede die Schönheit und Herrlichkeit der anderen steigert. Der Unterschied in den Sitten und Gebräuchen, Gewohnheiten und Gedanken, Ansichten und Temperamenten ist eine Zier für die Menschenwelt. Er ist lobenswert.

    So führen diese Verschiedenheit und Mannigfaltigkeit wie die Verschiedenheit und Mannigfaltigkeit der Organe und Glieder des menschlichen Körpers zu Schönheit und Vollkommenheit. Da diese verschiedenen Teile und Glieder unter der Kontrolle des allbeherrschenden Geistes stehen, da der Geist alle Organe und Glieder durchdringt und über alle Arterien und Venen Gewalt hat, stärken Verschiedenheit und Mannigfaltigkeit die Liebe und Harmonie, und diese Vielfalt ist die größte Hilfe für die Einheit. Wären in einem Garten die Blumen und duftenden Kräuter, die Blüten und Früchte, die Blätter, Zweige und Bäume alle von einer Art, einer Form, einer Farbe und einer Anordnung, so gäbe es keine Schönheit oder Lieblichkeit, wenn aber Mannigfaltigkeit herrscht, wird jedes zur Schönheit und Anmut der anderen beitragen, wird den Garten bewunderungswürdig machen und selbst lieblich, süß und frisch dastehen.
    Frieden war von Anfang an das zentrale Thema im Wirken Bahá’u’lláhs. Vor über einem Jahrhundert rief er in seinen historischen Sendschreiben die damaligen Herrscher der Welt zu einem umfassenden Frieden auf.

    Die Regierenden werden ihrer Verantwortung nicht gerecht, wenn sie nicht Wege finden, die Abrüstung und internationale Aussöhnung zu ermöglichen.

    Auch heute gilt: Wenn ein Land gegen ein anderes einen Krieg beginnt, sollen sich alle anderen Länder gemeinsam gegen den Angreifer wenden. So gäbe es für niemanden mehr eine Aussicht, einen Krieg zu gewinnen. Dies erfordert aber Strukturen der Friedenssicherung, wie sie in der Weltordnung Bahá’u’lláhs vorgesehen sind

  3. Bazillus Says:

    Vollkommen richtig: Religionen sollten nie starr bleiben, sondern sich durch innovative Entwicklung vervollkommnen.
    „…Das Anliegen der Religion ist die geistige Entwicklung der Menschheit.“

    Schön, wenn dieser Satz auf alle Religionen zuträfe. Wer jedoch eine Religion mit eingeschlossenem Geist seit 1 500 Jahren dem status quo überlasst und im Kern keine Änderungen zulässt , kann sich nicht verändern. Selbstverständlich kann der einzelne Muslim sich in seiner Religion verändern. Das ist ohne Frage möglich, Leider sind die radikalen Kräfte des Islams immer weiter auf dem Vormarsch.

    Das Thema Frieden spielt da eine zentrale Rolle. Aber nicht in dem Sinne, wie Islam Frieden versteht, nämlich Frieden zu den schariagemäßen Bedingungen, die Andere diskriminiert und dadurch ursächlich wieder Zeichen für Krieg und Unfrieden förmlich heraufbeschwört.

    Der verehrte Vorkommentator rät – und vom Sinn her ist das durchaus effektiv und moralisch hochstehend – den Angreifer gemeinsam nieder zu ringen. Leider leben wir im Zeitalter der Atombomben und Massenvernichtungswaffen, die der Menschheit den tödlichen Rest geben würde. Bei kleinen Ländern mag dieser Rat ein guter sein. Wenn jedoch China, USA oder Russland einen Krieg beginnen sollten und alle anderen würden eingreifen, würde ein Atomkrieg unvermeidlich sein, wenn sich der Angreifer durch die Übermacht in die Enge getrieben sähe. Ich glaube, dass jeder Krieg Verlierer hat. Wenn alle Friedensverhandlungen und alle anderen friedlichen Boykottmaßnahmen scheitern, kann Krieg möchlicherweise ein Lösungsweg sein, aber immer ein zweifelhafter. Ein Diktator kann durch Realitätsverweigerung völlig unzugänglich für Argumente und Weisheit sein und nur durch einen Präventivangriff überwältigt werden müssen.

    Die vom Vorkommentator vorgeschlagene Regel ließe sich im privaten Bereich, z. B. in der Schule gut praktizieren, wenn wir nicht eine Kultur des Wegsehens, der Feigheit und der Gleichgültigkeit aufgebaut hätten.

    Der paradiesische Garten der Vielfalt ist allerdings ein Garten, in dem selbst Plfanzen einen Kampf ums Überleben gegen andere Pflanzen führen. Der Mensch sieht das dann als Harmonie an. Der Selbsterhaltungstrieb ist bei allen Wesen stark ausgeprägt.

    Ich habe jedoch die Intention des Vorkommentators erkannt. Letztlich hat er Recht. Ein edles Wetteifern um Frieden, Liebe und Harmonie mit friedlichen und liebevollen Mitteln möge bei allen Religionen einsetzen, damit wir die besten Voraussetzungen erfüllen, um mit Gott und der Natur bereits hier auf Erden, geschweige denn im Jenseits eins zu werden.

  4. Gottes Auge Says:

    Frieden

    Fehlende ethische Grundlagen, Vorurteile, Egoismus, Nationalismus und Materialismus gehören zu dem Nährboden, auf dem Konflikte und Kriege entstehen.


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